Ob es die Architektur ist, die einen jedes Mal aufs Neue beeindruckt oder deprimiert, ob es diese lokaleigene Stimmung ist, die über Uni und Stadt gleichermaßen liegt, oder ob es schlicht die anderen Studenten sind, die tagtäglich mit einem in die Hörsäle gehen. Jeder, der schon einmal studiert hat, kennt es: Da gibt es dieses eine typische Gefühl, das man nur mit seiner Uni, Stadt und seinem Studentenleben verbindet. Oft ist es genau diese Erfahrung, die entscheidet, ob man sich an der Uni wohlfühlt und sich gerne an seine Studienzeit erinnert. Und die mindestens genauso wichtig ist wie eine gute Platzierung in den Hochschulrankings.

Was ist das Typische an Ihrer Uni? Das haben wir unsere Leser gefragt. Dazu sollten sie ihre Hochschule in sechs Worten zusammenfassen. Geantwortet haben sie mit humorvollen Sprüchen und prägnanten Charakteristika, die – teils mit Augenzwinkern, teils ernst – eine ganz eigene Sichtweise auf die Unis geben. Auf den Punkt gebracht: Dies sind die Highlights von #uniin6worten.

Von Schlössern und Wahrzeichen

Imposante Hauptgebäude oder klassische Fakultäten sind die Wahrzeichen vieler Universitäten. An anderen Orten setzt man dagegen eher auf funktionale Schlichtheit – da fehlt dann das Schloss, dafür gibt's Plattenbau. Bei #uniin6worten waren alle architektonischen Varianten dabei.

Dan Sor auf Facebook: "Im Ghetto leben, im Schloss studieren (Uni Mannheim)"

Die Uni und ihre Stadt

Es gibt wohl zwei Hauptmotivationen für die Wahl einer Uni: die Uni selbst oder die Stadt drumherum. Am besten ist natürlich, wenn beides stimmt. Dabei beeinflussen sich die Faktoren: Manche Unis prägen eine ganze Stadt, andere Städte hingegen verlagern ihre lokalen Eigenheiten auch mal in ihre Hochschulen. Wie auch immer – für viele Studenten macht genau diese Beziehung zwischen Uni und Stadt den besonderen Reiz eines Hochschulstandorts aus. Diese Tweets und Facebook-Kommentare waren voller Lokalkolorit: