Exzellenzinitiative Sieben Unis können zur Elite aufsteigen
Die Vorentscheidung zur Exzellenzinitiative ist gefallen. Sieben Universitäten können neue Elite-Hochschulen werden. Das Buhlen um die Fördergelder geht weiter.
Die Humboldt-Universität Berlin, die Unis Bochum, Bremen, Mainz, Köln und Tübingen und die Technische Universität Dresden können neue Elite-Hochschulen in Deutschland werden. Das ist das Ergebnis einer Vorauswahl, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat (WR) in Bonn bekannt gegeben haben.
Die Fördermittel der Exzellenzinitiative sind heiß begehrt. Insgesamt wollen Bund und Länder 2,7 Milliarden Euro für fünf Jahre zur Verfügung stellen, um die Spitzenforschung an deutschen Hochschulen zu fördern. Wer am Ende wie viel vom großen Kuchen abbekommt, wird erst im Juni des kommenden Jahres entschieden.
Die Universitäten, die nach der heutigen Vorauswahl weiter im Rennen sind, müssen nun ihre ersten Kurzanträge zu umfassenden Bewerbungen ausbauen. Ab Herbst werden sie bewertet. Am Ende könnten Sieg oder Niederlage bei der Exzellenzinitiative sogar darüber entscheiden, ob ein Standort die Chance hat, einmal zu einer Bundesuniversität aufzusteigen.
Die Mittel für die in einem Wettbewerb siegreichen Universitäten werden zu drei Viertel vom Bund und zu einem Viertel von den Ländern getragen. Das Geld wird in drei Förderkategorien eingesetzt: für allgemeine Zukunftskonzepte erfolgreicher Hochschulen zum Ausbau als sogenannte Elite-Universitäten, für Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und für Spitzenforschungszentren (Exzellenzcluster).
26 Experten saßen in Bonn zusammen, die meisten Natur- und Technikwissenschaftler, daneben einige Geistes- und Sozialwissenschaftler. 65 der 84 deutschen Hochschulen haben sich mit 227 Vorschlägen für die zweite Phase der Exzellenzinitiative beworben. 22 Hochschulen haben sich als künftige Elite-Universität angeboten.
In der ersten Förderphase hatte der Osten Deutschlands das Nachsehen, auch im Norden und Westen gab es viele lange Gesichter – der Süden hingegen schnitt gut ab. Wer nun die Vorrunde übersteht, tritt in Wettstreit mit den bisherigen Siegerprojekten. Sie dürfen sich in der zweiten Förderphase automatisch erneut bewerben.
- Datum 02.03.2011 - 17:57 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Widerspricht dem demokratischen Geist, der doch gerade nicht eine abgehobene Elite wünscht, sondern breite Exzellenz benötigt um tatsächlich eine Volksherrschaft zu sein. Denn nur der gebildete ist ausreichend verständig und nur eine breite Bildung kann dies für möglichst viele bewerkstelligen. Ein System wie in Amerika, dass unsere ach so Konservativen einführen möchten, ist undemokratisch, denn es beruht nicht auf demokratischen Gesetzen nach Teilhabe und Chancengleichheit sondern auf dem Ellbogenprinzip des Kapitalismus.
Ja, ich bin eine Linke Studentin.
Buh, was soll denn dein "Ja, ich bin eine Linke Studentin." ?... Das wirkt fast so, als würdest du dich entschuldigen oder rechtfertigen eine "linke Studentin" zu sein.
Liebe Buh,
Ihre Verortung in allen Ehren, aber in dieser Angelegenheit sollte man lieber politische Orientierungen, so sehr sie auch sympathisch sein mögen, aus der Diskussion lassen.
Ich möchte zum Beispiel einen anderen Blick auf die Frage werfen. Eliteuniversitäten haben sich oftmals als sehr kostspielig erwiesen. Grundsätzlich dürfte eine Kostenerwägung bei Bildung gar keine Rolle spielen, da gebe ich Ihnen Recht. Wenn es nach mir ginge, wäre ich ja auch für mehr Kulturausgaben, aber naja.
Die von Ihnen angesprochenen Verhältnisse in England oder Amerika drohen ja gerade deswegen zu scheitern. Hier hat sich zweierlei gezeigt. Einmal, dass der erhöhte Finanzierungsbedarf auch mittelfristig höhere Studiengebühren erforderlich macht. Meist werden hierzu von Banken Kreditpakete geschnürt. Und zum Zweiten hat dies zu Fehlbildungen bei kleineren, mittleren und zum Teil größeren Universitäten geführt. So konnte man in den letzten Jahren bei kleinen englischen Universitäten, die sich auf ein Fachgebiet konzentrierten, eine Abnahme des Lehrpersonals beobachten, während die Anzahl der "Manager" an diesen Universitäten gleichzeitig stieg.
Warum scheitert das System? Bei der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage werden junge Absolventen hochüberschuldet in ein kollabierendes Wirtschaftssystem geschickt und können ihre Kredite nicht begleichen. Das schlägt wiederum auf Kreditgeber, die Wirtschaft (Konsumverhalten) wie auch auf die Unversitäten zurück.
....das Elbogenprinzip der Chancengleichheit und warum der Kapitalismus der Teilhabe entgegenstehen. Wenn man ihre Regeln schlecht konstruiert, so mag das durchaus sein. Ist man aber dabei intelligent, so muss das ganz und gar nicht sein.
Erstmal vorweg: Man kann auch "links sein", ohne direkt jede konservative oder kapitalistische Idee zu verdammen.
Jemanden, der seine Meinung bereits vor der Auseinandersetzung mit dem Problem festlegt, kann man doch nicht ernst nehmen. Was ich Ihnen nicht unterstellen will!
In der Grundidee liegen Sie richtig, Deutschland sollte eine breite Masse an guten Unis stellen, nur so bleibt die Chancengleichheit erhalten. Diese geht zur Zeit auch auf Grund der Exzellenzinitiative verloren, da sich die "besseren" Universitäten wohl im Süden zentrieren.
Die Realität sagt mir aber, dass es dazu schlichtweg an Geld fehlt. Hochschulen sind Ländersache, und der Bund stellt durch die Initiative extra Geld, um die Forschung in D. zu fördern.
Das hat einen guten Grund: Habe ich reihenweise mittelmäßige Forschung hier wandern mir die besten Forscher/Doktoranden aus, in die USA, nach GB usw..
Willkommen im Zeitalter der Globalisierung!
Um einem solchen möglichen "Braindrain" entgegen zu wirken, muss Deutschland Spitzenforschung finanzieren und ermöglichen. Nobelpreise sollten auch an dt. Instituten gewonnen werden können, denn letztendlich ist Forschung/Entwicklung immer noch der wichtigste Wirtschaftsmotor.
Außerdem scheinen Sie etwas zu verwechseln: Eine Elite-Uni bekommt kein Geld für bessere Lehre. In der Lehre sollten alle Unis - zumindest konzeptionell - gleich gut sein, da gibt es keine extra Finanzierung vom Bund.
Es wird hier explizit die FORSCHUNG in Deutschland gefördert.
ist eine Bildung per Universität für einen Durchschnittsbürger von Bedeutung für politische Entscheidungen?
Ich denke Sie verwechseln hier politisch für den Bürger nachvollziehbares und durchsichtiges Handeln mit, sodass jeder sich begründet einer politischen Richtung /Partei zuordnen kann mit der Bildung in einem bestimmten Fach, die ein Mensch in einer Universität erhalten kann.
Von daher hat das nichts mit Demokratie zu tun. Wohl eher mit etwas von Demokratie unabhängigem: Chancengleichheit für Alle.
Natürlich sollte jeder, der befähigt dazu ist, an einer Universität ein ordentliches Studium belegen dürfen. Jedoch ist, wie vor mir schon gesagt wurde, die Spitze an Forschern auch nicht zu vernachlässigen, die letztendlich für die meisten Entwicklungen und Fortschritte verantwortlich sind und unserem Land die Wirtschaft erhalten.
Durchschnittsbildung wird es bald überall geben, dann schafft Innovation einem Land einen Vorteil. Und wenn die Leute, von denen diese Innovationen kommen sollen, hier nicht ordentliche Möglichkeiten zum Forschen haben, gehen sie ins Ausland und unserem Staat damit verloren.
ob's demokratisch ist, lässt sich schwer beurteilen.
Chancenungleichheit ist zum Großteil naturgegeben.
Es gibt Menschen, die kommen behindert zur Welt und andere sind gesund, einige sind intelligenter, andere dümmer, etc.
- welches aber nichts über die Ansprüche bzw. Ambitionen der Menschen aussagt!
Aber zumindest sind Fördergelder Wettbewerbsverzerrend und schädigen die Forschung mehr, als sie nützen.
Es ist eher ein politisches Schweigegeld/Bestechung, damit Karrieristen sich ne Doktorarbeit erkaufen können.
Ein summa cum -Bestnote aus der Eliteuniversität.
Deutsche Forschung ist längst nicht mehr weltspitze.
Elite-Unis taugen nichts, wenn die Studenten nichts taugen.
Wenn man ein fauliges Ei, in einen goldenen Eierschneider legt, wird das Ergebnis trotzdem nicht besser.
Es macht keinen Sinn unterschiedlich viel Geld zu verteilen, weil man dort auf die Schule geht wo man wohnt.
Bei Universitäten ist das allerdings ein bisschen anders. Die Unis konkurrieren um Studenten, öffentliche und private Mittel. Und das ist auch gut so. Denn nur so ist gewährleistet, dass jede Uni ständig daran arbeitet besser zu werden und keine stehen bleibt. Von diesem Streben profitieren in Endeffekt auch die Studenten an nicht "prämierten" Unis, da diese versuchen mit den anderen Schritt zu halten und sich so auch verbessern.
Wenn nun aber jede Uni genauso viel Geld bekommt pro Student wie jede andere auch. Wo ist dann der Anreiz sich zu verbessern? Die Folge wäre ein stagnieren des Entwicklungsprozesses. (Wie an Schulen, die sind heute, was des Lehrangebot und die Betreuung betrifft genau gleich gut/schlecht wie vor 25 Jahren.) Damit hätten unterm Strich alle Studenten in Deutschland eine schlechtere Lehre.
Unter diesem Gesichtspunkt ist die Vergabe von zusätzlichem Geld für herausragende Projekte der Unis (beispielsweise die durch die Exzellenzinitiative motivierte Fusion mit dem Forschungszentrum in Karlsruhe) durchaus eine Überlegung wert.
Ich bin ein liberaler Student.
Ausdruck des Herausragenden, also einer Elite, eines Adels!
Beginnen Sie doch mal bitte erstmal mit dem Denken!
erst denken, dann schreiben!
Buh, was soll denn dein "Ja, ich bin eine Linke Studentin." ?... Das wirkt fast so, als würdest du dich entschuldigen oder rechtfertigen eine "linke Studentin" zu sein.
Liebe Buh,
Ihre Verortung in allen Ehren, aber in dieser Angelegenheit sollte man lieber politische Orientierungen, so sehr sie auch sympathisch sein mögen, aus der Diskussion lassen.
Ich möchte zum Beispiel einen anderen Blick auf die Frage werfen. Eliteuniversitäten haben sich oftmals als sehr kostspielig erwiesen. Grundsätzlich dürfte eine Kostenerwägung bei Bildung gar keine Rolle spielen, da gebe ich Ihnen Recht. Wenn es nach mir ginge, wäre ich ja auch für mehr Kulturausgaben, aber naja.
Die von Ihnen angesprochenen Verhältnisse in England oder Amerika drohen ja gerade deswegen zu scheitern. Hier hat sich zweierlei gezeigt. Einmal, dass der erhöhte Finanzierungsbedarf auch mittelfristig höhere Studiengebühren erforderlich macht. Meist werden hierzu von Banken Kreditpakete geschnürt. Und zum Zweiten hat dies zu Fehlbildungen bei kleineren, mittleren und zum Teil größeren Universitäten geführt. So konnte man in den letzten Jahren bei kleinen englischen Universitäten, die sich auf ein Fachgebiet konzentrierten, eine Abnahme des Lehrpersonals beobachten, während die Anzahl der "Manager" an diesen Universitäten gleichzeitig stieg.
Warum scheitert das System? Bei der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage werden junge Absolventen hochüberschuldet in ein kollabierendes Wirtschaftssystem geschickt und können ihre Kredite nicht begleichen. Das schlägt wiederum auf Kreditgeber, die Wirtschaft (Konsumverhalten) wie auch auf die Unversitäten zurück.
....das Elbogenprinzip der Chancengleichheit und warum der Kapitalismus der Teilhabe entgegenstehen. Wenn man ihre Regeln schlecht konstruiert, so mag das durchaus sein. Ist man aber dabei intelligent, so muss das ganz und gar nicht sein.
Erstmal vorweg: Man kann auch "links sein", ohne direkt jede konservative oder kapitalistische Idee zu verdammen.
Jemanden, der seine Meinung bereits vor der Auseinandersetzung mit dem Problem festlegt, kann man doch nicht ernst nehmen. Was ich Ihnen nicht unterstellen will!
In der Grundidee liegen Sie richtig, Deutschland sollte eine breite Masse an guten Unis stellen, nur so bleibt die Chancengleichheit erhalten. Diese geht zur Zeit auch auf Grund der Exzellenzinitiative verloren, da sich die "besseren" Universitäten wohl im Süden zentrieren.
Die Realität sagt mir aber, dass es dazu schlichtweg an Geld fehlt. Hochschulen sind Ländersache, und der Bund stellt durch die Initiative extra Geld, um die Forschung in D. zu fördern.
Das hat einen guten Grund: Habe ich reihenweise mittelmäßige Forschung hier wandern mir die besten Forscher/Doktoranden aus, in die USA, nach GB usw..
Willkommen im Zeitalter der Globalisierung!
Um einem solchen möglichen "Braindrain" entgegen zu wirken, muss Deutschland Spitzenforschung finanzieren und ermöglichen. Nobelpreise sollten auch an dt. Instituten gewonnen werden können, denn letztendlich ist Forschung/Entwicklung immer noch der wichtigste Wirtschaftsmotor.
Außerdem scheinen Sie etwas zu verwechseln: Eine Elite-Uni bekommt kein Geld für bessere Lehre. In der Lehre sollten alle Unis - zumindest konzeptionell - gleich gut sein, da gibt es keine extra Finanzierung vom Bund.
Es wird hier explizit die FORSCHUNG in Deutschland gefördert.
ist eine Bildung per Universität für einen Durchschnittsbürger von Bedeutung für politische Entscheidungen?
Ich denke Sie verwechseln hier politisch für den Bürger nachvollziehbares und durchsichtiges Handeln mit, sodass jeder sich begründet einer politischen Richtung /Partei zuordnen kann mit der Bildung in einem bestimmten Fach, die ein Mensch in einer Universität erhalten kann.
Von daher hat das nichts mit Demokratie zu tun. Wohl eher mit etwas von Demokratie unabhängigem: Chancengleichheit für Alle.
Natürlich sollte jeder, der befähigt dazu ist, an einer Universität ein ordentliches Studium belegen dürfen. Jedoch ist, wie vor mir schon gesagt wurde, die Spitze an Forschern auch nicht zu vernachlässigen, die letztendlich für die meisten Entwicklungen und Fortschritte verantwortlich sind und unserem Land die Wirtschaft erhalten.
Durchschnittsbildung wird es bald überall geben, dann schafft Innovation einem Land einen Vorteil. Und wenn die Leute, von denen diese Innovationen kommen sollen, hier nicht ordentliche Möglichkeiten zum Forschen haben, gehen sie ins Ausland und unserem Staat damit verloren.
ob's demokratisch ist, lässt sich schwer beurteilen.
Chancenungleichheit ist zum Großteil naturgegeben.
Es gibt Menschen, die kommen behindert zur Welt und andere sind gesund, einige sind intelligenter, andere dümmer, etc.
- welches aber nichts über die Ansprüche bzw. Ambitionen der Menschen aussagt!
Aber zumindest sind Fördergelder Wettbewerbsverzerrend und schädigen die Forschung mehr, als sie nützen.
Es ist eher ein politisches Schweigegeld/Bestechung, damit Karrieristen sich ne Doktorarbeit erkaufen können.
Ein summa cum -Bestnote aus der Eliteuniversität.
Deutsche Forschung ist längst nicht mehr weltspitze.
Elite-Unis taugen nichts, wenn die Studenten nichts taugen.
Wenn man ein fauliges Ei, in einen goldenen Eierschneider legt, wird das Ergebnis trotzdem nicht besser.
Es macht keinen Sinn unterschiedlich viel Geld zu verteilen, weil man dort auf die Schule geht wo man wohnt.
Bei Universitäten ist das allerdings ein bisschen anders. Die Unis konkurrieren um Studenten, öffentliche und private Mittel. Und das ist auch gut so. Denn nur so ist gewährleistet, dass jede Uni ständig daran arbeitet besser zu werden und keine stehen bleibt. Von diesem Streben profitieren in Endeffekt auch die Studenten an nicht "prämierten" Unis, da diese versuchen mit den anderen Schritt zu halten und sich so auch verbessern.
Wenn nun aber jede Uni genauso viel Geld bekommt pro Student wie jede andere auch. Wo ist dann der Anreiz sich zu verbessern? Die Folge wäre ein stagnieren des Entwicklungsprozesses. (Wie an Schulen, die sind heute, was des Lehrangebot und die Betreuung betrifft genau gleich gut/schlecht wie vor 25 Jahren.) Damit hätten unterm Strich alle Studenten in Deutschland eine schlechtere Lehre.
Unter diesem Gesichtspunkt ist die Vergabe von zusätzlichem Geld für herausragende Projekte der Unis (beispielsweise die durch die Exzellenzinitiative motivierte Fusion mit dem Forschungszentrum in Karlsruhe) durchaus eine Überlegung wert.
Ich bin ein liberaler Student.
Ausdruck des Herausragenden, also einer Elite, eines Adels!
Beginnen Sie doch mal bitte erstmal mit dem Denken!
erst denken, dann schreiben!
Buh, was soll denn dein "Ja, ich bin eine Linke Studentin." ?... Das wirkt fast so, als würdest du dich entschuldigen oder rechtfertigen eine "linke Studentin" zu sein.
satirische Vorwegname eines "Arguments" was ich zu erwarten habe. Nämlich dass so ein geschwurbelter Idealisten Mist doch nur von einem dunkelrot eingefärbten Studenten der Geisteswissenschaften kommen kann. :)
satirische Vorwegname eines "Arguments" was ich zu erwarten habe. Nämlich dass so ein geschwurbelter Idealisten Mist doch nur von einem dunkelrot eingefärbten Studenten der Geisteswissenschaften kommen kann. :)
Da werden einige wenige Universitäten gefördert, aber in der breiten Lehre sieht es weiterhin schlecht aus. Aber Hautpsache es sieht gut aus, wenn wir Eliteuniversitäten haben. Wir brauchen natürlich auch Spitzenforschung, keine Frage. Aber die Basis dafür ist eine ordentliche Lehre mit einer entsprechenden Infrastruktur. Damit kann sich eine Uni leider nicht "auszeichnen". Wäre doch super, wenn wir eine Uni mit exzellenter Lehre förderten. Schade.
Ich bin ein Grüner Student.
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
ich muss AlexB1985 zustimmen - als Studentin fehlt der Erzeihungswissenschaft mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung/Weiterbildung fehlt mir eindeutig die Frage nach GUTER LEHRE. Forschung ist sicherlich ein Teil der Uni, aber einen viel größeren und wichtigeren Teil sehe ich in der Lehre, den Studenten, die keine von der Lehre genervten Profs und Dozenten wollen, sondern - wo wir schon teilweise die 500€ Studiengebühren zahlen müssen - auch wirkich GUTE LEHRE geboten bekommen wollen und einfordern dürfen!
Ohne GUTE LEHRE wird's auch keine guten Forscher geben!
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
ich muss AlexB1985 zustimmen - als Studentin fehlt der Erzeihungswissenschaft mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung/Weiterbildung fehlt mir eindeutig die Frage nach GUTER LEHRE. Forschung ist sicherlich ein Teil der Uni, aber einen viel größeren und wichtigeren Teil sehe ich in der Lehre, den Studenten, die keine von der Lehre genervten Profs und Dozenten wollen, sondern - wo wir schon teilweise die 500€ Studiengebühren zahlen müssen - auch wirkich GUTE LEHRE geboten bekommen wollen und einfordern dürfen!
Ohne GUTE LEHRE wird's auch keine guten Forscher geben!
Exzellenz heißt ja gerade (aus der breiten Masse) "hervorragend". "Breite Exzellenz" kann es also nicht geben.
Was die linke "Studentin" meint, ist nicht breite Exzellenz sondern breites Mittelmaß, damit ja keiner besser sein kann als der andere. Das ist kein "demokratischer Geist", das ist der Geist des Neides. Teilhabe und Chancengleichheit lassen sich wunderbar mit Exzellenz vereinbaren, dort wo die Nicht-Exzellenten weiterhin auf immer noch solide Universitäten gehen können und Chancengleichheit in Bezug auf den Besuch von Exzellenzuniversitäten besteht.
Die von der linken "Studentin" geforderte Gleichmacherei widerspricht hingegen dem Geist einer offenen und fortschrittlichen Gesellschaft, in der es natürlich auch die Möglichkeit zur Entfaltung von Exzellenz geben muss.
diese Verpönung des Elite Gedankens verstehe ich nicht - warum soll Spitzenforschung mit Spitzenwissenschaftlern nicht extra gefödert werden - nicht jeder ist fähig einen Nobelpreis zu ergattern, das ist nunmal so, daran ändern auch keine gleichmacherischen Parolen etwas...
aber mal eine Frage - wenn diese Runde abgeschlossen ist und das dann 10 Jahre so weiter geht, dann sind doch bald fast alle Elite oder übersehe ich etwas?
Wollen Sie wissen, was mit dem Geld an meiner ehemaligen (Elite-)Universität geschehen ist? Eine Neugestaltung der Büros samt schicken Marmortischen und neue PCs für die Professorenschaft, dazu ein repräsentativer Neubau der Bibliothek, jedoch ohne irgendwelche neuen Bücher. Keine zusätzliche Ausgrabung, kein neuer Professor, keine (überfällige) Digitalisierung der Bibliotheken.
Zu Ihrer These: Man muß einsehen, daß Wissenschaft nicht mit puren Geldmitteln zu schaffen ist. Man benötigt kluge Köpfe, doch die finden sich nur selten unter denjenigen, die die besten Zensuren haben. Unter 1000 Studenten sind vielleicht 5-10, die ihre Wissenschaft nennenswert weiter bringen werden. Jenen muß die Möglichkeit gegeben werden, sich sinnvoll einzubringen; das werden sie aber nicht, wenn sie unter höchtem Stress auf schulische Punktejagd getrimmt werden.
So wie es jetzt aussieht, werden aber nur diejenigen eine akademische Laufbahn einschlagen, die entweder vom Schlage eines hohlen Strebers sind, oder aber über genügend finanzielle Mittel verfügen (Guttenberg als nur ein aktuelles Beispiel). Damit kommt Wissenschaft nicht voran. Eine grundlegende Reform der Strukturen der Universitäten tut not, die Studenten Muße und Zeit gibt, sich kreativ und nicht nur rezipierend einzubringen. Das muß nicht einmal Geld kosten; sogar eine Rückkehr zum alten Diplom wäre ein Schritt in die richtige Richtung.
diese Verpönung des Elite Gedankens verstehe ich nicht - warum soll Spitzenforschung mit Spitzenwissenschaftlern nicht extra gefödert werden - nicht jeder ist fähig einen Nobelpreis zu ergattern, das ist nunmal so, daran ändern auch keine gleichmacherischen Parolen etwas...
aber mal eine Frage - wenn diese Runde abgeschlossen ist und das dann 10 Jahre so weiter geht, dann sind doch bald fast alle Elite oder übersehe ich etwas?
Wollen Sie wissen, was mit dem Geld an meiner ehemaligen (Elite-)Universität geschehen ist? Eine Neugestaltung der Büros samt schicken Marmortischen und neue PCs für die Professorenschaft, dazu ein repräsentativer Neubau der Bibliothek, jedoch ohne irgendwelche neuen Bücher. Keine zusätzliche Ausgrabung, kein neuer Professor, keine (überfällige) Digitalisierung der Bibliotheken.
Zu Ihrer These: Man muß einsehen, daß Wissenschaft nicht mit puren Geldmitteln zu schaffen ist. Man benötigt kluge Köpfe, doch die finden sich nur selten unter denjenigen, die die besten Zensuren haben. Unter 1000 Studenten sind vielleicht 5-10, die ihre Wissenschaft nennenswert weiter bringen werden. Jenen muß die Möglichkeit gegeben werden, sich sinnvoll einzubringen; das werden sie aber nicht, wenn sie unter höchtem Stress auf schulische Punktejagd getrimmt werden.
So wie es jetzt aussieht, werden aber nur diejenigen eine akademische Laufbahn einschlagen, die entweder vom Schlage eines hohlen Strebers sind, oder aber über genügend finanzielle Mittel verfügen (Guttenberg als nur ein aktuelles Beispiel). Damit kommt Wissenschaft nicht voran. Eine grundlegende Reform der Strukturen der Universitäten tut not, die Studenten Muße und Zeit gibt, sich kreativ und nicht nur rezipierend einzubringen. Das muß nicht einmal Geld kosten; sogar eine Rückkehr zum alten Diplom wäre ein Schritt in die richtige Richtung.
Liebe Buh,
Ihre Verortung in allen Ehren, aber in dieser Angelegenheit sollte man lieber politische Orientierungen, so sehr sie auch sympathisch sein mögen, aus der Diskussion lassen.
Ich möchte zum Beispiel einen anderen Blick auf die Frage werfen. Eliteuniversitäten haben sich oftmals als sehr kostspielig erwiesen. Grundsätzlich dürfte eine Kostenerwägung bei Bildung gar keine Rolle spielen, da gebe ich Ihnen Recht. Wenn es nach mir ginge, wäre ich ja auch für mehr Kulturausgaben, aber naja.
Die von Ihnen angesprochenen Verhältnisse in England oder Amerika drohen ja gerade deswegen zu scheitern. Hier hat sich zweierlei gezeigt. Einmal, dass der erhöhte Finanzierungsbedarf auch mittelfristig höhere Studiengebühren erforderlich macht. Meist werden hierzu von Banken Kreditpakete geschnürt. Und zum Zweiten hat dies zu Fehlbildungen bei kleineren, mittleren und zum Teil größeren Universitäten geführt. So konnte man in den letzten Jahren bei kleinen englischen Universitäten, die sich auf ein Fachgebiet konzentrierten, eine Abnahme des Lehrpersonals beobachten, während die Anzahl der "Manager" an diesen Universitäten gleichzeitig stieg.
Warum scheitert das System? Bei der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage werden junge Absolventen hochüberschuldet in ein kollabierendes Wirtschaftssystem geschickt und können ihre Kredite nicht begleichen. Das schlägt wiederum auf Kreditgeber, die Wirtschaft (Konsumverhalten) wie auch auf die Unversitäten zurück.
....das Elbogenprinzip der Chancengleichheit und warum der Kapitalismus der Teilhabe entgegenstehen. Wenn man ihre Regeln schlecht konstruiert, so mag das durchaus sein. Ist man aber dabei intelligent, so muss das ganz und gar nicht sein.
es besonders in den ersten 20 Jahren eines Menschenlebens von staatlicher Seite darum gehen muss, den Menschen so Brildungsnah wie möglich hinzubiegen. es ist wichtig, weil Bildung gleichbedeutend ist mit finanziellem und damit eben leider auch sozialem Status. Bildung ist wichtig, es ist das A und O in Deutschland. Nicht alle Kinder werde von ihren Eltern da hingebracht. Viele Eltern sind selber Bildungsfern oder müssen hart arbeiten. Das Bildungssystem muss das auffangen können. es muss diese Kinder an die Hand nehmen und ihnen Optionen aufzeigen, ihnen Freizeitangebote aufzeigen, Musik, Sport, Gesellschaftliche Ereignisse. Man muss diesen Kindern, Jugendliche und jungen Erwachsenen diese Wege offen halten und ihnen die Relevanz des Lernens klar machen.
Das funktioniert nicht, wenn es nur darum geht, wer besser ist. Wenn es um Leistung und nur um Leitung geht und der beste Gewinnt. Ich war an einer Gesamtschule und wir haben ständig Schulwechsler vom Gymansium gehabt, die gebrochen waren. Sie waren auf Leistung getrimmt und sind durch diese System gefallen.Sie haben nicht mehr an sich geglaubt. Die Gesamtschule hat Ihnen durch ein viel breiteres Angebot zeigen können, das sie es schaffen können.
Es muss den Menschen erleichtert werden Bildungswege zu gehen. Jeder Mensch muss als Wertvoll gesehen werden. In Amerika ist das nicht so. Dort ist nicht mal das Existenzminimum gegeben.
es besonders in den ersten 20 Jahren eines Menschenlebens von staatlicher Seite darum gehen muss, den Menschen so Brildungsnah wie möglich hinzubiegen. es ist wichtig, weil Bildung gleichbedeutend ist mit finanziellem und damit eben leider auch sozialem Status. Bildung ist wichtig, es ist das A und O in Deutschland. Nicht alle Kinder werde von ihren Eltern da hingebracht. Viele Eltern sind selber Bildungsfern oder müssen hart arbeiten. Das Bildungssystem muss das auffangen können. es muss diese Kinder an die Hand nehmen und ihnen Optionen aufzeigen, ihnen Freizeitangebote aufzeigen, Musik, Sport, Gesellschaftliche Ereignisse. Man muss diesen Kindern, Jugendliche und jungen Erwachsenen diese Wege offen halten und ihnen die Relevanz des Lernens klar machen.
Das funktioniert nicht, wenn es nur darum geht, wer besser ist. Wenn es um Leistung und nur um Leitung geht und der beste Gewinnt. Ich war an einer Gesamtschule und wir haben ständig Schulwechsler vom Gymansium gehabt, die gebrochen waren. Sie waren auf Leistung getrimmt und sind durch diese System gefallen.Sie haben nicht mehr an sich geglaubt. Die Gesamtschule hat Ihnen durch ein viel breiteres Angebot zeigen können, das sie es schaffen können.
Es muss den Menschen erleichtert werden Bildungswege zu gehen. Jeder Mensch muss als Wertvoll gesehen werden. In Amerika ist das nicht so. Dort ist nicht mal das Existenzminimum gegeben.
Ohne die Exzellenzinitiative pauschal verteidigen zu wollen: Eine breite Verbesserung der Forschung an den Universitäten ist durch das Verfahren sehr wohl zu beobachten. Denn die sich bewerbenden Universitäten (2/3 der deutschen Unis wie dem Artikel zu entnehmen) müssen ja zunächst etwas investieren, innovativ sein und damit einen Verbesserungsprozess an den Unis einleiten, um überhaupt eine Chance auf einen Exzellenzplatz zu haben.
Natürlich ist die Lehre ein anderes Thema. Eine Exzellenzinitiative der Lehre wäre absolut wünschenswert. Oder einfach mal bei der nächsten Wirtschaftskrise an der Autoindustrie, den Hoteliers oder den umsatzsteuerfreien Unternehmen (Mercedes, SAP; um nur einige zu nennen), statt an der Bildung. Dafür eben einfach mal die Zahl der Dozenten erhöhen. Mit 20 statt 40 Studenten pro Seminar wäre schon etwas erreicht. Keine Milchmädchenrechnung sondern tatsächlich einfache Wahrheit.
Die Exzellenzinitiative kann und soll nicht die Probleme der breiten Masse der Unis lösen, dass ist nur durch zwei Maßnahmen zu regeln: Eben genannte bessere Finanzierung der Unis durch den Bund (und ich schließe Gymnasien, Grundschulen etc. nicht aus) oder verbesserte Drittmittelfinanzierung. Das allerdings ist in Deutschland trotz vieler guter Gönner und Mäzene immer noch ein Projekt in den Kinderschuhen.
Es gibt so viel was getan werden könnte, aber leider, leider sind wir keine Nation mehr, der ihre Bildung etwas wert ist...
Aus eigener Erfahrung sage ich, dass es Spitzenforschung in Deutschland, die mit der an den amerikanischen Universitäten mithalten kann, nicht an den Universitäten gibt. Die findet an den mit einigen Universitäten verbandelten Instituten statt, die eh schon vom Bund finanziert werden. Damit meine ich u.a. Max-Planck- und Fraunhofer-Institute.
In dieser Hinsicht müsste vielleicht doch mal diskutiert werden, wie sinnvoll es ist, das Geld in die bereits mittelmäßige Forschung an den Universitäten zu stecken, um deren Niveau von "befriedigend" auf "gut" zu heben. Stattdessen biete sich die Möglichkeit an, damit besagte Institute von "gut" und "sehr gut" wirklich auf ein "exzellentes" Weltniveau zu heben. Da die dort forschenden Direktoren/Professoren i.d.R. auch in die Lehre der Universitäten eingebunden sind, wäre das auch für die Universitäten ein Win-Win. Natürlich nur für die, die in der Nähe solcher Institute angesiedelt sind.
Meiner persönlichen Meinung nach wäre das eine bessere Investitionsmöglichkeit.
von der Umsatzsteuer? Ich bitte Sie darum solche abenteuerlichen Märchen zu belegen. Das ist ja grauenhaft.
Aus eigener Erfahrung sage ich, dass es Spitzenforschung in Deutschland, die mit der an den amerikanischen Universitäten mithalten kann, nicht an den Universitäten gibt. Die findet an den mit einigen Universitäten verbandelten Instituten statt, die eh schon vom Bund finanziert werden. Damit meine ich u.a. Max-Planck- und Fraunhofer-Institute.
In dieser Hinsicht müsste vielleicht doch mal diskutiert werden, wie sinnvoll es ist, das Geld in die bereits mittelmäßige Forschung an den Universitäten zu stecken, um deren Niveau von "befriedigend" auf "gut" zu heben. Stattdessen biete sich die Möglichkeit an, damit besagte Institute von "gut" und "sehr gut" wirklich auf ein "exzellentes" Weltniveau zu heben. Da die dort forschenden Direktoren/Professoren i.d.R. auch in die Lehre der Universitäten eingebunden sind, wäre das auch für die Universitäten ein Win-Win. Natürlich nur für die, die in der Nähe solcher Institute angesiedelt sind.
Meiner persönlichen Meinung nach wäre das eine bessere Investitionsmöglichkeit.
von der Umsatzsteuer? Ich bitte Sie darum solche abenteuerlichen Märchen zu belegen. Das ist ja grauenhaft.
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
Ja, genau, schütten Sie das Kind ruhig mit dem Bade aus. Alle Bildungsmittel streichen... *kopfschüttel*
Ihr geforderter Nachweis wird tagtäglich an deutschen Universitäten erbracht. Schwarze Schafe gibt es überall, im Finanzsystem, unter den Politikern, selbst KFZ-Mechaniker versuchen einen bei der Autoreperatur über's Ohr zu hauen. Davor ist auch die Wissenschaft nicht gefeit.
Dass die absolute Mehrheit der Doktoranden ca. 60h/Woche für eine halbe öffentliche Stelle hart arbeitet, wird dabei gern ignoriert. Um sowas zu wissen, müsste man sich ja mit dem Thema kritisch auseinandersetzen, statt ein paar Stammtischparolen aus "Zeitungs"überschriften aufzuschnappen und nachzuplappern.
Und wie bitte schön soll ein Problem behoben werden, indem man (ihrer "Idee" nach) es nicht angeht?
Ich muss zugeben, Ihr Kommentar hat mich leicht wütend gemacht, denn sie erwecken den Eindruck, als würden Sie Wissenschaft verdammen, weil sie davon nichts verstehen würden. Stattdessen würde ich mich mit einer fundierten Argumentation Ihrerseits gerne auseinandersetzen.
Ja, genau, schütten Sie das Kind ruhig mit dem Bade aus. Alle Bildungsmittel streichen... *kopfschüttel*
Ihr geforderter Nachweis wird tagtäglich an deutschen Universitäten erbracht. Schwarze Schafe gibt es überall, im Finanzsystem, unter den Politikern, selbst KFZ-Mechaniker versuchen einen bei der Autoreperatur über's Ohr zu hauen. Davor ist auch die Wissenschaft nicht gefeit.
Dass die absolute Mehrheit der Doktoranden ca. 60h/Woche für eine halbe öffentliche Stelle hart arbeitet, wird dabei gern ignoriert. Um sowas zu wissen, müsste man sich ja mit dem Thema kritisch auseinandersetzen, statt ein paar Stammtischparolen aus "Zeitungs"überschriften aufzuschnappen und nachzuplappern.
Und wie bitte schön soll ein Problem behoben werden, indem man (ihrer "Idee" nach) es nicht angeht?
Ich muss zugeben, Ihr Kommentar hat mich leicht wütend gemacht, denn sie erwecken den Eindruck, als würden Sie Wissenschaft verdammen, weil sie davon nichts verstehen würden. Stattdessen würde ich mich mit einer fundierten Argumentation Ihrerseits gerne auseinandersetzen.
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