Hochschulen: Extra-Punkte nur fürs Frausein
Darf man Männer diskriminieren, um Frauen zu fördern? Eine Wiener Uni verfährt so in ihrem Zulassungstest. Jetzt klagt ein Mann vor dem Verfassungsgericht.
Martina hätte den Studienplatz an der Medizinischen Universität Wien bekommen. Martin* wurde abgelehnt. Denn er ist ein Mann.
Dass die Absage etwas mit seinem Geschlecht zu tun hatte, bekam der 20-Jährige nur zufällig mit. Er ärgerte sich, dass es mit dem Aufnahmetest nicht geklappt hatte. Woran lag's? Im Internet suchte er nach Antworten. In einem Forum schrieb eine Bewerberin, sie sei mit 134 Punkten zugelassen worden – Martin hatte 135 erreicht. Das machte ihn stutzig. Er recherchierte weiter. Und fand heraus: Die Hochschule hatte die Ergebnisse von Frauen automatisch höher bewertet als die von Männern, um der Ungerechtigkeit zu begegnen, dass sich in der Vergangenheit stets mehr Frauen beworben hatten, aber mehr Männer studierten.
Wie in der ganzen Gesellschaft ist Frauenförderung auch an Universitäten zum großen Thema geworden. So sehr, dass schon die Bezeichnung "Studenten" als zu männlich gilt. Die Besucher einer Hochschule heißen nun "Studierende". Doch das Zulassungsverfahren der MedUni Wien geht weit über sprachliche Details hinaus. Es wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie weit darf Frauenförderung gehen? Darf sie Männer benachteiligen? Muss sie das vielleicht sogar?
- Der Test
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Bewerber müssen seit 2006 den Eignungstest für das Medizinstudium (kurz: EMS) absolvieren.
Abgefragt werden unter anderem Fähigkeiten in den Bereichen Mathematik, Geometrie, Organisation, Textanalyse und medizinische Grundlagen.
- Die "genderspezifische" Auswertung
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Mit einer Formel errechnet die Universität einen Testwert. Daraus wird eine Rangliste erstellt, nach der Teilnehmer zugelassen werden. Bei der "genderspezifischen Auswertung" wird der Testwert für Männer und Frauen mit zwei unterschiedlichen Formeln errechnet.
Frauen stehen dadurch auch mit weniger Punkten vor Männern. Sie benötigen bis zu acht Punkte weniger als männliche Bewerber, um in der Rangliste trotzdem vor ihnen zu stehen.
Gerne würde man diese Fragen der MedUni Wien stellen. Zumal Vizerektorin Karin Gutiérrez-Lobos, Beauftragte für Lehre, Gender und Diversity, wohl Antworten parat hätte. Auf unsere Fragen schickt die Uni allerdings ihren Sprecher vor – und der antwortet nur mit einer E-Mail. Darin steht: Das alte Zulassungsverfahren sei kritisiert worden, weil Frauen regelmäßig schlechter abschnitten als Männer. Da die Universität zur Frauenförderung verpflichtet sei, gäbe es nun einen Test mit "getrennten Mittelwerten". Oder anders gesagt: Deshalb bekommen Frauen im Test einen Vorteil.
Quotenärztin – ja oder nein?
In dem Brief, den der abgelehnte Bewerber Martin bekommt, geht die Uni noch weiter: Der neue Test diene dazu, "tatsächlich in der sozialen Wirklichkeit bestehende faktische Ungleichheiten" zwischen Männern und Frauen zu beseitigen. Dass Frauen im Test schlechter abgeschnitten hatten, läge an Einstellungen, Verhaltensmustern und Strukturen in der Gesellschaft.
Wenn Raoul Wagner das hört, wird er sauer. Wagner ist ein Freund von Martins Familie und Rechtsanwalt. Er will nicht tatenlos zusehen, wie Martins Studienplatz einer schlechter qualifizierten Frau zugute kommt. "Mich regt die Sache wahnsinnig auf. In einer offenen und humanistischen Gesellschaft darf das nicht vorkommen", sagt er. Wagner hat keinen Zweifel: "Ich darf aufgrund des Geschlechts niemanden diskriminieren." Bei gleicher Leistung sei es nachvollziehbar, wenn Frauen bevorzugt würden. Aber bei schlechterer Leistung? Da müsse sich ja jede Frau die Frage gefallen lassen: Quotenärztin – ja oder nein?
Wagner schlägt vor, Beschwerde beim österreichischen Verfassungsgerichtshof einzureichen. Martin stimmt zu. Das war vor einigen Wochen, Montagabend haben sie die Beschwerde nun eingebracht.







So wie es der Artikel beschreibt, klingt die Geschichte durchaus diskriminierend.
Aber wie verhält es sich denn mit der Option, die Studienplätze (jedoch nicht das Studium) geschlechtsspezifisch zu trennen? Das heißt, bei 100 Studienplätzen gibt es 50 für männliche Bewerber und 50 für weibliche Bewerberinnen. Und dann werden halt die 50 besten Männer, und die 50 besten Frauen genommen. Wäre das auch diskriminierend? Wenn ja, warum?
Das klingt in etwa nach dem, was die Universität gemacht hat. Ich fände es nur fair - weil die Performance von Männern und Frauen nun mal nicht direkt miteinander vergleichbar ist, weil sich gesellschaftliche Stereotype nicht unterbinden lassen.
... ist es aber in meinen Augen nicht. Für jeden Beruf sind bestimmmte Fähigkeiten und eine bestimmte Ausbildung Voraussetzung. Durch so eine Trennung könnte es zu unterschiedlichen Leistungsleveln führen.
Nehmen wir an, es bewerben sich 100 Männer und 50 Frauen auf jeweils 50 Studienplätze, getrennt nach Geschlecht.
Von den Frauen werden alle genommen, egal, wie Ihre Voraussetzungen waren. Von den Männern nur die besten 50. Wenn jetzt aber Nummer 60 immernoch besser ist, als Nummer 50 von den Frauen, wird er durch diese Art und Weise um das verdiente Studium gebracht. Am Ende steht nämlich nicht als Berufsbezeichnung "Arzt (Frauenausbildung)" und "Arzt (Männerausbildung)" sondern Arzt. Wer würde in diesem Falle dann noch zu einem weiblichen Arzt gehen?
Umgedreht wäre es natürlich dasselbe.
nicht bekommen, die Sie bei neutraler Bewertung Ihrer Eignung bekommen hätten, werden Sie aufgrund dieses Merkmals diskriminiert. Mein(e) liebe(r) uph, das ist die Definition des Begriffs Diskriminierung!
Ihr Ansatz schützt daher selbst dann nicht vor Diskriminierung, wenn das Bewerberverhältnis 50/50 ist, weil die Verteilung der Talente nicht gleichfalls hälftig sein muss.
Und was machen Sie mit den Bewerbern für, sagen wir ein Maschinenbaustudium, bei denen der Frauenanteil bei vielleicht 15% liegt?
Auch so funktioniert das mit der Quote nicht.
ja was ne frage!
warum nicht auch 50 plätze für hellhäutige, 50 für dunkelhäutige menschen?
die trennung von männern und frauen und der abwertende charakter dessen hat schon beim sport teilweise groteske züge, dieses denken sollte sich nicht weiter mannifestieren.
Das Ziel muss sein, gute Ärzte zu "produzieren". Es geht nicht immer nur um Gerechtigkeit.
Es geht darum, 100 hervorragende Ärzte zu bekommen. Und selbst wenn diese 100 ausschließlich Männer wären weil eben bei einem Test die 100 besten Absolventen männlich wären, dann wäre dies nichts was einen Eingriff i.S. von Gerechtigkeit erfordern würde. Das ist doch genau das Problem. Man versucht Gelichmacherei obwohl es um Gleichberechtigung geht.
Und die Gleichberechtigung ist m.E. damit erfüllt, dass Frauen Abitur machen dürfen, Frauen zum Studium zugelassen sind, Frauen zum Medizinstudium zugelassen sind und der selbe geschlehctsneutrage an den Anforderungen des Medizinstudiums ausgerichtete Test bestanden werden muß. Das ist Gleichberechtigung. Was die Uni in Wien (wie viele andere auch) versucht ist aber Gleichmacherei. Und Menschen sind nicht gleich und das Leben ist nicht "gerecht". Ich wäre auch gerne Fußballstar mit einem siebenstelligen Jahreseinkommen. Aber leider habe ich zwei "linke Füße" was das Fußballspiel betrifft. Kann ich jetzt dagegen klagen?
Geht es bei der Geschlechteremanzipation nicht eigentlich darum, dass der Ursache, dessenwegen diskriminiert wird, abgeschafft oder zumindest keine Rolle mehr spielt bei der Beurteilung eines Menschen hinsichtlich seines Charakters, Denkens oder seiner Fähigkeiten? Eine Geschlechterquote macht aber genau das Gegenteil: Sie erhebt das Geschlecht zum Kriterium der Beurteilung eines Menschen. Dabei soll doch das Geschlecht eben nicht mehr im Mittelpunkt der Beurteilung stehen. Die Bevorzugung eines Menschen aufgrund seines Geschlechts ist die Benachteiligung eines anderen Menschen aufgrund seines Geschlechts. Von daher: Nein zu jeglicher Quote.
Wer wirklich Diskriminierungen bekämpfen will, der darf sie nicht gegen eine andere ersetzen, sondern muss gegen diese Diskriminierung überhaupt sein. Nicht nur Sexismus gegen Frauen ist falsch, sondern auch Sexismus gegen Männer - und damit Sexismus überhaupt. Nicht nur Rassismus gegen Schwarze, Gelbe, Grüne und Rote ist falsch, sondern auch Rassismus gegen Weiße - und damit Rassismus überhaupt.
Will man Diskriminierungen praktisch bekämpfen, so sollte man zu Mitteln greifen, die wirklich blind sind gegenüber jeglicher Form von Diskriminierung. Zum Beispiel Zufallsentscheidungen. Wenn ein Mann und eine Frau bei gleicher Eignung für eine Stelle geeignet sind, warum dann keine Münze werfen? Oder losen? Zumal sich dadurch statistisch langfristig eine Gleichverteilung der Geschlechter automatisch durchsetzen würde.
wie wäre es, um das Geschlechter Vor- oder Nachteil zu vermeiden, dass die Fragebögen anonym nur mit Nummern gemacht werden, dann sieht man erst hinterher wie der Männer- bzw. Frauenanteil ist, einfach Angebot-Nachfrage.
auf grundlage des geschlechts.
und wenn sie das trotzdem eine aufteilung der studienplätze nach dem merkmal geschlecht vornehmen möchten, dann müssen sie sich auch weitere fragen gefallen lassen.
warum sie die studienplätze nicht auch nach anderen merkmalen trennen und warum nur nach dem geschlecht.
warum keine trennung nach herkunft (migrant?)?
sozialem status?
familienstatus (kinder?)?
sexueller orientierung?
sie können noch so viele merkmale neben dem geschlecht aufzählen, die alle für sich gegeneinander anbgewogen werden könnten und sicherlich auch zu benachteiligten führen würden, die sie dann durch aufteilung der studienplätze auffangen könnten.
letztendlich geht diese idee auch deshalb an der realität vorbei, da man denen, denen sie so helfen möchten, damit nicht wirklich geholfen wird.
wüsste ich, dass es eine uni gibt, die studienplätze nicht nach eignung, sondern nach merkmalen verteilt, würde ich mich bei der auswahl eines dienstleisters immer vergewissern, dass dieser dort nicht seinen abschluss gemacht hat.
Das klingt in etwa nach dem, was die Universität gemacht hat. Ich fände es nur fair - weil die Performance von Männern und Frauen nun mal nicht direkt miteinander vergleichbar ist, weil sich gesellschaftliche Stereotype nicht unterbinden lassen.
... ist es aber in meinen Augen nicht. Für jeden Beruf sind bestimmmte Fähigkeiten und eine bestimmte Ausbildung Voraussetzung. Durch so eine Trennung könnte es zu unterschiedlichen Leistungsleveln führen.
Nehmen wir an, es bewerben sich 100 Männer und 50 Frauen auf jeweils 50 Studienplätze, getrennt nach Geschlecht.
Von den Frauen werden alle genommen, egal, wie Ihre Voraussetzungen waren. Von den Männern nur die besten 50. Wenn jetzt aber Nummer 60 immernoch besser ist, als Nummer 50 von den Frauen, wird er durch diese Art und Weise um das verdiente Studium gebracht. Am Ende steht nämlich nicht als Berufsbezeichnung "Arzt (Frauenausbildung)" und "Arzt (Männerausbildung)" sondern Arzt. Wer würde in diesem Falle dann noch zu einem weiblichen Arzt gehen?
Umgedreht wäre es natürlich dasselbe.
nicht bekommen, die Sie bei neutraler Bewertung Ihrer Eignung bekommen hätten, werden Sie aufgrund dieses Merkmals diskriminiert. Mein(e) liebe(r) uph, das ist die Definition des Begriffs Diskriminierung!
Ihr Ansatz schützt daher selbst dann nicht vor Diskriminierung, wenn das Bewerberverhältnis 50/50 ist, weil die Verteilung der Talente nicht gleichfalls hälftig sein muss.
Und was machen Sie mit den Bewerbern für, sagen wir ein Maschinenbaustudium, bei denen der Frauenanteil bei vielleicht 15% liegt?
Auch so funktioniert das mit der Quote nicht.
ja was ne frage!
warum nicht auch 50 plätze für hellhäutige, 50 für dunkelhäutige menschen?
die trennung von männern und frauen und der abwertende charakter dessen hat schon beim sport teilweise groteske züge, dieses denken sollte sich nicht weiter mannifestieren.
Das Ziel muss sein, gute Ärzte zu "produzieren". Es geht nicht immer nur um Gerechtigkeit.
Es geht darum, 100 hervorragende Ärzte zu bekommen. Und selbst wenn diese 100 ausschließlich Männer wären weil eben bei einem Test die 100 besten Absolventen männlich wären, dann wäre dies nichts was einen Eingriff i.S. von Gerechtigkeit erfordern würde. Das ist doch genau das Problem. Man versucht Gelichmacherei obwohl es um Gleichberechtigung geht.
Und die Gleichberechtigung ist m.E. damit erfüllt, dass Frauen Abitur machen dürfen, Frauen zum Studium zugelassen sind, Frauen zum Medizinstudium zugelassen sind und der selbe geschlehctsneutrage an den Anforderungen des Medizinstudiums ausgerichtete Test bestanden werden muß. Das ist Gleichberechtigung. Was die Uni in Wien (wie viele andere auch) versucht ist aber Gleichmacherei. Und Menschen sind nicht gleich und das Leben ist nicht "gerecht". Ich wäre auch gerne Fußballstar mit einem siebenstelligen Jahreseinkommen. Aber leider habe ich zwei "linke Füße" was das Fußballspiel betrifft. Kann ich jetzt dagegen klagen?
Geht es bei der Geschlechteremanzipation nicht eigentlich darum, dass der Ursache, dessenwegen diskriminiert wird, abgeschafft oder zumindest keine Rolle mehr spielt bei der Beurteilung eines Menschen hinsichtlich seines Charakters, Denkens oder seiner Fähigkeiten? Eine Geschlechterquote macht aber genau das Gegenteil: Sie erhebt das Geschlecht zum Kriterium der Beurteilung eines Menschen. Dabei soll doch das Geschlecht eben nicht mehr im Mittelpunkt der Beurteilung stehen. Die Bevorzugung eines Menschen aufgrund seines Geschlechts ist die Benachteiligung eines anderen Menschen aufgrund seines Geschlechts. Von daher: Nein zu jeglicher Quote.
Wer wirklich Diskriminierungen bekämpfen will, der darf sie nicht gegen eine andere ersetzen, sondern muss gegen diese Diskriminierung überhaupt sein. Nicht nur Sexismus gegen Frauen ist falsch, sondern auch Sexismus gegen Männer - und damit Sexismus überhaupt. Nicht nur Rassismus gegen Schwarze, Gelbe, Grüne und Rote ist falsch, sondern auch Rassismus gegen Weiße - und damit Rassismus überhaupt.
Will man Diskriminierungen praktisch bekämpfen, so sollte man zu Mitteln greifen, die wirklich blind sind gegenüber jeglicher Form von Diskriminierung. Zum Beispiel Zufallsentscheidungen. Wenn ein Mann und eine Frau bei gleicher Eignung für eine Stelle geeignet sind, warum dann keine Münze werfen? Oder losen? Zumal sich dadurch statistisch langfristig eine Gleichverteilung der Geschlechter automatisch durchsetzen würde.
wie wäre es, um das Geschlechter Vor- oder Nachteil zu vermeiden, dass die Fragebögen anonym nur mit Nummern gemacht werden, dann sieht man erst hinterher wie der Männer- bzw. Frauenanteil ist, einfach Angebot-Nachfrage.
auf grundlage des geschlechts.
und wenn sie das trotzdem eine aufteilung der studienplätze nach dem merkmal geschlecht vornehmen möchten, dann müssen sie sich auch weitere fragen gefallen lassen.
warum sie die studienplätze nicht auch nach anderen merkmalen trennen und warum nur nach dem geschlecht.
warum keine trennung nach herkunft (migrant?)?
sozialem status?
familienstatus (kinder?)?
sexueller orientierung?
sie können noch so viele merkmale neben dem geschlecht aufzählen, die alle für sich gegeneinander anbgewogen werden könnten und sicherlich auch zu benachteiligten führen würden, die sie dann durch aufteilung der studienplätze auffangen könnten.
letztendlich geht diese idee auch deshalb an der realität vorbei, da man denen, denen sie so helfen möchten, damit nicht wirklich geholfen wird.
wüsste ich, dass es eine uni gibt, die studienplätze nicht nach eignung, sondern nach merkmalen verteilt, würde ich mich bei der auswahl eines dienstleisters immer vergewissern, dass dieser dort nicht seinen abschluss gemacht hat.
"Die Hochschule hatte die Ergebnisse von Frauen automatisch höher bewertet als die von Männern, um der Ungerechtigkeit zu begegnen, dass sich in der Vergangenheit stets mehr Frauen beworben hatten, aber mehr Männer studierten."
Darin sehe ich aber nichts, was darauf hindeutet, dass solche Überlegungen eine Rolle spielen.
Und "weibliche Lösungsansätze?" was sind das? Und was ist wenn es so einen Unterschied gar nicht gibt, sondern die Behauptung nur dem gewünschten Ergebnis geschuldet ist?.
Z. B.: Die alte Auffassung, Frauen könnten nicht so gut logisch denken, sollte man doch nicht umkehren, in dem man vorsichtshalber auf Anforderungen von Logik verzichtet.
Zugespitzt: Das "Jeder kann lösen, wie er will, nützt im Ergebnis nur den Manipulanten, schlechten Politikern und Diktatoren. Den Preis will wohl keiner zahlen für die Förderung, übrigens egal welcher Gruppen.
Sie sind sehr naiv und haben sich offensichtlich noch nie mit der Komplexität von Testverfahren befasst. Ein Test kann nicht einfach nur vorhandenes Wissen abfragen, das entweder vorhanden ist oder nicht. Menschen sind doch keine Computer, denen man das in ihnen gespeicherte eindeutig entlocken kann und wo dieser Vorgang gleich funktioniert.
Dass dies nicht der Fall ist, wurde schon vor Jahren gezeigt: https://de.wikipedia.org/...
Dann sind Test sinnlos oder sollten eben geschlechtsspezifisch abgewandelt werden, damit auch jeder ein nettes Ergebnis vorweisen kann? Soll das dann die Logik dahinter sein?
Was diese Uni angeht suggeriert dieses Vorgehen ja: Frauen, gebt euch beim Abi nicht so viel Mühe, ihr werdet schon genommen.
Und noch was: Es gibt mehr Männer als Frauen auf diesem Planeten. Schon allein darum studieren evtl. mehr Männer als Frauen? Aber was soll man gerechtigkeitshalber tun?
[...] Gekürzt. Bitte bleiben Sie weiterhin sachlich. Danke. Die Redaktion/kvk
Dann sind Test sinnlos oder sollten eben geschlechtsspezifisch abgewandelt werden, damit auch jeder ein nettes Ergebnis vorweisen kann? Soll das dann die Logik dahinter sein?
Was diese Uni angeht suggeriert dieses Vorgehen ja: Frauen, gebt euch beim Abi nicht so viel Mühe, ihr werdet schon genommen.
Und noch was: Es gibt mehr Männer als Frauen auf diesem Planeten. Schon allein darum studieren evtl. mehr Männer als Frauen? Aber was soll man gerechtigkeitshalber tun?
[...] Gekürzt. Bitte bleiben Sie weiterhin sachlich. Danke. Die Redaktion/kvk
[...]
Quotenregelung gehören in jeder Hinsicht abgeschafft. Entweder ich bin durchsetzungsstark und clever genug oder ich hab Pech gehabt.
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/ls
Das klingt in etwa nach dem, was die Universität gemacht hat. Ich fände es nur fair - weil die Performance von Männern und Frauen nun mal nicht direkt miteinander vergleichbar ist, weil sich gesellschaftliche Stereotype nicht unterbinden lassen.
Gut, bekomme ich dan bitte jetzt auch als Mann automatisch bessere Noten in der Schule? Mädchen schneiden ja seit Jahren besser im Abitur ab. Meinen Sie ich könnte meinen Schnitt nachträglich um 0,5 anheben lassen mit der Begründung, dass mich das deutsche Schulsystem diskriminiert hat?
Überlegen Sie doch mal, was für ein Quatsch das wäre!
... sondern hochgradig unsinnig und vor allem: Durch die gelebte Wirklichkeit widerlegt.
> Das klingt in etwa nach dem, was die Universität gemacht hat.
Korrekt. Es ist exakt das was ist Universität gemacht hat.
> Ich fände es nur fair - weil die Performance von Männern
> und Frauen nun mal nicht direkt miteinander vergleichbar ist
Warum bei Männern und Frauen halt machen? Die gesellschaftliche Performance von Abiturienten und Hauptschülern ist doch auch nicht vergleichbar, also ist es doch nach Ihrer Logik nur zwingend, dass auch Hauptschüler sich für das Medizinstudium bewerben dürfen und im Verhältnis der Bewerberzahlen auch zugelassen werden.
Und warum bei der Zulassung halt machen? Wenn später die Hauptschüler bei den Prüfungen durchfallen, dann ist das doch auch auf gesellschaftliche Stereotype zurückzuführen. Also sollten auch die Prüfungen quotiert werden, so dass die Hauptschüler entsprechend ihrer Teilnehmerzahl auch bestehen. Das wäre doch "fair", nicht wahr?
Wissen Sie eigenlich wo Ihr "faires" Verfahren bereits praktiziert wird? Im bundesdeutschen Wahlrecht. Es führt dazu, dass Menschen mit erschwindelten Titel Minister, Menschen mit abgebrochenem Theologiestudium Spitzenkandidat und Mediziner Wirtschaftminister werden. Die Resultate dieses Verfahrens kann jeder Zeitungsleser kennen.
Ein reiches Land mag sich solche Politiker leisten können, aber bei Ärzten hört der Spaß nun wirklich auf.
Gut, bekomme ich dan bitte jetzt auch als Mann automatisch bessere Noten in der Schule? Mädchen schneiden ja seit Jahren besser im Abitur ab. Meinen Sie ich könnte meinen Schnitt nachträglich um 0,5 anheben lassen mit der Begründung, dass mich das deutsche Schulsystem diskriminiert hat?
Überlegen Sie doch mal, was für ein Quatsch das wäre!
... sondern hochgradig unsinnig und vor allem: Durch die gelebte Wirklichkeit widerlegt.
> Das klingt in etwa nach dem, was die Universität gemacht hat.
Korrekt. Es ist exakt das was ist Universität gemacht hat.
> Ich fände es nur fair - weil die Performance von Männern
> und Frauen nun mal nicht direkt miteinander vergleichbar ist
Warum bei Männern und Frauen halt machen? Die gesellschaftliche Performance von Abiturienten und Hauptschülern ist doch auch nicht vergleichbar, also ist es doch nach Ihrer Logik nur zwingend, dass auch Hauptschüler sich für das Medizinstudium bewerben dürfen und im Verhältnis der Bewerberzahlen auch zugelassen werden.
Und warum bei der Zulassung halt machen? Wenn später die Hauptschüler bei den Prüfungen durchfallen, dann ist das doch auch auf gesellschaftliche Stereotype zurückzuführen. Also sollten auch die Prüfungen quotiert werden, so dass die Hauptschüler entsprechend ihrer Teilnehmerzahl auch bestehen. Das wäre doch "fair", nicht wahr?
Wissen Sie eigenlich wo Ihr "faires" Verfahren bereits praktiziert wird? Im bundesdeutschen Wahlrecht. Es führt dazu, dass Menschen mit erschwindelten Titel Minister, Menschen mit abgebrochenem Theologiestudium Spitzenkandidat und Mediziner Wirtschaftminister werden. Die Resultate dieses Verfahrens kann jeder Zeitungsleser kennen.
Ein reiches Land mag sich solche Politiker leisten können, aber bei Ärzten hört der Spaß nun wirklich auf.
Für die Testwertermittlung von Männern und Frauen werden zwei unterschiedliche Formeln verwendet. Frauen schneiden dadurch automatisch mit einer höheren Punktzahl ab.
Das wirkliche Problem für Frauen kommt später, nämlich beim Berufseinstieg, und vor allem dann, wenn sie sich zur Familiengründung entschließen.
Es kommt mir, etwas überspitzt formuliert, ein wenig vor wie bei der Wahrsagerin "Solitaire" aus James Bond: Für eine Frau, die einen Mann "zu scharf angesehen" hat, ist der Zauber vorbei, ihr wird oft nach wie vor unterstellt, sie habe jetzt allein andere Pflichten. Allein die Idee, Frau könnte Kinder bekommen, ist in vielen Bereichen Gift fürs Fortkommen, von Karriere ganz zu schweigen.
Wenn wir daüber hinweg kommen wollen, brauchen wir keine Frauenquote, sondern Männer, die sich selbstbewusst fürs Vatersein entscheiden. Damit wären alle Pflichten fair verteilt, und keine Frau müsste sich abschieben lassen, weil man sie anderweitig verplant wähnt.
Ich finde es zu 100% einleuchtend wenn z.B. ein Arbeitgeber, der sehr auf seine Mitarbeiter angewiesen ist, darauf verzichtet, Frauen einzustellen.
Sicher, ich bin auch der Meinung, dass mehr dafür getan werden muss, dass Frauen nach einer Geburt leichter im Beruf bleiben können.
Dennoch blenden viele Frauen die Tatsache aus, dass es immer noch sie sind, die die Kinder austragen und gebären. Das kommt in fast allen Fällen mit mehr oder weniger viel Arbeitskraft-Ausfall einher. Ist doch also logisch, wenn ich mich als Arbeitgeber gegen eine Frau entscheide um das Risiko eines Arbeitsausfalls zu umgeben.
Sie sind eine Frau, oder? Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie sich etwas aufzwingen lassen, was sie nicht wollen: Kinder erziehen. Daher verstehe ich nicht, wie sie sagen können, sie werden "fremd-verplant" und abgeschoben. Oder sind sie ungefragt Mutter und Hausfrau geworden?
Glauben Sie mir: Würde ich tauschen können, ich würde es tun: Kinder gebären und diese dann auch zu erziehen...
Ich kann es aber nicht (zumindest das gebären) und genau da liegt der Kern: Die Natur hat es nun mal so vorgesehen, dass Frauen Kinder bekommen (Wie gesagt: Erziehung, Haushalt etc. sind eine ganz andere Sache)
Sobald Männer Kinder bekommen können oder wir die Babys im Reagenzglas züchten können (Gott bewahre, aber wir sind ja schon auf dem Weg in diese Richtung, gibt ja heutzutage immer weniger "natürliche" Geburten). Dann bin ich bereit meinen Standpunkt zu überdenken.
Ich finde es zu 100% einleuchtend wenn z.B. ein Arbeitgeber, der sehr auf seine Mitarbeiter angewiesen ist, darauf verzichtet, Frauen einzustellen.
Sicher, ich bin auch der Meinung, dass mehr dafür getan werden muss, dass Frauen nach einer Geburt leichter im Beruf bleiben können.
Dennoch blenden viele Frauen die Tatsache aus, dass es immer noch sie sind, die die Kinder austragen und gebären. Das kommt in fast allen Fällen mit mehr oder weniger viel Arbeitskraft-Ausfall einher. Ist doch also logisch, wenn ich mich als Arbeitgeber gegen eine Frau entscheide um das Risiko eines Arbeitsausfalls zu umgeben.
Sie sind eine Frau, oder? Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie sich etwas aufzwingen lassen, was sie nicht wollen: Kinder erziehen. Daher verstehe ich nicht, wie sie sagen können, sie werden "fremd-verplant" und abgeschoben. Oder sind sie ungefragt Mutter und Hausfrau geworden?
Glauben Sie mir: Würde ich tauschen können, ich würde es tun: Kinder gebären und diese dann auch zu erziehen...
Ich kann es aber nicht (zumindest das gebären) und genau da liegt der Kern: Die Natur hat es nun mal so vorgesehen, dass Frauen Kinder bekommen (Wie gesagt: Erziehung, Haushalt etc. sind eine ganz andere Sache)
Sobald Männer Kinder bekommen können oder wir die Babys im Reagenzglas züchten können (Gott bewahre, aber wir sind ja schon auf dem Weg in diese Richtung, gibt ja heutzutage immer weniger "natürliche" Geburten). Dann bin ich bereit meinen Standpunkt zu überdenken.
Es wird schlicht Wissen aus der Schule abgefragt...ob Mann oder Frau ist da egal, man muss es eben können. Verschiedene "Lösungsstrategien" als Argument anzuführen läuft da ins Leere.
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