Studiumfinanzierung: "Die Note spiegelt auch die Lebenssituation der Studenten wider"
Wer neben dem Studium arbeiten muss, steht unter hohem Druck, sagt Bettina Malter. Im Interview fordert die Bildungsautorin eine Reform des Bafög-Systems.
© Bettina Malter

Bettina Malter
ZEIT ONLINE: Sie sind nicht nur Mitarbeiterin von ZEIT ONLINE, sondern auch Mitherausgeberin des Buches Was bildet ihr uns ein?. Darin beschreiben Sie den Bildungsweg als Hürdenlauf. Was für Hürden sind Ihnen im Studium begegnet?
Bettina Malter: Ich hätte fast keinen Master bekommen, weil meine Noten nicht ausreichten. Ich habe meinen Bachelor mit 2,2 gemacht. Damit ist man heutzutage zu schlecht. Nun kann man sagen: Hätte sie sich halt mehr anstrengen müssen. Aber es wird oft vergessen, dass sich in der Note auch die Lebenssituation von Studierenden widerspiegelt. Viele Studierende müssen wie ich neben dem Studium arbeiten. Ich habe zwar Bafög bekommen, aber das reichte nicht, um alles zu finanzieren. Ich stand oft bis sieben Uhr morgens hinter der Bar. Dadurch hatte ich weniger Zeit, um mich auf mein Studium zu konzentrieren.
ZEIT ONLINE: Sind die Masterplätze denn so knapp?
Malter: Meistens erhalten nur die besten zehn Prozent einen Masterplatz. Das kann dazu führen, dass Bachelorabsolventen mit einen Durchschnitt von 1,6 abgelehnt werden. Das ist makaber und führt zu einem immensen Leistungsdruck. Viele versuchen inzwischen, nur noch so schnell und so gut wie möglich ihren Bachelorabschluss zu machen, ohne nach rechts oder links zu schauen. Hauptsache gute Noten.
ZEIT ONLINE: Dazu passt, dass viele Arbeitgeber über unsouveräne und schlecht ausgebildete Bachelor-Absolventen klagen.
Malter: Man muss sich grundsätzliche Fragen stellen: Soll es während des Studiums möglich sein, Dinge zu hinterfragen, sich sozial zu engagieren und über den Tellerrand des eigenen Faches zu blicken? Oder wollen wir Scheuklappen-Studierende? Es wird häufig nicht geschaut, wie sich Strukturen auf die Menschen auswirken, die darin lernen. Das ist ein Grundproblem unseres Bildungssystems.
ZEIT ONLINE: Sie sagen, Studenten brauchen mehr Zeit fürs Studium. Was ist die Lösung? Ein höherer Bafög-Satz, um nicht arbeiten zu müssen?
Malter: Ein höherer Bafög-Satz ist kein Allheilmittel, zumal nicht jeder den Höchstsatz bekommt. Ein Problem ist, dass man außerhalb der Regelstudienzeit kein Bafög mehr erhält. Durch die Doppelbelastung von Arbeit und Studium kann sich die Studienzeit verlängern. Auch Praktika zu machen ist für finanziell schlechter gestellte Studierende nahezu unmöglich, weil sie damit oft wenig oder gar kein Geld verdienen. 19 Prozent der Studierenden brechen ihr Studium ab, weil sie es nicht mehr finanzieren können. Für dieses Problem muss es eine Lösung geben.

Bettina Malter ist 27 und macht derzeit ihren Master in Religion und Kultur an der Humboldt-Universität in Berlin. Gemeinsam mit Ali Hotait hat sie das Buch "Was bildet ihr uns ein? Eine Generation fordert die Bildungsrevolution" herausgeben. Darin kritisieren 32 junge Autoren Deutschlands Bildungssystem.
ZEIT ONLINE: In den USA ist es normal, sein Studium mit privaten Krediten zu finanzieren. Könnte das nicht auch in Deutschland funktionieren?
Malter: Studienkredite sind keine Lösung, um jungen Menschen die finanzielle Angst zu nehmen, ein Studium zu beginnen. Die Schulden bei einem Studienkredit sind wesentlich höher als beim Bafög. Diese finanzielle Belastung schreckt viele ab.
ZEIT ONLINE: Sie fordern mehr Geld vom Staat. Kann der das in Zeiten der Finanzkrise leisten?
Malter: Bildung darf nicht von der Konjunktur abhängen. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt gibt Deutschland im OECD-Vergleich einen unterdurchschnittlichen Betrag für Bildung aus. Gleichzeitig beschreiben Politiker Deutschland immer wieder als Bildungsnation. Das passt nicht zusammen.







Natürlich ist auch jedem Studenten ein Platz als Hiwi gesichert.
"Die meisten, die aufgehört haben, hatten weniger ein Geldroblem, als ein Motivations- oder Intelligenzproblem."
Schön, dass Sie das meinen. Sie sind ja nicht nur ein angehender Ingenieur, sondern auch noch ausgebildeter Psychologe, der sich ein- und ausgehend mit dem Intelligenzbegriff auseinander gesetzt und diesen statistisch bei seinen Kommilitonien gemessen hat.
"Kurz um, meine Lebenswirklichkeit trifft dieser Artikel nicht. Für mich ist der Artikel ein Gejammer auf hohem niveau."
Es ist komisch, subjektive Erfahrungswerte gegen Statistiken und deren Schlussfolgerungen zu stellen. Sie können nicht einfach Ihre Erfahrungen nehmen und lustig munter daraus schlussfolgern.
"Ich hab mit vielen Kommilitonen an einer Studie teilgenommen (Zeitlast), die gezeigt hat, dass die meisten Studenten wesentlich weniger Zeit mit der Uni verbracht haben, als die Studienordnung vorschrieb."
Dann können Sie Ihre nicht-genutzte Zeit ja in die Erforschung des Intelligenzbegriffs investieren, gar in höhere Bildung oder Ihre Ausbildung mit ein bisschen Persönlichkeit verzieren.
Ich denke, es gibt durchaus anspruchsvolle Fächer, bei denen man nicht mal so arbeiten gehen kann, wie z. B. Physik, Mathematik oder Philosophie (andere Fächer nicht ausgeschlossen).
kein Problem gehabt einen Masterplatz in Elektro- und Informationstechnik zu bekommen. Mein Bachelor-Studiengang war auch nicht zulassungsbeschränkt. Die meisten, die aufgehört haben, hatten weniger ein Geldroblem, als ein Motivations- oder Intelligenzproblem. Die Studienfinanzierung ist bei mir und vielen Kommilitonen relativ entspannt, da man als Hiwi an der Uni gutes Geld verdienen kann. Eine Job im Club oder Kneipe an der Baar, bis morgens 7 Uhr halte ich nur für bedingt geeignet während des Studiums. Ist allerdings sicherlich sehr viel spaßiger, als Sensorsignalverstärker zu entwerfen.
Kurz um, meine Lebenswirklichkeit trifft dieser Artikel nicht. Für mich ist der Artikel ein Gejammer auf hohem niveau. Vor allem noch mehr Geld zu fordern. Man sollte sich mal fragen, was man der Gesellschaft nach 25 Jahren (fast) kostenloser Ausbildung zurückgegeben hat bzw. zurückgeben kann mit seinem Studium.
Auch diese Schwarzmalerei des Bachelors und Masters geht mir auf die Ketten. Ich konnte mich durch die Wahlfreit des Masters nach dem abschlossenen Bachelor viel besser spezialisieren, als es in einem Diplom-Studiengang je möglich gewesen wäre. Dazu die Lüge mit der Arbeitsbelastung. Ich hab mit vielen Kommilitonen an einer Studie teilgenommen (Zeitlast), die gezeigt hat, dass die meisten Studenten wesentlich weniger Zeit mit der Uni verbracht haben, als die Studienordnung vorschrieb. Tjaja wir Studenten haben es schon schwer... liest man ja auch so gerne ;)
Natürlich ist auch jedem Studenten ein Platz als Hiwi gesichert.
"Die meisten, die aufgehört haben, hatten weniger ein Geldroblem, als ein Motivations- oder Intelligenzproblem."
Schön, dass Sie das meinen. Sie sind ja nicht nur ein angehender Ingenieur, sondern auch noch ausgebildeter Psychologe, der sich ein- und ausgehend mit dem Intelligenzbegriff auseinander gesetzt und diesen statistisch bei seinen Kommilitonien gemessen hat.
"Kurz um, meine Lebenswirklichkeit trifft dieser Artikel nicht. Für mich ist der Artikel ein Gejammer auf hohem niveau."
Es ist komisch, subjektive Erfahrungswerte gegen Statistiken und deren Schlussfolgerungen zu stellen. Sie können nicht einfach Ihre Erfahrungen nehmen und lustig munter daraus schlussfolgern.
"Ich hab mit vielen Kommilitonen an einer Studie teilgenommen (Zeitlast), die gezeigt hat, dass die meisten Studenten wesentlich weniger Zeit mit der Uni verbracht haben, als die Studienordnung vorschrieb."
Dann können Sie Ihre nicht-genutzte Zeit ja in die Erforschung des Intelligenzbegriffs investieren, gar in höhere Bildung oder Ihre Ausbildung mit ein bisschen Persönlichkeit verzieren.
Ich denke, es gibt durchaus anspruchsvolle Fächer, bei denen man nicht mal so arbeiten gehen kann, wie z. B. Physik, Mathematik oder Philosophie (andere Fächer nicht ausgeschlossen).
Die Probleme die Frau Malter hat, treffen nicht auf mich und auch auf keiner meiner Kommilitonen zu. Ich bekomme 400 € Bafög und arbeite dazu wöchentlich 8 Stunden für einen 400€-Job . 8 Stunden, und mehr arbeiten auch meine Kommilitonen (keiner davon HiWi) nicht, sind MACHBAR. Keiner von uns hat ein Zeitproblem. Ich komme aus einem nicht-akademischen Elternhaus und bin letztes Jahr von Hessen nach München gezogen. Finanziell habe ich keine Schwierigkeiten. Ich kann nur aus der Perspektive eines Bachelor-Studiums an der LMU sprechen, aber Zeit, das Studentenleben zu genießen, mich sozial engagieren und meinen Horizont fachübergreifend zu erweitern habe ich wirklich genug. In den kommenden Semesterferien absolviere ich ein bezahltes Praktikum und mache meinen 8-stündigen Nebenjob weiter. Win Win! Ich bin jeden Tag dankbar, dass ich überhaupt Abitur machen konnte und generell Zugang zu (höherer) Bildung habe. Meine Eltern, die in den 70ern aus Vietnam nach Deutschland gekommen sind, hatten solche Möglichkeiten nicht.
"19 Prozent der Studierenden brechen ihr Studium ab, weil sie es nicht mehr finanzieren können." Das es so schlimm ist, war mir wirklich nicht bewusst. Ich habe bisher nur Leute getroffen die abgebrochen haben, weil es zu schwer war oder ihnen nicht getaugt hat. (Manchmal ist der Stoff halt zu schwer. Ob und wie das mit Intelligenz zusammenhängt weiß ich nicht.)
…da man als Hiwi an der Uni gutes Geld verdienen kann. Eine Job im Club oder Kneipe an der Baar, bis morgens 7 Uhr halte ich nur für bedingt geeignet während des Studiums. Ist allerdings sicherlich sehr viel spaßiger, als Sensorsignalverstärker zu entwerfen
Über Ihre sonstigen Angaben möchte ich mich nicht auslassen, aber dieser Abschnitt ist…naja.
1. So wie Sie sich hier äußern, könnte man meinen, die Hiwi-Plätze würden auf Bäumen wachsen. Dem ist nicht so; in meinem Studium zumindest kam eine Stelle auf eine zweistellige Anzahl an Interessenten.
2. Ist es darüber hinaus einfach sinnvoller, einen Hiwi-Job anzunehmen. Man wird in der Regel nicht nur relativ gut bezahlt, sondern kriegt auch eine ordentliche Dosis Arbeitspraxis. Im CV machen sie sich auch ganz ausgezeichnet. Und, ganz ehrlich, wer einen Hiwi-Job seines Faches ablehnen würde, sollte sich überlegen, ob er auch das richtige studiert.
3. Haben Sie anscheinend vollkommen utopische Vorstellungen von Nebentätigkeiten in der Gastronomie. Die sind nämlich intellektuell nicht gerade stimulierend und darüber hinaus auch durchaus arbeitsintensiv.
Zumal man "auf Partys Getränke ausschenken" nicht mit "Party machen" verwechseln sollte. Die Thekenkräfte und Kellner haben auf irgendwelchen Festlichkeiten meist den geringsten Spaß.
Hätte ich damals die Wahl gehabt, hätte ich ohne zu Zögern einen Hiwi-Job angenommen, nur hatte ich die nicht. Und ich vermute, sehr vielen studierenden Kellnern geht es ähnlich.
Wer seinen Beitrag mit seiner Note beginnt, sollte diesen Absatz noch einmal lesen.
"Man muss sich grundsätzliche Fragen stellen: Soll es während des Studiums möglich sein, Dinge zu hinterfragen, sich sozial zu engagieren und über den Tellerrand des eigenen Faches zu blicken? Oder wollen wir Scheuklappen-Studierende? (...)"
Geht es hier eigentlich bei der Mehrzahl der Beiträge um irgendetwas anderes, als sich selbst darzustellen, sein Schicksal oder seinen Triumph in die Welt zu schreien und daraus Behauptungen über das Allgemeine aufzustellen? Und gleichzeitig denjenigen, die eine entgegengesetzte Erfahrung gemacht haben einen Vorwurf oder eine Unterstellung entgegenzuschleudern? Was ist denn das für eine Diskussion?
Und was für eine Emotion? Warum bei diesem Thema? Seid Ihr alle so eng gestrickt, dass ihr euch die Nutzendiskurse, die Atomismusideologie ("ein Jeder ist seines Glückes Schmied, ergo: ich habe nur für mich selbst zu kämpfen und was mit anderen ist, ist deren Problem") und die Ideologie vom schlanken Staat ("nur ein schlanker Staat ist ein guter/gesunder Staat") ob bewußt oder Unbewusst so sehr aufzwingen lasst, dass ihr eure Köpfe gar nicht mehr aus diesen flachen Ansätzen der Handlungskritik herausziehen könnt?
Denn diese Ansätze sagen nichts darüber, was eine Gesellschaft zu einer guten Gesellschaft macht und was sie dazu jedem ihrer Bürger ermöglichen sollte. Man nehme das GG mal wieder zur Hand.
Indem Ihr euch alles persönlich anlastet, Erfolg und Misserfolg, habt Ihr schon lange akzeptiert, dass so etwa wie eine Gesellschaft keine guten Strukturen bieten muss, damit ein jeder Chancen in Ihr hat.
Und das nennt sich die Elite unseres Landes? Ihr dreht euch fast alle nur um euch selbst.
Die Studienfinanzierung ist bei mir und vielen Kommilitonen relativ entspannt, da man als Hiwi an der Uni gutes Geld verdienen kann.
Damit haben Sie sich einer der wichtigsten Fragen bei dieser Thematik überhaupt nicht gestellt. Wie kann man das Studium finanzieren? Die allermeisten Studenten können nicht als Hiwi arbeiten, weil gar nicht genug Stellen existieren. Die wenigen, die eine solche Stelle ergattern, können glücklich schätzen, dass sie dort arbeiten, wo sie studieren. Die anderen Tausenden bis Zehntausenden Studenten an der Hochschule oder Universität brauchen eine andere Lösung, die leider nicht so rosig aussieht.
ich war einer dieser schludri-studenten...wenig an der FH, viel freizeit, viel party...mein glück war, dass ich einigermaßen intelligent bin und mein diplom bis zum ende durchgezogen habe. eine quittung habe ich dennoch bekommen. studium zu ende und 20.000miese bei der kfw. im nachhinein wäre mehr möglich gewesen. bessere noten und ohne miese bzw. fremdfinanzierung. ich hätte nur meinen arsch mehr bewegen müssen.
Sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, dass es durchaus Unterschiede zwischen Geistes- und Natur- bzw. Ingenieurwissenschaften gibt? Für Geisteswissenschaftler sind einfach nicht genug HiWi-Stellen da. Und auch was die Masterplätze angeht, macht es einen Unterschied wo und was man studiert. Die RWTH Aachen garantiert beispielsweise jedem ihrer Bachelorstudenten einen Masterplatz. Gleichzeitig wird es Studenten anderer Universitäten extrem schwer gemacht in Aachen einen Masterplatz zu bekommen, um eine Überfüllung des Masterstudiengangs zu vermeiden.
Also: Bevor man große Sprüche klopft, sollte man mal überlegen, dass es in anderen Studiengängen und an anderen Universitäten durchaus anders sein kann.
Natürlich ist auch jedem Studenten ein Platz als Hiwi gesichert.
"Die meisten, die aufgehört haben, hatten weniger ein Geldroblem, als ein Motivations- oder Intelligenzproblem."
Schön, dass Sie das meinen. Sie sind ja nicht nur ein angehender Ingenieur, sondern auch noch ausgebildeter Psychologe, der sich ein- und ausgehend mit dem Intelligenzbegriff auseinander gesetzt und diesen statistisch bei seinen Kommilitonien gemessen hat.
"Kurz um, meine Lebenswirklichkeit trifft dieser Artikel nicht. Für mich ist der Artikel ein Gejammer auf hohem niveau."
Es ist komisch, subjektive Erfahrungswerte gegen Statistiken und deren Schlussfolgerungen zu stellen. Sie können nicht einfach Ihre Erfahrungen nehmen und lustig munter daraus schlussfolgern.
"Ich hab mit vielen Kommilitonen an einer Studie teilgenommen (Zeitlast), die gezeigt hat, dass die meisten Studenten wesentlich weniger Zeit mit der Uni verbracht haben, als die Studienordnung vorschrieb."
Dann können Sie Ihre nicht-genutzte Zeit ja in die Erforschung des Intelligenzbegriffs investieren, gar in höhere Bildung oder Ihre Ausbildung mit ein bisschen Persönlichkeit verzieren.
Ich denke, es gibt durchaus anspruchsvolle Fächer, bei denen man nicht mal so arbeiten gehen kann, wie z. B. Physik, Mathematik oder Philosophie (andere Fächer nicht ausgeschlossen).
Die Probleme die Frau Malter hat, treffen nicht auf mich und auch auf keiner meiner Kommilitonen zu. Ich bekomme 400 € Bafög und arbeite dazu wöchentlich 8 Stunden für einen 400€-Job . 8 Stunden, und mehr arbeiten auch meine Kommilitonen (keiner davon HiWi) nicht, sind MACHBAR. Keiner von uns hat ein Zeitproblem. Ich komme aus einem nicht-akademischen Elternhaus und bin letztes Jahr von Hessen nach München gezogen. Finanziell habe ich keine Schwierigkeiten. Ich kann nur aus der Perspektive eines Bachelor-Studiums an der LMU sprechen, aber Zeit, das Studentenleben zu genießen, mich sozial engagieren und meinen Horizont fachübergreifend zu erweitern habe ich wirklich genug. In den kommenden Semesterferien absolviere ich ein bezahltes Praktikum und mache meinen 8-stündigen Nebenjob weiter. Win Win! Ich bin jeden Tag dankbar, dass ich überhaupt Abitur machen konnte und generell Zugang zu (höherer) Bildung habe. Meine Eltern, die in den 70ern aus Vietnam nach Deutschland gekommen sind, hatten solche Möglichkeiten nicht.
"19 Prozent der Studierenden brechen ihr Studium ab, weil sie es nicht mehr finanzieren können." Das es so schlimm ist, war mir wirklich nicht bewusst. Ich habe bisher nur Leute getroffen die abgebrochen haben, weil es zu schwer war oder ihnen nicht getaugt hat. (Manchmal ist der Stoff halt zu schwer. Ob und wie das mit Intelligenz zusammenhängt weiß ich nicht.)
…da man als Hiwi an der Uni gutes Geld verdienen kann. Eine Job im Club oder Kneipe an der Baar, bis morgens 7 Uhr halte ich nur für bedingt geeignet während des Studiums. Ist allerdings sicherlich sehr viel spaßiger, als Sensorsignalverstärker zu entwerfen
Über Ihre sonstigen Angaben möchte ich mich nicht auslassen, aber dieser Abschnitt ist…naja.
1. So wie Sie sich hier äußern, könnte man meinen, die Hiwi-Plätze würden auf Bäumen wachsen. Dem ist nicht so; in meinem Studium zumindest kam eine Stelle auf eine zweistellige Anzahl an Interessenten.
2. Ist es darüber hinaus einfach sinnvoller, einen Hiwi-Job anzunehmen. Man wird in der Regel nicht nur relativ gut bezahlt, sondern kriegt auch eine ordentliche Dosis Arbeitspraxis. Im CV machen sie sich auch ganz ausgezeichnet. Und, ganz ehrlich, wer einen Hiwi-Job seines Faches ablehnen würde, sollte sich überlegen, ob er auch das richtige studiert.
3. Haben Sie anscheinend vollkommen utopische Vorstellungen von Nebentätigkeiten in der Gastronomie. Die sind nämlich intellektuell nicht gerade stimulierend und darüber hinaus auch durchaus arbeitsintensiv.
Zumal man "auf Partys Getränke ausschenken" nicht mit "Party machen" verwechseln sollte. Die Thekenkräfte und Kellner haben auf irgendwelchen Festlichkeiten meist den geringsten Spaß.
Hätte ich damals die Wahl gehabt, hätte ich ohne zu Zögern einen Hiwi-Job angenommen, nur hatte ich die nicht. Und ich vermute, sehr vielen studierenden Kellnern geht es ähnlich.
Wer seinen Beitrag mit seiner Note beginnt, sollte diesen Absatz noch einmal lesen.
"Man muss sich grundsätzliche Fragen stellen: Soll es während des Studiums möglich sein, Dinge zu hinterfragen, sich sozial zu engagieren und über den Tellerrand des eigenen Faches zu blicken? Oder wollen wir Scheuklappen-Studierende? (...)"
Geht es hier eigentlich bei der Mehrzahl der Beiträge um irgendetwas anderes, als sich selbst darzustellen, sein Schicksal oder seinen Triumph in die Welt zu schreien und daraus Behauptungen über das Allgemeine aufzustellen? Und gleichzeitig denjenigen, die eine entgegengesetzte Erfahrung gemacht haben einen Vorwurf oder eine Unterstellung entgegenzuschleudern? Was ist denn das für eine Diskussion?
Und was für eine Emotion? Warum bei diesem Thema? Seid Ihr alle so eng gestrickt, dass ihr euch die Nutzendiskurse, die Atomismusideologie ("ein Jeder ist seines Glückes Schmied, ergo: ich habe nur für mich selbst zu kämpfen und was mit anderen ist, ist deren Problem") und die Ideologie vom schlanken Staat ("nur ein schlanker Staat ist ein guter/gesunder Staat") ob bewußt oder Unbewusst so sehr aufzwingen lasst, dass ihr eure Köpfe gar nicht mehr aus diesen flachen Ansätzen der Handlungskritik herausziehen könnt?
Denn diese Ansätze sagen nichts darüber, was eine Gesellschaft zu einer guten Gesellschaft macht und was sie dazu jedem ihrer Bürger ermöglichen sollte. Man nehme das GG mal wieder zur Hand.
Indem Ihr euch alles persönlich anlastet, Erfolg und Misserfolg, habt Ihr schon lange akzeptiert, dass so etwa wie eine Gesellschaft keine guten Strukturen bieten muss, damit ein jeder Chancen in Ihr hat.
Und das nennt sich die Elite unseres Landes? Ihr dreht euch fast alle nur um euch selbst.
Die Studienfinanzierung ist bei mir und vielen Kommilitonen relativ entspannt, da man als Hiwi an der Uni gutes Geld verdienen kann.
Damit haben Sie sich einer der wichtigsten Fragen bei dieser Thematik überhaupt nicht gestellt. Wie kann man das Studium finanzieren? Die allermeisten Studenten können nicht als Hiwi arbeiten, weil gar nicht genug Stellen existieren. Die wenigen, die eine solche Stelle ergattern, können glücklich schätzen, dass sie dort arbeiten, wo sie studieren. Die anderen Tausenden bis Zehntausenden Studenten an der Hochschule oder Universität brauchen eine andere Lösung, die leider nicht so rosig aussieht.
ich war einer dieser schludri-studenten...wenig an der FH, viel freizeit, viel party...mein glück war, dass ich einigermaßen intelligent bin und mein diplom bis zum ende durchgezogen habe. eine quittung habe ich dennoch bekommen. studium zu ende und 20.000miese bei der kfw. im nachhinein wäre mehr möglich gewesen. bessere noten und ohne miese bzw. fremdfinanzierung. ich hätte nur meinen arsch mehr bewegen müssen.
Sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, dass es durchaus Unterschiede zwischen Geistes- und Natur- bzw. Ingenieurwissenschaften gibt? Für Geisteswissenschaftler sind einfach nicht genug HiWi-Stellen da. Und auch was die Masterplätze angeht, macht es einen Unterschied wo und was man studiert. Die RWTH Aachen garantiert beispielsweise jedem ihrer Bachelorstudenten einen Masterplatz. Gleichzeitig wird es Studenten anderer Universitäten extrem schwer gemacht in Aachen einen Masterplatz zu bekommen, um eine Überfüllung des Masterstudiengangs zu vermeiden.
Also: Bevor man große Sprüche klopft, sollte man mal überlegen, dass es in anderen Studiengängen und an anderen Universitäten durchaus anders sein kann.
1. Ja! Ein Studium in Deutschland ist für viele Studierende eine immense finanzielle Belastung. Viele Eltern haben nicht die Möglichkeit ihren Kindern einen höheren Bildungsabschluss zu finanzieren. Des Weiteren sind die Kriterien, ob und in welcher Höhe BAFöG gewährt wird, nicht immer transparent. Schon mehrfach habe ich die Erfahrung gemacht, dass die richtige Entscheidung auch vom Bearbeiter abhängt. Natürlich kann ich einen Studienkredit in Anspruch nehmen. Für einen zukünftigen Ingenieur sicherlich eine leichtere Entscheidung, als für jemanden, der später im sozialen/kulturellen Bereich tätig ist.
2. Ich kann der Autorin des Artikels nur Recht geben, wenn sie sagt, dass man nicht die Möglichkeit hat, nach links und rechts über den Tellerrand zu schauen. Aufgrund des künstlich geschaffenen Zeitdrucks in den Bachelor-Studiengängen hangelt man sich von Semester zu Semester, Klausur zu Klausur und für denn eigentlichen Sinn, das Studieren, bleibt keine Zeit. Studieren ist mehr, als lernen und Klausuren schreiben...
3. Die Umstellung auf das Bachelor-Master-System hat nicht im geringsten Transparenz zwischen den Hochschulen geschaffen. Immer wieder werden Module nur zum Teil oder gar nicht angerechnet und wenn ich meinen Master an einer anderen Hochschule absolvieren möchte, muss ich Fächer wiederholen oder gänzlich neu belegen.
4. Die Sorgen und Ängste, die durch solche Umstände geschaffen werden, spiegeln sich automatisch in den Noten des Studiums wider.
Die Autorin trifft die Situation vieler Studenten völlig auf den Punkt.
Ich studiere selber auf Bachelor und da ich kein Bafög bekomme, Eltern verdienen ehe ein paar Groschen zu viel, können mich aber wegen dem Hauskauf vor ca. 10 Jahren mit derzeit max. 200 Euro im Monat unterstützen (bis September noch), das reicht gerade mal für die halbe Monatsmiete, alles drüber muss ich sehen wie ich das mache, derzeit läuft alles über den Studienkredit.
Der Druck, der auf mir lastet ist schon enorm und das sieht man auch an meinen Noten, derzeitiger Schnitt liegt bei mir bei 2,9 :( wird aber hoffentlich besser, zumal ich noch nicht alle Noten vom letzten Semester habe und mich auch erst am Anfang befinden (derzeit im 2ten Semester).
Auf jeden Fall empfinde ich mittlerweile den Bachelor als völligen Schlag ins Gesicht, weil es hier nur noch um Noten, Creditpoints und stupides Auswendiglernen inkl. Bulimieprinzip geht.
Irgendwas neben dem Hauptstudium sich mal anzuschauen bzw. über den Tellerrand zu blicken oder sich einfach mal mit einem interessanten Thema aus dem Modul zu beschäftigen bzw. zu vertiefen ist einfach nicht.
Das Studium empfinde ich nicht anders als die Schule, wie gesagt es geht nur um die Jagt auf die gute Noten und alles andere fällt völlig unter den Tisch. Eigene Hobbies sind mittlerweile auch beinahe weg, weil keine Zeit dafür da ist, bis auf Joggen (nicht regelmässig) mache ich eigentlich nichts mehr. Die Familie und Freunde besuche ich max. alle 6-8 Wochen.
"da ich kein Bafög bekomme, Eltern verdienen ehe ein paar Groschen zu viel, können mich aber wegen dem Hauskauf vor ca. 10 Jahren mit derzeit max. 200 Euro im Monat unterstützen (bis September noch), das reicht gerade mal für die halbe Monatsmiete"
Dann hätten sich Ihre Eltern das mit dem Hauskauf halt vorher überlegen sollen. Über 150 Euro ist allein das Kindergeld, und das steht Ihnen auf jeden Fall zu. Und sonst können sich Ihre Eltern nur noch 50 Euro für Sie leisten? Das glaub ich nicht.
"da ich kein Bafög bekomme, Eltern verdienen ehe ein paar Groschen zu viel, können mich aber wegen dem Hauskauf vor ca. 10 Jahren mit derzeit max. 200 Euro im Monat unterstützen (bis September noch), das reicht gerade mal für die halbe Monatsmiete"
Dann hätten sich Ihre Eltern das mit dem Hauskauf halt vorher überlegen sollen. Über 150 Euro ist allein das Kindergeld, und das steht Ihnen auf jeden Fall zu. Und sonst können sich Ihre Eltern nur noch 50 Euro für Sie leisten? Das glaub ich nicht.
Die Probleme die Frau Malter hat, treffen nicht auf mich und auch auf keiner meiner Kommilitonen zu. Ich bekomme 400 € Bafög und arbeite dazu wöchentlich 8 Stunden für einen 400€-Job . 8 Stunden, und mehr arbeiten auch meine Kommilitonen (keiner davon HiWi) nicht, sind MACHBAR. Keiner von uns hat ein Zeitproblem. Ich komme aus einem nicht-akademischen Elternhaus und bin letztes Jahr von Hessen nach München gezogen. Finanziell habe ich keine Schwierigkeiten. Ich kann nur aus der Perspektive eines Bachelor-Studiums an der LMU sprechen, aber Zeit, das Studentenleben zu genießen, mich sozial engagieren und meinen Horizont fachübergreifend zu erweitern habe ich wirklich genug. In den kommenden Semesterferien absolviere ich ein bezahltes Praktikum und mache meinen 8-stündigen Nebenjob weiter. Win Win! Ich bin jeden Tag dankbar, dass ich überhaupt Abitur machen konnte und generell Zugang zu (höherer) Bildung habe. Meine Eltern, die in den 70ern aus Vietnam nach Deutschland gekommen sind, hatten solche Möglichkeiten nicht.
"19 Prozent der Studierenden brechen ihr Studium ab, weil sie es nicht mehr finanzieren können." Das es so schlimm ist, war mir wirklich nicht bewusst. Ich habe bisher nur Leute getroffen die abgebrochen haben, weil es zu schwer war oder ihnen nicht getaugt hat. (Manchmal ist der Stoff halt zu schwer. Ob und wie das mit Intelligenz zusammenhängt weiß ich nicht.)
Die von mir genannten Punkte sind nur einige Tatsachen, die das Studieren in Deutschland nicht unbedingt leichter machen. Der Name, ob Bachelor, Master, oder Dipl., spielt dabei keine Rolle. Es kommt nicht auf den Namen an, sondern auf die Inhalte. Und um die steht es nicht gerade zum Besten.
Gezielt zu #1:
- Mich wundert es immer wieder, wie schlecht das Deutsch einiger Hochschulabsolventen ist. Ich denke, dass liegt an der Ausbildung zum Fachidioten, die wohl ein jeder in diesem System durchmacht.
- Keine Hochschule kann genug Jobs als HiWi bereit stellen, um eine gerechte Verteilung unter den Studierenden zu ermöglichen. Von fairer Bezahlung ist auch in den seltensten Fällen die Rede.
- Die Frage, was ich "meinem" Land für meine Ausbildung zurück gebe, stellt sich auf keinen Fall. Ich gehe nicht für "mein" Land studieren, sondern für mich. Der deutsche Staat profitiert schon durch die späteren, höheren Steuereinnahmen und kann nur an einer möglichst gut gebildeten, breit aufgestellten Bevölkerung interessiert sein, um über lang oder kurz nicht im internationalen Wettbewerb den kürzeren zu ziehen.
- Wenn ich nicht in einem Diplomstudiengang studiert habe, kann ich mir keine Aussage über die Chancen/Möglichkeiten erlauben.
Was wollt Ihr denn noch? Das die Gemeinschaft Euch zum Studium auch noch die Lebenserhaltungskosten abnimmt? Findet Ihr das nicht etwas dreist?
Das ist eine ganz einfache Rechnung: man hat ein bestimmtes Budget an Zeit zur Verfügung. Nun kann man dieses Budget bestimmten Aspekten des Lebens zuteilen, zum Beispiel Studieren, Arbeiten, Freizeit (für die Entspannung und zur Nahrungsmittelaufnahme) und Schlafen. Es gelten grundsätzlich:
1.) Wer Vollzeit studiert, kann weniger arbeiten und muss Geld für den Lebensunterhalt bekommen.
2.) Wer arbeitet um den Lebensunterhalt selbst zu stellen, muss länger studieren und darf länger die studentischen Subventionierungen genießen.
Es gibt viele Abstufungen dazwischen, aber eines ist sicher: die Gemeinschaft muss immer irgendwie für das Leben eines Studenten aufkommen. Den Studenten aufzufordern, nicht zu studieren, halte ich etwas für vermessen. Wenn die Gesellschaft die Mittel zum Studieren anbietet, dann sollte man sich nicht dafür schämen müssen sie in Anspruch zu nehmen. Wenn Studieren für jedermann nicht gewünscht ist, dann müssen wir das ändern, aber dann müssen wir uns auf nordamerikanische Verhältnisse einstellen: extreme Bildungsungerechtigkeit, eine noch schneller größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich und die Gefahr jederzeit in die Armut abzurutschen. Wollen wir das? Ich nicht.
Ich kann ihre Argumentation nicht nachvollziehen, ich und viele meiner Kommilitonen haben sich den Lebensunterhalt im Bachelor und auch im Master in München selbst finanziert (Winfo TUM). Es waren oft gerade die Studenten, die parallel noch gearbeitet haben (oder gar eine eigene Firma nebenher gegründet und betrieben haben), die in den Notenlisten ganz vorne standen, da diese ihr Studium bewusster und strukturierter angegangen sind.
Und auch zum feiern blieb durchaus Zeit. Das war dann halt oft eher Grillen an der Isar oder WG-Parties, aber sind das nicht sowieso meist die lustigeren?
Vom Staat zu fordern, das Studium und die Lebenshaltungskosten zu bezahlen, ist einfach dreist. Gerade wenn man sich anschaut, das z.B. die Meisterlehrgänge selbst bezahlt werden müssen und man dort ebenfalls nebenher noch arbeiten muss. Man erhält als Student ein Privileg, da kann man auch etwas selbst dazu beitragen.
Ich kann ihre Argumentation nicht nachvollziehen, ich und viele meiner Kommilitonen haben sich den Lebensunterhalt im Bachelor und auch im Master in München selbst finanziert (Winfo TUM). Es waren oft gerade die Studenten, die parallel noch gearbeitet haben (oder gar eine eigene Firma nebenher gegründet und betrieben haben), die in den Notenlisten ganz vorne standen, da diese ihr Studium bewusster und strukturierter angegangen sind.
Und auch zum feiern blieb durchaus Zeit. Das war dann halt oft eher Grillen an der Isar oder WG-Parties, aber sind das nicht sowieso meist die lustigeren?
Vom Staat zu fordern, das Studium und die Lebenshaltungskosten zu bezahlen, ist einfach dreist. Gerade wenn man sich anschaut, das z.B. die Meisterlehrgänge selbst bezahlt werden müssen und man dort ebenfalls nebenher noch arbeiten muss. Man erhält als Student ein Privileg, da kann man auch etwas selbst dazu beitragen.
…da man als Hiwi an der Uni gutes Geld verdienen kann. Eine Job im Club oder Kneipe an der Baar, bis morgens 7 Uhr halte ich nur für bedingt geeignet während des Studiums. Ist allerdings sicherlich sehr viel spaßiger, als Sensorsignalverstärker zu entwerfen
Über Ihre sonstigen Angaben möchte ich mich nicht auslassen, aber dieser Abschnitt ist…naja.
1. So wie Sie sich hier äußern, könnte man meinen, die Hiwi-Plätze würden auf Bäumen wachsen. Dem ist nicht so; in meinem Studium zumindest kam eine Stelle auf eine zweistellige Anzahl an Interessenten.
2. Ist es darüber hinaus einfach sinnvoller, einen Hiwi-Job anzunehmen. Man wird in der Regel nicht nur relativ gut bezahlt, sondern kriegt auch eine ordentliche Dosis Arbeitspraxis. Im CV machen sie sich auch ganz ausgezeichnet. Und, ganz ehrlich, wer einen Hiwi-Job seines Faches ablehnen würde, sollte sich überlegen, ob er auch das richtige studiert.
3. Haben Sie anscheinend vollkommen utopische Vorstellungen von Nebentätigkeiten in der Gastronomie. Die sind nämlich intellektuell nicht gerade stimulierend und darüber hinaus auch durchaus arbeitsintensiv.
Zumal man "auf Partys Getränke ausschenken" nicht mit "Party machen" verwechseln sollte. Die Thekenkräfte und Kellner haben auf irgendwelchen Festlichkeiten meist den geringsten Spaß.
Hätte ich damals die Wahl gehabt, hätte ich ohne zu Zögern einen Hiwi-Job angenommen, nur hatte ich die nicht. Und ich vermute, sehr vielen studierenden Kellnern geht es ähnlich.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren