Hochschulen Erstes Institut für Imam-Ausbildung ab Herbst
Mehrere Unis in Deutschland sollen in Zukunft Islamlehrer und Imame ausbilden. Das erste Institut wird in wenigen Monaten öffnen, gab Bildungsministerin Schavan bekannt.
Um eine bessere Integration muslimischer Mitbürger zu erreichen, sollen in Zukunft Lehrer für islamische Theologie in eigenen Zentren an deutschen Unis ausgebildet werden. Das erste Institut soll im Herbst eröffnen.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) kündigte das auf einer Tagung zum Thema Islamische Studien in Deutschland in Köln an. Religionslehrer, Imame und Nachwuchswissenschaftler sollen eine fundierte Ausbildung an einer staatlichen Hochschule und nicht in privaten Einrichtungen erhalten. An welcher Uni der erste Studiengang eingerichtet wird, steht aber noch nicht fest.
Vor Ort sollen theologisch kompetente Beiräte entstehen, die über Inhalte und Standards mit entscheiden. Diese Beiräte gelten als Schnittstelle zwischen Staat und muslimischer Glaubensgemeinschaft.
Zentren für islamische-theologische Forschung und Ausbildung sollen zunächst an zwei bis drei Hochschulen entstehen. Sie sollen dort eingerichtet werden, wo sie am besten in das gesamte Gefüge einer Hochschule passen, sagte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Peter Strohschneider. "Wir wollen islamische Studien dort anbinden, wo es Orient- und Asienwissenschaft der muslimisch geprägten Gesellschaft gibt." Dabei werde sich Deutschland islamisch-theologischer Kompetenz aus dem Ausland vergewissern müssen. In den Medien wurde unter anderem die Hochschule Tübingen als Kandidat genannt.
Die Hochschulangebote sollen eine Antwort auf die pluraler gewordene deutsche Gesellschaft sein, in der vier Millionen Muslime leben. Schavan nannte den Aufbau islamischer Zentren ein "wichtiges integrationspolitisches Zeichen". Die Einrichtung der Institute hatte der Wissenschaftsrat Anfang des Jahres gefordert .
An deutschen Hochschulen wird bislang nur ein sehr geringer Teil der islamischen Religionslehrer ausgebildet – hierzu gehört vor allem Münster. Weiterbildungsangebote gibt es an Hochschulen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Der überwiegende Teil der an deutschen Schulen eingesetzten islamischen Religionslehrer wie auch der Imame in den Gemeinden kommt bisher aus der Türkei.
- Datum 13.07.2010 - 16:29 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Will Deutschlands Bildungspolitik die Beendigung des für alle geltenden einheitlichen Rechts?
Strebt Deutschlands akademisches Management nach der Rechtsungleichheit zwischen Mann und Frau (Scharia) sowie nach der Rechtsspaltung im Familienrecht (auch Scharia)?
Das islamische Heiratsalter beträgt neun Jahre. Der saudische Kleriker asch-Scheich will religiöse Kultur der zwölfjährigen Kindbraut.
Islamisch völlig folgerichtig verheiratet in Griechenland, einem EU-Staat, der eine oder andere Imam oder Mufti zwölf- oder elfjährige Ehefrauen, die alsbald schwanger in Düsseldorf auftauchen, für die einen Kindesmissbrauch, für die anderen ‘Religion’ (Way to Allah).
Mein Dank geht an Thomas May und Annette Barkhaus, die mich vier Minuten lang im Plenarsaal sprechen ließen.
Im WR-Saal saßen mehrere Trägerinnen des Seelen rettenden Hidschab (Frauenarm ist schariatisch anders nackt als Männerarm, Frauenhaar ist Schamhaar).
Chatami, Zakzouk und Ceric (ECFR) waren, obschon durch den WR nach Köln eingeladen, verhindert.
Man war seitens des WR also bereit, mit der organisierten Vormoderne und Gegendemokratie über den Wissenschaftsbegriff und den Gewissensbegriff (Schavan, Dissertation) zu debattieren.
[entfernt. Bitte seien Sie vorsichtig mit Äußerungen, die von einer ganzen Religionsgemeinschaft als beleidigend empfunden werden können. Danke. Die Redaktion/ew]
Edward von Roy
Diplom-Sozialpädagoge (FH)
Und dafür gehen also nun meine Studiengebühren drauf. Leute, die Unis sind immer FÜR Neugründungen von Studienfächern, immerhin bringt es ihnen Unmengen an Geld. Dafür schliessen sie aber auch gerne andere Studiengänge, für die man eben nicht mehr soviel Geld bekommt.
Schlimm ist, dass ich für die religiösen Interessen einzelner Menschen blechen muss. Religionen haben nichts an Universitäten zu suchen, auch andere als der Islam nicht. Das ist Privatsache und sollte nicht unsere Kassen belasten.
Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, meint:
"Eine von der Bundesregierung mitgetragene Konferenz, auf der man bereit war, mit dem iranischen Ex-Präsidenten Mohammad Chatami sowie mit dem bosnischen ECFR-Scheich Mustafa Ceric zu debattieren, ist ein Skandal. In der Amtszeit von Chatami sind mehrere Menschen gesteinigt worden.
Ceric, Bosniens Großmufti, beansprucht die zentrale, verbindliche „religiöse“ Führung über alle Muslime Europas (a single Muslim authority) und wünscht sich ein islamisches Familienrecht: opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law.
Ich durfte sechs Minuten reden. Doch gleich bei meinem ersten Satz standen alle Islamfunktionäre auf und verließen den Saal und strömten ins Treppenhaus. Hier gehen sie also aus dem Raum, und in Ländern wie dem Iran, wo sie an die Macht gekommen sind, lassen sie uns keine Möglichkeit mehr zu reden, bedrohen uns und schrecken vor Morden nicht zurück. Dort wird alles in die Tat umgesetzt, was in Europa jetzt noch als islamische Theorie oder islamische Theologie schöngeredet wird.
Die Verbandsvertreter haben uns mit ihrer Fluchtreaktion deutlich gemacht, wie sie gewillt sind, mit Kritik und Kritikern umzugehen.
[entfernt. Wir möchten Sie bitten, Diffamierungen einer ganzen Religionsgemeinschaft zu unterbinden. Danke. Die Redaktion/ew]
Gegenüber vom Veranstaltungsgebäude hatten autochthone und allochthone Protestler zu einer Demonstration aufgerufen. Zu ihnen gehörten der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE), der HINTERGRUND-Verlag, der Verein für Aufklärung und Freiheit (VAF) sowie der Verein für Sprach- und Lernförderung I.so.L.De, die von einer Gruppe säkularer GRÜNER unterstützt wurden.
Die Vorsitzende des ZdE und ein Vertreter der am Protest beteiligten Organisationen, der als staatlich anerkannter Diplom-Sozialpädagoge mit dem Thema Integration befasst ist, durften nach Absprache mit dem Wissenschaftsrat insgesamt zehn Minuten vor dem versammelten Auditorium ihre Kritik vortragen.
Das aber entlockte Jörg Lau am 14. Juli auf seinem Blog ('Begegnung auf einer Islam-Konferenz') nur die gelangweilte Bemerkung, dass wieder einmal vor der Islamisierung gewarnt wurde. Den zweiten Redner unterschlug Lau gleich ganz, dabei ist es der Rede wert, dass uns in Europa nach dem Vorbild Indonesiens, Indiens oder Ägyptens eine Rechtsspaltung in Grundrecht und Schariarecht droht, die zuerst das Familienrecht (Polygamie, Heiratsalter) und das Personenstandsrecht (Imam-Ehe, Talaq) betreffen und später das ethnoreligiös differenzierte Erbrecht der grundgesetz- und menschenrechtswidrigen islamischen Rechtsordnung mit einbeziehen wird, wenn wir den Prozess nicht stoppen.
Es darf in Europa keine Scharia-Gerichte geben. Anders als Mustafa Ceric es meint, ist die Scharia keine legalisierbare Weltanschauung, kein Way of Life.
Bitte gleich den Geheimdienst auf mich ansetzen! Ich werde nämlich so antidemokratisch- freiheitsfeindliche Dinge tun wie nach dem Toilettenbesuch Wasser zur Reinigung einsetzen, Leute, denen ich begegne (egal ob Muslime oder nicht), freundlich grüßen, auf dem Weg liegende Dinge beiseite räumen, beim Essen darauf achten, meine Gesundheit nicht mit bluttriefendem und Schweinefleisch zu belasten, mir vor dem nächsten Stundengebet Gesicht, Arme und Füße waschen usw. All dies wird mir nämlich durch die Sunna des Propheten Mohammed nahegelegt - die zweite wesentliche Quelle der Sharia.
Ich hoffe, dass es mir trotzdem unbenommen sein wird, bei der Eheschließung vom Rechtsprinzip der Vertragsfreiheit Gebrauch zu machen (die gute alte deutsche Gütertrennung ist Sharia pur!) und bei Erstellung meines Testaments selbst zu entscheiden, wem meiner Kinder ich wie viel vererben möchte.
Zu dumm, dass es in Deutschland jede Menge rechtliche Gestaltungsräume gibt - auch für Leute, denen die Islamophoben unterstellen, all dies am liebsten abschaffen zu wollen. Aber vielleicht lässt sich da ja noch 'was dagegen machen - Euch wird bestimmt etwas einfallen; strengt Euch nur ein bisschen an!
Bitte gleich den Geheimdienst auf mich ansetzen! Ich werde nämlich so antidemokratisch- freiheitsfeindliche Dinge tun wie nach dem Toilettenbesuch Wasser zur Reinigung einsetzen, Leute, denen ich begegne (egal ob Muslime oder nicht), freundlich grüßen, auf dem Weg liegende Dinge beiseite räumen, beim Essen darauf achten, meine Gesundheit nicht mit bluttriefendem und Schweinefleisch zu belasten, mir vor dem nächsten Stundengebet Gesicht, Arme und Füße waschen usw. All dies wird mir nämlich durch die Sunna des Propheten Mohammed nahegelegt - die zweite wesentliche Quelle der Sharia.
Ich hoffe, dass es mir trotzdem unbenommen sein wird, bei der Eheschließung vom Rechtsprinzip der Vertragsfreiheit Gebrauch zu machen (die gute alte deutsche Gütertrennung ist Sharia pur!) und bei Erstellung meines Testaments selbst zu entscheiden, wem meiner Kinder ich wie viel vererben möchte.
Zu dumm, dass es in Deutschland jede Menge rechtliche Gestaltungsräume gibt - auch für Leute, denen die Islamophoben unterstellen, all dies am liebsten abschaffen zu wollen. Aber vielleicht lässt sich da ja noch 'was dagegen machen - Euch wird bestimmt etwas einfallen; strengt Euch nur ein bisschen an!
Bitte gleich den Geheimdienst auf mich ansetzen! Ich werde nämlich so antidemokratisch- freiheitsfeindliche Dinge tun wie nach dem Toilettenbesuch Wasser zur Reinigung einsetzen, Leute, denen ich begegne (egal ob Muslime oder nicht), freundlich grüßen, auf dem Weg liegende Dinge beiseite räumen, beim Essen darauf achten, meine Gesundheit nicht mit bluttriefendem und Schweinefleisch zu belasten, mir vor dem nächsten Stundengebet Gesicht, Arme und Füße waschen usw. All dies wird mir nämlich durch die Sunna des Propheten Mohammed nahegelegt - die zweite wesentliche Quelle der Sharia.
Ich hoffe, dass es mir trotzdem unbenommen sein wird, bei der Eheschließung vom Rechtsprinzip der Vertragsfreiheit Gebrauch zu machen (die gute alte deutsche Gütertrennung ist Sharia pur!) und bei Erstellung meines Testaments selbst zu entscheiden, wem meiner Kinder ich wie viel vererben möchte.
Zu dumm, dass es in Deutschland jede Menge rechtliche Gestaltungsräume gibt - auch für Leute, denen die Islamophoben unterstellen, all dies am liebsten abschaffen zu wollen. Aber vielleicht lässt sich da ja noch 'was dagegen machen - Euch wird bestimmt etwas einfallen; strengt Euch nur ein bisschen an!
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