Wissen entsteht nicht durch Zuhören, sondern durch Denken, findet Leser Karsten Zamzow. Er will Vorlesungen abschaffen und durch Seminare und Forschungsgruppen ersetzen.
Wenn ich mich früher in der Schule gelangweilt habe, dann nicht, weil ich mich nicht für den Stoff interessierte. Schuld daran war der Frontalunterricht: Vorne stand eine Lehrkraft, die über das "wahre Wissen" verfügte, Aufgabe der Klasse war es, dieses Wissen zu reproduzieren.
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© BeneA / photocase.com
Diese Form der Wissensvermittlung ist anmaßend und dogmatisch. Im Studium wurde mir klar, dass vieles von dem, was ich in der Schule erfuhr, nur eine Forschungsmeinung unter vielen ist. An der Universität wird Wissen perspektiviert.
Trotzdem spukt auch an der Hochschule das Gespenst des "wahren Wissens" – vor allem in der Unterrichtsform Vorlesung. Das einzige Ziel für die Studenten ist, das nachzusagen, was man ihnen vorgelesen hat. Einige Dozenten speisen ihre Studenten sogar mit fragwürdigen Multiple-Choice-Klausuren ab. Sie machen sich nicht einmal mehr die Mühe, sich mit den Gedanken der Studierenden auseinanderzusetzen, sei es in Form von Hausarbeiten und Essays oder in Form des Dialogs.
Das Seminar ist die angemessenere Lernform, weil es Kontroversen ermöglicht, die in einer Vorlesung nur am Rande stattfinden können. In der Vorlesung will der Dozent nur durch seinen Vortrag kommen und muss Wortmeldungen abkanzeln. Wen wundert es da, dass viele Studierende, sofern sie überhaupt noch zur Veranstaltung kommen, lieber zeichnen oder Smartphone-Spielchen zocken, als sich Antworten auf Fragen anzuhören, die sie nicht gestellt haben?
Dabei haben wir Studenten Fragen, für deren Beantwortung wir uns ein bestimmtes Wissen aneignen wollen. Die Aufgabe der Dozenten sollte sein, uns dabei zu unterstützen, indem sie Denk- und Arbeitsweisen hinterfragen und verfeinern – und nicht indem sie vorgefertigtes Wissen mit mehr oder weniger rhetorischem Glanz präsentieren.
Es kann unglaublich viel Freude machen, sich eine Thematik selbständig oder im Team zu erarbeiten. Das ist die Voraussetzung für spannende Erkenntnisse. Studenten sollten auf diesen Spaß bestehen!
- Datum 30.10.2012 - 10:16 Uhr
- Quelle Leserartikel
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"Trotzdem spukt auch an der Hochschule das Gespenst des "wahren Wissens" – vor allem in der Unterrichtsform Vorlesung. Das einzige Ziel für die Studenten ist, das nachzusagen, was man ihnen vorgelesen hat."
- Das mag öfter der Fall sein, aber das ist nicht der Regelfall und keineswegs liegt das am Format der Vorlesung selbst. Ich bin dagegen, Vorlesungen komplett abzuschaffen. Ich weiß nicht, wo und wie Sie studiert haben, aber mir ergeht es zumindest so, dass Vorlesungen das Denken anregen, insofern sie im Kopf "nachklingen". Das bietet ein Seminar nicht. Ist ein Seminar vorüber, dann stellt das Denken seinen Dienst automatisch ein. Der Stoff wird keineswegs eingehend reflektiert, da er schon bearbeitet wurde. In einer Vorlesung dagegen hat man eine Menge Denkspaß hinterher, weil man was zu bearbeiten hat. Ohne vorausgehende Schemata, einfach für sich, frei. Da kommt man ebenfalls zu wichtigen Impulsen der Selbstbildung, wenn nicht noch besser.
Einschätzung und Erfahrung an.
Es gibt viele Faktoren, die die Qualität einer Vorlesung bedingen, u.a. auch die eigene Tagesform.
Vorlesungen abschaffen zu wollen ist, als würde man Fernsehen, Radio, Zeitung - sämtliche Medien der senderlastigen, nichtinteraktiven Informationsweitergabe abschaffen wollen.
Vorlesung ist zumeist eine Überblicksveranstaltung, die spotartig Lichter auf Aspekte des Themas wirft. Was also genau soll negativ daran sein, einen Überblick zu bekommen?
Zunächst kann man Vorlesungen auf die verschiedensten Arten gestalten. Ich hatte teilweise sehr motivierte Professoren, die auf die Mitwirkung der Zuhörer bestanden haben.
Darüber hinaus frage ich mich, ob der Verfasser des Artikels über so etwas wie soziale Kontakte in seinem Fachbereich verfügt. Wir haben seinerzeit oft über Vorlesungsstoff diskutiert und uns manchmal sogar darüber gestritten.
Darüber hinaus sind Seminare immer nur zu einem einzigen Themenpunkt möglich und eignen sich nicht für die Vermittlung eines gesamten Stoffgebietes. Daran ändert auch die kuschelige Debattierathmosphäre in Seminaren nichts.
Und schließlich ist der Autor nicht davon abgehalten sich zu dem ihm vermittelten Stoff Literatur mit Gegenauffassungen zu besorgen und sich selbst kritisch mit dem ihm vermittelten Stoff auseinanderzusetzen.
Es heißt "studieren" und nicht "studiert werden".
Eigeninitiative ist gefragt. Der Autor will keinen Konfronationsunterricht, besteht aber weiterhin darauf, dass ihm alles vorgekaut wird. Ein selbständiger Denker entsteht m.E. so leider nicht.
Einschätzung und Erfahrung an.
Es gibt viele Faktoren, die die Qualität einer Vorlesung bedingen, u.a. auch die eigene Tagesform.
Vorlesungen abschaffen zu wollen ist, als würde man Fernsehen, Radio, Zeitung - sämtliche Medien der senderlastigen, nichtinteraktiven Informationsweitergabe abschaffen wollen.
Vorlesung ist zumeist eine Überblicksveranstaltung, die spotartig Lichter auf Aspekte des Themas wirft. Was also genau soll negativ daran sein, einen Überblick zu bekommen?
Zunächst kann man Vorlesungen auf die verschiedensten Arten gestalten. Ich hatte teilweise sehr motivierte Professoren, die auf die Mitwirkung der Zuhörer bestanden haben.
Darüber hinaus frage ich mich, ob der Verfasser des Artikels über so etwas wie soziale Kontakte in seinem Fachbereich verfügt. Wir haben seinerzeit oft über Vorlesungsstoff diskutiert und uns manchmal sogar darüber gestritten.
Darüber hinaus sind Seminare immer nur zu einem einzigen Themenpunkt möglich und eignen sich nicht für die Vermittlung eines gesamten Stoffgebietes. Daran ändert auch die kuschelige Debattierathmosphäre in Seminaren nichts.
Und schließlich ist der Autor nicht davon abgehalten sich zu dem ihm vermittelten Stoff Literatur mit Gegenauffassungen zu besorgen und sich selbst kritisch mit dem ihm vermittelten Stoff auseinanderzusetzen.
Es heißt "studieren" und nicht "studiert werden".
Eigeninitiative ist gefragt. Der Autor will keinen Konfronationsunterricht, besteht aber weiterhin darauf, dass ihm alles vorgekaut wird. Ein selbständiger Denker entsteht m.E. so leider nicht.
Es ist sicherlich richtig, dass Frontalunterricht seine Schwächen hat. Nur wie soll eine Diskussion in einem völlig überlegten Raum mit mehr als 40 Teilnehmern ablaufen? Zudem wird das Modell Vorlesung zu pauschal abgekanzelt. Mathematische Grundlagen beispielsweise bringt man Studenten besser über eine Vorlesung bei und unterstützt (!) diese durch begleitende Seminare oder Tutorien, in denen man über gesagte Inhalte nachdenken kann. Dumm nur, wenn für eben diese Tutorien keine Gelder vorhanden sind.
So lange Bildungspolitik nur lästige Pflicht ist, so lange wird sich nicht viel daran ändern. Die Politik sollte langsam aber sicher mal zu dem Schluss kommen, dass optimale Ausbildung eines der wenigen Felder ist, auf dem wir ohne Probleme weltweiter Marktführer sein sollten. Ist erschreckender Weise nicht so.
So gibt es gewollt die vollen Hörsäle. Man muss ja sparen. :-(
Als Rahmen für die Prüfung (und diese betrachte ich als notwendig) taugen Vorlesungen weiterhin. Ich habe in meinem naturwissenschaftlichen Studium Vorlesungen als Anregung und Überblick begriffen und bin damit gut gefahren -- und in einem Fach wie Mathematik gibt es nun einmal unumstößliche Wahrheiten.
Da, wo es mehr als eine valide Meinung gibt, kann man die Vorlesung immer noch als Präsentation des Status Quo ansehen und sich damit kritisch auseinander setzen.
Fazit: Komplettes Abschaffen würde ich nicht unterstützen.
Die Zeiten, in denen nur einer ein Buch hatte, und daraus vorlesen musste, sind ja nun definitiv vorbei.
Vorlesungen haben, wenn sie didaktisch gut aufbereitet sind, durchaus ihren Wert. Aber sie könnten mit den heutigen technischen Möglichkeiten problemlos mit slides auf Video aufgezeichnet werden, regelmäßig aktualisiert werden und den Studenten (und vor allem auch anderen!) per stream oder download zur Verfügung gestellt werden. Offen gebliebene Fragen können dann in kleineren Lerngruppen und Seminaren diskutiert werden.
da sitzen dann alle in ihrem Kämmerlein und schalten ihre Webcam ein und das ganze nennt sich dann Studium? Eine fürchterliche Vorstellung ist doch auch eine Vorlesung ein Ort der Begegnung und Seminare geeignet aus der studentischen Anonymität durch Leistungen hervorzutreten.
Wissen Sie, was mich am meisten stört an Ihrem Vorschlag? Es ist diese Sterilität, welche heutzutage vielfach angestrebt wird.
da sitzen dann alle in ihrem Kämmerlein und schalten ihre Webcam ein und das ganze nennt sich dann Studium? Eine fürchterliche Vorstellung ist doch auch eine Vorlesung ein Ort der Begegnung und Seminare geeignet aus der studentischen Anonymität durch Leistungen hervorzutreten.
Wissen Sie, was mich am meisten stört an Ihrem Vorschlag? Es ist diese Sterilität, welche heutzutage vielfach angestrebt wird.
zuerst müsste eine entsprechende Infrastruktur vorhanden sein. Das bedeutet entsprechende Räume, Arbeitsmittel und vor allem genügend Professoren.
Soweit, so gut.
Andereseits ist die Vorlesung nicht unbedingt schlecht. Es kommt immer auf den Referenten an. Erzählt er spannend, ist er interaktiv? Oder ist er eher so monoton wie das Hintergrundrauschen im Weltall? Ich habe damals beides erlebt und bin bei ersterer Sorte immer schlauer als vorher aus dem Hörsaal gegangen.
Und in erster Linie dient die Vorlesung dazu, sich einem neuen Thema auszusetzen und es anschließend komplett nachzuarbeiten, bzw. sich selbst anzueignen. Ein Studium ist nichts anderes als selbständiges Lernen unter Anleitung. Das sollte man sich immer vor die Augen halten.
... 400 Leuten gleichzeitig entertainen und ihnen etwas beibringen. Ob 50 oder über 100 im Saal sitzen, macht ohnehin keinen großen Unterschied. Besser wären natürlich kleinere Gruppen. Dafür fehlt es jedoch an Räumen und an Personal.
... 400 Leuten gleichzeitig entertainen und ihnen etwas beibringen. Ob 50 oder über 100 im Saal sitzen, macht ohnehin keinen großen Unterschied. Besser wären natürlich kleinere Gruppen. Dafür fehlt es jedoch an Räumen und an Personal.
Einschätzung und Erfahrung an.
Es gibt viele Faktoren, die die Qualität einer Vorlesung bedingen, u.a. auch die eigene Tagesform.
Vorlesungen abschaffen zu wollen ist, als würde man Fernsehen, Radio, Zeitung - sämtliche Medien der senderlastigen, nichtinteraktiven Informationsweitergabe abschaffen wollen.
Vorlesung ist zumeist eine Überblicksveranstaltung, die spotartig Lichter auf Aspekte des Themas wirft. Was also genau soll negativ daran sein, einen Überblick zu bekommen?
allgemeinverpflichtende Vorlesungen haben zudem den Vorteil, dass, wenn die Zuhörenden dem auch folgen und den Stoff bearbeiten, in Seminaren erst nicht auf ein gemeinsames theoretisches Hintergrundwissen hingearbeitet werden muss.
Seminare bauen also auf Theoriekenntnisse, die im Idealfall in der Vorlesung erworben wurden, auf.
Wenn sich im Seminar Menschen begegnen, die unterschiedliches Wissen zu einem Themenspektrum mitbringen, ist das Seminar für viele vielleicht ebenso weniger interessant und tiefgreifend.
allgemeinverpflichtende Vorlesungen haben zudem den Vorteil, dass, wenn die Zuhörenden dem auch folgen und den Stoff bearbeiten, in Seminaren erst nicht auf ein gemeinsames theoretisches Hintergrundwissen hingearbeitet werden muss.
Seminare bauen also auf Theoriekenntnisse, die im Idealfall in der Vorlesung erworben wurden, auf.
Wenn sich im Seminar Menschen begegnen, die unterschiedliches Wissen zu einem Themenspektrum mitbringen, ist das Seminar für viele vielleicht ebenso weniger interessant und tiefgreifend.
Für mich bedeuten Vorlesungen Freiheit. Eine Freiheit, die man als Student und junger Erwachsener einfach braucht, nachdem man in der Kindergarten- und Schulzeit rund 15 Jahre lang ständig an Entscheidungen anderer gebunden war.
Ich selbst habe in meinem Studienfach nur Vorlesungen - keine Übungen, keine Seminare und könnte es mir gar nicht anders vorstellen. In manche Vorlesungen gehe ich gerne, andere wiederum besuche ich nicht, weil sie mir aus didaktischer Sicht einfach nichts bringen. Man ist auch frei ob man mitschreiben oder mitarbeiten möchte. Ich selbst gehe lieber hin und höre nur zu - das, was der Prof sagt, steht ja auch 1-1 im Lehrbuch. Aber ich nutze die Stunde, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen, damit das, was ich dann am Schreibtisch erarbeite, besser verknüpft werden kann.
Und was die Diskussion im Seminar angeht: Diskussionen finden auch bei uns in Vorlesungen statt. Der Professor steht oft Fragen und will Gebiete gemeinsam erarbeiten.
Vielleicht liegt es auch daran, dass Jura noch nicht diesem Ba/Ma-Quatsch unterworfen ist. Ich hab keine Doktoranden oder aufgrund ihrer Berufsaussichten deprimierte Doktoren als Dozenten, sondern ausnahmslos Professoren, die alles ein wenig lockerer angehen lassen und dennoch über enorm viel Fachwissen verfügen.
Kann mich Ihrem Kommentar nur anschließen: Eine schlechte Vorlesung lässt sich meiden (außer es gibt auch dort die Unsitte der Anwesenheitspflicht) - ein Seminar nur zweimal (max.) pro Semester. Hinzu kommt, dass Seminare auch alleinerziehenden Menschen keine Freiheit in ihrer Zeiteinteilung lassen. Und es soll auch noch Studierende geben, die sich ihren Lebensunterhalt verdienen müssen (und das halt auch manchmal zur Unizeit) - ein reines Seminarsystem geht automatisch von einem Vollzeitstudierenden aus und ist wenig flexibel! (Und d.h. nicht, dass ich faulem Rumstudieren das Wort rede - sondern im Gegenteil diejenigen gefördert sehen möchte, die sich selber - ohne Anwesenheitszwang - motivieren können zu studieren.
Kann mich Ihrem Kommentar nur anschließen: Eine schlechte Vorlesung lässt sich meiden (außer es gibt auch dort die Unsitte der Anwesenheitspflicht) - ein Seminar nur zweimal (max.) pro Semester. Hinzu kommt, dass Seminare auch alleinerziehenden Menschen keine Freiheit in ihrer Zeiteinteilung lassen. Und es soll auch noch Studierende geben, die sich ihren Lebensunterhalt verdienen müssen (und das halt auch manchmal zur Unizeit) - ein reines Seminarsystem geht automatisch von einem Vollzeitstudierenden aus und ist wenig flexibel! (Und d.h. nicht, dass ich faulem Rumstudieren das Wort rede - sondern im Gegenteil diejenigen gefördert sehen möchte, die sich selber - ohne Anwesenheitszwang - motivieren können zu studieren.
allgemeinverpflichtende Vorlesungen haben zudem den Vorteil, dass, wenn die Zuhörenden dem auch folgen und den Stoff bearbeiten, in Seminaren erst nicht auf ein gemeinsames theoretisches Hintergrundwissen hingearbeitet werden muss.
Seminare bauen also auf Theoriekenntnisse, die im Idealfall in der Vorlesung erworben wurden, auf.
Wenn sich im Seminar Menschen begegnen, die unterschiedliches Wissen zu einem Themenspektrum mitbringen, ist das Seminar für viele vielleicht ebenso weniger interessant und tiefgreifend.
Vorlesungen sind auch ganz gute Filter.
Wenn nämlich der Dozent , eigentlich immer ein Prof. oder PD, in der Vorlesung schon didaktisch "es nicht hinkriegt", dann schaut man sich das Proseminar dazu einmal an und das wars.
Sucht sich vielleicht, das passende Seminir bei einem Doktoranten oder Habilitanten.
Das spart sehr viel Zeit und auch Nerven.
ist nicht gleich Stoff können.
An unserer Uni werden viele Vorlesungen aufgenommen.. Ich gehe zu praktisch keiner mehr, da ich zuhause die Vorlesungen in meinem Tempo intensiv und mit Sekundärliteratur durcharbeiten kann. Insofern: Ja zu Vorlesungen, nein zu Anwesenheitspflicht!
Bei uns gibt es im übrigen vor jedem Seminar ein Eingangstestat.. Wer da die Themen nicht gelernt hat, hat selbst schuld.
Vorlesungen sind auch ganz gute Filter.
Wenn nämlich der Dozent , eigentlich immer ein Prof. oder PD, in der Vorlesung schon didaktisch "es nicht hinkriegt", dann schaut man sich das Proseminar dazu einmal an und das wars.
Sucht sich vielleicht, das passende Seminir bei einem Doktoranten oder Habilitanten.
Das spart sehr viel Zeit und auch Nerven.
ist nicht gleich Stoff können.
An unserer Uni werden viele Vorlesungen aufgenommen.. Ich gehe zu praktisch keiner mehr, da ich zuhause die Vorlesungen in meinem Tempo intensiv und mit Sekundärliteratur durcharbeiten kann. Insofern: Ja zu Vorlesungen, nein zu Anwesenheitspflicht!
Bei uns gibt es im übrigen vor jedem Seminar ein Eingangstestat.. Wer da die Themen nicht gelernt hat, hat selbst schuld.
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