Glossar für StudentenAkademisch für Anfänger

Ob ECTS oder O-Woche: Dozenten, Medien und Langzeitstudenten bedienen sich gern gehobenen Uni-Sprechs. Unser Crashkurs mit Begriffen von A bis Z hilft verstehen. von 

A wie Akademische Viertelstunde
A wie Alumni
A wie AStA
A wie Audimax
B wie BAföG
B wie Berufsqualifizierender Abschluss
B wie Bildungsfonds
B wie Blockveranstaltung
B wie Bologna-Reform
C wie Credit Points
C wie CHE
D wie Duales Studium
D wie DAAD
E wie ECTS
E wie Erasmus
E wie Exzellenzinitiative
F wie Fachschaftsrat
F wie Fakultät
G wie Gasthörer
H wie Hiwi
I wie Institut
K wie Konsekutive Master
K wie Krankenversicherung
M wie Matrikelnummer
M wie MBA
M wie Mensa
M wie Modul
N wie Nachrückverfahren
N wie NC
N wie Nicht-konsekutive Master
O wie Orchideenfächer
O wie O-Woche
P wie Plagiat
P wie Prokrastination
R wie Regelstudienzeit
S wie SHK
S wie SfH
S wie Stipendien
S wie Studentenwerk
S wie Studiengebühren
S wie Studienkredit
S wie StuPa
S wie SWS
T wie TOEFL
T wie Tutorium
V wie Vorlesungsfreie Zeit
W wie Werkstudent
Z wie ZVS

A wie Akademische Viertelstunde: Viele Veranstaltungen beginnen eine Viertelstunde nach dem offiziellen Anfangstermin. Im Vorlesungsverzeichnis steht dann meist c.t. , die Abkürzung für cum tempore , was auf deutsch mit Zeit bedeutet. Veranstaltungen, die pünktlich anfangen, haben das Kürzel s.t. , das für sine tempore steht, also ohne Zeit. Früher wiederholten Dozenten in den ersten fünfzehn Minuten den Stoff der letzten Stunde. Wer glaubte, diesen zu beherrschen, durfte später kommen.

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A wie Alumni: Ehemalige Studenten, Professoren und Mitarbeiter der Universität. An den meisten Hochschulen gibt es Alumni-Netzwerke, die es Ehemaligen erleichtern sollen, mit Kommilitonen und Professoren in Kontakt zu bleiben. Der lateinische Begriff Alumnus bedeutet Zögling, wörtlich der Genährte.

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A wie AStA: Abkürzung für Allgemeiner Studierendenausschuss, der an Hochschulen für die Interessenvertretung der Studierenden zuständig ist. Er besteht aus Studierenden der Universität und wird jährlich vom → Studierendenparlament gewählt. Zu den Aufgaben des AStA zählt zum Beispiel die Beratung von Studierenden. Das Geld für seine Arbeit erhält der AStA über die Semesterbeiträge, die jeder Student bezahlt.

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A wie Audimax: Kurzform von Auditorium Maximum, der lateinischen Bezeichnung für den größten Hörsaal einer Universität. Meist finden darin mehrere hundert Menschen Platz, manchmal auch über tausend. Der Sitzbereich ist üblicherweise ansteigend und bogenförmig angeordnet, damit auch die Besucher auf den hinteren Plätzen gut hören und sehen können.

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B wie BAföG: Kurzform für Bundesausbildungsförderungsgesetz . Es regelt die staatliche Förderung von Studierenden, deren Eltern das Studium ihrer Kinder nicht finanzieren können. Studierende erhalten monatlich einen Betrag, dessen Höhe sich nach dem Einkommen der Eltern bemisst. Die Hälfte des Geldes muss nach Abschluss des Studiums in Raten zurückgezahlt werden.

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B wie Berufsqualifizierender Abschluss: Abschluss eines Studiums, der zur Aufnahme eines bestimmten Berufs berechtigt. Im europäischen Studiensystem ist der Bachelor der erste berufsqualifizierende Abschluss.

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B wie Bildungsfonds: Möglichkeit zur Studienfinanzierung. Anders als bei → Studienkrediten kommt das Geld bei Bildungsfonds von Privatinvestoren oder Hochschulen. Die Studenten müssen in einem Auswahlverfahren überzeugen. Wer ausgewählt wird, bekommt monatlich bis zu 1.000 Euro. Für die Rückzahlung bleiben meist drei bis sieben Jahre Zeit, manchmal auch länger. Die Zinsen richten sich nach dem Verdienst und liegen zwischen drei und zehn Prozent.

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B wie Blockveranstaltung: Lehrveranstaltung, die nicht über das Semester verteilt stattfindet, sondern in wenigen, dafür längeren Sitzungen. Häufig liegen die Termine an einem Wochenende oder in der → vorlesungsfreien Zeit .

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B wie Bologna-Reform: 1999 einigten sich die europäischen Bildungsminister in der italienischen Stadt Bologna darauf, die Studienabschlüsse in allen Ländern Europas zu vereinheitlichen. Nach amerikanischem Vorbild führten sie das zweistufige Bachelor-Master-System ein. Die einheitlichen Abschlüsse sollten es Studenten und Professoren unter anderem erleichtern, innerhalb Europas die Hochschule zu wechseln. Siehe auch → ECTS

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C wie Credit Points: Leistungspunkte, die Studenten für Prüfungsleistungen erhalten. Credit Points sind die Einheit des Bewertungssystems → "European Credit Transfer System" (ECTS), das im Zuge des Bologna-Prozesses eingeführt wurde, um Studienleistungen europaweit vergleichbar zu machen. Ein Credit Point entspricht in der Regel einem Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Stunden.

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C wie CHE: Abkürzung für Centrum für Hochschulentwicklung, das die Bertelsmann Stiftung und die Hochschulrektorenkonferenz als gemeinnützige GmbH gegründet haben. Das CHE bezeichnet sich selbst als Reformwerkstatt des deutschen Hochschulwesens. Es erstellt jährlich ein Hochschulranking, das in der ZEIT und auf ZEIT ONLINE veröffentlicht wird.

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D wie Duales Studium: Als dual werden Studiengänge bezeichnet, die neben Lehrveranstaltungen auch Praxisphasen in Unternehmen beinhalten. Da sie Studium und praktische Ausbildung verbinden, zeichnen sie sich durch einen engen Bezug zum angestrebten Beruf aus. Meist bieten Berufsakademien und Fachhochschulen duale Studiengänge an. Eine Liste gibt es zum Beispiel unter www.unicheck.de .

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D wie DAAD: Abkürzung für Deutscher Akademischer Austauschdienst . Eine gemeinsame Einrichtung deutscher Universitäten, die sich für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern einsetzt. Der DAAD organisiert und koordiniert Austauschprogramme, vergibt Stipendien für Auslandsaufenthalte und unterstützt den Aufbau von Universitäten im Ausland.

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E wie ECTS: Abkürzung für "European Credit Transfer System" (ECTS) . Ein Bewertungssystem, das im Zuge des Bologna-Prozesses eingeführt wurde, um Studienleistungen europaweit vergleichbar zu machen und Studenten den Wechsel zwischen Universitäten verschiedener Länder zu erleichtern. Das System basiert auf → Credit Points , den Leistungspunkten, die Studierende für eine erfolgreich abgeschlossene Lehrveranstaltung erhalten.

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E wie Erasmus: Abkürzung für European Region Action Scheme for the Mobility of University Students. Ein Programm der Europäischen Kommission , das Studierenden die Möglichkeit bietet, für drei bis zwölf Monate an einer europäischen Partnerhochschule Ihres Studienfaches zu studieren.

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E wie Exzellenzinitiative: Ein Programm, mit dem Bund und Länder seit 2005 "herausragende Forschungsprojekte und -einrichtungen" an Hochschulen fördern. Um eine Förderung zu erhalten, müssen die Universitäten ein mehrstufiges Antrags- und Begutachtungsverfahren durchlaufen. Welche Universität gefördert wird, entscheidet ein Gremium aus Mitgliedern der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates . Von 2006 bis 2011 standen dafür insgesamt 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung. Im Juni 2009 beschlossen Bund und Länder, die Exzellenzinitiative über das Jahr 2012 hinaus für weitere fünf Jahre mit 2,7 Milliarden Euro fortzusetzen. Das Förderungsprogramm umfasst insgesamt 85 Projekte, die hier aufgelistet sind.

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F wie Fachschaftsrat: Interessenvertretung der Studierenden eines Faches. Die Mitglieder des Fachschaftsrates beantworten Fragen rund um das Studium, helfen Studienanfängern dabei, Stundenpläne zu erstellen und veranstalten meist die Orientierungswoche für Erstsemester.

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F wie Fakultät: Gruppe von Studienfächern, die zu einem bestimmten Fachgebiet gehören. Zur naturwissenschaftlichen Fakultät einer Universität können zum Beispiel die Fächer Physik, Biologie, Chemie und Geologie zählen.

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G wie Gasthörer: Person, die kein vollständiges Studium absolviert, sondern nur einzelne Veranstaltungen besucht. Diese Studenten müssen keine Prüfungen ablegen und sich nicht an die Anwesenheitspflicht halten.

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H wie Hiwi: Abkürzung für Hilfswissenschaftler, also Studenten, die parallel zu ihrem Studium an der Uni arbeiten. Sie geben zum Beispiel → Tutorien , unterstützen Professoren bei der Vorbereitung von Lehrveranstaltungen und bei der Forschung. Hiwis unterliegen nicht dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) . Über die Vergütung bestimmt das Bundesland oder die Hochschule selbst. Als Hiwi werden sowohl studentische Hilfskräfte, als auch wissenschaftliche Hilfskräfte bezeichnet. Studentische Hilfskräfte (SHK) haben noch keinen → berufsqualifizierenden Abschluss und erhalten meist weniger Geld als wissenschaftliche Hilfskräfte, die bereits ein Studium abgeschlossen haben. Wie viele Stunden Hiwis arbeiten dürfen, legen die Hochschulen selbst fest. Meist sollen Studenten höchstens halb so lange arbeiten wie Vollbeschäftigte, also bis zu 20 Stunden in der Woche.

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I wie Institut: in Hochschulen die Untereinrichtung einer → Fakultät .

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K wie Konsekutive Master: Für diesen Masterstudiengang können sich nur diejenigen einschreiben, die bereits den Bachelor im selben Studienfach absolviert haben. Er baut unmittelbar auf die Lerninhalten des Bachelors auf. Anders als der → nicht-konsekutive Master .

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K wie Krankenversicherung: Studierende, die nicht privat versichert sind, bleiben bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres über ihre Eltern familienversichert und müssen keine Beiträge zahlen. Wer 25 Jahre und älter ist, kann die studentische Krankenversicherung nutzen. Diese endet, wenn der Studierende 30 wird oder das 14. Fachsemester abgeschlossen hat. Danach bieten die Krankenkassen einen relativ günstigen Übergangstarif an, der nach sechs Monaten ausläuft. Anschließend müssen sich Studierende freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern.

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M wie Matrikelnummer: Eine mehrstellige Nummer, die jeder Student bei der Einschreibung bekommt und bis zur Exmatrikulation behält. Sie dient der Universität zur Identifikation der Studierenden und muss zum Beispiel bei Prüfungen angegeben werden.

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M wie MBA: Abkürzung für Master of Business Administration . Ein Studienabschluss, der an meist privaten, internationalen Business Schools angeboten wird. Das Studium umfasst unter anderem die Fachbereiche Rechnungswesen, Finanzwirtschaft, Marketing, Vertrieb, Produktionsmanagement, Informationstechnik, Wirtschaftsrecht und Personalmanagement. Voraussetzung ist normalerweise ein abgeschlossenes Bachelor- oder Diplomstudium.

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M wie Mensa: Kantine einer Hochschule. Kurzform des lateinischen Begriffs mensa academia , der auf deutsch Esstisch der Universität heißt. In der Mensa erhalten Studenten, Professoren und Mitarbeiter der Hochschule mittags preisgünstige warme Speisen.

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M wie Modul: Studieneinheit, die sich aus fachlich zusammenhängenden Lehrveranstaltungen zusammensetzt. Das können Vorlesungen, Übungen, Praktika und Exkursionen sein.

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N wie Nachrückverfahren: System zur Vergabe von Studienplätzen, die in der ersten Vergaberunde nicht besetzt wurden. Nehmen Bewerber einen zugesagten Studienplatz nicht in Anspruch, wird dieser im Nachrückverfahren an Studierende weitergegeben, die zunächst eine Absage erhalten hatten.

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N wie NC: Abkürzung für den lateinischen Begriff numerus clausus , der auf deutsch geschlossene Anzahl bedeutet. Er bezeichnet die Zulassungsbeschränkung begehrter Studienfächer. Bundesländer oder einzelne Hochschulen führen diese Begrenzung ein, wenn die Zahl der Studienbewerber die Anzahl der vorhandenen Plätze übersteigt. Es werden dann nur noch Bewerber zugelassen, die mindestens eine bestimmte Abiturnote oder Zahl von Wartesemestern haben. Diese örtlichen NC-Werte fallen jedes Jahr unterschiedlich aus, weil die Zahl der eingehenden Bewerbungen unterschiedlich hoch ist und somit auch die Durchschnittsnoten und Wartezeiten variieren. Wenn für ein Fach in ganz Deutschland mehr Bewerber als Studienplätze gibt, wird ein bundesweiter NC festgelegt. Derzeit sind die Fächer Medizin, Tiermedizin und Pharmazie bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Studienplätze in diesen Fächern vergibt die → Stiftung für Hochschulzulassung (früher → ZVS ).

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N wie Nicht-konsekutive Master: Dieser Master ist ein inhaltlich eigenständiger Studiengang, der nicht direkt an die Lerninhalte eines bestimmten Bachelor-Studiengang anknüpft. Einschreiben können sich also Absolventen mit fachlich unterschiedlichen Bachelor-Abschlüssen. Anders als beim → konsekutiven Master .

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O wie Orchideenfächer: umgangssprachlicher Begriff für Studiengänge, die nur von wenigen Hochschulen angeboten und meist auch nur von wenigen Studenten belegt werden. Beispiele sind Koptologie, Afrikanistik oder Baltistik. Eine Auswahl hat die Arbeitsstelle Kleine Fächer der Universität Potsdam zusammengestellt.

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O wie O-Woche: Kurzform für Orientierungswoche. Dient der Einführung der neuen Erstsemester und findet meist eine Woche vor Vorlesungsbeginn statt. Dozenten und Studierende höherer Semester beantworten Fragen zum Studienverlauf, helfen beim Erstellen des Stundenplans und erklären, wie man sich für Kurse und Prüfungen anmeldet. Das Abendprogramm besteht in der Regel aus Partys, bei denen sich die Erstsemester kennenlernen können.

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P wie Plagiat: Übernahme eines fremden Textes in die eigene Arbeit ohne Angabe der Quelle. Plagiat stammt vom lateinischen Begriff plagium ab und bedeutet übersetzt Menschenraub. Wer beim Plagiieren erwischt wird, muss damit rechnen, dass seine Arbeit als nicht bestanden gewertet wird. Außerdem drohen Schadensersatzzahlungen, da Plagiate gegen das Urheberrecht verstoßen können. Hier ist aufgelistet, welche Werke das Urheberrecht schützt.

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P wie Prokrastination: Fremdwort für das Aufschieben von Tätigkeiten. Kann bei Studenten zur Überschreitung der → Regelstudienzeit führen. Das Wort stammt vom lateinischen Wort procrastinatio , das wörtlich übersetzt Vertagung bedeutet. Prokrastination wird dadurch begünstigt, dass im Studium jeder selbst entscheiden kann, wann er Vorlesungen nacharbeitet, für Klausuren lernt und Hausarbeiten schreibt.

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R wie Regelstudienzeit: Zeitraum, in dem idealerweise alle Prüfungsleistungen eines Studiengangs erbracht werden sollen. Bachelorstudiengänge dauern an deutschen Universitäten in der Regel sechs oder acht Semester. Masterstudiengänge haben eine Regelstudiendauer von zwei bis vier Semestern.

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S wie SfH: Abkürzung für Stiftung für Hochschulzulassung. Die SfH verteilt Studienplätze in bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen, zu denen derzeit Medizin, Tiermedizin, Pharmazie und Zahnmedizin zählen (→ siehe NC ).

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S wie SHK: Abkürzung für studentische Hilfskraft (SHK), die noch keinen → berufsqualifizierenden Abschluss hat. SHKs erhalten meist weniger Gehalt als wissenschaftliche Hilfskräfte, die bereits ein Studium absolviert haben.

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S wie Stipendien: finanzielle Unterstützung für Studenten, die im Gegensatz zu → BAföG nicht zurückgezahlt werden muss. Vergeben werden Stipendien zum Beispiel von Stiftungen, Hochschulen, politischen Parteien, Konzernen und religiösen Organisationen. Kriterien für die Vergabe sind etwa die akademischen Leistungen, das Talent, die wirtschaftliche Situation und das soziale Engagement der Bewerber. Einen Überblick bietet die Stipendien-Datenbank e-fellows.net .

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S wie Studentenwerk: Institution, die für die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Belange der Studenten zuständig ist. Es vergibt Wohnheimplätze, bearbeitet → BAföG -Anträge und betreibt die Mensen einer Universität. In Deutschland gibt es 58 Studentenwerke, die sich im Deutschen Studentenwerk zusammengeschlossen haben.

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S wie Studiengebühren: In Niedersachsen , Hamburg und Bayern bezahlen Studierende pro Semester bis zu 500 Euro, um an staatlichen Hochschulen studieren zu dürfen. In allen anderen Deutschen Bundesländern gibt keine Studiengebühren mehr. Auch Hamburg plant, die Gebühren zum Wintersemester 2012/13 abzuschaffen.

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S wie Studienkredit: Studenten, die kein Bafög bekommen und keine Zeit für einen Nebenjob haben, können sich ihr Studium mit einem Studienkredit finanzieren. Der Kredit der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird von fast allen großen Banken vermittelt. Durchschnittlich werden zwischen 500 und 650 Euro monatlich ausgezahlt.

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S wie StuPa: Abkürzung für Studierendenparlament. Die Vertretung der Studenten einer Hochschule, die einmal im Jahr gewählt wird. Das Parlament wählt den → AStA und ist für den Haushalt und die Satzung der Studierendenschaft zuständig.

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S wie SWS: Abkürzung für Semesterwochenstunden. Gibt die Anzahl von Stunden an, die eine Lehrveranstaltung pro Woche in Anspruch nimmt. Eine Semesterwochenstunde ist 45 Minuten lang.

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T wie TOEFL: Abkürzung für Test of English as a Foreign Language. Ein standardisierter Englisch-Sprachtest für Nicht-Muttersprachler, der weltweit von Hochschulen und Unternehmen anerkannt wird. Er setzt sich aus verschiedenen Teilprüfungen zusammen, die insgesamt etwa viereinhalb Stunden in Anspruch nehmen und von den Testpersonen am Computer durchgeführt werden. Erfasst werden Fähigkeiten in den Bereichen Sprechen, Hörverständnis, Lesen und Schreiben.

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T wie Tutorium: regelmäßige Lehrveranstaltung, in der die Lerninhalte der Vorlesung oder des Seminars erklärt werden. Die Tutoren sind meist Studierende höherer Semester, die als → Hiwis an der Universität arbeiten.

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V wie Vorlesungsfreie Zeit: Zeitraum von etwa drei Monaten, der am Ende eines Semesters liegt. An deutschen Universitäten reicht das Wintersemester (WS) vom 1. Oktober bis 31. März, das Sommersemester (SS) vom 1. April bis 30. September. Die alternative Bezeichnung Semesterferien kann in die Irre führen, da Studenten während dieser Zeit oft Prüfungen absolvieren, Hausarbeiten schreiben oder → Blockveranstaltungen besuchen müssen. Häufig nutzen Studenten die vorlesungsfreie Zeit auch für Praktika oder Auslandsaufenthalte.

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W wie Werkstudent: → siehe SHK

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Z wie ZVS: Abkürzung für die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen, die seit 2010 → Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) heißt.

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Leserkommentare
  1. ....es fehlt ja die elementarste studentische Begriffserklärung, eine die im Ernstfall über 15 min mehr Schlaf entscheiden kann!
    Wo sind cum tempore (c.t.) und sine tempore (s.t.) in der Liste geblieben?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Bei "A wie Akademische Viertelstunde" ;)

    • dth
    • 13. Oktober 2012 18:24 Uhr

    Was ist schon eine viertel Stunde Schlaf.
    Was fehlt ist unter K "Keine Anwesenheitspflicht".

  2. 2. .....

    Bei "A wie Akademische Viertelstunde" ;)

    2 Leserempfehlungen
    • dth
    • 13. Oktober 2012 18:24 Uhr
    3. K ...

    Was ist schon eine viertel Stunde Schlaf.
    Was fehlt ist unter K "Keine Anwesenheitspflicht".

    • H.v.T.
    • 13. Oktober 2012 19:17 Uhr

    "B wie Berufsqualifizierender Abschluss: Abschluss eines Studiums, der zur Aufnahme eines bestimmten Berufs berechtigt. Im europäischen Studiensystem ist der Bachelor der erste berufsqualifizierende Abschluss."
    ----

    Es gibt auch nichtakademische Berufsqualifizierende Abschlüsse, insofern ist Ihre Zuordnung nur eingeschränkt richtig.

    Ich schlage vor:
    B wie (akademischer) Berufsqualifizierender Abschluss.

    http://www.bva.bund.de/DE/Aufgaben/Abt__IV/Bildungskredit/090__Glossar/G...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    In einem auf das Staatsexamen ausgerichteten Jura-Studiengang ist der zwischendrin vergebene Bachelor nicht berufsqualifizierend. Die Bucerius Law School vergibt z.B. nach Bestehen der großen Scheine den Bachelor als kleines Zuckerl und das BaföG-Amt wollte dem Studenten dann das BaföG streichen mit der Begründung er hätte ja nun einen berufsqualifizierenden Abschluss. Der Ärmste musste klagen.

  3. 5. Haha!

    kleinefaecher.de FTW! Bin selbst ein "Orchideenfächler" und finde die Seite sehr interessant! Vielen Dank!

  4. Dass an einer Fakultät Fächer eines Fachgebiets zusammengefasst sind, kann ich nicht bestätigen. In Bielefeld gibt es z.B. eine Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaften...

    • Ingor
    • 16. Oktober 2012 14:26 Uhr

    ohne einen solchen Wegweiser gehabt zu haben?

    2 Leserempfehlungen

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