Wissenschaft Plagiate bleiben in Unibibliotheken stehen
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In Köln will man Plagiate ausmustern

Die Direktorin der Bibliothek der Deutschen Sporthochschule in Köln, Heike Schiffer, widerspricht ihren Kollegen. Selbstverständlich müssten Dissertationen nach einer Aberkennung der Doktorwürde "aus dem Bestand entfernt werden", sagt Schiffer. Die Promotionsschrift sei Teil der Doktorprüfung, sie gelte aber nicht mehr als Dissertation, wenn sie von der Fakultät verworfen und der Titel aberkannt wird. Damit habe das Buch seinen Wert als wissenschaftliche Arbeit eingebüßt und nichts mehr in einer wissenschaftlichen Bibliothek zu suchen. Durch das Aussortieren ginge der Wissenschaft auch keine Erkenntnis verloren, betont Schiffer. Denn der Gehalt sei ja schon in den Arbeiten zu finden, bei denen sich die Plagiatoren bedient haben.

Plagiate im Alltag

Der Fokus der Plagiatsjäger richtet sich meist auf Prominente. Doch wie verbreitet ist das Abkupfern unter Studenten? Um das herauszufinden, befragten Soziologen der Universität Leipzig rund 400 Studierende. Dabei standen sie vor dem bekannten Problem, dass Menschen bei unangenehmen Themen selten ehrlich sind. Also griffen die Forscher zu einem Trick. Um absolute Anonymität zu gewährleisten, kombinierten sie zwei Fragen. Die erste lautete: »Haben Sie beim Schreiben einer Haus- oder Abschlussarbeit schon einmal bewusst eine Textpassage aus einem fremden Werk übernommen, ohne diese als Zitat zu kennzeichnen? « Frage zwei hieß: »Hat Ihre Mutter in den Monaten Januar, Februar oder März Geburtstag?«

Die Studierenden mussten lediglich angeben, ob ihre Antworten auf beide Fragen gleich – also zweimal Ja oder zweimal Nein – oder verschieden waren. Geht man davon aus, dass erwartungsgemäß 25 Prozent der Studenten die Frage nach dem Geburtstag der Mutter mit Ja beantworten, kann man auch die Antwortquoten auf die erste Frage errechnen.

Die Ergebnisse, die kürzlich in der Zeitschrift Public Opinion Quarterly publiziert wurden, stimmen bedenklich. Danach geben 22,3 Prozent der Studierenden zu, dass sie schon einmal zumindest teilweise abgekupfert haben. Zu einem Vollplagiat bekannten sich 1,6 Prozent der Befragten. Ohne den Schutz der Anonymität outen sich nur 7,3 Prozent beziehungsweise 1 Prozent der Befragten. »Hochgerechnet auf die Universität Leipzig, werden demnach pro Jahr mindestens 50 vollständig plagiierte Arbeiten eingereicht«, rechnet Ivar Krumpal, einer der Forscher, vor. Die Zahl teilweise plagiierter Arbeiten pro Jahr müsste im vierstelligen Bereich liegen.

HU-Bibliothekar Degkwitz widerspricht Schiffer. "Solche Werke sind auch Zeugnis dessen, was in der Wissenschaft geschieht", sagt er. Deshalb müssten sie im Bestand bleiben. Gleichwohl gebe es Nachholbedarf. Aufgrund der relativ einfachen technischen Möglichkeiten, ganze Passagen aus digitalen Quellen in wissenschaftliche Arbeiten zu kopieren und solche Plagiate dann zu identifizieren, sei eine steigende Zahl von Plagiatsfällen "nicht auszuschließen". Deshalb sollten Bibliotheken und Wissenschaft wohl doch ein einheitliches Prozedere erwägen, sagt Degkwitz. Der Arbeitsaufwand könnte aber für die von steigenden Kosten und Einsparungen betroffenen Bibliotheken nur schwer zu leisten sein.

Bibliothekare sehen Universitäten in der Verantwortung

Wer Bibliothekare zu ihrem Umgang mit Plagiaten befragt, spürt auch deren Unmut, in die Verantwortung genommen zu werden. Der Kampf gegen das Unwesen des Plagiierens müsse von den Unis selber geführt werden, sagt Verbandsjurist Upmeier. Da wünschte man sich eine konsequentere Verfolgung der Täter. "Wenn die wissenschaftliche Selbstkontrolle versagt, wird häufig die Urheberrechts-Krücke genutzt." Dann gehe es nur um die direkte Übernahme von Zitaten. Doch der eigentliche Skandal sei der schwerer nachzuweisende Ideenklau, der müsse stärker geahndet werden.

An der Verbands-Devise, beanstandete Bücher nicht aus dem Verkehr zu ziehen, wird auch festgehalten, wenn Autoren dies selber wünschen. Im Zuge der Guttenberg-Affäre seien "erstaunlich viele Fragen von ehemaligen Promovenden eingegangen, ob es möglich sei, die eigene Dissertation vom Hochschulschriftenserver oder gar ganz aus den Regalen zu nehmen", sagt Upmeier. Selbstverständlich würde dies in aller Regel abgelehnt.

Erschienen im Tagesspiegel

 
Leser-Kommentare
  1. Wir erleben hier eine Übergangszeit. Man stellt sich da erst langsam drauf ein. Manche Bibliotheken machen einen kleinen Hinweisstempel vorne ins Buch, die DNB verleiht solche Schriften nicht mehr, nur bei Vorlage einer ausführlichen Begründung. Wieder andere planen, das Datum der Aberkennung des Doktorgrads im Katalog mit aufzunehmen. Die DNB scheint auch der Auffassung zu sein, dass eine Dissertation, die eigentlich keine ist (da in ihr getäuscht wurde) auch nicht mehr als Dissertation im Katalog geführt werden kann. Daher nimmt sie diese Felder bei allen "Aberkannten" zur Zeit raus:
    http://d-nb.info/985761806 In Fällen, in denen es der "Verfasser" wg. Art und Umfang der Übernahmen sogar strafrechtliche Bereiche berührt hat, kommt wie hier im Beispiel ein Sperrvermerk dazu.

    Was mich dabei stört: dass man im Nachhinein, auch bei einer Datenbankabfrage, überhaupt nicht mehr sehen kann, dass diese Schrift einmal als Dissertation geführt wurde. Und das ist nicht in Ordnung, gerade für die nachfolgende Forschung der nächsten Jahrzehnte und danach, wenn man z.B. untersuchen möchte, wie umfangreich z.B. wie viele Schriften betroffen waren. Man kann ja nicht behaupten, dass es "durch das Internet" passierte oder "nicht so schlimm" und dann noch versehentlich verhindern, dass das später einmal besser verstanden und untersucht werden kann.

    4 Leser-Empfehlungen
  2. Plagiate unter Umständen aus den Bibliotheken und sogar aus der Nationalbibliothek zu entfernen, halte ich für sehr bedenklich.

    Selbstverständlich ist eine nachträgliche Kennzeichnung der Plagiate sowohl angebracht als auch geboten. Das gilt einerseits für den Datenbankeintrag genauso wie für die Hardcopy (z. B. durch Stempel).

    Es kann jedoch nicht sein, dass dem interessierten Leser ein einst veröffentlichtes Plagiat absichtlich vorenthalten wird. Auch geht keine Bibliothek an, weshalb man gerne Einsicht in das Plagiat haben möchte.

    Wo kommen wir denn da hin, wenn uns bei solchen "Banalitäten" schon vorgeschrieben wird, welche Literatur wir lesen dürfen und welche nicht?

    Gerade im Wissenschaftsbetrieb sollte man annehmen, dass derjenige, der bewusst ein Plagiat in den Händen hält, weiß, wie er damit verantwortungsvoll umzugehen hat.

    Eine Leser-Empfehlung
  3. Jedem sollte moeglich sein, die Arbeit einzusehen. Ein Hinweis darauf, dass das Werk von einer zustaendigen Kommission als Plagiat entlarvt wurde, ist auch nicht notwendig.

    Frau Schiffer argumentiert auch sonst zu naiv: ich waere gerne bereit, nachzuweisen, dass nicht jeder in ihrer Bibliothek einsehbare Band "wissenschaftlich" ist.

    Jedenfalls liegt im kritischen Bewusstsein des wissenschaftlichen Konsumenten, und nicht etwa in der Anwesenheit eines Werkes in einer wissenschaftlichen Bibliothek, der Nachweis der wissenschaftlichen Verwendbarkeit.

    Aufgrund des Pflichtexemplarrechtes gibt es in Deutschland ohnehin massig Schundliteratur (incl. Bilderbuecher, Comicheftchen, Pornographie etc.) in den wissenschaftlichen Bibliotheken.

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    ob Sie das genau so sehen würden, wenn Sie eine wissenschaftliche Veröffentlichung verfasst hätten, die zu einem gewissen Teil, inklusive der Quellenarbeit, von einem anderen Autoren abgeschrieben wurde (bis hierhin nichts ungewönhliches) und - jetzt kommt's - derjenige wird auch noch ständig damit zitiert, da jeglicher Hinweis auf ein Plagiat (auch nach der Entdeckung) fehlt.

    Man kann das auch nicht auf einen Blick erkennen, denn Ihre Arbeit war sehr gut. Einwandfrei. Alles richtig ordentlich gemacht, Quellen ausgewertet, richtig zitiert - das Problem: der Abschreiber hat auch gleich Ihre Quellenarbeit und Fußnoten mitgeklaut. So sieht man der entsprechenden Seite überhaupt nicht an, dass sie nicht von ihm stammt. Also ich jedenfalls wüsste nicht, wie ich das beim Lesen rausfinden soll. Im Moment sähe es so aus, dass ich jedes Buch, das ich zitieren möchte, zuerst im Internet raussuchen muss, ob es bei VroniPlag Wiki untersucht wurde? Das kann es doch auch nicht sein.

    Selbst wenn es mir als plagiierter Autor persönlich egal wäre, weil meine Fachkollegen alle wissen, was da gelaufen ist. Es wäre doch auch beim Arbeiten störend, wenn man stets Gefahr läuft, den Falschen zu zitieren.

    In den Regalen stehenlassen - ja. Aber ohne einen Hinweis - würde doch der Schaden am wissenschaftlichen Diskurs sich doch weiter wie ein Krebs fortfressen.

    ob Sie das genau so sehen würden, wenn Sie eine wissenschaftliche Veröffentlichung verfasst hätten, die zu einem gewissen Teil, inklusive der Quellenarbeit, von einem anderen Autoren abgeschrieben wurde (bis hierhin nichts ungewönhliches) und - jetzt kommt's - derjenige wird auch noch ständig damit zitiert, da jeglicher Hinweis auf ein Plagiat (auch nach der Entdeckung) fehlt.

    Man kann das auch nicht auf einen Blick erkennen, denn Ihre Arbeit war sehr gut. Einwandfrei. Alles richtig ordentlich gemacht, Quellen ausgewertet, richtig zitiert - das Problem: der Abschreiber hat auch gleich Ihre Quellenarbeit und Fußnoten mitgeklaut. So sieht man der entsprechenden Seite überhaupt nicht an, dass sie nicht von ihm stammt. Also ich jedenfalls wüsste nicht, wie ich das beim Lesen rausfinden soll. Im Moment sähe es so aus, dass ich jedes Buch, das ich zitieren möchte, zuerst im Internet raussuchen muss, ob es bei VroniPlag Wiki untersucht wurde? Das kann es doch auch nicht sein.

    Selbst wenn es mir als plagiierter Autor persönlich egal wäre, weil meine Fachkollegen alle wissen, was da gelaufen ist. Es wäre doch auch beim Arbeiten störend, wenn man stets Gefahr läuft, den Falschen zu zitieren.

    In den Regalen stehenlassen - ja. Aber ohne einen Hinweis - würde doch der Schaden am wissenschaftlichen Diskurs sich doch weiter wie ein Krebs fortfressen.

  4. ob Sie das genau so sehen würden, wenn Sie eine wissenschaftliche Veröffentlichung verfasst hätten, die zu einem gewissen Teil, inklusive der Quellenarbeit, von einem anderen Autoren abgeschrieben wurde (bis hierhin nichts ungewönhliches) und - jetzt kommt's - derjenige wird auch noch ständig damit zitiert, da jeglicher Hinweis auf ein Plagiat (auch nach der Entdeckung) fehlt.

    Man kann das auch nicht auf einen Blick erkennen, denn Ihre Arbeit war sehr gut. Einwandfrei. Alles richtig ordentlich gemacht, Quellen ausgewertet, richtig zitiert - das Problem: der Abschreiber hat auch gleich Ihre Quellenarbeit und Fußnoten mitgeklaut. So sieht man der entsprechenden Seite überhaupt nicht an, dass sie nicht von ihm stammt. Also ich jedenfalls wüsste nicht, wie ich das beim Lesen rausfinden soll. Im Moment sähe es so aus, dass ich jedes Buch, das ich zitieren möchte, zuerst im Internet raussuchen muss, ob es bei VroniPlag Wiki untersucht wurde? Das kann es doch auch nicht sein.

    Selbst wenn es mir als plagiierter Autor persönlich egal wäre, weil meine Fachkollegen alle wissen, was da gelaufen ist. Es wäre doch auch beim Arbeiten störend, wenn man stets Gefahr läuft, den Falschen zu zitieren.

    In den Regalen stehenlassen - ja. Aber ohne einen Hinweis - würde doch der Schaden am wissenschaftlichen Diskurs sich doch weiter wie ein Krebs fortfressen.

    5 Leser-Empfehlungen
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    ... "wuerde" ich das genau so sehen.

    Ich bin ja sogar sicher, dass die von Ihnen angenommene Situtaion in der Realitaet besteht. Von mir erarbeitetes Wissen wurde und wird von anderen in dem von Ihnen geschilderten Sinne "missbraucht".

    Sie scheinen faelschlich davon auszugehen, dass Plagiieren ein Ausnahmefall ist. Nach meinen Erfahrungen ist eher davon auszugehen, dass 30 bis 70 Prozent der in Deutschland angefertigen wissenschaftlichen Arbeiten auf Plagiaten (und Ideenlosigkeit) beruhen. Vroniplag ist daher auch kein geeignetes Mittel zur Bekaempfung von Plagiaten.

    Die Entfernung entsprechender Arbeiten aus den Bibliotheken wuerde die Nachweismoeglichkeiten verringern, statt sie zu verbessern.

    Der Hinweis auf nachgewiesene Plagiate wuerde die Bibliotheken ueberfordern, und auch zu einem falschen Sicherheitsgefuehl verleiten - dass naemlich Arbieten, die solchen einen Vermerk nicht tragen, offensichtlich in Ordnung sein muessten.

    Wissenschaftlich arbeiten heisst KRITISCH arbeiten. Und daher darf halt nichts uebernommen werden, was nicht selbst geprueft wurde.

    ... "wuerde" ich das genau so sehen.

    Ich bin ja sogar sicher, dass die von Ihnen angenommene Situtaion in der Realitaet besteht. Von mir erarbeitetes Wissen wurde und wird von anderen in dem von Ihnen geschilderten Sinne "missbraucht".

    Sie scheinen faelschlich davon auszugehen, dass Plagiieren ein Ausnahmefall ist. Nach meinen Erfahrungen ist eher davon auszugehen, dass 30 bis 70 Prozent der in Deutschland angefertigen wissenschaftlichen Arbeiten auf Plagiaten (und Ideenlosigkeit) beruhen. Vroniplag ist daher auch kein geeignetes Mittel zur Bekaempfung von Plagiaten.

    Die Entfernung entsprechender Arbeiten aus den Bibliotheken wuerde die Nachweismoeglichkeiten verringern, statt sie zu verbessern.

    Der Hinweis auf nachgewiesene Plagiate wuerde die Bibliotheken ueberfordern, und auch zu einem falschen Sicherheitsgefuehl verleiten - dass naemlich Arbieten, die solchen einen Vermerk nicht tragen, offensichtlich in Ordnung sein muessten.

    Wissenschaftlich arbeiten heisst KRITISCH arbeiten. Und daher darf halt nichts uebernommen werden, was nicht selbst geprueft wurde.

    • Glik
    • 27.11.2012 um 20:31 Uhr
    5. Unfug

    man kann vermuten, dass der Abschreiber sehr wohl wusste, WAS er da abgeschrieben hat. Vermutlich keinen Käse. Somit dürfte so ein Plagiatsbuch nicht schlechter sein als andere.
    Vielleicht als Infoquelle sogar besser - denn es ist ja eine Art Zusammenfassung zum Thema.

    Und schliesslich gibt es in den Geisteswissenschaften ja kaum noch was zu erforschen - da schreibt sowieso jeder vom anderen ab.

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    Bitte, täuschen Sie sich nicht: da gibt es noch genug und genug ernsthafte Dinge zu erforschen; alleine im Archiv Marbach verrotten eine Menge Quellen, weil niemand Zeit und Ressourcen aufbringt, diese zu bearbeiten.

    Bitte, täuschen Sie sich nicht: da gibt es noch genug und genug ernsthafte Dinge zu erforschen; alleine im Archiv Marbach verrotten eine Menge Quellen, weil niemand Zeit und Ressourcen aufbringt, diese zu bearbeiten.

  5. Bitte, täuschen Sie sich nicht: da gibt es noch genug und genug ernsthafte Dinge zu erforschen; alleine im Archiv Marbach verrotten eine Menge Quellen, weil niemand Zeit und Ressourcen aufbringt, diese zu bearbeiten.

    Antwort auf "Unfug"
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    Wenn Sie Tatsachenbehauptungen aufstellen belegen Sie diese bitte mit einer entsprechenden Quelle. Danke, die Redaktion/mo.

    Wenn Sie Tatsachenbehauptungen aufstellen belegen Sie diese bitte mit einer entsprechenden Quelle. Danke, die Redaktion/mo.

  6. 7. [...]

    Wenn Sie Tatsachenbehauptungen aufstellen belegen Sie diese bitte mit einer entsprechenden Quelle. Danke, die Redaktion/mo.

    Eine Leser-Empfehlung
  7. die sich die Doktor-Arbeit von Herrn G. oder anderen Plagiatoren gekauft haben vor der Aufdeckung des Betrugs.Werden/wurden die entschädigt?Wenn ja -von wem?Verlag oder Plagiator?Wer besitzt in diesem Falle die Rechte? Der Plagiator oder der/die Plagiierten?Kann man immer noch Plagiate käuflich erwerben?

    Ist jemand schon mal diesen Fragen nachgegangen oder hat darauf eine Antwort?Für sachdienliche Hinweise wäre ich dankbar.

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    Fuer 2503 Euro (inkl. Versand) koennen Sie sich Herrn Guttenbergs "Arbeit" im Internet bestellen; da brauchen Sie nur mal auf den gaengigen Plattformen nachzuschauen. Allerdings besteht zumindest bei dem Anbieter, den ich finden konnte, kein Rueckgaberecht ;) Im Artikel wird ja erwaehnt, dass die Bibliotheken einige dieser Titel schon nicht mehr verleihen, aus Sorge, die Buecher wuerden nicht zurueckgebracht. Nachfrage scheint da zu bestehen...

    Als Teil der Wissenschaftsgeschichte sollte man diese Titel durchaus aufheben -- aber als Plagiate gekennzeichnet. Dafuer sollte eine Loesung gefunden werden, die dann zumindest bundesweit Anwendung findet (im Ausland kursieren sicher auch noch einige Exemplare).

    Fuer 2503 Euro (inkl. Versand) koennen Sie sich Herrn Guttenbergs "Arbeit" im Internet bestellen; da brauchen Sie nur mal auf den gaengigen Plattformen nachzuschauen. Allerdings besteht zumindest bei dem Anbieter, den ich finden konnte, kein Rueckgaberecht ;) Im Artikel wird ja erwaehnt, dass die Bibliotheken einige dieser Titel schon nicht mehr verleihen, aus Sorge, die Buecher wuerden nicht zurueckgebracht. Nachfrage scheint da zu bestehen...

    Als Teil der Wissenschaftsgeschichte sollte man diese Titel durchaus aufheben -- aber als Plagiate gekennzeichnet. Dafuer sollte eine Loesung gefunden werden, die dann zumindest bundesweit Anwendung findet (im Ausland kursieren sicher auch noch einige Exemplare).

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