Plagiat-Affäre: Koch-Mehrin will Doktor-Entzug auf Rechtswidrigkeit prüfen
Die FDP-Europaabgeordnete prüft rechtliche Schritte gegen die Aberkennung ihres Doktortitels. Vorwurf an die Uni Heidelberg: Sie habe die Schwächen ihrer Arbeit gekannt.
Die Entscheidung der Universität Heidelberg, ihr den Doktortitel zu entziehen, komme überraschend, hat Silvana Koch-Mehrin gesagt. "Ich werde prüfen, ob sie rechtswidrig ist." Sie kritisierte, dass sie bisher keine Akteneinsicht hatte. Die Universität hatte Koch-Mehrin den Doktortitel aberkannt, weil diese nach Ansicht des Promotionsausschusses abgeschrieben habe.
Die Politikerin verwies darauf, dass die Mängel ihrer Doktorarbeit schon ihren Gutachtern bekannt gewesen seien. Sie hätten die Ungenauigkeiten, Oberflächlichkeiten und das Fehlen von Belegen gerügt. "Der Promotionsausschuss hat mir im Jahr 2000 in voller Kenntnis aller eklatanten Schwächen meiner Arbeit den Doktortitel verliehen."
Angesichts der massiven Kritik der Gutachter hätten bei dem Ausschuss bereits damals alle Alarmglocken läuten müssen. Trotzdem habe er sie mit einem "cum laude" bewertet. Das entspricht etwa der Note 3 in der Schule. Dies sei nach Koch-Mehrin auch zu Recht erfolgt. "Die wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Arbeit sind bis heute unstrittig und beruhen auf meiner eigenen wissenschaftlichen Leistung."
Die Universität hat die Doktorarbeit mehrere Wochen lang geprüft und Koch-Mehrin angehört. Der Promotionsausschuss ist zu dem Schluss gekommen, dass Teile von Koch-Mehrins Dissertation abgeschrieben sind. Auf etwa 80 Textseiten fänden sich mehr als 120 Stellen, die der Ausschuss als Plagiate klassifizierte. Von 30 benutzten Publikationen habe die Autorin nur ein Drittel im Literaturverzeichnis aufgeführt. Damit entspreche die Arbeit nicht den wissenschaftlichen Anforderungen, und der Doktorgrad werde entzogen, teilte die Universität mit. Die Doktorarbeit der FDP-Europapolitikerin trägt den Titel "Historische Währungsunion zwischen Wirtschaft und Politik".
Dekan Manfred Berg sagte, dass Koch-Mehrin während der zweimonatigen Prüfung laufend über den Stand des Verfahrens informiert worden sei. Die Kritik Koch-Mehrins, die Universität habe die Arbeit nicht ordentlich geprüft, wies Berg zurück: Vor zehn Jahren habe es noch keine technischen Mittel gegeben, die Plagiate aufzuspüren. "Und niemand hat die gesamte Literatur im Kopf."
Koch-Mehrin war wegen der Plagiats-Vorwürfe von ihren Posten als Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament und als Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments zurückgetreten, blieb aber Abgeordnete. Die Untersuchung war von einer Internet-Plattform ins Rollen gebracht worden, die zahlreiche Plagiate gefunden und veröffentlicht hatte.








Ist der Ruf erst ruiniert, lebt`s sich weiter ungeniert.
Rösler, Bahr,Lindner und Koch - Merin, für solche Leute muß es doch auch weiter die Möglichkeit geben, ohne ansatzweise erkennbaren Aufwand wie ein Krösus zu Lasten arbeitender Menschen zu leben.Angesichts solcher Darsteller kann ich mir nicht erklären, wer die 4 Prozent sind, die noch immer diese Absahnertruppe wählen.
...darf man eben nicht in die erste Reihe setzen, auch nicht in die zweite. Wer sich wechselseitig als Gurkentruppe, Wildsau oder Rumpelstilzchen bezeichnet, gehört dorthin, wo noch Märchen erzählt werden dürfen: In den Kindergarten.
"Angesichts solcher Darsteller kann ich mir nicht erklären, wer die 4 Prozent sind, die noch immer diese Absahnertruppe wählen."
es gehen ja nur noch 50 Prozent der Leute zur Wahl, das reduziert die tatsächliche Quote der Wähler auf zwei Prozent.
Macht es in der parlamentarischen Realität nicht besser.
Das sind zum einen besserverdienende Absahner und zu einem gewissen Anteil auch unwissende und naive Mitbürger, die eigentlich keinen Vorteil davon haben, diese Partei der Schnorrer an unserer Gesellschaft zu wählen.
...darf man eben nicht in die erste Reihe setzen, auch nicht in die zweite. Wer sich wechselseitig als Gurkentruppe, Wildsau oder Rumpelstilzchen bezeichnet, gehört dorthin, wo noch Märchen erzählt werden dürfen: In den Kindergarten.
"Angesichts solcher Darsteller kann ich mir nicht erklären, wer die 4 Prozent sind, die noch immer diese Absahnertruppe wählen."
es gehen ja nur noch 50 Prozent der Leute zur Wahl, das reduziert die tatsächliche Quote der Wähler auf zwei Prozent.
Macht es in der parlamentarischen Realität nicht besser.
Das sind zum einen besserverdienende Absahner und zu einem gewissen Anteil auch unwissende und naive Mitbürger, die eigentlich keinen Vorteil davon haben, diese Partei der Schnorrer an unserer Gesellschaft zu wählen.
...(eine dichtere Diktion erspare ich uns) mit ihrem Amt als Abgeordnete der EU verträgt, ziehe ich in starke Zweifel, immerhin ist sie als Promovierte und nicht als Promotionsbetrügerin gewählt worden.
Was für eine Aussage ist das bitte: "Niemand habe die gesamte Literatur im Kopf"? Wenn das so ist und man deshalb nicht genau prüfen könne, dann sollten sich die Herren Dekane mal überlegen, welche Anforderungen sie an die Promoventen da stellen! Das ist einfach nur lächerlich!
Ich hoffe, Koch-Mehrin geht gegen diese selbstherrlichen Profs vor! Ich finde diese Art an der Uni völlig daneben, sich damit zu rechtfertigen, dass der Ausschuss eben nicht so gut im Thema gewesen sein könne, wie die Doktorandin. Wozu gibt es dann noch Doktorandenbetreuer? Was soll das?
...wegen multipler Urheberrechtsverletzungen in Haftung nehmen, vor einem ordentlichen Gericht. Als Vorbestrafte müsste sie möglicherweise auf ihr Amt verzichten.
aber zumindest in meiner Welt sollte ein akademischer Prüfungsrat nicht in erster Linie davon ausgehen müssen, von einem Doktoranden auf möglichst hinterlistige Weise (etwa Quellen benutzen, die dann nicht angegeben werden) getäuscht zu werden. Es gibt, auch wenn das manchen schwer vorstellbar erscheinen mag, auch Menschen, die aus Lust an der Forschung forschen, und nicht nur aus Lust am Titel.
"Was für eine Aussage ist das bitte: "Niemand habe die gesamte Literatur im Kopf"? Wenn das so ist und man deshalb nicht genau prüfen könne, dann sollten sich die Herren Dekane mal überlegen, welche Anforderungen sie an die Promoventen da stellen! Das ist einfach nur lächerlich!"
Welche Anforderungen stellen Sie denn bitte an die "Herren Dekane"? Jedes Wort in jedem Satz in jedem Buch, das jemals zu einem Thema erschienen ist, auswendig zu kennen, damit derart kühl kalkulierte Betrugsversuche erkannt werden können? DAS ist einfach nur lächerlich.
Aber wenn die Unis nicht jedem Doktoranden grundsätzlich erstmal Unehrlichkeit unterstellen, dann sind sie selber Schuld, oder was?
Wenn man als Prof. eine solche Arbeit betreut dann muss man auch Stadardliteratur drauf haben.
Fraum M. hat ja überwiegendwohl aus Standardweken abgeschrieben.
Dasfür auch nicht mehr als ein "cum laude" gekriegt.
Wenn sich jetzt die Uni hinstellt und sagt: "Sorry keiner kann alle Lit. kennen" Dann mag das für exotische Sachen gelten, aber doch nicht für solche Standardlexia.
beinhaltet stets und seit den Tagen der Einführung des Code Civil, dass die Erklärung einer Tatsächlichkeit im Sinne der Versicherung des Vorliegens dieser Tatsache, auch durch konkludentes Handeln abgegeben werden kann und wird.
Dass die ungeschriebenen Gesetze des akademischen Elitesystems das Vertrauen in solcherlei stillschweigende Versicherung noch heute beinhalten, gehört zu den überkommenen Prinzipien des ständisch-korporativen Ehrkodex.
Wer diesen Kodex verletzt, ist nicht einmal mehr qualifiziert, einen Kritiker oder Ehrverletzer zu einem "Duell" heraus zu fordern.
Dieses "Duell", dass nun von einer derartig satisfaktionsunfähigen Betrügerin wie der Frau Koch-Mehrin in Form einer "juristischen Prüfung" der Titelaberkennung angestrengt wird, weist auf eine Tatsache hin, die immer deutlicher Formen annimmt. Es ist die inzwischen die systemische, sozio-ökonomische Kriminalität wir als die organisierte Kriminalität der Pseudolitarier verstehen müssen, die sich als das herausgestellt hat, was ein Dr. Helmut Kohl einmal als "dass, was hinten raus kommt." bezeichnet hat.
Winkeladvokatorisches Finessieren, scheinlegalistische Filibusterei, pseudo-intellektuelle Salbaderei und ähnliches sind die hervorragenden Kernqualifikationen dieser Neuen Elite, die in den Räumen der Neuen Sozialen Marktwirtschaft ihre gesamtgesellschaftlichen Schäden verursachen, um sich persönlich illegitim zu bereichern.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Das ist die geistig-moralische Wende.
Aufgabe des Doktorvaters. Er soll seine Doktorranden nur in guter wissenschaftlicher Arbeit anleiten, da haben die Betreuer hier wohl versagt. Denn das ist der Unterschied zwischen Diplom/Master und der Doktorarbeit, die eine eigenständige wissesnchaftliche Arbeit ist.
Bei der Fülle der Literatur ist es auch für den die Profs. gar nicht möglich alles zu kennen.
Daher wurde hier in Canada auch seit Ende der 90iger, die Überprüfung von Arbeiten auf Plagiate durch externe Dienstleister eingführt, im Prinzip Wikiplag, nur das die Uni dafür bezahlt, denn von der Qualität der Arbeiten hängt der Ruf der Uni von ab.
Ein anderes Problem ist die Weichheit der Themen in den Geisten- und Sozialwissenschaften, denn bisher ist ja noch keiner aus dem MINT Bereich aufgeflogen.
Denn wenn man ehrlich ist, ist doch schon das Thema von K-M eher etwas für eine Master/Diplomarbeit, da dort ja kaum ein signifikanter Erkenntnisgewinn zu erwarten war.
Die Chuzpa K_M zeigt jedoch das Rechts- und Moralverständis
derFDP, denn bisher hat sich kaum/keiner ihre Parteikollegen dazu geäüßert,was den Schluss nahe legt dasdort noch mehr Leichen im Keller liegen.
"Was für eine Aussage ist das bitte: "Niemand habe die gesamte Literatur im Kopf"?"
Ich habe jahrelang eine umfassende Bibliographie zu einem geisteswissenschaftlichen Spezialgebiet betreut und kann Ihnen versichern, dass da pro Jahr grob geschätzt etwa 1000 neue Titel erscheinen. Es ist faktisch unmöglich, das alles auch nur zu lesen.
...wegen multipler Urheberrechtsverletzungen in Haftung nehmen, vor einem ordentlichen Gericht. Als Vorbestrafte müsste sie möglicherweise auf ihr Amt verzichten.
aber zumindest in meiner Welt sollte ein akademischer Prüfungsrat nicht in erster Linie davon ausgehen müssen, von einem Doktoranden auf möglichst hinterlistige Weise (etwa Quellen benutzen, die dann nicht angegeben werden) getäuscht zu werden. Es gibt, auch wenn das manchen schwer vorstellbar erscheinen mag, auch Menschen, die aus Lust an der Forschung forschen, und nicht nur aus Lust am Titel.
"Was für eine Aussage ist das bitte: "Niemand habe die gesamte Literatur im Kopf"? Wenn das so ist und man deshalb nicht genau prüfen könne, dann sollten sich die Herren Dekane mal überlegen, welche Anforderungen sie an die Promoventen da stellen! Das ist einfach nur lächerlich!"
Welche Anforderungen stellen Sie denn bitte an die "Herren Dekane"? Jedes Wort in jedem Satz in jedem Buch, das jemals zu einem Thema erschienen ist, auswendig zu kennen, damit derart kühl kalkulierte Betrugsversuche erkannt werden können? DAS ist einfach nur lächerlich.
Aber wenn die Unis nicht jedem Doktoranden grundsätzlich erstmal Unehrlichkeit unterstellen, dann sind sie selber Schuld, oder was?
Wenn man als Prof. eine solche Arbeit betreut dann muss man auch Stadardliteratur drauf haben.
Fraum M. hat ja überwiegendwohl aus Standardweken abgeschrieben.
Dasfür auch nicht mehr als ein "cum laude" gekriegt.
Wenn sich jetzt die Uni hinstellt und sagt: "Sorry keiner kann alle Lit. kennen" Dann mag das für exotische Sachen gelten, aber doch nicht für solche Standardlexia.
beinhaltet stets und seit den Tagen der Einführung des Code Civil, dass die Erklärung einer Tatsächlichkeit im Sinne der Versicherung des Vorliegens dieser Tatsache, auch durch konkludentes Handeln abgegeben werden kann und wird.
Dass die ungeschriebenen Gesetze des akademischen Elitesystems das Vertrauen in solcherlei stillschweigende Versicherung noch heute beinhalten, gehört zu den überkommenen Prinzipien des ständisch-korporativen Ehrkodex.
Wer diesen Kodex verletzt, ist nicht einmal mehr qualifiziert, einen Kritiker oder Ehrverletzer zu einem "Duell" heraus zu fordern.
Dieses "Duell", dass nun von einer derartig satisfaktionsunfähigen Betrügerin wie der Frau Koch-Mehrin in Form einer "juristischen Prüfung" der Titelaberkennung angestrengt wird, weist auf eine Tatsache hin, die immer deutlicher Formen annimmt. Es ist die inzwischen die systemische, sozio-ökonomische Kriminalität wir als die organisierte Kriminalität der Pseudolitarier verstehen müssen, die sich als das herausgestellt hat, was ein Dr. Helmut Kohl einmal als "dass, was hinten raus kommt." bezeichnet hat.
Winkeladvokatorisches Finessieren, scheinlegalistische Filibusterei, pseudo-intellektuelle Salbaderei und ähnliches sind die hervorragenden Kernqualifikationen dieser Neuen Elite, die in den Räumen der Neuen Sozialen Marktwirtschaft ihre gesamtgesellschaftlichen Schäden verursachen, um sich persönlich illegitim zu bereichern.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Das ist die geistig-moralische Wende.
Aufgabe des Doktorvaters. Er soll seine Doktorranden nur in guter wissenschaftlicher Arbeit anleiten, da haben die Betreuer hier wohl versagt. Denn das ist der Unterschied zwischen Diplom/Master und der Doktorarbeit, die eine eigenständige wissesnchaftliche Arbeit ist.
Bei der Fülle der Literatur ist es auch für den die Profs. gar nicht möglich alles zu kennen.
Daher wurde hier in Canada auch seit Ende der 90iger, die Überprüfung von Arbeiten auf Plagiate durch externe Dienstleister eingführt, im Prinzip Wikiplag, nur das die Uni dafür bezahlt, denn von der Qualität der Arbeiten hängt der Ruf der Uni von ab.
Ein anderes Problem ist die Weichheit der Themen in den Geisten- und Sozialwissenschaften, denn bisher ist ja noch keiner aus dem MINT Bereich aufgeflogen.
Denn wenn man ehrlich ist, ist doch schon das Thema von K-M eher etwas für eine Master/Diplomarbeit, da dort ja kaum ein signifikanter Erkenntnisgewinn zu erwarten war.
Die Chuzpa K_M zeigt jedoch das Rechts- und Moralverständis
derFDP, denn bisher hat sich kaum/keiner ihre Parteikollegen dazu geäüßert,was den Schluss nahe legt dasdort noch mehr Leichen im Keller liegen.
"Was für eine Aussage ist das bitte: "Niemand habe die gesamte Literatur im Kopf"?"
Ich habe jahrelang eine umfassende Bibliographie zu einem geisteswissenschaftlichen Spezialgebiet betreut und kann Ihnen versichern, dass da pro Jahr grob geschätzt etwa 1000 neue Titel erscheinen. Es ist faktisch unmöglich, das alles auch nur zu lesen.
Es wird immer deutlicher: Viele Politiker sehen den Doktor-Titel als willkommenes Karriere-Instrument an, das sie mit möglichst wenig Aufwand zu erreichen wünschen. Da passt es, wenn man mit "Abschreiben" erhebliche Zeit sparen kann. Denn Zeit ist bekanntlich Geld. Und darum geht es letztlich. Man will über die Politik an das Geld kommen.
Das Koch-Mehrin so dreist ist, nun ihrerseits die Prüfung der Hochschule in Heidelberg zu kritisieren, ist nur ein weiterer Beleg dafür, dass die Sitten zunehmend verfallen.
Dazu fällt mir nur der abgewandelte Clemenceau ein:
Politik, das ist die Entwicklung von der Barbarei zur Dekadenz, ohne den Umweg über die Kultur.
Einfach abscheulich, was so in den Parlamenten über Listen der Parteien Einzug nimmt. Das gilt es durch ein reformiertes Wahlsystem als Erstes zu verhindern.
Herzliche Grüße von der Weltbühne
KURT
Mit dem "Doktor" lässt es sich trefflich möglichen Kritikern das Maul stopfen. In welchem Fach der "Doktor" gemacht wurde und welche Qualität die Dissertation hat, ist dabei völlig unerheblich - der "Doktor" signalisiert "Kompetenz". Wie das funktioniert, hat Gert Postel eindrucksvoll vorgeführt und beschrieben:
http://www.youtube.com/wa...
Gegen die speziell im deutschen Kulturraum grassierende Seuche Titelsucht gibt es eine sehr einfache und höchst wirksame Medizin:
Die Droge verweigern - bei der Anrede keine Titel verwenden.
Jeder von uns kann sie den Süchtigen täglich in kleinen Dosen verabreichen. Einfach keinerlei Titel verwenden. Weder das "Herr Direktor" noch "Frau Dr." oder das "Herr Prof.". Schluss Ende Aus.
Dieses Land würde sich nach wenigen Jahren wie neu geboren fühlen.
Mit dem "Doktor" lässt es sich trefflich möglichen Kritikern das Maul stopfen. In welchem Fach der "Doktor" gemacht wurde und welche Qualität die Dissertation hat, ist dabei völlig unerheblich - der "Doktor" signalisiert "Kompetenz". Wie das funktioniert, hat Gert Postel eindrucksvoll vorgeführt und beschrieben:
http://www.youtube.com/wa...
Gegen die speziell im deutschen Kulturraum grassierende Seuche Titelsucht gibt es eine sehr einfache und höchst wirksame Medizin:
Die Droge verweigern - bei der Anrede keine Titel verwenden.
Jeder von uns kann sie den Süchtigen täglich in kleinen Dosen verabreichen. Einfach keinerlei Titel verwenden. Weder das "Herr Direktor" noch "Frau Dr." oder das "Herr Prof.". Schluss Ende Aus.
Dieses Land würde sich nach wenigen Jahren wie neu geboren fühlen.
Meines Wissens nach handelt es sich bei der Benotung 'cum laude' um ein Schulnotenäquivalent zu 2,0.
> Meines Wissens nach handelt es sich bei der Benotung 'cum laude' um ein Schulnotenäquivalent zu 2,0.
summa cum laude - 1
magna cum laude - 2
cum laude - 3
rite - 4
stimmt. cum laude = "mit lob" = 2,0
eine 3,0 entspricht einem "rite".
Für alle, die es interessiert:
Summa cum laude : > 1 (hervorragend)
Magna cum laude : 1 (sehr gut)
Cum laude : 2 (gut)
satis bene : 3 (befriedigand)
rite : 4 (ausreichend)
> Meines Wissens nach handelt es sich bei der Benotung 'cum laude' um ein Schulnotenäquivalent zu 2,0.
summa cum laude - 1
magna cum laude - 2
cum laude - 3
rite - 4
stimmt. cum laude = "mit lob" = 2,0
eine 3,0 entspricht einem "rite".
Für alle, die es interessiert:
Summa cum laude : > 1 (hervorragend)
Magna cum laude : 1 (sehr gut)
Cum laude : 2 (gut)
satis bene : 3 (befriedigand)
rite : 4 (ausreichend)
gehört offensichtlich zum lifestyle dieser Dame. Wenn man sich erlaubt, die eklatanten Fehler seiner Doktorarbeit selbst ins Feld zu führen, um seinen D.hut zu retten, spricht dies Bände. Man fragt sich, womit diese Dame dann die Jury sonst von Ihren Doktorfähgkeiten überzeugt hat - bei so manchen Sachentscheidungen in freier Wildbahn (Wirtschaftsleben) hat man gelegentlich schon den Eindruck, dass Kompetenz-und Wissensdefi zite gerne mal mit einem passenden bodymassindex ausgeglichen werden können, zumal wenn in der Jury Männer entscheiden.
Es wäre interessant, wie Frau Mehrin sich trotz der von ihr eingeräumten "eklatanten Fehler ihrer Arbeit" eine Verleihung der Doktorwürde zu rechtfertigen war.
...und trotzdem erhielt Frau K.-M. den Doktortitel.
Wie andernorts zu lesen war, hat der Erstgutachter explizit auf Mängel, auch auf fehlende Literaturhinweise, hingewiesen, was der Zweitgutachter in seiner Stellungnahme wohl auch aufgegriffen hat. Beide sind trotzdem, ebenso wie der Promotionsausschuss, zu dem Ergebnis kommen, die Arbeit anzunehmen und "cum laude" zu bewerten. Diese Beurteilung kann man sicherlich in Frage stellen, aber als Doktorand würde ich mich unter diesen Umständen auch darauf verlassen, dass damit alles seine Richtigkeit hat.
...und trotzdem erhielt Frau K.-M. den Doktortitel.
Wie andernorts zu lesen war, hat der Erstgutachter explizit auf Mängel, auch auf fehlende Literaturhinweise, hingewiesen, was der Zweitgutachter in seiner Stellungnahme wohl auch aufgegriffen hat. Beide sind trotzdem, ebenso wie der Promotionsausschuss, zu dem Ergebnis kommen, die Arbeit anzunehmen und "cum laude" zu bewerten. Diese Beurteilung kann man sicherlich in Frage stellen, aber als Doktorand würde ich mich unter diesen Umständen auch darauf verlassen, dass damit alles seine Richtigkeit hat.
Nachfolgend die Aussage Koch-Mehrins 2008 zu unser Finanzsystem: "Ich glaube, dass ist ein bisschen wie bei dem Huhn und dem Ei. Das System hat Fehler. Es hat viel zu lange weiter bestehen können, obwohl sich die Welt rasant geändert hat. Wenn ein System nicht mehr in Ordnung ist, dann zieht es natürlich auch Leute an, die einen Nutzen daraus ziehen wollen. Dann gibt es auch einzelne Personen, die große Macht haben und das System missbrauchen, indem sie die Regeln des Anstands und des ehrbaren Kaufmanns verlieren und nur noch schnell ans große Geld kommen wollen."
...darf man eben nicht in die erste Reihe setzen, auch nicht in die zweite. Wer sich wechselseitig als Gurkentruppe, Wildsau oder Rumpelstilzchen bezeichnet, gehört dorthin, wo noch Märchen erzählt werden dürfen: In den Kindergarten.
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