Kochen Nicht schon wieder in die Mensa!
Das Mensaessen nervt auf Dauer? Und Tiefkühlpizza gab’s schon gestern und vorgestern? Selbst kochen ist leichter, als man denkt, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet

Selbstgemachte Pizza schmeckt mit hoher Wahrscheinlichkeit viel besser als die aus der Tiefkühltruhe
Kochen hat ein wenig mit Planung, einiges mit Rezepten und eine Menge mit Erfahrung zu tun. Wer schnell Respektables präsentieren will, sollte sich erst mal an Simplem ausprobieren – und dann ein bisschen herumexperimentieren. Vorschlag für ein einfaches Gericht: frischer Brokkoli mit Kartoffeln und Fleisch oder Fisch – kein Sternemenü, aber lecker.
Zur Planung: Das Gemüse braucht am längsten, also fängt man damit an. Kartoffeln schälen, in daumengroße Stücke schneiden und etwa 20 Minuten in heißem Wasser kochen. Gar sind sie, wenn man ein Messer leicht hineinstechen kann, ohne dass sie daran hängen bleiben. Die Brokkoliröschen vom dicken Stengel schneiden, in kochendem, leicht gesalzenem Wasser fünf Minuten vorgaren. Kurz unter kaltes Wasser halten (»abschrecken«) und vor dem Servieren gut abgetropft noch einmal in etwas Butter erhitzen.
Die Zubereitung von Schweine- oder Rindersteak ist einfach, wenn man ein paar Grundsätze beachtet: Die Pfanne – eine schmiedeeiserne ist gut und robust – muss heiß sein. Das Fleisch vorher mit einem Küchentuch trocken tupfen, sonst bleibt es beim Braten blass. Nach kurzem Anbraten die Temperatur runterdrehen, denn zu viel Hitze schadet – das merkt man übrigens auch beim Rührei, das sich bei zu viel Hitze in gelblich-weiße Krümel verwandelt, statt zu einem saftigen Omelett zu stocken.
Ähnlich ist es bei Fisch: Ist ihm zu lange zu heiß, zerfällt er. Wenn man ein Filet vorher in Mehl wendet, behält es seine Form. Dann wird es von beiden Seiten in heißer Butter kurz angebraten, gepfeffert und gesalzen, bevor man es bei niedriger Hitze unter dem Deckel zu Ende gart.
- Datum 24.08.2010 - 12:12 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT Studienführer 2010
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ist tatsächlich bereichernd. Es ist gut für die eigenen Geschmacksnerven, die Gesundheit und das "Selbstmarketing" im näheren Umkreis. Nebenbei kann man das Gefühl haben, Kunst zu schaffen.
Dumm nur: es ist, im Vergleich zur Mensa, zeitaufwendig - das Kochen selbst dauert seine Zeit, das Einkaufen der Zutaten ebenso und es gilt, den Abwasch mit einzuplanen. Die Fernsehköche, und sauen sie auch lustvoll noch so viele Utensilien ein, haben letzteres Problem nicht.
Man wird immer abwägen müssen...
Und im Grunde sind die 20 Minuten, die die meisten Gerichte so brauchen eine wunderbare Entspannungsübung.
Bin eigentlich Kochmuffel, aber es geht doch nichts über eine selbstgemachte Pizza. Teig kann man gleich mehr machen und einfrieren, belegen dauert auch keine Viertelstunde.
Absolut kein Vergleich zu dem Tiefkühlfrass, wo der Schinken genauso schmeckt wie die Pilze.
... allerdings würde ich einem Anfänger keine schmiedeeiserne Pfanne empfehlen, die sind eher teuer und auch kompliziert zu handhaben. Hat man nicht genug Fett in der Pfanne, ist sie nicht heiß genug oder noch nicht richtig "eingebraten", dann bleibt das Bratgut leicht kleben und die ersten Versuche enden schnell im Frust. Das gilt ebenso für gusseiserne und Edelstahl. Für den Anfänger (zumal mit Elektroherd) reicht ganz klar eine 0815 teflonbeschichtete Billigpfanne, die es mittlerweile in jedem Vollsortimenter haufenweise gibt.
"Die Zubereitung von Schweine- oder Rindersteak ist einfach..."
Darüber kann man streiten. Fleisch und Fisch ist imho fast NIE einfach. Schon die Auswahl ist schwer. Das heruntergesetzte Steak in der Supermarkttheke wird uU selbst bei perfekter Zubereitung schnell zur unkaubaren Schuhsohle, der Fisch bei falscher Hitze trocken und strohig oder zerfällt. Das soll niemanden vom Probieren abhalten, aber wer gerade die ersten Schritte geht, sollte tatsächlich besser erstmal mit Beilagen anfangen oder hybrid kochen (teils fertig z.B. Fisch mit Soße, teils selbst gemacht zB. Reis).
Um günstig, schnell und zuverlässig satt zu werden, reichen Spagetthi, ins gesalzene kochende Wasser werfen und gelegentlich eine rausfischen um zu kosten, ähnlich bei Reis und Kartoffeln. Dazu je nach Geschmack ein bisschen Wurst anbraten, Gemüse in Salzwasser kochen, Butter mit Salz, Ketchup oder Fertigsauce dazu. Gut is.
An alles andere kann man sich dann rantasten.
schon wichtig. Ich gebe Dir Recht: Eine schmiedeeiserne Pfanne ist schon eher etwas für Profis, insofern würde ich diese im Artikel auch nicht unbedingt empfehlen. Jedoch würde ich schon auf Qualität beim Pfannenkauf achten. Ich habe meine z.B. hier bestellt: http://www.pfannengundel....
Aber es ist eigentlich egal. Es sollte nur halt nicht die allerbilligste sein, ich habe für mich definitiv ein Unterschied festgestellt.
Zum Mensaessen möchte ich auch noch eines anmerken: Auch ich habe in meiner Studienzeit des Öfteren in der Mensa gespeist und war eigentlich immer sehr zufrieden. Ich denke hier ist Mensa tatsächlich nicht immer gleich Mensa. Die in Würzburg ist absolut empfehlenswert!
schon wichtig. Ich gebe Dir Recht: Eine schmiedeeiserne Pfanne ist schon eher etwas für Profis, insofern würde ich diese im Artikel auch nicht unbedingt empfehlen. Jedoch würde ich schon auf Qualität beim Pfannenkauf achten. Ich habe meine z.B. hier bestellt: http://www.pfannengundel....
Aber es ist eigentlich egal. Es sollte nur halt nicht die allerbilligste sein, ich habe für mich definitiv ein Unterschied festgestellt.
Zum Mensaessen möchte ich auch noch eines anmerken: Auch ich habe in meiner Studienzeit des Öfteren in der Mensa gespeist und war eigentlich immer sehr zufrieden. Ich denke hier ist Mensa tatsächlich nicht immer gleich Mensa. Die in Würzburg ist absolut empfehlenswert!
...kochen ist immer günstiger als halbfertig-dreck aufzuwärmen. wenn ich das schon sehe, eingeschweißte rosmarin-kartoffeln, hahaha, da krieg ich pickel.
im moment bieten sich zwetschgenknödel an. lecker mit in butter gerösteten semmelbröseln und streuzucker. da schaff ich locker zehn und bin danach bappsatt. oder kaiserschmarrn mit zwetschgenröster. oder buchteln. ist alles eher auf der süßen seite, kostet aber fast nix und läßt sich, was die knödel betrifft, auch einfrieren. szegediner gulasch ist dann mal mit fleisch zubereitet, aber auch günstig. jetzt wo die einheimischen zwiebeln günstig sind bietet sich an auch gulasch vorzukochen. warum sind da die zwiebeln wichtig? weil man die dreifache menge des verwendeten fleischs (rindvieh) braucht. also ein kilo fleisch und drei kilo zwiebeln. soßenbinder überflüssig, einladungen auch wenn das in einer studiwohnheimküche gekocht wird.
...ist doch eigentlich nicht so schlimm, mitunter sogar sehr abwechslungsreich: mal gibt es gebackenen Fisch, dann Backfisch oder auch Fisch gebacken. Diese Variationen lassen den Gourmet mit der Zunge schnalzen und ihn glatt vergessen, dass er stets nur den Tiefkühl-Seelachs serviert bekommt.
Auch sehr lecker ist der gebratene Fisch in Knusperpanade und der fritierte Backfisch.
Darauf lasse ich nichts kommen.
Und erst der panierte und gebratene Backfisch ... Schmatz!
Auch sehr lecker ist der gebratene Fisch in Knusperpanade und der fritierte Backfisch.
Darauf lasse ich nichts kommen.
Und erst der panierte und gebratene Backfisch ... Schmatz!
...wo ich noch eingeloggt bin, was ist eigentlich mit kartoffelpuffern? leider vergessen, sososo. schmeckt mit kräuterquark oder apfelmus, schafskäse etc..
gut, günstig und nach der vorbereitung problemlos auch für mehrere personen unbeaufsichtigt zuzubereiten, tatatataaaa, kartoffelgratin. mit und ohne zwiebeln, schinken, hackfleisch, bolognesesauce, bergkäse, emmentaler, kümmel, chili, pilzen oder einer kombination aufgeführter oder anderer zutaten. im übrigen, wenn ich das manchmal mitbekomme das lieferpizza auf parties zwischen sechs und acht euro pro stück kostet. leute, leute, mit einem materialeinsatz von dreißig euro fütter ich 8-10 personen (je nach frauenanteil, hehehe) mit lammschulter (händler an der ecke, nicht vom discounter), gemüse, ofenkartoffeln und behaupte sogar noch topfenpalatschinken (hat nix mit fleisch zu tun) zum nachtisch auftischen zu können. jetzt isses aber gut, ich fang schon an zu sabbern.
...richtig. Viele Gerichte rechtfertigen den Aufwand aber nur, wenn man für viele Leute kocht oder selbst ein echter Gourmet ist, dem es nichts ausmacht 2h Essensvorbereitung zu treiben und danach noch eine Stunde aufzuwaschen. Als Single-Student in der 14 qm Kammer mit zwei Kochplatten, sind die meisten (zumindest war ich es) deutlich weniger wählerisch :-)
Und Kartoffelpuffer sind mir auch heute noch zuviel Arbeit, allein das ganze Kartoffeln schälen und reiben, das zeitaufwendige braten...nichts für den schnellen Hunger, eher ein Gericht fürs WE oder die Großfamilie mit Hauptbekocher. Von Knödeln, raffinierten Fleischgerichten usw. gar nicht zu reden.
Ich muss zugeben, dass wir, trotz dass meine Frau und ich gut kochen können, öfter mal Fertiggerichte verzehren. Das ist sehr stressmindernd, auch wenn man es schnell überbekommt und es weniger gesund ist.
...richtig. Viele Gerichte rechtfertigen den Aufwand aber nur, wenn man für viele Leute kocht oder selbst ein echter Gourmet ist, dem es nichts ausmacht 2h Essensvorbereitung zu treiben und danach noch eine Stunde aufzuwaschen. Als Single-Student in der 14 qm Kammer mit zwei Kochplatten, sind die meisten (zumindest war ich es) deutlich weniger wählerisch :-)
Und Kartoffelpuffer sind mir auch heute noch zuviel Arbeit, allein das ganze Kartoffeln schälen und reiben, das zeitaufwendige braten...nichts für den schnellen Hunger, eher ein Gericht fürs WE oder die Großfamilie mit Hauptbekocher. Von Knödeln, raffinierten Fleischgerichten usw. gar nicht zu reden.
Ich muss zugeben, dass wir, trotz dass meine Frau und ich gut kochen können, öfter mal Fertiggerichte verzehren. Das ist sehr stressmindernd, auch wenn man es schnell überbekommt und es weniger gesund ist.
Ehm - nein! Die Kartoffeln brauchen am laengsten. Seit wann sind Kartoffeln Gemuese? Jedenfalls nicht im deutschen Sprachgebrauch.
Kartoffeln waren immer schon Gemüse, was auch sonst? Obst?
Kartoffeln sind doch das neue Fleisch, Mann!
Kartoffeln waren immer schon Gemüse, was auch sonst? Obst?
Kartoffeln sind doch das neue Fleisch, Mann!
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