Hochschulen Rostocker Uni-Chef wird "Rektor des Jahres"

Der Mediziner Wolfgang Schareck erhält die wichtigste Auszeichnung des Deutschen Hochschulverbands. So soll seine "Profilbildung" der Universität Rostock gewürdigt werden.

Rostocks Uni-Chef Wolfgang Schareck wird Deutschlands "Rektor des Jahres". Die Pressestelle der Hochschule bestätigte einen entsprechenden Bericht der Ostsee-Zeitung. Demnach soll der 57-Jährige am 22. März bei einer Gala in Hamburg die wichtigste Auszeichnung des Deutschen Hochschulverbands (DHV) erhalten.

Eigentlich sollte die Entscheidung für den gelernten Transplantationsmediziner noch unter Verschluss bleiben, sagte eine Mitarbeiterin der Universität. "Herr Schareck kam heute Morgen aber schon mit einem großen Grinsen ins Büro." Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Henry Tesch (CDU) gratulierte ihm.

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Der Minister würdigte das Engagement des Rektors für die fachliche Ausrichtung seiner Bildungsstätte: "Professor Schareck hat es in seiner bisherigen Amtszeit verstanden, die Profilbildung der Universität Rostock behutsam, aber konsequent weiterzuentwickeln", sagte Tesch. Sie gelte heute als hochanerkannter Standort für Studium, Lehre und wissenschaftliche Weiterbildung.

Auch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und weiteren Forschungseinrichtungen sei seit dem Amtsantritt Scharecks Ende Januar 2009 gut vorangekommen. "Die Leitung einer wissenschaftlichen Einrichtung solcher Komplexität gehört zu dem Anspruchsvollsten, was sich vorstellen lässt", sagte der Minister.

Die DHV-Zentrale in Bonn wollte die Vergabe des mit 10.000 Euro dotierten Preises noch nicht offiziell bestätigen. An der alljährlichen Wahl zum "Rektor des Jahres" nehmen nach Angaben des Verbands mehrere Tausend Hochschullehrer aus ganz Deutschland teil. Bewertet werden dabei Eigenschaften wie Führungs- und Meinungsstärke, Verhandlungsgeschick sowie Offenheit gegenüber Politik und Medien.

 
Leser-Kommentare
  1. Eine Profilbildung, die zunächst damit beginnt die juristische Fakultät zu schließen, halte ich für wenig sinnvoll.

  2. Nicht zu vergessen sein Umgang mit der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät. Die macht er zwar offiziell nicht dicht, dafür gibt es ab nächstes Semester keine Immatrikulationen mehr für die Bachelorstudiengänge. Toller Mann, wirklich. Wenn er eines nicht kann, dann über den Tellerrand schauen.

  3. [...] Entfernt wegen Doppelposting. Die Redaktion/sh

  4. [entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/vv]

  5. Nicht zu vergessen sein Umgang mit der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät. Die macht er zwar offiziell nicht dicht, dafür gibt es ab nächstes Semester keine Immatrikulationen mehr für die Bachelorstudiengänge. Toller Mann, wirklich. Wenn er eines nicht kann, dann über den Tellerrand schauen.

  6. Das Kommentar sollte eigentlich nicht 4 mal erscheinen. Sorry, da muss was beim Speichern schiefgelaufen sein.
    Gruß

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