Semesterstart Das Uni-Einmaleins
Ob Module oder Credit Points – Studienanfänger müssen sich mit vielem Neuen vertraut machen. Wie der Bachelor funktioniert
Was ist ein Bachelor?
Die große Mehrheit der Erstsemester schreibt sich heute in einen Bachelorstudiengang ein. Inzwischen ist mehr als die Hälfte der deutschen Studenten in einem Bachelor- oder Masterstudiengang immatrikuliert – vor einem Jahr waren es noch 43 Prozent. Zu den Ausnahmen zählen die Medizin und die Rechtswissenschaft, die im Normalfall mit dem Staatsexamen abschließen. Bei der Hälfte der Bundesländer gilt dies auch für das Lehramt.
Bachelorstudiengänge dauern in der Regel sechs oder sieben Semester, der Abschluss soll berufsqualifizierend sein. Die Studenten erwerben entweder nach einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Studium einen Bachelor of Arts oder für einen Abschluss in Natur- oder Ingenieurwissenschaften einen Bachelor of Science. Manche Hochschulen vergeben für Ingenieure den Bachelor of Engineering. In den Wirtschaftswissenschaften steht am Ende – je nach Schwerpunkt – ein Bachelor of Arts oder ein Bachelor of Science.
In den Naturwissenschaften studiert man in der Regel ein einzelnes Fach. In den Geistes- und Sozialwissenschaften und beim Lehramt bieten die Hochschulen häufig Bachelor aus einem Haupt- und ein bis zwei Nebenfächern oder aus zwei gleichberechtigten Fächern an.
Was passiert in einem Modul?
Das Studium ist in Module unterteilt. Ein Modul behandelt ein übergeordnetes Thema über ein oder zwei Semester in mindestens zwei Lehrveranstaltungen – am Ende gibt es eine Gesamtnote. Wer Informationsmanagement studiert, hat zum Beispiel ein Modul zu Datenbanken: Dazu gehören eine Vorlesung über das Entwickeln von Datenbanken, eine Übung, in der das Gelernte angewandt wird, und eine weitere Vorlesung über interaktive Websites. Am Ende werden entweder die Einzelnoten verrechnet, oder es gibt eine Modulprüfung über alle Inhalte.
Vorlesungen geben meist einen Überblick über ein Thema – ein Professor steht vorn und redet, die Studenten schreiben mit. Die Seminare, die von wissenschaftlichen Mitarbeitern oder Professoren gehalten werden, vertiefen den Stoff. Hier sollen die Studenten selbstständig arbeiten: Alle Teilnehmer lesen sich zur Vorbereitung in die Literatur zum Thema ein. Ein Student oder eine Gruppe bereitet ein Referat vor, über das dann in der Runde diskutiert wird.
Seminare sind die gängige Veranstaltungsform in den Sozial- und Geisteswissenschaften. In Jura und in den Wirtschaftswissenschaften dominieren Vorlesungen, die von Übungen begleitet werden. In Übungen werden meist einige Themen oder Problemstellungen anschaulich gemeinsam erarbeitet oder Aufgaben durchgesprochen. In Tutorien werden Seminare oder Vorlesungen nachbereitet; man lernt schwierigen Stoff gemeinsam und übt, betreut von Studenten höherer Semester, wissenschaftliche Arbeitstechniken. In Laborpraktika experimentieren Studenten naturwissenschaftlicher Fächer in Kleingruppen.
Zunehmend können die Studenten ihr Wissen in Praxisprojekten anwenden: Studenten der Sozialen Arbeit entwerfen zum Beispiel Konzepte für Frühwarnsysteme, die Kindesmisshandlungen verhindern sollen, und angehende Geoinformatiker rekonstruieren in Karten und Modellen historische Landschaften für die Denkmalpflege. In den meisten Studiengängen sind außerdem Kurse Pflicht, in denen berufsbezogene Qualifikationen vermittelt werden: Die Studenten lernen dort etwa, wie man Bewerbungsschreiben formuliert, oder vertiefen ihre Computerkenntnisse.
An einigen Hochschulen hat das sogenannte Service-Learning Einzug gehalten, das ursprünglich aus den USA stammt. Die Studenten engagieren sich mit ihren fachlichen Kenntnissen für das Gemeinwohl und bekommen dafür Credit Points (siehe unten): Angehende Wirtschaftsinformatiker entwickeln zum Beispiel eine App, die Sehbehinderten das Navigieren erleichtern soll; Pädagogikstudenten befragen Menschen in der Nachbarschaft einer Schule, wie sie diese wahrnehmen.
- Datum 13.10.2011 - 15:38 Uhr
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"Bachelorstudiengänge dauern in der Regel sechs oder sieben Semester, der Abschluss soll berufsqualifizierend sein."
Nur doof, wenn jeder Arbeitgeber nur Master-Absolventen will.
Noch doofer wird es dann, wenn man nicht zu den Besten seines Jahrgangs gehört und somit vom Master ausgeschlossen wird.
Danke, hier hast du deinen Bachelor, dort ist die Tür, da hinten ist das Arbeitsamt.
"Nur doof, wenn jeder Arbeitgeber nur Master-Absolventen will."
>>> Wenn genug Master auf dem Arbeitsmarkt sind... warum einen Bachelor einstellen?
"Noch doofer wird es dann, wenn man nicht zu den Besten seines Jahrgangs gehört und somit vom Master ausgeschlossen wird."
>>> Das klingt so, als ob nur die besten 5 % einen Masterplatz kriegen. Wer sich anstrengt im Bachelor, kriegt auch einen Masterplatz.
Wer trotz aller Anstrengungen dies nicht schafft, sollte sich überlegen, ob man den individuell richtigen Studienweg gewählt hat.
Und diese Überlegung sollte man nicht nach 6, 7, 8,... Semestern Bachelor anstellen, sondern nach 2-3 Semestern.
Ein Studium setzt Arbeit und Motivation voraus. Und auch ein gewisses Talent für das jeweilige Fach.
Daher sollte es nicht heißen "vom Master ausgeschlossen wird" SONDERN "sich die Chancen auf den Masterplatz eigenverantwortlich verbaut".
Die Zulassungsbeschränkung zum Master bedeutet in der Folge, dass es relativ weniger Master auf dem Arbeitsmarkt gibt und die Chancen für Bachelor steigen, da die Personalchefs nun auch diese als potentielle Arbeitnehmer bedenken müssen.
"Danke, hier hast du deinen Bachelor, dort ist die Tür, da hinten ist das Arbeitsamt."
>>> Wie gesagt, man sollte sich vorher überlegen, welchen Ausbildungsweg man einschlägt und evtl. die Reißleine ziehen, was weiß Gott kein Versagen darstellt.
- Eigenverantwortlichkeit
- Zielstrebigkeit
- Durchhaltevermögen
- Disziplin
... dann klapp's auch mit dem Studium!
"Nur doof, wenn jeder Arbeitgeber nur Master-Absolventen will."
>>> Wenn genug Master auf dem Arbeitsmarkt sind... warum einen Bachelor einstellen?
"Noch doofer wird es dann, wenn man nicht zu den Besten seines Jahrgangs gehört und somit vom Master ausgeschlossen wird."
>>> Das klingt so, als ob nur die besten 5 % einen Masterplatz kriegen. Wer sich anstrengt im Bachelor, kriegt auch einen Masterplatz.
Wer trotz aller Anstrengungen dies nicht schafft, sollte sich überlegen, ob man den individuell richtigen Studienweg gewählt hat.
Und diese Überlegung sollte man nicht nach 6, 7, 8,... Semestern Bachelor anstellen, sondern nach 2-3 Semestern.
Ein Studium setzt Arbeit und Motivation voraus. Und auch ein gewisses Talent für das jeweilige Fach.
Daher sollte es nicht heißen "vom Master ausgeschlossen wird" SONDERN "sich die Chancen auf den Masterplatz eigenverantwortlich verbaut".
Die Zulassungsbeschränkung zum Master bedeutet in der Folge, dass es relativ weniger Master auf dem Arbeitsmarkt gibt und die Chancen für Bachelor steigen, da die Personalchefs nun auch diese als potentielle Arbeitnehmer bedenken müssen.
"Danke, hier hast du deinen Bachelor, dort ist die Tür, da hinten ist das Arbeitsamt."
>>> Wie gesagt, man sollte sich vorher überlegen, welchen Ausbildungsweg man einschlägt und evtl. die Reißleine ziehen, was weiß Gott kein Versagen darstellt.
- Eigenverantwortlichkeit
- Zielstrebigkeit
- Durchhaltevermögen
- Disziplin
... dann klapp's auch mit dem Studium!
Das mit den Modulen stimmt so nicht. Es gibt Bachelorstudiengänge, die nicht modular aufgebaut sind. Teilweise zählen nur die Leistungen des Hauptstudiums (also 5.+6. Semester) in die Endnote, teilweise aber auch nur die Leistungen aus der Bachelorprüfung. Es gibt sogar (man höre und staune!) Studiengänge, in denen keine schriftliche Bachelorarbeit angefertigt werden muss. Und damit meine ich Bachelor an Universitäten, keine an Hochschulsondertypen wie DH, PH etc.
Liebe ZEIT, bitte keine Pauschalisierungen anwenden, die nicht stimmen. Grade bei der BA/MA-Umsetzung kocht jede Hochschule ihr eigenes Süppchen.
"Nur doof, wenn jeder Arbeitgeber nur Master-Absolventen will."
>>> Wenn genug Master auf dem Arbeitsmarkt sind... warum einen Bachelor einstellen?
"Noch doofer wird es dann, wenn man nicht zu den Besten seines Jahrgangs gehört und somit vom Master ausgeschlossen wird."
>>> Das klingt so, als ob nur die besten 5 % einen Masterplatz kriegen. Wer sich anstrengt im Bachelor, kriegt auch einen Masterplatz.
Wer trotz aller Anstrengungen dies nicht schafft, sollte sich überlegen, ob man den individuell richtigen Studienweg gewählt hat.
Und diese Überlegung sollte man nicht nach 6, 7, 8,... Semestern Bachelor anstellen, sondern nach 2-3 Semestern.
Ein Studium setzt Arbeit und Motivation voraus. Und auch ein gewisses Talent für das jeweilige Fach.
Daher sollte es nicht heißen "vom Master ausgeschlossen wird" SONDERN "sich die Chancen auf den Masterplatz eigenverantwortlich verbaut".
Die Zulassungsbeschränkung zum Master bedeutet in der Folge, dass es relativ weniger Master auf dem Arbeitsmarkt gibt und die Chancen für Bachelor steigen, da die Personalchefs nun auch diese als potentielle Arbeitnehmer bedenken müssen.
"Danke, hier hast du deinen Bachelor, dort ist die Tür, da hinten ist das Arbeitsamt."
>>> Wie gesagt, man sollte sich vorher überlegen, welchen Ausbildungsweg man einschlägt und evtl. die Reißleine ziehen, was weiß Gott kein Versagen darstellt.
- Eigenverantwortlichkeit
- Zielstrebigkeit
- Durchhaltevermögen
- Disziplin
... dann klapp's auch mit dem Studium!
... habe ich mein Studium schon abgeschlossen. Das was den Studis aktuell größtenteils untergejubelt wird, geht ja auf keine Kuhhaut. Wirklich modularisierte Studiengänge sind eher die Ausnahme und dann dieses "Credits erwerben" - die schlichte quantifizierung des Studiums. Dabei studiert man Module und erwirbt Kompetenzen. Die Credits sollen lediglich Außenstehenden den ungefähren Arbeitsaufwand dokumentieren.
nicht umsetzbar für viele. Gemeint ist dieser:
"Der Stundenplan sollte nicht mehr als 15 bis 20 Semesterwochenstunden umfassen – damit sind die Stunden gemeint, die ein Student pro Woche tatsächlich in Lehrveranstaltungen an der Hochschule verbringt. Sich mehr zuzumuten ist meist nicht sinnvoll, denn auch die Lektüre von Fachliteratur und die Vor- und Nachbereitung kosten Zeit."
Wie gut, dass ich 30 habe und dabei nur die Pflichtmodule abdecke. Wahlpflichtmodul muss ich verschieben sonst kann ich nicht mehr nebenbei zumindest ein paar Stündchen arbeiten.
Nicht umsetzbar. Dem kann ich nur zustimmen, @prospecial. Dies gilt - Erzählungen von Bekannten zufolge - durchaus in einigen Geisteswissenschaften. Für Naturwissenschaftler hingegen sind 20 SWS vollkommen unrealistisch, da man durch Vorlesungen, Übungen und Praktika durchaus eine 40-Stunden-Woche in Lehrveranstaltungen verbringt... Vor- und Nachbereitung, insbesondere der Praktika, ist nebenher trotzdem zu machen. "Der Tag hat 24 Stunden und dann gibt es noch die Nacht", pflegten einige Dozenten in meinem Studium zu sagen.
Nicht umsetzbar. Dem kann ich nur zustimmen, @prospecial. Dies gilt - Erzählungen von Bekannten zufolge - durchaus in einigen Geisteswissenschaften. Für Naturwissenschaftler hingegen sind 20 SWS vollkommen unrealistisch, da man durch Vorlesungen, Übungen und Praktika durchaus eine 40-Stunden-Woche in Lehrveranstaltungen verbringt... Vor- und Nachbereitung, insbesondere der Praktika, ist nebenher trotzdem zu machen. "Der Tag hat 24 Stunden und dann gibt es noch die Nacht", pflegten einige Dozenten in meinem Studium zu sagen.
Das Problem habe ich auch. Zur Zeit 32 Semesterwochenstunden über Pflichtkurse und die dazugehörigen Vorlesungen. Trotzdem gilt für uns wie für alle das wir mindestens 15 Punkte über sogenannte Optionalbereichskurse erwerben müssen. Wer nebenbei noch arbeiten muss und/oder ein Kind betreut kommt kaum drumherum einige Semester zu halbieren, also die Kurse eines Fachsemesters auf zwei Semester aufzuteilen.
Leider werden alle Studiengänge gleich bewertet und betrachtet. Ebenso wie ihre Studenten. Es wird pauschal behauptet als Student wäre es jederzeit problemlos möglich nebenbei zu arbeiten. Mag für einige Studiengänge stimmen - für alle sicher nicht!
@C’est la vie...
Sie müssten an ihrer eigenen Antwort erkennen das man auch einfach Pech gehabt haben kann wenn man keinen Masterplatz bekommt. Die Anzahl der Plätze geht in einigen Fächern/Universitäten über einen Prozentsatz. Zum Beispiel 20% eines Studiengangs dürfen einen Masterplatz bekommen. Sind die Hälfte der Abgänger ungefähr bei der gleichen Note entscheidet das Los. Und das ist keine Ausnahme. So kann es - völlig unverschuldet - dazu kommen das man sich ewig auf einer Warteliste befindet. Was sagen sie dazu?!
Man darf sich bei der Wahl des Masterplatzes auch nicht allzusehr auf eine Stadt oder einen ganz bestimmten Master versteifen.
Es gibt viele unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Zulassungskriterien in jeder deutschen Universitätsstadt.
Man darf sich nicht auf die Universität beschränken, an der man den Bachelor gemacht hat.
Ich bin der festen Überzeugung, dass ein durchschnittlicher Bewerber irgendwo mit Sicherheit einen Platz findet. Dass man als Durchschnittsabsolvent nicht die Ansprüche stellen kann wie ein Topabsolvent dürfte klar sein.
Es ist sehr schwer, sich ein wirklich objektives Bild über Angebot und Nachfrage zu machen, da die veröffentlichten Daten für Fehlinterpretationen anfällig sind:
So liest man beispielshalber, dass im vergangenen Sommerstemester an der Uni X im Fach Y 3000 Bachelor neu anfingen und es nur 500 Masterplätze in diesem Sommersemester gab.
Aber:
- nicht alle Bacheloranfänger machen auch einen Bachelor
- nicht alle Bachelorabsolventen wollen noch einen Master
- es gibt noch wenige Bachelorabsolventen, sodass man aktuell noch nicht soviele Masterplätze wie Bachelorplätze braucht.
Auch liest man immer wieder, es hätten sich 3000 Bachelorabsolventen auf 500 Plätze beworben. Diese Aussage ist jedoch nicht zielführend, da sich die ganz große Mehrheit an mehreren Universitäten gleichzeitig bewirbt.
http://www.zeit.de/studiu...
In meinem erweiterten Bekanntenkreis hat jeder was gefunden.
Man darf sich bei der Wahl des Masterplatzes auch nicht allzusehr auf eine Stadt oder einen ganz bestimmten Master versteifen.
Es gibt viele unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Zulassungskriterien in jeder deutschen Universitätsstadt.
Man darf sich nicht auf die Universität beschränken, an der man den Bachelor gemacht hat.
Ich bin der festen Überzeugung, dass ein durchschnittlicher Bewerber irgendwo mit Sicherheit einen Platz findet. Dass man als Durchschnittsabsolvent nicht die Ansprüche stellen kann wie ein Topabsolvent dürfte klar sein.
Es ist sehr schwer, sich ein wirklich objektives Bild über Angebot und Nachfrage zu machen, da die veröffentlichten Daten für Fehlinterpretationen anfällig sind:
So liest man beispielshalber, dass im vergangenen Sommerstemester an der Uni X im Fach Y 3000 Bachelor neu anfingen und es nur 500 Masterplätze in diesem Sommersemester gab.
Aber:
- nicht alle Bacheloranfänger machen auch einen Bachelor
- nicht alle Bachelorabsolventen wollen noch einen Master
- es gibt noch wenige Bachelorabsolventen, sodass man aktuell noch nicht soviele Masterplätze wie Bachelorplätze braucht.
Auch liest man immer wieder, es hätten sich 3000 Bachelorabsolventen auf 500 Plätze beworben. Diese Aussage ist jedoch nicht zielführend, da sich die ganz große Mehrheit an mehreren Universitäten gleichzeitig bewirbt.
http://www.zeit.de/studiu...
In meinem erweiterten Bekanntenkreis hat jeder was gefunden.
hätte ich von der ZEIT schon, oder soll der Artikel die neuen Erstsemester beruhigen?
Ein Bachelor ist und soll nicht "berufsqualifizierend" sein. Wer mit einem Bachelor zu arbeiten beginnt, muss von seinem Arbeitgeber (in welcher Art auch immer) fortgebildet werden.
Und ich kann mich den Vorschreibern nur anschließen: 15 bis 20 Stundenwoche sind in vielen Studiengänge unrealistisch, weil über 20 Stunden allein durch einen von der Fakultät vorgeschriebenen Stundenplan mit Pflichtveranstaltungen überschritten werden.
Man darf sich bei der Wahl des Masterplatzes auch nicht allzusehr auf eine Stadt oder einen ganz bestimmten Master versteifen.
Es gibt viele unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Zulassungskriterien in jeder deutschen Universitätsstadt.
Man darf sich nicht auf die Universität beschränken, an der man den Bachelor gemacht hat.
Ich bin der festen Überzeugung, dass ein durchschnittlicher Bewerber irgendwo mit Sicherheit einen Platz findet. Dass man als Durchschnittsabsolvent nicht die Ansprüche stellen kann wie ein Topabsolvent dürfte klar sein.
Es ist sehr schwer, sich ein wirklich objektives Bild über Angebot und Nachfrage zu machen, da die veröffentlichten Daten für Fehlinterpretationen anfällig sind:
So liest man beispielshalber, dass im vergangenen Sommerstemester an der Uni X im Fach Y 3000 Bachelor neu anfingen und es nur 500 Masterplätze in diesem Sommersemester gab.
Aber:
- nicht alle Bacheloranfänger machen auch einen Bachelor
- nicht alle Bachelorabsolventen wollen noch einen Master
- es gibt noch wenige Bachelorabsolventen, sodass man aktuell noch nicht soviele Masterplätze wie Bachelorplätze braucht.
Auch liest man immer wieder, es hätten sich 3000 Bachelorabsolventen auf 500 Plätze beworben. Diese Aussage ist jedoch nicht zielführend, da sich die ganz große Mehrheit an mehreren Universitäten gleichzeitig bewirbt.
http://www.zeit.de/studiu...
In meinem erweiterten Bekanntenkreis hat jeder was gefunden.
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