Sie wollen raus aus den Unis: Das ist das Ergebnis unserer Umfrage unter jungen Forschern. Wie sollen wir eine Familie gründen, fragen sich Frauen – und Männer.

Alle paar Monate unterschreibt Denise Dörfel einen neuen Vertrag. Die 37-Jährige arbeitet als Postdoc, Planungssicherheit kennt sie nicht. In der ZEIT erzählt sie ihre Geschichte aus dem Wissenschaftssystem. Kürzlich ist sie umgezogen, von Berlin nach Dresden, mit Mann und zwei Kindern. Sie sagt: "Das System ist mit meiner Familie nicht vereinbar." Sie sucht nach einem neuen Job, außerhalb der Hochschule.

"Wie geht es euch", hatten ZEIT und ZEIT ONLINE junge Wissenschaftler in einer Crowdsourcing-Aktion gefragt. Wir wollten wissen: Unter welchen Bedingungen arbeiten sie? Das Ergebnis: Langfristig planen? Unmöglich. Eine Familie gründen? Schwierig. Die Stimmung? Schlecht. Vier von fünf Forschern überlegen, aus der Wissenschaft auszusteigen. ZEIT ONLINE hat sich besonders die Geschichten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeschaut. Denn im Jahr 2014 sind immer noch nur 22 Prozent der hauptberuflichen Professuren von Frauen besetzt. Eine Doktorandin schrieb beispielsweise: "Schwangere werden sofort vor die Tür gesetzt." Wischen Sie sich durch die eindrucksvollsten Aussagen und Daten aus unserer Umfrage:

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Wissenschaft und Familie

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Warum junge Forscher die Unis verlassen

"Bloß nicht schwanger werden!"

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Umfrage

Doktoranden, warum tut ihr euch das an?

ZEIT und ZEIT ONLINE haben junge Akademiker zu ihren Arbeitsbedingungen und Zukunftsaussichten befragt. Fast 7.000 wissenschaftliche Hilfskräfte, Doktoranden, Postdocs und Juniorprofessoren haben sich gemeldet.

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