RegierungspläneNiederlande wollen Bummelstudenten aussieben

Die niederländische Bildungsministerin sagt Langzeitstudenten den Kampf an. Wer sich im Studium zu viel Zeit lässt, soll exmatrikuliert werden.

Die Universität Leiden begrüßt die Pläne der Bildungsministerin.

Die Universität Leiden begrüßt die Pläne der Bildungsministerin.

Die niederländische Regierung will den Leistungsdruck an Universitäten verschärfen. Nach den Plänen der sozialdemokratischen Bildungsministerin Jet Bussemaker sollen Studenten, die nicht schnell genug Leistungspunkte sammeln, exmatrikuliert werden. Ab September soll dies an Pilot-Universitäten erprobt werden.

Schon jetzt können niederländische Unis – anders als in Deutschland – Studenten rauswerfen, wenn sie im ersten Jahr nicht genügend Leistungspunkte erreicht haben. Aktuell müssen Studenten an den meisten Unis im ersten Jahr mindestens 40 von 60 möglichen Creditpoints erreichen. Ab September sollen die Hochschulen auch Studenten exmatrikulieren dürfen, die bereits im zweiten oder dritten Studienjahr sind.

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Bildungsministerin Bussemaker will so faule Studenten aussieben. Diese störten ihre ambitionierten Kollegen, deshalb lasse das Niveau immer weiter nach, sagte Bussemaker in einem Interview mit dem niederländischen NOS-Radio. Die geplante Reform sei ein gutes Druckmittel, das Tempo und die Qualität an der Uni zu erhöhen.

Die meisten Hochschulen begrüßen die Reformpläne der Ministerin. Die Universität Leiden etwa, die an dem Pilotversuch teilnimmt, schreibt in einer Pressemitteilung: Wenn Studenten ihr Studium schnell absolvieren, sei das nicht nur besser für die Studenten selbst, sondern auch günstiger für die Gesellschaft.

Studenten protestieren

Viele Studenten sehen das anders. Kai Heijneman, der Vorsitzende der niederländischen Studenteninnung LSVB befürchtet, die Universitäten seien bald nur noch damit beschäftigt, Studenten so schnell wie möglich durchs Studium zu schleusen. "Damit drohen Hochschulen doch immer mehr zu Schnellstudierfabriken zu werden." Heijneman fürchtet, den Studenten könnte die Zeit für andere Tätigkeiten fehlen: "Nebenjobs, Freiwilligenarbeit oder Engagement in der Hochschulgruppe sind wichtige Faktoren der Bildung." Stattdessen handelten die Unis wie Unternehmen. "Sie nehmen in Kauf, dass sie aus allen Studenten Einheitsbrei machen."

Die Pilot-Hochschulen dürfen zunächst selbst entscheiden, wie sie die neuen Leistungsstandards umsetzen wollen. Sie können langsame Studenten exmatrikulieren oder sie lediglich von bestimmten Veranstaltungen ausschließen.

In fünf Jahren will Bildungsministerin Bussemaker die Erfahrungen der Pilot-Universitäten auswerten und dann entscheiden, ob die Reform flächendeckend eingeführt wird.

 
Leser-Kommentare
  1. Mit diesem neuen Gesetz, sollen nicht Teilzeitstudenten 'rausgeschmissen' werden, sondern Studenten sollen animiert werden, dass Studium sinnvoll und effektiv zu beenden.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass 'faule' Studenten in der Tat das Niveau drücken. Hier ist es wichtig zu wissen, dass ein Studium in Niederlanden praktischer ausgelegt ist, sodass man oft mit Mitstudenten als Team arbeiten muss. Ansich ist es ein gutes System, allerdings nervenaufreibend, wenn Mitstudenten das Studium nicht so Ernst nehmen wie man selbst.
    Ein anderer Punkt, dem ich wiedersprechen möchte ist, dass durch die Einführung eines solchen Gesetztes nur noch 'Einheits-Studenten' entstehen. Viele meiner Mitstudenten haben das Studium in den Niederlanden in der vorgeschriebenen Regelstudienzeit geschafft (oder sogar schneller), inklusive Auslandsaufenthalten, Nebenjobs und Freiwilligenarbeit. Sicherlich bedeutet das, dass man mindestens 8 Stundem pro Tag beschäftigt ist. Das kann zur Vorbereitung auf das Berufsleben ja sicherlich nicht schadend sein.

    Zusammenfassend kann ich für mich konkludieren, dass Studenten, die ihr Studium ernst nehmen, sicherlich nicht von diesem Gesetz getroffen werden.
    Ob ich das Gesetz in diesem Zügen gut finde, lasse ich offen, da ich mir vorstellen kann, dass Studenten sich im ersten Jahr an die Uni und das Studium gewöhnen müssen und dadurch nicht die 40 von 60 ECTS besteden.
    Generell gegen eine solche Art von Gesetz bin ich auf jeden Fall nicht.

    2 Leser-Empfehlungen
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    • Petka
    • 03.04.2013 um 8:39 Uhr

    ... ist immer schwer. Du gehst nur nicht auf die schon getroffenen Aussagen ein: die Chance einen Kommilitonen als Klotz am Bein im Team zu haben ist normalerweise nicht allzu groß, denn er wird er nur dann teilnehmen wird, wenn er (a) Interesse hat (motiviert ist) oder (b) gezwungen wird (zB per Gesetz).

    Du redest also dir selbst schadendem Unsinn nur eloquent unlogisch das Wort, ganz zu schweigen von dem großartigen Schwachsinn der 'mindestens 8 Stunden, die auf das Arbeitsleben vorbereiten'. Keiner will dich in deiner achten Stunde noch in einem intellektuell anspruchsvoll arbeitenden Team haben.

    Faul sein ist Ökonomie in Reinform. Ein fauler Student hat früher einfach weniger Vorlesungen besucht und blieb dann irgendwann ganz weg. Bei solch strengen Regeln, wird er versuchen, die Punkte mit einem Minimum an Aufwand zu erreichen.

    Damit befindet er sich aber heute im Mainstream. Wenn viele Kreditpunkte erworben werden müssen und viel Stoff zu lernen ist, interessiert die Studenten nur noch, möglichst effizient an diese Punkte zu kommen: Es geht nicht mehr darum, den Stoff wirklich zu verstehen, sondern diesen möglichst effizient aufzubereiten, um in den Klausuren möglichst viele Punkte zu bekommen. Das sich am Stoff reiben, damit arbeiten und darüber diskutieren, ist da eher hinderlich. Mal etwas böse ausgedrückt: In vielen Fächern könnte man die Studenten auch die Telefonbücher auswendig lernen lassen. Das würde solange gut gehen, wie genügend Kreditpunkte vergeben werden.

    Der größte Motivationskiller ist der Zwang. Das kann man schon sehr gut bei kleinen Kindern beobachten. Aber bei Erwachsenen ist ja schon länger die Peitsche en vogue.

    • Petka
    • 03.04.2013 um 8:39 Uhr

    ... ist immer schwer. Du gehst nur nicht auf die schon getroffenen Aussagen ein: die Chance einen Kommilitonen als Klotz am Bein im Team zu haben ist normalerweise nicht allzu groß, denn er wird er nur dann teilnehmen wird, wenn er (a) Interesse hat (motiviert ist) oder (b) gezwungen wird (zB per Gesetz).

    Du redest also dir selbst schadendem Unsinn nur eloquent unlogisch das Wort, ganz zu schweigen von dem großartigen Schwachsinn der 'mindestens 8 Stunden, die auf das Arbeitsleben vorbereiten'. Keiner will dich in deiner achten Stunde noch in einem intellektuell anspruchsvoll arbeitenden Team haben.

    Faul sein ist Ökonomie in Reinform. Ein fauler Student hat früher einfach weniger Vorlesungen besucht und blieb dann irgendwann ganz weg. Bei solch strengen Regeln, wird er versuchen, die Punkte mit einem Minimum an Aufwand zu erreichen.

    Damit befindet er sich aber heute im Mainstream. Wenn viele Kreditpunkte erworben werden müssen und viel Stoff zu lernen ist, interessiert die Studenten nur noch, möglichst effizient an diese Punkte zu kommen: Es geht nicht mehr darum, den Stoff wirklich zu verstehen, sondern diesen möglichst effizient aufzubereiten, um in den Klausuren möglichst viele Punkte zu bekommen. Das sich am Stoff reiben, damit arbeiten und darüber diskutieren, ist da eher hinderlich. Mal etwas böse ausgedrückt: In vielen Fächern könnte man die Studenten auch die Telefonbücher auswendig lernen lassen. Das würde solange gut gehen, wie genügend Kreditpunkte vergeben werden.

    Der größte Motivationskiller ist der Zwang. Das kann man schon sehr gut bei kleinen Kindern beobachten. Aber bei Erwachsenen ist ja schon länger die Peitsche en vogue.

    • ribera
    • 02.04.2013 um 23:52 Uhr

    Könnte es sein, dass die Krankenschwester, von deren Steuern auch Universitäten finanziert werden, dazu eine andere Sicht der Dinge hat?
    Hat diese Frau nicht auch einen Anspruch darauf, dass ein Student im Sinne des gegenseitigen Gebens und Nehmens, so wenig Kosten wie möglich verunsacht?
    Viele Kommentare reden hier undifferenziert einem unsäglichen Egoismus das Wort. Sicherlich gibt es Gründe, die ein längeres Studium erfordern.
    Wirtschaftliche; familiere, beispielsweise durch Schwangerschaft, etc.
    Aber ein sich Ausleben, Selbstfinden, nicht unter Stress setzen wollen auf Kosten der Gesellschaft, ist m.E. asozial. Gegenüber den Steuerzahlern und gegenüber andern Studierwilligen, deren Platz vielleicht blockiert ist.

    Eine Leser-Empfehlung
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    • Hamsi
    • 03.04.2013 um 0:39 Uhr

    ...durch Langzeitstudenten blockiert? Ein Studierwilliger konkurriert in erster Linie mit anderen Studierwilligen um den Platz. Nur weil jemand mehr Semester studiert, bedeutet es nicht, dass im ersten Semester dadurch automatisch weniger Studenten aufgenommen werden! Im Regelfall werden im Studium auch ganz unterschiedliche Kurse besucht.

    Und welche zusätzlichen Kosten verursacht ein Langzeitstudent? Wenn jemand im Semester weniger Kurse durchnimmt, dann nimmt er das Studienangebot in Anspruch, aber eben auf eine längere Zeit verteilt.

    Aber sich Ausprobieren und Selbstfindung gehören zum Leben dazu. Was macht es denn für einen Sinn, dass jemand innerhalb von 6 Semestern ein Studienfach durchzieht um es fertig zu bekommen und am Ende feststellt, dass es ihn nicht glücklich macht? Aber man hat es nunmal fertig gemacht, rechtzeitig, für die Gesellschaft. Aber wer ist diese Gesellschaft? Gibt es da einen Orden, wenn man was für die tut? Eine Medaille? Am besten profitiert doch die "Gesellschaft" doch, wenn jemand das tut, was ihm liegt und es auch gut tut. Nicht selten gehen dieser Tätigkeit auch Phasen der Selbstfindung und gescheiterte Versuche voran...

    1. Die Krankenschwester-Ausbildung zahlt wer nochmal?

    2. Mittlerweile gibts den Studiengang B.A. of Nursing

    3. Effizienz ist nicht gleichzusetzen mit Effektivität. Mir ist am Ende ein fähiger Langzeitstudent lieber, als ein unfähiger Absolvent in Regelstudienzeit.

    4. Welche Variante kostet wohl den Steuerzahler mehr?
    Ein "sich Ausleben, Selbstfinden, nicht unter Stress setzen wollen auf Kosten der Gesellschaft", aber letztlich mit Studienabschluß
    oder
    Der selbe Mensch, jedoch exmatrikuliert ohne Abschluß.

    • Hamsi
    • 03.04.2013 um 0:39 Uhr

    ...durch Langzeitstudenten blockiert? Ein Studierwilliger konkurriert in erster Linie mit anderen Studierwilligen um den Platz. Nur weil jemand mehr Semester studiert, bedeutet es nicht, dass im ersten Semester dadurch automatisch weniger Studenten aufgenommen werden! Im Regelfall werden im Studium auch ganz unterschiedliche Kurse besucht.

    Und welche zusätzlichen Kosten verursacht ein Langzeitstudent? Wenn jemand im Semester weniger Kurse durchnimmt, dann nimmt er das Studienangebot in Anspruch, aber eben auf eine längere Zeit verteilt.

    Aber sich Ausprobieren und Selbstfindung gehören zum Leben dazu. Was macht es denn für einen Sinn, dass jemand innerhalb von 6 Semestern ein Studienfach durchzieht um es fertig zu bekommen und am Ende feststellt, dass es ihn nicht glücklich macht? Aber man hat es nunmal fertig gemacht, rechtzeitig, für die Gesellschaft. Aber wer ist diese Gesellschaft? Gibt es da einen Orden, wenn man was für die tut? Eine Medaille? Am besten profitiert doch die "Gesellschaft" doch, wenn jemand das tut, was ihm liegt und es auch gut tut. Nicht selten gehen dieser Tätigkeit auch Phasen der Selbstfindung und gescheiterte Versuche voran...

    1. Die Krankenschwester-Ausbildung zahlt wer nochmal?

    2. Mittlerweile gibts den Studiengang B.A. of Nursing

    3. Effizienz ist nicht gleichzusetzen mit Effektivität. Mir ist am Ende ein fähiger Langzeitstudent lieber, als ein unfähiger Absolvent in Regelstudienzeit.

    4. Welche Variante kostet wohl den Steuerzahler mehr?
    Ein "sich Ausleben, Selbstfinden, nicht unter Stress setzen wollen auf Kosten der Gesellschaft", aber letztlich mit Studienabschluß
    oder
    Der selbe Mensch, jedoch exmatrikuliert ohne Abschluß.

    • Hamsi
    • 03.04.2013 um 0:39 Uhr

    ...durch Langzeitstudenten blockiert? Ein Studierwilliger konkurriert in erster Linie mit anderen Studierwilligen um den Platz. Nur weil jemand mehr Semester studiert, bedeutet es nicht, dass im ersten Semester dadurch automatisch weniger Studenten aufgenommen werden! Im Regelfall werden im Studium auch ganz unterschiedliche Kurse besucht.

    Und welche zusätzlichen Kosten verursacht ein Langzeitstudent? Wenn jemand im Semester weniger Kurse durchnimmt, dann nimmt er das Studienangebot in Anspruch, aber eben auf eine längere Zeit verteilt.

    Aber sich Ausprobieren und Selbstfindung gehören zum Leben dazu. Was macht es denn für einen Sinn, dass jemand innerhalb von 6 Semestern ein Studienfach durchzieht um es fertig zu bekommen und am Ende feststellt, dass es ihn nicht glücklich macht? Aber man hat es nunmal fertig gemacht, rechtzeitig, für die Gesellschaft. Aber wer ist diese Gesellschaft? Gibt es da einen Orden, wenn man was für die tut? Eine Medaille? Am besten profitiert doch die "Gesellschaft" doch, wenn jemand das tut, was ihm liegt und es auch gut tut. Nicht selten gehen dieser Tätigkeit auch Phasen der Selbstfindung und gescheiterte Versuche voran...

    4 Leser-Empfehlungen
    • Petka
    • 03.04.2013 um 8:39 Uhr

    ... ist immer schwer. Du gehst nur nicht auf die schon getroffenen Aussagen ein: die Chance einen Kommilitonen als Klotz am Bein im Team zu haben ist normalerweise nicht allzu groß, denn er wird er nur dann teilnehmen wird, wenn er (a) Interesse hat (motiviert ist) oder (b) gezwungen wird (zB per Gesetz).

    Du redest also dir selbst schadendem Unsinn nur eloquent unlogisch das Wort, ganz zu schweigen von dem großartigen Schwachsinn der 'mindestens 8 Stunden, die auf das Arbeitsleben vorbereiten'. Keiner will dich in deiner achten Stunde noch in einem intellektuell anspruchsvoll arbeitenden Team haben.

    2 Leser-Empfehlungen
  2. Faul sein ist Ökonomie in Reinform. Ein fauler Student hat früher einfach weniger Vorlesungen besucht und blieb dann irgendwann ganz weg. Bei solch strengen Regeln, wird er versuchen, die Punkte mit einem Minimum an Aufwand zu erreichen.

    Damit befindet er sich aber heute im Mainstream. Wenn viele Kreditpunkte erworben werden müssen und viel Stoff zu lernen ist, interessiert die Studenten nur noch, möglichst effizient an diese Punkte zu kommen: Es geht nicht mehr darum, den Stoff wirklich zu verstehen, sondern diesen möglichst effizient aufzubereiten, um in den Klausuren möglichst viele Punkte zu bekommen. Das sich am Stoff reiben, damit arbeiten und darüber diskutieren, ist da eher hinderlich. Mal etwas böse ausgedrückt: In vielen Fächern könnte man die Studenten auch die Telefonbücher auswendig lernen lassen. Das würde solange gut gehen, wie genügend Kreditpunkte vergeben werden.

    Der größte Motivationskiller ist der Zwang. Das kann man schon sehr gut bei kleinen Kindern beobachten. Aber bei Erwachsenen ist ja schon länger die Peitsche en vogue.

    5 Leser-Empfehlungen
  3. Langzeitstudenten machen die Jagd nach dem Mammon nicht mit, sind entweder faul (paßt nicht in die Leistungsgesellschaft), oder, schlimmer - sie denken selbständig und kommen vielleicht zu mißliebigen Schlußfolgerungen! Solche störenden Elemente müssen schleunigst aus den Turbo-Karrierebeschleunigern für industriekonforme Hohlköpfe entfernt werden, sie sind zu gefährlich!

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    • hairy
    • 03.04.2013 um 12:04 Uhr

    und in NL haben wir trotz Regierungsbeteiligung der sog. Sozialdemokraten eine geradezu uebel neoliberale Einstellung gegenueber Bildung und Kunst: Tendenz "Was sich nicht rentiert, hat kein Existenzrecht." Aus dem gleichen Grund wurde das staatliche Kulturbudget ab 2013 um 1/3 gekuerzt: auch Kunst und Kultur werden dem (kurzfristigen) Rentabilitaetszwang unterworfen.

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    Antwort auf "Fehlentwicklung"
  4. Diese Rechnung muss mir mal jemand vorrechnen!
    .
    Ob jemand z.B. eine "Flasche" in 6 oder in 12 Semestern austrinkt, die Kosten bleiben doch gleich.
    .
    Ob 6 Veranstaltungen die Woche oder 3 belegt werden, Kapazität wird doch im gleichen Level genutzt, nur in einer anderen Zeiteinheit.
    .
    Die Hintergründe dieses Rufs nach "Tempostudium" sind doch ganz andere. Mit BA/MA wurde schon eine wichtige Funktion des UNI Ausbildung wegrationalisiert= Selber DENKEN lernen.
    .
    Jetzt auch noch die Regelstudienzeit als "Alleinseligmachend" zu verkaufen heißt doch im Klartext:
    .
    Entweder hast du Knete (von zu Hause) das du sir ein Studium in Vollzeit leisten kannst, oder du verschuldest dich so stark, das du die nächsten 20 Jahre schön unter Druck "malochen" musst um deine Schulden ab zu zahlen.
    .
    Kopfschüttelnde Gruesse
    Sikasuu

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  • Schlagworte Niederlande | Universität | Reform | Hochschule | Student
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