Folgen der PlagiateUni-Karriere trotz plagiierter Doktorarbeit

Eine Frankfurter Fachhochschullehrerin führt laut Gerichtsurteil zu Unrecht den Doktortitel, wegen weitgehender Plagiate. Sie ist weiterhin im Dienst.

Ein Gebäude der Fachhochschule Frankfurt

Ein Gebäude der Fachhochschule Frankfurt

Für das Verwaltungsgericht Darmstadt ist erwiesen: Zu "etwa einem Viertel" besteht die "mit Auszeichnung" benotete Doktorarbeit der Kunstprofessorin über "Ästhetische Konstellationen" aus heimlichen Übernahmen von Fremdautoren. Der geistige Diebstahl war den Doktoreltern an der Technischen Universität Darmstadt gar nicht aufgefallen. Als ein Plagiatsopfer sich aufgrund der Buchveröffentlichung von 2003 beschwerte, prüfte die Hochschule genauer nach und entzog daraufhin den Doktorhut.

Die Doktorandin selber erklärte den Richtern laut Urteil, dass "der Plagiatsvorwurf zum Teil richtig" sei und dass sie dies "zutiefst bedauere". Und weiter ganz im Stile Guttenbergs, aber tatsächlich lange vor ihm: Die Textpassagen habe sie "vor Beginn ihres Promotionsprojektes in der Recherchephase notiert und als Textbausteine zu möglichen Themenfeldern zusammengestellt". Es handle sich um "Montagefehler, eine Schlamperei" von ihr, die sie wirklich sehr bedauere. Die Richter bestätigten jetzt die Titelaberkennung wegen "vorsätzlicher Täuschung" über den akademischen Schwindel (3 K 899/10.DA).

Anzeige

Für den Präsidenten der Fachhochschule Frankfurt war und ist die 2009 bekannt gewordene Plagiatsaffäre aber nach wie vor kein Grund, seine Professorin dienstrechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Als ob nichts passiert wäre, kann sie sich nach wie vor den Studierenden als Vorbild in Lehre und Forschung darstellen. Präsident Detlev Buchholz sagte ZEIT ONLINE: "Professoren und Professorinnen haben die Pflicht, ihrer Hochschule unverzüglich die Aberkennung des Doktortitels anzuzeigen, sobald dies rechtskräftig ist. Eine diesbezügliche Anzeige liegt nicht vor. Darüber hinausgehende Prüfungen sind sachlich nicht begründbar." Die Hochschullehrerin hat bereits Berufung gegen das Urteil angekündigt. Zu näheren Auskünften war sie für ZEIT ONLINE aber nicht zu erreichen. Wenn bis zum Bundesverwaltungsgericht durchprozessiert wird, lässt eine rechtskräftige Entscheidung noch bis zu zehn Jahre auf sich warten. Mindestens solange sind ihr seitens ihres Dienstherrn Job und Professorengehalt also anscheinend sicher.

Gleichwohl kann sich der Betrachter die Augen reiben: Denn das Hessische Disziplinargesetz sieht vor, Beamte während eines Disziplinarverfahrens vorläufig des Dienstes zu entheben, wenn "durch das Verbleiben im Dienst" beispielsweise "der Dienstbetrieb wesentlich beeinträchtigt würde". Während der Freistellung kann der Dienstherr auch das Gehalt auf die Hälfte kürzen. Aber offenbar sieht der FH-Präsident den Dienstbetrieb durch den Plagiatsfall nicht wesentlich beeinträchtigt. Er verzichtet – trotz Fallkenntnis – auf disziplinarische Ermittlungen oder aber in einem Angestelltenverhältnis auf ein Kündigungsverfahren.

Wie sich jetzt die FH Frankfurt schützend vor ihre Professorin stellt, erstaunt umso mehr angesichts der massenhaften Empörung gerade in der akademischen Welt über den betrügerischen Guttenberg . Der hat sich aus der Wissenschaft schon längst verabschiedet, verdient aber trotzdem kein Pardon. Wenn es jedoch um Hochschullehrer geht, erscheint den Tempelwächtern der Wissenschaft die Wahrheitsliebe offenbar ziemlich strapazierfähig, jedenfalls an der FH Frankfurt.

Die Frankfurter Affäre ist keineswegs ein Einzelfall. So wurde ein Professor der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg vor einem Jahr als akademischer Hochstapler entlarvt. Er hatte versucht, seinen Namen mit Hilfe eines Ghostwriters aufzupolieren, der aber zum Teil auch selber nur Plagiate lieferte . Sofort leitete die HAW ein Disziplinarverfahren ein, um wenig später die ganze Sache mit einer Betrugsanzeige zu beerdigen. Diese unterbricht automatisch disziplinarische Ermittlungen und wird bei der Staatsanwaltschaft als "Allgemeine Rechtssache" mit mangelndem Tatverdacht archiviert. Denn bei einem Betrug muss es um einen Vermögensschaden gehen, der bei noch so ehrenrührigen Abschreibereien unter Wissenschaftlern allerdings nur schwer bezifferbar ist. Zu Ende März dieses Jahres haben die HAW und der Professor das Dienstverhältnis in sprichwörtlich "beiderseitigem Einvernehmen" aufgelöst und damit alle Spuren wissenschaftlichen Fehlverhaltens verwischt. Details der Vereinbarung sind natürlich geheime Personalsache.

Beiderseitiges Einvernehmen, das ist vielleicht der Königsweg durchs Hochschulmilieu. Im vergangenen März zeigte sich das etwa auch an der Uni Freiburg : Als ein führender Sportmediziner in den Verdacht geriet, seine Habilitationsschrift für die Hochschullaufbahn zum Teil anderswo heimlich abgekupfert zu haben, bat er selbst die Unileitung um Beurlaubung ohne Bezüge, um der Aufklärung nicht im Wege zu stehen. So viel großzügiges Entgegenkommen eines echten Medizinprofessors kann sich eine Professorin der brotlosen Kunst aber offenbar nicht so leicht leisten.
 

 
Leserkommentare
  1. Es ist eben durchaus bezeichnend, dass es sich hierbei nicht um eine Universität sondern nur um eine Fachhochschule handelt.
    Akademische Würden sind an solchen Einrichtungen ganz offensichtlich weniger wichtig. Dies bestätigt sich nun einmal mehr und zwar nicht wie sonst immer mittels der Qualität der einzelnen Studiengänge.

    2 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • marley
    • 12.05.2011 um 22:37 Uhr

    Ich wäre vorsichtig mit pauschalen Urteilen gegen die Qualität von FHs, denn immerhin sind es ja "die Unis", die unter scheinbar katastrophalen, schein-wissenschaftlichen Umständen Doktorgrade verscherbeln und Pfuscher auf die Straße schicken.

    Dazu kommt folgendes: An FHs ist es keine Muss, promoviert zu haben, um eine Professur antreten zu dürfen. Es gibt auch Äquivalente und gerade in Kunst oder Technik werden gerne mal praktische Erfahrungen in den Vordergrund gestellt. Immerhin gibt es an Unis auch Fachbereiche, wo eine Habilitation nicht notwendig ist (da kenne ich einige Profs). Gerade an Hochschulen werden "Regeln" gerne mal weeeeit gestreckt, wenn es denn sein muss. Das fängt beim Studenten an, der sich beim Prof einschleimt und hört beim Prof auf, der mit dem Kollegium gut klar kommt.

    • marley
    • 12.05.2011 um 22:37 Uhr

    Ich wäre vorsichtig mit pauschalen Urteilen gegen die Qualität von FHs, denn immerhin sind es ja "die Unis", die unter scheinbar katastrophalen, schein-wissenschaftlichen Umständen Doktorgrade verscherbeln und Pfuscher auf die Straße schicken.

    Dazu kommt folgendes: An FHs ist es keine Muss, promoviert zu haben, um eine Professur antreten zu dürfen. Es gibt auch Äquivalente und gerade in Kunst oder Technik werden gerne mal praktische Erfahrungen in den Vordergrund gestellt. Immerhin gibt es an Unis auch Fachbereiche, wo eine Habilitation nicht notwendig ist (da kenne ich einige Profs). Gerade an Hochschulen werden "Regeln" gerne mal weeeeit gestreckt, wenn es denn sein muss. Das fängt beim Studenten an, der sich beim Prof einschleimt und hört beim Prof auf, der mit dem Kollegium gut klar kommt.

    • eeee
    • 12.05.2011 um 2:54 Uhr

    ihre Seite http://www.seelinger.net/ ist "wegen technischer Wartung momentan nicht erreichbar." Seltsam, das.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die Seite kann man mit geeigneten technischen Mitteln trotzdem ansehen.

    Die Dame lehrt als Kunstprofessorin. Oder genauer:

    Professorin für Ästhetik, Kommunikation und Medien
    Bildende Künstlerin und Pädagogin
    seit 2001 an der Fachhochschule Frankfurt am Main

    Viel Schaden kann sie damit also nicht anrichten.

    Und ehrlich gesagt wäre es mir bei Künstlern reichlich egal, ob die nun promoviert sind oder nicht.

    Entweder hat man Talent auf diesem Gebiet oder eben nicht.

    Die Seite kann man mit geeigneten technischen Mitteln trotzdem ansehen.

    Die Dame lehrt als Kunstprofessorin. Oder genauer:

    Professorin für Ästhetik, Kommunikation und Medien
    Bildende Künstlerin und Pädagogin
    seit 2001 an der Fachhochschule Frankfurt am Main

    Viel Schaden kann sie damit also nicht anrichten.

    Und ehrlich gesagt wäre es mir bei Künstlern reichlich egal, ob die nun promoviert sind oder nicht.

    Entweder hat man Talent auf diesem Gebiet oder eben nicht.

  2. sind Plagiate eher der Normalfall als die Ausnahme. Der Übergang zu Arbeiten, die dabei kaum oder gar keine selbständige Betätigung mehr aufweisen ist fließend.

    Dummerweise sagen Doktorarbeiten mit oder ohne Plagiate nur selten etwas über die fachliche Befähigung aus.
    Was sie zur anspruchsvollen Formsache gemacht hat.
    Nicht selten sind es gerade die selbständig Denkenden, aber auch Karrieristen, die deshalb keinen Grund zu besonderer Sorgfalt gesehen haben.

    Formal ist dies ein Betrug, moralisch allerdings sind die Grenzen längst so verwischt, das es von außen fast unmöglich erscheint, ein sachgerechtes Urteil zu fällen.

    Letztlich sollte der gesamte Promotionsprozess überdacht, vielleicht sogar abgeschafft werden. Er kann im allgmeinen gar nicht halten was er verspricht.

    H.

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Bastie
    • 12.05.2011 um 11:44 Uhr

    Ich kann nur von den Naturwissenschaften, Mathe und Info reden, aber in den Gebieten sind Doktorarbeiten stets Forschungsarbeiten und es kostet schon einige Mühe und auch Talent, diese zu erstellen. Und in allen mir bekannten Promotionsordnungen wird explizit verlangt, dass sie neue Sachverhalte enthalten.

    Wenn Sie auf den berühmten Dr.med. anspielen gebe ich Ihnen Recht, allerdings hat sich da nunmal eine (für mich allerdings unverständliche) Tradition eingebürgert.

    Ich bekomme allerdings leider den Eindruck, dass eben diese Plagiatsfälle solche Meinungen wie die Ihre erzeugen. Sie sind also bestens dazu geeignet, den Ruf der gesamten Forschung zu gefährden und gehören deshalb, meiner Meinung nach, scharf verfolgt und lückenlos aufgeklärt.

    • Bastie
    • 12.05.2011 um 11:44 Uhr

    Ich kann nur von den Naturwissenschaften, Mathe und Info reden, aber in den Gebieten sind Doktorarbeiten stets Forschungsarbeiten und es kostet schon einige Mühe und auch Talent, diese zu erstellen. Und in allen mir bekannten Promotionsordnungen wird explizit verlangt, dass sie neue Sachverhalte enthalten.

    Wenn Sie auf den berühmten Dr.med. anspielen gebe ich Ihnen Recht, allerdings hat sich da nunmal eine (für mich allerdings unverständliche) Tradition eingebürgert.

    Ich bekomme allerdings leider den Eindruck, dass eben diese Plagiatsfälle solche Meinungen wie die Ihre erzeugen. Sie sind also bestens dazu geeignet, den Ruf der gesamten Forschung zu gefährden und gehören deshalb, meiner Meinung nach, scharf verfolgt und lückenlos aufgeklärt.

  3. Zitat Horstkotte: "Details der Vereinbarung sind natürlich geheime Personalsache."

    Ärgert es Sie als Journalist sehr, dass hier offenbar der Datenschutz greift?

    • hollai
    • 12.05.2011 um 7:34 Uhr

    Wer in der Kunst promoviert bzw. promovieren muss, der wird in der Kunstwelt nicht ernst genommen oder hat es auch vorher zu nichts gebracht. Der Doktortitel hat also in der Hinsicht nur geschadet, weil man sich damit in der Praxis, auf dem Kunstmarkt etc. als total unbegabt outet und es die letzte Chance bleibt sich einen Verdienst noch in der Wissenschaft/ Lehre zu ergattern. Das ist in den Augen von Künstlern einfach nur erbärmlich und das verzweifelste Mittel überhaupt.
    Vielleicht erhebt sie den Kampf/ Krampf, um ihre Doktorwürde ja wenigstens zur Kunstoerformance- aber selbst das bekommt Sie wahrscheinlich nicht hin und würde ja auch nur ein Plagiat sein- schade.

  4. Die Seite kann man mit geeigneten technischen Mitteln trotzdem ansehen.

    Die Dame lehrt als Kunstprofessorin. Oder genauer:

    Professorin für Ästhetik, Kommunikation und Medien
    Bildende Künstlerin und Pädagogin
    seit 2001 an der Fachhochschule Frankfurt am Main

    Viel Schaden kann sie damit also nicht anrichten.

    Und ehrlich gesagt wäre es mir bei Künstlern reichlich egal, ob die nun promoviert sind oder nicht.

    Entweder hat man Talent auf diesem Gebiet oder eben nicht.

    Antwort auf "Komisch, "
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Und ehrlich gesagt wäre es mir bei Künstlern reichlich egal, ob die nun promoviert sind oder nicht."
    ------

    Mir auch. Aber die Dame ist ja nun keine Künstlerin, sondern jemand der lehrt, wie "Kunst gemacht" wird. Oder das zu wissen glaubt. Oder mal was davon gehört hat. Ich will jetzt mal gnädig sein und die Sache ganz ganz positiv sehen: Ihre Doktorarbeit ist ein Collage ;)) Na bitte - und schon haben wir einen ästhetische wertvollen Beitrag zur "fragmentierten Wahrnehmungsproduktion in nicht-analogen Wirklichkeiten". Geht doch, oder?

    "Und ehrlich gesagt wäre es mir bei Künstlern reichlich egal, ob die nun promoviert sind oder nicht."
    ------

    Mir auch. Aber die Dame ist ja nun keine Künstlerin, sondern jemand der lehrt, wie "Kunst gemacht" wird. Oder das zu wissen glaubt. Oder mal was davon gehört hat. Ich will jetzt mal gnädig sein und die Sache ganz ganz positiv sehen: Ihre Doktorarbeit ist ein Collage ;)) Na bitte - und schon haben wir einen ästhetische wertvollen Beitrag zur "fragmentierten Wahrnehmungsproduktion in nicht-analogen Wirklichkeiten". Geht doch, oder?

  5. Mist, da hab ich wohl was verpeilt in meiner Karriere...egal, ich nehme mir jetzt meine Diplomarbeit noch mal vor, strecke sie mit diversen "Textbausteinen aus der Recherchephase" und suche mir einen Opa an irgendeiner Wald- und Wiesen-Uni, der sie nach dem Büroschlaf mit summa cum durchwinkt. Und dann gehe ich in die Politik zu den vielen anderen Doctores und Wissenschaftlern...
    In den 90er konnte man an der Frankfurter Uni mit Themen promovieren, dass es einem die Schuhe auszog. Erinnere mich da an ganz abstruse Sachen wie „Urbanes Retsstoff-Management in strukturell disperaten Gesellschaften.“ Auf deutsch: Müllsammeln auf der linken und rechten Mainseite. Oder auf hessisch: Abfall hib de Bach un drib de Bach.

    Übrignes: unser guter Dr. Guido hat mit seinem Doktorthema die Wissenschaft und Praxis auch nicht unbedingt bereichert. Sein Thema hieß: "Das Parteienrecht und die politischen Jugendorganisationen." Was er da wohl für Erkenntnisse zu Tage gefördert hat...

    Tipp: Wer in den Wissenschaften keine Leuchte ist und trotzdem was werden will, sollte sich eine "grüne Fakultät" suchen, ein grünes Thema wählen und einen engagierten Umweltexperten als Doktorvater suchen. Da wird in Zukunft viel "Erkenntnisbedarf" bestehen. Allerdings sind die Kröten-Themen schon durch; Lurch und Teichralle auch. Wie wäre es damit: "Die Migration des Feldhamsters in entschleunigte Habitate unter besonderer Berücksichtigung des Klimawandels und des Anbaus energieeffizienter Agrarrohstoffe."

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Zitat Arbeiter: "Die Migration des Feldhamsters in entschleunigte Habitate unter besonderer Berücksichtigung des Klimawandels und des Anbaus energieeffizienter Agrarrohstoffe."

    Klingt gut. Der bekommt ein Laufrad mit Dynamo und wird mit den energieeffizienten Agrarrohstoffen gefüttert.

    Und schon sind unsere Energieprobleme gelöst.

    Ich würde vorschlagen die Forschung mit dem Thema "Methanemissionen von stromproduzierenden Hamsterkolonien in Zeiten des Klimawandels" fortzusetzen.

    Zitat Arbeiter: "Die Migration des Feldhamsters in entschleunigte Habitate unter besonderer Berücksichtigung des Klimawandels und des Anbaus energieeffizienter Agrarrohstoffe."

    Klingt gut. Der bekommt ein Laufrad mit Dynamo und wird mit den energieeffizienten Agrarrohstoffen gefüttert.

    Und schon sind unsere Energieprobleme gelöst.

    Ich würde vorschlagen die Forschung mit dem Thema "Methanemissionen von stromproduzierenden Hamsterkolonien in Zeiten des Klimawandels" fortzusetzen.

  6. "Und ehrlich gesagt wäre es mir bei Künstlern reichlich egal, ob die nun promoviert sind oder nicht."
    ------

    Mir auch. Aber die Dame ist ja nun keine Künstlerin, sondern jemand der lehrt, wie "Kunst gemacht" wird. Oder das zu wissen glaubt. Oder mal was davon gehört hat. Ich will jetzt mal gnädig sein und die Sache ganz ganz positiv sehen: Ihre Doktorarbeit ist ein Collage ;)) Na bitte - und schon haben wir einen ästhetische wertvollen Beitrag zur "fragmentierten Wahrnehmungsproduktion in nicht-analogen Wirklichkeiten". Geht doch, oder?

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Geht trotzdem!"

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service