Studienbeginn Hochschulen verhängen häufiger NC
60.000 Bewerber mehr als im vergangenen Jahr wollen an die Hochschulen. Viele Unis führen strengere Zulassungsbedingungen ein, um dem Studentenansturm Herr zu werden.
© dpa/Uli Deck

Vorlesung an der Uni Karlsruhe
Die Hochschulen sehen sich zum Wintersemester einem Massenansturm von Studienanfängern gegenüber. Universitäten und Fachhochschulen verzeichnen eine Zunahme der Bewerbungen um 20 bis hin zu 50 Prozent. Viele Einrichtungen haben deshalb für mehr Studiengänge als bisher einen Numerus clausus (NC) verhängt, um dem Ansturm zu begegnen. Manche wollen Lehrveranstaltungen auch auf Samstage legen. Dies ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa in den 16 Bundesländern.
Nach neuen Prognosen werden bis zu 500.000 Studienanfänger erwartet. Bereits bisher war die Politik von rund 455.000 Erstsemestern ausgegangen. Zum Vergleich: Im zu Ende gehenden Studienjahr 2010/11 (Sommer- und Wintersemester) hatten 443.000 junge Leute ein Studium begonnen. Gründe für den Ansturm gibt es mehrere: die Aussetzung der Wehrpflicht, die bis zu 60.000 zusätzliche Studienanfänger bringen könnte; geburtenstarke Jahrgänge; doppelte Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen.
Unter den zusätzlichen Bewerbern sind jedoch auch Doppel- und Mehrfachbewerbungen an verschiedenen Hochschulen; die Auswahlverfahren sind noch nicht abgeschlossen. "Wir wissen noch nicht, was uns erwartet. Es ist quasi eine Operation am lebenden Patienten", sagte die Sprecherin der Universität Heidelberg, Marietta Fuhrmann-Koch.
In Tübingen schnellte die Bewerberzahl um 50 Prozent hoch. "Es gibt in fast allen Bachelor-Studiengängen einen Numerus clausus", sagte ein Sprecher. An der Freiburger Uni konkurrieren zum Beispiel im Studiengang Medienkulturwissenschaft 1.230 Interessenten um 45 Plätze.
An der FU Berlin sind alle Fächer bis auf die Bachelor-Studiengänge Mathematik und Physik mit einem NC belegt. Die Bremer Uni agiert mit einem NC praktisch in allen Fächern. "Anders wäre der Studentenandrang gar nicht beherrschbar", sagte Sprecher Eberhard Scholz. 32.000 Bewerbern stehen 4.000 Erstsemesterplätze gegenüber.
In Hessen beträgt der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge auch an den Fachhochschulen bereits etwa zwei Drittel. "Ich befürchte, dass in zwei oder drei Jahren an den Fachhochschulen fast hundert Prozent zulassungsbeschränkt sind", sagte der Vorsitzende der Konferenz der hessischen Fachhochschulpräsidien, Günther Grabatin.
Wer einen Studienplatz bekommen hat, muss sich auf einen ungewöhnlichen Studentenalltag einstellen: Veranstaltungen am Abend und am Wochenende wie in Hessen oder in Ausweichquartieren wie Kinos und Stadthallen. An der Technischen Universität Braunschweig wird im neuen Semester von 8 Uhr bis 22 Uhr und auch an Samstagen gelehrt. Vorlesungen werden häufiger aufgezeichnet und ins Internet gestellt, generell wird mehr auf E-Learning gesetzt, so in Hessen und Berlin.
- Datum 15.08.2011 - 10:09 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Der Zustand für Abiturienten in diesem Land hat sich derart verschlechtert, dass das Abitur seinen Namen praktisch nicht mehr rechtfertigt. Denn wenn ein Abitur nur noch dazu berechtigt, einige wenige Studiengänge frei auswählen zu dürfen und gleichzeitig für das Gros der Studiengänge so wenig Plätze für die Bewerber existieren, dass das Notenausschlußkriterium mehr als der Hälfte eines Abiturjahrganges das Studium erschwert (Wartesemester) oder praktisch unmöglich macht, ist diese Bezeichnung "allgemeine Hochschulreife" nur noch ein Euphemismus.
Das ist das Ergebnis einer unsozialen und miserablen Bildungspolitik über Jahrzehnte hinweg, denn in anderen Ländern gibt es genug Mittel und Aufträge, mehr Menschen zu ihrem Wunschstudium zu verhelfen. An Deutschlands Armut kann es nachweislich nicht liegen, es fehlt am Willen und einer unsozialen Politik für alle Schichten.
Diese Versäumnisse oder gar Absichten bewirken, dass das Studium wieder zu einem Privileg der abgesicherten, wohlhabenden Gesellschaftsschichten gemacht wird. Da waren wir, z.B. in den 70er Jahren schon weiter.
Lesen Sie bitte mal:
http://www.zeit.de/2011/3...
und die Kommentare. Dort beginnt die soziale Ungerechtigkeit. Kinder werden nicht auf die nun einmal auf sie wartenden Erfordernisse vorbereitet, sondern die politisch erzeugte unzulänglich Ausbildung der Pädagogen in allen Phasen bis hin zum Ende der Schule wird auch noch moralisch und pseudo-wissenschaftlich als gut hingestellt. Ich hatte bei meinen Kindern immer das Gefühl, das Erreichen von Lehrzielen in der Schule sei so etwas wie eine Empfehlung, die man aber beruhigt ignorieren kann. Daraus resultiert dann auch die Haltung vieler Schüler und ihrer Eltern, das für das Leben notwendige Wissenen könne mittels Spaß- und Erlebnispädagogik vermittel werden, und wenn ein Lehrer eine Kultur des sich anstrengens müssen einführen will, wird er von Kollegen, Eltern und Vorgesetzten konzertiert auf Linie gebracht. Das Ergebnis ist (ich erlebe es jedes Jahr von Neuem) eine Klientel, die von was weiß ich woher eine formale Fachhochschulreife hat und nicht einmal die Mathematik der achten Klasse beherrscht. Und ich gebe zu, ich empfinfe es dann als so sozial wie möglich, diese Leute nicht weitere 4 Jahre in dem Glauben zu lassen, man könne frei von jedem Wissen in Mathe oder Physik einen Job als Maschinenbau-Ingenieur bekommen.
Lesen Sie bitte mal:
http://www.zeit.de/2011/3...
und die Kommentare. Dort beginnt die soziale Ungerechtigkeit. Kinder werden nicht auf die nun einmal auf sie wartenden Erfordernisse vorbereitet, sondern die politisch erzeugte unzulänglich Ausbildung der Pädagogen in allen Phasen bis hin zum Ende der Schule wird auch noch moralisch und pseudo-wissenschaftlich als gut hingestellt. Ich hatte bei meinen Kindern immer das Gefühl, das Erreichen von Lehrzielen in der Schule sei so etwas wie eine Empfehlung, die man aber beruhigt ignorieren kann. Daraus resultiert dann auch die Haltung vieler Schüler und ihrer Eltern, das für das Leben notwendige Wissenen könne mittels Spaß- und Erlebnispädagogik vermittel werden, und wenn ein Lehrer eine Kultur des sich anstrengens müssen einführen will, wird er von Kollegen, Eltern und Vorgesetzten konzertiert auf Linie gebracht. Das Ergebnis ist (ich erlebe es jedes Jahr von Neuem) eine Klientel, die von was weiß ich woher eine formale Fachhochschulreife hat und nicht einmal die Mathematik der achten Klasse beherrscht. Und ich gebe zu, ich empfinfe es dann als so sozial wie möglich, diese Leute nicht weitere 4 Jahre in dem Glauben zu lassen, man könne frei von jedem Wissen in Mathe oder Physik einen Job als Maschinenbau-Ingenieur bekommen.
"An der Freiburger Uni konkurrieren zum Beispiel im Studiengang Medienkulturwissenschaft 1.230 Interessenten um 45 Plätze"
Irgendwie schon echt krass dieses Verhältnis, sogar wenn man Doppelbewerbungen berücksichtigt. Aber sobald Buzzwords im Studiengang stehen und dazu noch eine tolle Beschreibung über die Möglichkeiten eines solchen Studiums wird an der realität "Vorbeistudiert". Das Erwachen kommt meist dann zum Ende des Studiums, wo aufgrund des Überangebots nur Jobs mit nierdrigen Gehältern zu haben sind.
Eingentlich ist mir egal was einer studiert, aber das gemecker und Anspruchsdenken zum Ende nervt doch schon ein bisschen. Man kann auch etwas studieren womit man einer Perspektive hat und glücklich ist. Für alles andere was man gerne machen möchte gibt es doch Hobbies und Freizeit.
....nicht jeder ist für jedes fach geeignet.
als beispiel:wir brauchen ingenieure, okay. aber nicht jeder ist für mathe und physik geschaffen.
und lernen bringt einen nicht weiter, man muss es ja verstehen. natürlich gits auch die leute, die sich denken: "ach, da verdien ich hinterher viel kohle, die 3-5 jahre kriege ich schon irgendwie rum" und dann mit nem grottigen abschluss doch nicht das große geld machen, evtl noch nicht mal ne anstellung bekommt.
Im Sutdiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Uni Hamburg ist der Andrang sogar noch größer. Dort sind es 3317 Bewerbungen auf 38 Plätze!
....nicht jeder ist für jedes fach geeignet.
als beispiel:wir brauchen ingenieure, okay. aber nicht jeder ist für mathe und physik geschaffen.
und lernen bringt einen nicht weiter, man muss es ja verstehen. natürlich gits auch die leute, die sich denken: "ach, da verdien ich hinterher viel kohle, die 3-5 jahre kriege ich schon irgendwie rum" und dann mit nem grottigen abschluss doch nicht das große geld machen, evtl noch nicht mal ne anstellung bekommt.
Im Sutdiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Uni Hamburg ist der Andrang sogar noch größer. Dort sind es 3317 Bewerbungen auf 38 Plätze!
das kommt auch jedes Jahr völlig überraschend.
Wer das Abitur auf der Kirmes verschenkt, muss mit sowas rechnen.
In Finnland schaffen etwa 80 % des Jahrganges ein Abitur bzw. vergleichbaren Abschluss. Wo Finnland in der PISA- Studie steht, das dürfte Ihnen klar sein. Es ist also, bei guter Förderung möglich, viele Menschen eine derartige Bildung zukommen zu lassen und zu guten Leistungen zu verhelfen, die sie zu einem Studium, oder zumindest zu einem versuch, qualifizieren. Die bei uns Abgehängten Jugendlichen sind also nicht einfach ungeeignet. Ihr Elitechauvinismus ist überholt.
In Finnland schaffen etwa 80 % des Jahrganges ein Abitur bzw. vergleichbaren Abschluss. Wo Finnland in der PISA- Studie steht, das dürfte Ihnen klar sein. Es ist also, bei guter Förderung möglich, viele Menschen eine derartige Bildung zukommen zu lassen und zu guten Leistungen zu verhelfen, die sie zu einem Studium, oder zumindest zu einem versuch, qualifizieren. Die bei uns Abgehängten Jugendlichen sind also nicht einfach ungeeignet. Ihr Elitechauvinismus ist überholt.
Die Studiensituation in Deutschland ist recht gut, billig und anerkannt (vgl mit England z.B.)
Leider versuchen sich aber viel zu viele Leute einzumischen.
Und viele jammern einfach gerne rum.
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Redaktion/ag
Wer im Artikel die Bemühungen wohlwollend beschreibt, der sollte die klassische Gegenargumentation nicht außer Acht lassen: Massenunis, Qualitätsmängel, Entfernung Lehrende-Bildungspulk, usw. Kennen wir alle, soll aber kein Ruf nach mehr Plätzen bei besserem Betreuungsverhältnis sein, sondern ein Aufruf zum Durchdenken der ganzen Geschichte.
Mehr Plätze zu schaffen mag kurzfristig der richtige Weg sein, langfristig muss sich aber etwas Grundlegendes ändern, auch wenn kommende Jahrgänge wieder schwächer werden.
Wer wie ich die allgemeine Hochschulreife als Gütesiegel betrachten will, der muss zwangsläufig niedrigere Abiturientenquoten fordern. Viel ist nicht gleich gut! Wenn das Abitur einmal dort aufhören würde, wo die Uni beginnt, würden zwar weniger den höheren Bildungsweg wählen können, es würden aber auch weniger an der Uni abstürzen. Wer hoch steigt, der fällt auch tief und nach ein paar Semestern plötzlich dazustehen wie Max in der Sonne ist jetzt keine schöne Aussicht.
Persönlich erachte ich ein neues Bildungsbewusstsein als Quell qualitativer Neuausrichtung der Bildungspolitik. Das beginnt mit einheitlichem Schulsystem und in Anbetracht der jüngeren Wissenschaften auch von einer tendenziellen Abkehr klassischer Unterrichtsinhalte.
Unterschlagen bleibt zudem, dass dieser Jahrgang in den Neuen Bundesländern ein ausgesprochen geburtenschwacher ist:
Zahlen für Schmölln in Ostthüringen
2007 ~ 90 Abiturienten
2011 ~ 45 Abiturienten
"Viel ist nicht gleich gut". Es geht hier eben nicht darum, exklusiv Chancen zu ermöglichen und zu verwehren. Es geht darum, jedem seine Chance zukommen zu lassen. Determinismus ist fehl am Platze. scheitern ist möglich, aber die Möglichkeit darf nicht de Facto auf einen kleinen Kreis beschränkt werden. Das ist nicht mit dem Grundgesetz und auch nicht mit einem positiven Menschenbild, nicht einmal mit der Empirie zu zu vereinbaren, wiederum sei auf die anderen Beiträge verwiesen. Wer natürlich die Menschen beschränkt und klassifiziert und dementsprechend fördert, bekommt am Ende auch seine Empirie, die Ihn teilweise bestätigt ("nicht geeignet").
Dass individuelle Chancen verwehrt werden sollten, habe ich keineswegs zum Ausdruck gebracht/bringen wollen. Wo kämen wir denn da hin! Nur gibt es immer zwei Seiten einer Medaille, was hier wohl niemand bestreiten kann. Natürlich fordere auch ich, dass Chancen ermöglicht werden müssen aber im Gegenzug will ich dafür persönlichen Ehrgeiz sehen. Wer alles geschenkt bekommt, hat irgendwann nicht viel geleistet. Die eigene Motivation und der eigene Wille sollte folglich jedem seine Chance ermöglichen. Zugegeben: das funktioniert so im naiven Weltbild.
Wichtig ist mir aber, dass das Abitur besser aufs Studium ausgerichtet wird (selbst WiWi-Mathe ist (sprunghaft) anspruchsvoller als das Abi). Dass in diesem Zuge auch Leute baden gehen, ist mir bewusst, aber besser hier als an der Uni Hops zu gehen. Zudem hat dann der Großteil idealerweise auch eine verdammt solide Basis, auf der der Uni-Stoff vernünftig fußen kann - weg von 4.0 hin zum Verstehen. Den Ansatz fänd' ich nicht verkehrt.
Alles beginnt an der eigenen Nasenspitze, wer Ziele hat, kann sich daran machen, diese zu erreichen. Ich denke das deckt sich auch mit Ihrem Grundgesetz-Argument, das ansonsten schon sehr weit hergeholt wurde.
Anmerkung am Rande: ein pauschales "Falsch!" bringt keine Diskussion wirklich weiter. Es geht um die Kernaussage und daran sollte diskussionsförderlich angesetzt werden. Aber auch das ist ein naiver Wunsch, dem im anonymen Zeit-Forum tendenziell nicht entsprochen wird.
"Viel ist nicht gleich gut". Es geht hier eben nicht darum, exklusiv Chancen zu ermöglichen und zu verwehren. Es geht darum, jedem seine Chance zukommen zu lassen. Determinismus ist fehl am Platze. scheitern ist möglich, aber die Möglichkeit darf nicht de Facto auf einen kleinen Kreis beschränkt werden. Das ist nicht mit dem Grundgesetz und auch nicht mit einem positiven Menschenbild, nicht einmal mit der Empirie zu zu vereinbaren, wiederum sei auf die anderen Beiträge verwiesen. Wer natürlich die Menschen beschränkt und klassifiziert und dementsprechend fördert, bekommt am Ende auch seine Empirie, die Ihn teilweise bestätigt ("nicht geeignet").
Dass individuelle Chancen verwehrt werden sollten, habe ich keineswegs zum Ausdruck gebracht/bringen wollen. Wo kämen wir denn da hin! Nur gibt es immer zwei Seiten einer Medaille, was hier wohl niemand bestreiten kann. Natürlich fordere auch ich, dass Chancen ermöglicht werden müssen aber im Gegenzug will ich dafür persönlichen Ehrgeiz sehen. Wer alles geschenkt bekommt, hat irgendwann nicht viel geleistet. Die eigene Motivation und der eigene Wille sollte folglich jedem seine Chance ermöglichen. Zugegeben: das funktioniert so im naiven Weltbild.
Wichtig ist mir aber, dass das Abitur besser aufs Studium ausgerichtet wird (selbst WiWi-Mathe ist (sprunghaft) anspruchsvoller als das Abi). Dass in diesem Zuge auch Leute baden gehen, ist mir bewusst, aber besser hier als an der Uni Hops zu gehen. Zudem hat dann der Großteil idealerweise auch eine verdammt solide Basis, auf der der Uni-Stoff vernünftig fußen kann - weg von 4.0 hin zum Verstehen. Den Ansatz fänd' ich nicht verkehrt.
Alles beginnt an der eigenen Nasenspitze, wer Ziele hat, kann sich daran machen, diese zu erreichen. Ich denke das deckt sich auch mit Ihrem Grundgesetz-Argument, das ansonsten schon sehr weit hergeholt wurde.
Anmerkung am Rande: ein pauschales "Falsch!" bringt keine Diskussion wirklich weiter. Es geht um die Kernaussage und daran sollte diskussionsförderlich angesetzt werden. Aber auch das ist ein naiver Wunsch, dem im anonymen Zeit-Forum tendenziell nicht entsprochen wird.
In Finnland schaffen etwa 80 % des Jahrganges ein Abitur bzw. vergleichbaren Abschluss. Wo Finnland in der PISA- Studie steht, das dürfte Ihnen klar sein. Es ist also, bei guter Förderung möglich, viele Menschen eine derartige Bildung zukommen zu lassen und zu guten Leistungen zu verhelfen, die sie zu einem Studium, oder zumindest zu einem versuch, qualifizieren. Die bei uns Abgehängten Jugendlichen sind also nicht einfach ungeeignet. Ihr Elitechauvinismus ist überholt.
Ich bin ja der Meinung, dass es schon ganz schön heftig ist, wie schlecht sich die Unis auf die kommenden neuen Semester mit den extrem hohen Berwerbern einstellen. Ich kenn das ja noch von mir. Ich musste echt darum zittern, ob ich überhaupt das studieren kann was ich wollte. Zum Glück hat es geklappt.
@Kraxl: "Man kann auch etwas studieren womit man einer Perspektive hat und glücklich ist." Genau das geht eben in viele Fällen nicht mehr, weil das Angebot an verfügbaren Studienplätzen und die Hürden für den Beginn des gewünschten Studiums an den Unis eben nicht der Bewerberzahl gerecht wird.
Ich glaube das was Kraxl meint ist, dass man sich nicht wundern muss in einem Studiengang wie Medienkulturwissenschaft keinen Platz oder hinterher keinen ordentlichen Job zu bekommen. Natürlich muss man sich danach richten wo die eigenen Interessen liegen, aber es schadet auch nicht mal vorher danach zu schauen was in der Wirtschaft gesucht wird. Und dort sind zum Beispiel Ingenieure oder Naturwissenschaftler deutlich im Vorteil.
Selbst wenn die Unis den Studentenandrang in den Geisteswissenschaften gerecht würden, weiß ich nicht was unsere Gesellschaft davon hat wenn so große Teile der Jugend unbedingt "irgendwas mit Medien" machen wollen.
Ich glaube das was Kraxl meint ist, dass man sich nicht wundern muss in einem Studiengang wie Medienkulturwissenschaft keinen Platz oder hinterher keinen ordentlichen Job zu bekommen. Natürlich muss man sich danach richten wo die eigenen Interessen liegen, aber es schadet auch nicht mal vorher danach zu schauen was in der Wirtschaft gesucht wird. Und dort sind zum Beispiel Ingenieure oder Naturwissenschaftler deutlich im Vorteil.
Selbst wenn die Unis den Studentenandrang in den Geisteswissenschaften gerecht würden, weiß ich nicht was unsere Gesellschaft davon hat wenn so große Teile der Jugend unbedingt "irgendwas mit Medien" machen wollen.
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