Universität "Der Islam soll bei uns einen Ort bekommen"
Die Uni Frankfurt führt einen Bachelor-Studiengang Islamische Studien ein. Was er sich davon verspricht, sagt Vize-Präsident Matthias Lutz-Bachmann im Interview.
ZEIT ONLINE : Die hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne–Hörmann hat sich dafür ausgesprochen, für die Islamlehrer- und Imam-Ausbildung den Unis Gießen und Marburg den Vorzug vor Frankfurt zu geben. Rechnen Sie sich noch Chancen aus auf die Förderung durch den Bund?
Matthias Lutz–Bachmann : Es ist richtig, dass das Land Hessen derzeit nicht Frankfurt, sondern Marburg favorisiert. Das hat meiner Meinung nach regionalpolitische Gründe und ist nicht sachlich begründet. Wir akzeptieren das daher auch nicht. Wir werden uns im Januar im Rahmen der zweiten Bewerbungsrunde um die Mittel bemühen.

Prof. Matthias Lutz Bachmann, geboren 1952, ist Vizepräsident der Goethe Universität Frankfurt. Er lehrt und forscht dort seit 1994 am Institut für Philosophie. Einer seiner Schwerpunkte ist die Religionsphilosophie.
ZEIT ONLINE : Ungeachtet der Diskussion hat die Uni Frankfurt als erste zum Wintersemester den Bachelor-Studiengang "Islamische Studien" eingeführt.
Lutz–Bachmann : Wir haben unsere Pläne für den Studiengang unabhängig von den Empfehlungen des Wissenschaftsrates schon vorher gemacht und nur geringfügig angepasst. Unabhängig vom Bund sind wir durch unsere Stiftungsprofessoren in der Lage, den Studiengang jetzt zu starten und ihn dann später regulär zu finanzieren. Etwa hundert Studenten haben sich eingeschrieben, weit mehr als wir erwartet hatten.
ZEIT ONLINE : Islamstudien sind ein Thema, mit dem sich derzeit einige Unis profilieren wollen. Wie erklären sie sich den regelrechten Wettlauf einiger Hochschulen bei einem Fachgebiet, das vor einiger Zeit kaum jemanden interessiert hat?
Lutz–Bachmann : Zum einen geht es einfach um Geld. Außerdem wollen die Hochschulen – auch im Hinblick auf die Exzellenzinitiative – Profile erlangen, die die anderen nicht haben. Diese Unis wollen eben Akzente setzen und zeigen, dass die Geisteswissenschaften auch etwas bieten können. Und der Islam ist derzeit ein Bereich, der hohe gesellschaftliche Aufmerksamkeit hat.
ZEIT ONLINE : Was sind Inhalte und Schwerpunkte des Studiengangs an der Uni Frankfurt?
- Datum 28.09.2010 - 09:43 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Ein großer Teil des Studiums besteht aus textbezogenen Studien, also der arabischen Sprache und Philologie sowie der Koran-Exegese im Sinne einer historisch-kritischen und hermeneutischen Interpretation seiner Entstehungs- und Wirkungsgeschichte.
Eine Koran-Exegese wird bei den traditionellen Kräften des Islam auf erheblichen Widerstand stoßen, denn Allah selber hat dem Propheten nach dessen eigenem Bekunden die Korantexte in die Hand gegeben.
Somit könnte also eine interpretative Auseinandersetzung mit den Wurzeln der islamischen Strömungen historische Wahrheiten ans Licht zerren, die mit den Dogmen der Traditionalisten in heftigem Widerstreit münden, da die resultierenden Erkenntnisse mit diesen unvereinbar sein werden.
Insbesondere wird es schwierig sein, das Gebot des Dschihad, also die im Zweifelsfalle gewaltsame Verbreitung des Islam, zu kanalisieren. Hierzu stand in der Faz vor einigen Tagen ein interessanter Artikel:
http://www.faz.net/s/RubC...
Das darin behandelte Gebot, dass das säkulare Recht sich im Zweifel dem Koran zu unterwerfen hat, wird Unruhe unter den Traditionalisten provozieren und möglicherweise schwer zu befrieden sein. Auf jeden Fall wird die Okkupation religiöser Hoheit durch westlich geprägte Wissenschaft starke Widerstände auf den Plan rufen. Inwieweit dies also gelingen wird, bleibt abzuwarten.
KH
Wer sind die traditionellen Kräfte, bei denen einen Koran-Exegese auf widerspruch stoßen wird und warum? Koranexegese ist eine jahrundertealte Praxis "traditioneller Kräfte"!...
Den Bolognaprozess in allen Ehren, aber ein Bachelor-Studium sollte man nicht überschätzen.Ich bezweifle sehr, dass dabei etwas neues provokantes zu Tage gefördert wird...
"Insbesondere wird es schwierig sein, das Gebot des Dschihad, also die im Zweifelsfalle gewaltsame Verbreitung des Islam, zu kanalisieren. Hierzu stand in der Faz vor einigen Tagen ein interessanter Artikel:.."
Ich gestehe, ich verstehe weder den Zusammenhang zum Interview noch zu dem verlinkten Artikel...
Und nochmal, wer sind die schwer zu befriedenden Traditionalisten?...Okkupation?...als Islamwissenschaften/Orientalistik gibt es mindestens seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts...es ist nicht unüblich Absolventen der Al-Azhar nach Deutschland kommen und in diesem Fachbereich noch einen deutschen Hochschulabschluss erwerben, samt Auseinandersetzung mit kritisch-"westlicher" Wissenschaft...
Wer sind die traditionellen Kräfte, bei denen einen Koran-Exegese auf widerspruch stoßen wird und warum? Koranexegese ist eine jahrundertealte Praxis "traditioneller Kräfte"!...
Den Bolognaprozess in allen Ehren, aber ein Bachelor-Studium sollte man nicht überschätzen.Ich bezweifle sehr, dass dabei etwas neues provokantes zu Tage gefördert wird...
"Insbesondere wird es schwierig sein, das Gebot des Dschihad, also die im Zweifelsfalle gewaltsame Verbreitung des Islam, zu kanalisieren. Hierzu stand in der Faz vor einigen Tagen ein interessanter Artikel:.."
Ich gestehe, ich verstehe weder den Zusammenhang zum Interview noch zu dem verlinkten Artikel...
Und nochmal, wer sind die schwer zu befriedenden Traditionalisten?...Okkupation?...als Islamwissenschaften/Orientalistik gibt es mindestens seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts...es ist nicht unüblich Absolventen der Al-Azhar nach Deutschland kommen und in diesem Fachbereich noch einen deutschen Hochschulabschluss erwerben, samt Auseinandersetzung mit kritisch-"westlicher" Wissenschaft...
"Außerdem wollen die Hochschulen – auch im Hinblick auf die Exzellenzinitiative – Profile erlangen, die die anderen nicht haben. Diese Unis wollen eben Akzente setzen und zeigen, dass die Geisteswissenschaften auch etwas bieten können."
Das ist schön zu hören, während im Süden der Republik die Orientalischen Seminare so langsam den Bach runtergehen, gemeinsam mit ihren etablierten und einst renomierten Islamwissenschaften...
Dem schönen Abschnitt über die Lehrinhalte folgt die Relativierung durch diesen Satz: "Von den Dozenten erwarten dürfen die Studenten Antworten auf erheblich interpretationsbedürftige Stellen im Koran, zum Beispiel zur Rolle der Frau oder zu Gewalt."...Vielleicht als Rechtfertigung für den Leser, der sich fragt wofür man so ein Fach braucht...also bedient man die gängigen Klischees...
Der letzte Abschnitt beginnt vielversprechend und endet haarsträubend: Islam als Teil der europäischen Geistesgeschichte...ein wunderbarer Ansatz!...
Aber dieser Satz:"Außerdem soll der Islam die Möglichkeit haben, das zu entwickeln, was die christlichen Theologien bereits haben: ein methodisch strukturiertes, selbstkritisches Nachdenken über sich selbst und ein besserer Verständnis seiner Texte."
Unter Mißachtung von mehr als 1400 Jahren islamischer Theologie, Philosophie und Mystik, sich erstreckend von Al-Andalus bis zum indischen Subkontinent...Disziplinen die Methodik, Struktur und Selbstkritik voraussetzen...
...interpretiere ich als "Inhalte, die klar mit dem modernen Verständnis von Gesellschaft und Menschenrechten nicht vereinbar sind und die wir deswegen irgendwie weginterpretieren müssen, wenn wir den Koran nicht ganz aufgeben wollen".
Solche Stellen gibt es in der Bibel auch (vorwiegend, aber nicht nur im Alten Testament). Im Christentum ist man halt schon so weit, daß das "weginterpretieren" selbst von den Fundamentalisten weitgehend akzeptiert ist, weil selbst die nicht bereit sind, freche Kinder umzubringen und menstruierende Frauen unter Quarantäne zu stellen.
Ist halt nicht so einfach, über 1000 Jahren alte Texte, die von Menschen in gewalttätig-patriarchalischen Stammesgesellschaften verfaßt wurden, heute noch unverändert als Grundlage des täglichen Handelns ansehen zu wollen.
Welcher Islam ist denn nun gemeint? Uns Islamkritikern wird hier ja immer wieder vorgeworfen, dass es DEN ISLAM nicht gibt. Was denn nun?
Von einem Universitätsstudiengang würde ich erwarten, *alle* wesentlichen Strömungen zu untersuchen. Eine einseitige Indoktrination, egal in welche Richtung, ist nicht mit dem universitären Selbstverständnis vereinbar.
Auch wenn man sich davon die Stärkung eines modernen, toleranten Islam erhofft, kann dies seriöserweise (und auf Dauer) nur erfolgreich sein wenn man offen an das Thema herangeht und alle Aspekte kritisch analysiert.
Fundamentalistische Islamkritik verurteilt pauschal; sie verallgemeinert unzulässig. Unter dem Deckmäntelchen der Aufklärung verhält sie sich unaufgeklärt, weil sie die Werte der Aufklärung teilweise abschaffen will, um die Aufklärung zu verteidigen - ziemlich Paradox also. Zudem lässt sie keine Kritik an ihrer Position zu und verwischt Differenzen, so z.B. zwischen Islam und Islamismus.
Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Islam würde so niemals aussehen. Wissenschaft sondiert, d.h. schafft differenzierte Ansichten von der Welt. Dazu gehört sicher auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Gegenstand. Pauschalverurteilungen jedoch passen da nicht hinein. Texte können sehr unterschiedlich interpretiert werden und die möglichen Interpretationen sind dann Gegenstand verschiedener Untersuchungen. Darüber hinaus würde - zumindest ein guter - Wissenschaftler niemals Kritik an seiner Position so einfach abbügeln, wie etwa ein H.M.Broder. Vielmehr würde er die Kritik nutzen, seine Position ständig zu modififizieren, zu verfeinern und weiterzuentwickeln.
Sehen Sie jetzt den Unterschied, zwischen einer platten Pauschalverurteilung des Islams und einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Gegenstandsbereich Islam?
Von einem Universitätsstudiengang würde ich erwarten, *alle* wesentlichen Strömungen zu untersuchen. Eine einseitige Indoktrination, egal in welche Richtung, ist nicht mit dem universitären Selbstverständnis vereinbar.
Auch wenn man sich davon die Stärkung eines modernen, toleranten Islam erhofft, kann dies seriöserweise (und auf Dauer) nur erfolgreich sein wenn man offen an das Thema herangeht und alle Aspekte kritisch analysiert.
Fundamentalistische Islamkritik verurteilt pauschal; sie verallgemeinert unzulässig. Unter dem Deckmäntelchen der Aufklärung verhält sie sich unaufgeklärt, weil sie die Werte der Aufklärung teilweise abschaffen will, um die Aufklärung zu verteidigen - ziemlich Paradox also. Zudem lässt sie keine Kritik an ihrer Position zu und verwischt Differenzen, so z.B. zwischen Islam und Islamismus.
Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Islam würde so niemals aussehen. Wissenschaft sondiert, d.h. schafft differenzierte Ansichten von der Welt. Dazu gehört sicher auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Gegenstand. Pauschalverurteilungen jedoch passen da nicht hinein. Texte können sehr unterschiedlich interpretiert werden und die möglichen Interpretationen sind dann Gegenstand verschiedener Untersuchungen. Darüber hinaus würde - zumindest ein guter - Wissenschaftler niemals Kritik an seiner Position so einfach abbügeln, wie etwa ein H.M.Broder. Vielmehr würde er die Kritik nutzen, seine Position ständig zu modififizieren, zu verfeinern und weiterzuentwickeln.
Sehen Sie jetzt den Unterschied, zwischen einer platten Pauschalverurteilung des Islams und einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Gegenstandsbereich Islam?
Von einem Universitätsstudiengang würde ich erwarten, *alle* wesentlichen Strömungen zu untersuchen. Eine einseitige Indoktrination, egal in welche Richtung, ist nicht mit dem universitären Selbstverständnis vereinbar.
Auch wenn man sich davon die Stärkung eines modernen, toleranten Islam erhofft, kann dies seriöserweise (und auf Dauer) nur erfolgreich sein wenn man offen an das Thema herangeht und alle Aspekte kritisch analysiert.
Wer sind die traditionellen Kräfte, bei denen einen Koran-Exegese auf widerspruch stoßen wird und warum? Koranexegese ist eine jahrundertealte Praxis "traditioneller Kräfte"!...
Den Bolognaprozess in allen Ehren, aber ein Bachelor-Studium sollte man nicht überschätzen.Ich bezweifle sehr, dass dabei etwas neues provokantes zu Tage gefördert wird...
"Insbesondere wird es schwierig sein, das Gebot des Dschihad, also die im Zweifelsfalle gewaltsame Verbreitung des Islam, zu kanalisieren. Hierzu stand in der Faz vor einigen Tagen ein interessanter Artikel:.."
Ich gestehe, ich verstehe weder den Zusammenhang zum Interview noch zu dem verlinkten Artikel...
Und nochmal, wer sind die schwer zu befriedenden Traditionalisten?...Okkupation?...als Islamwissenschaften/Orientalistik gibt es mindestens seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts...es ist nicht unüblich Absolventen der Al-Azhar nach Deutschland kommen und in diesem Fachbereich noch einen deutschen Hochschulabschluss erwerben, samt Auseinandersetzung mit kritisch-"westlicher" Wissenschaft...
Exe•ge•se, die; -,-n 1.Erklärung, Auslegung, Interpretation eines Textes 2. RELIGION Wissenschaft der Bibelauslegung und zukünftig dann auch die Koranauslegung.
Dies ist jedoch nicht zulässig, denn Allah selbst hat der Überlieferung nach den Koran an den Propheten übergeben, er ist also wörtlich zu nehmen.
So dann:
http://quran.al-islam.com...
Hier finden Sie die aufschlussreichen Texte mit den Strafen für Ungläubige, die sich nicht bekehren lassen wollen oder für jene, die sich kopfschüttelnd von diesem kranken Konstrukt abwenden: nämlich den Tod. Dies war hier im Mittelalter auch der Fall und das meine ich.
Wer sind die traditionellen Kräfte, bei denen einen Koran-Exegese auf widerspruch stoßen wird und warum?
Siehe Absatz 1. Es sind diejenigen, die heute im Iran Frauen steinigen, weil sie in freier Entscheidung einen selbstbestimmten Lebensweg wählen.
Es sind diejenigen, die einen Homosexuellen zunächst enthaupten und ihn sodann kopflos an ein Kreuz nageln und öffentlich aufstellen.
Ich gestehe, ich verstehe weder den Zusammenhang zum Interview noch zu dem verlinkten Artikel...
Das ist zu erwarten. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten dieser Schrift ist absolut unnötig. Sie basiert auf einem Weltverständnis, das 1600 Jahre in der Vergangenheit angesiedelt ist. Was ich von Leuten halte, die meinen, daraus etwas ernst nehmen zu müssen, schreibe ich lieber nicht.
KH
Exe•ge•se, die; -,-n 1.Erklärung, Auslegung, Interpretation eines Textes 2. RELIGION Wissenschaft der Bibelauslegung und zukünftig dann auch die Koranauslegung.
Dies ist jedoch nicht zulässig, denn Allah selbst hat der Überlieferung nach den Koran an den Propheten übergeben, er ist also wörtlich zu nehmen.
So dann:
http://quran.al-islam.com...
Hier finden Sie die aufschlussreichen Texte mit den Strafen für Ungläubige, die sich nicht bekehren lassen wollen oder für jene, die sich kopfschüttelnd von diesem kranken Konstrukt abwenden: nämlich den Tod. Dies war hier im Mittelalter auch der Fall und das meine ich.
Wer sind die traditionellen Kräfte, bei denen einen Koran-Exegese auf widerspruch stoßen wird und warum?
Siehe Absatz 1. Es sind diejenigen, die heute im Iran Frauen steinigen, weil sie in freier Entscheidung einen selbstbestimmten Lebensweg wählen.
Es sind diejenigen, die einen Homosexuellen zunächst enthaupten und ihn sodann kopflos an ein Kreuz nageln und öffentlich aufstellen.
Ich gestehe, ich verstehe weder den Zusammenhang zum Interview noch zu dem verlinkten Artikel...
Das ist zu erwarten. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten dieser Schrift ist absolut unnötig. Sie basiert auf einem Weltverständnis, das 1600 Jahre in der Vergangenheit angesiedelt ist. Was ich von Leuten halte, die meinen, daraus etwas ernst nehmen zu müssen, schreibe ich lieber nicht.
KH
Fundamentalistische Islamkritik verurteilt pauschal; sie verallgemeinert unzulässig. Unter dem Deckmäntelchen der Aufklärung verhält sie sich unaufgeklärt, weil sie die Werte der Aufklärung teilweise abschaffen will, um die Aufklärung zu verteidigen - ziemlich Paradox also. Zudem lässt sie keine Kritik an ihrer Position zu und verwischt Differenzen, so z.B. zwischen Islam und Islamismus.
Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Islam würde so niemals aussehen. Wissenschaft sondiert, d.h. schafft differenzierte Ansichten von der Welt. Dazu gehört sicher auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Gegenstand. Pauschalverurteilungen jedoch passen da nicht hinein. Texte können sehr unterschiedlich interpretiert werden und die möglichen Interpretationen sind dann Gegenstand verschiedener Untersuchungen. Darüber hinaus würde - zumindest ein guter - Wissenschaftler niemals Kritik an seiner Position so einfach abbügeln, wie etwa ein H.M.Broder. Vielmehr würde er die Kritik nutzen, seine Position ständig zu modififizieren, zu verfeinern und weiterzuentwickeln.
Sehen Sie jetzt den Unterschied, zwischen einer platten Pauschalverurteilung des Islams und einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Gegenstandsbereich Islam?
mal rein wissenschaftlich, warum mir als Ungläubiger in dutzenden Suren, alle möglichen und unmöglichen Todesarten angedacht werden! Welche Ideologie mir den Tod wünscht, wenn ich nicht dieser Ideologie anhänge, ist mir egal! Ich wehre mich dann auch pauschal.
"Sehen Sie jetzt den Unterschied, zwischen einer platten Pauschalverurteilung des Islams und einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Gegenstandsbereich Islam?"
mal rein wissenschaftlich, warum mir als Ungläubiger in dutzenden Suren, alle möglichen und unmöglichen Todesarten angedacht werden! Welche Ideologie mir den Tod wünscht, wenn ich nicht dieser Ideologie anhänge, ist mir egal! Ich wehre mich dann auch pauschal.
"Sehen Sie jetzt den Unterschied, zwischen einer platten Pauschalverurteilung des Islams und einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Gegenstandsbereich Islam?"
mal rein wissenschaftlich, warum mir als Ungläubiger in dutzenden Suren, alle möglichen und unmöglichen Todesarten angedacht werden! Welche Ideologie mir den Tod wünscht, wenn ich nicht dieser Ideologie anhänge, ist mir egal! Ich wehre mich dann auch pauschal.
"Sehen Sie jetzt den Unterschied, zwischen einer platten Pauschalverurteilung des Islams und einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Gegenstandsbereich Islam?"
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