Semesterstart Das Uni-Einmaleins
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 Stundenplan basteln mit Modulen

Zu jedem Modul gehören unterschiedliche Veranstaltungen, aus denen jeder Student selbst seinen Stundenplan bastelt. Das geht mithilfe der Prüfungsordnung, der Studienordnung und des Vorlesungsverzeichnisses.

In der Prüfungsordnung steht, wie viele Credit Points und welche Leistungsnachweise vorgeschrieben sind, in der Studienordnung oder dem Modulhandbuch, welche Veranstaltungen wann belegt werden sollten. Aus dem Vorlesungsverzeichnis sucht man sich die Veranstaltungen raus, die im aktuellen Semester angeboten werden. Manche gibt es zu mehreren Terminen. Gerade am Anfang ist vieles vorgegeben. Zudem gibt es oft exemplarische Studienverlaufspläne. Wer unsicher ist, kann sich in Einführungsveranstaltungen informieren oder Rat im Studiendekanat, in der Fachschaft, bei Tutoren oder Studenten höherer Semester holen. Teils kann man sich den Stundenplan auch online über die elektronischen Verwaltungssysteme zusammenstellen.

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Kann ich an der Uni sitzen bleiben?

In gewisser Weise schon: Wer durch Prüfungen fällt oder zu oft fehlt, dem wird das Modul nicht angerechnet, er geht also bei den Credit Points leer aus. Wie es weitergeht, regelt jede Hochschule anders. In manchen Studiengängen können verpatzte Teilprüfungen über gute Noten in anderen Prüfungen ausgeglichen werden. In anderen muss man die Prüfung wiederholen – ein bis zwei Versuche bleiben, um endgültig zu bestehen. Es kann jedoch auch sein, dass man den Kurs wiederholen muss und das Modul so lange als nicht belegt gilt. Im schlimmsten Fall wird der Kurs nur entweder im Sommer- oder aber im Wintersemester angeboten; weil manche Module aufeinander aufbauen, kann es deshalb passieren, dass ein Student ein ganzes Jahr verliert.

Vielerorts werden in Seminaren und Übungen und manchmal auch in Vorlesungen Anwesenheitslisten geführt, auch wenn sich bei mehreren Hundert Teilnehmern mitunter schwer kontrollieren lässt, wer wirklich da war. Fehlt jemand zu oft und/oder unentschuldigt, muss er unter Umständen – je nach Hochschule – die Veranstaltung wiederholen. In der letzten Zeit haben allerdings viele Hochschulen die Anwesenheitsregeln (insbesondere bei Vorlesungen) gelockert, nicht zuletzt aufgrund studentischer Proteste.

Ohnehin ist es kein Weltuntergang, wenn man eine Veranstaltung oder auch ein Modul wiederholen muss. Die Regelstudienzeit von meist sechs oder sieben Semestern ist eine Orientierungsgröße und eine Verlängerung des Studiums um ein paar Semester in der Regel problemlos möglich. Allerdings kann ein längeres Studium finanziell Schwierigkeiten machen, weil das Bafög am Ende der Regelstudienzeit ausläuft oder irgendwann Langzeit-Studiengebühren anfallen.

Wie sind Hochschulen aufgebaut?

Hochschulen sind komplexe Gebilde mit mehreren Untereinheiten: Fakultäten, Fachbereichen, Instituten, Lehrstühlen und einigem mehr. Die Fakultät ist eine übergeordnete Einheit. Zur sprachwissenschaftlichen Fakultät etwa gehören je nach Hochschule nicht nur die Linguistik oder die Phonetik, sondern auch Romanistik, Anglistik, Nordistik und die Literaturwissenschaft. An manchen Hochschulen heißen die Fakultäten Fachbereiche, an anderen sind die Fachbereiche eine Zwischenstufe zwischen Fakultäten und der nächstniedrigen Verwaltungsebene, den Instituten oder Seminaren (neudeutsch: Departments). Die Institute wiederum setzen sich aus verschiedenen Lehrstühlen zusammen, an deren Spitze jeweils ein Professor steht. Eine technische Fakultät kann zum Beispiel aus den Instituten für Informatik, Bioingenieurwesen und Werkstoffwissenschaften bestehen. Bei den Informatikern gibt es etwa Lehrstühle für Softwaretechnik, Netzdienste oder Bioinformatik, bei den Werkstoffwissenschaftlern Lehrstühle für Medizintechnik oder Gießereiwesen und bei den Bioingenieuren für Umweltverfahrenstechnik oder Medizinische Biotechnologie.

Wer hilft bei Problemen?

Mit grundsätzlichen Fragen zum Studium wendet man sich an die Zentrale Studienberatung, bei Fragen zum Fach hilft die Fachstudienberatung weiter. Die Fachschaftsvertretung ist die Studentenvertretung einer Fakultät oder eines Instituts. Ihre Mitglieder kümmern sich um die Anliegen von Kommilitonen. Inhaltliche Fragen beantworten Tutoren, also Studenten höherer Semester, und Professoren in ihrer Sprechstunde. Bei der Organisation des Auslandssemesters hilft das Akademische Auslandsamt.

Für die Prüfungen – von der Anmeldung bis zur Bekanntgabe der Noten – ist das Prüfungsamt der Hochschule zuständig. Alle weiteren Verwaltungsaufgaben wie die Immatrikulation laufen über das Studentensekretariat oder die Studentenkanzlei. Die Studentenwerke betreiben Mensen und Wohnheime, bearbeiten die Bafög-Anträge, informieren über die Studienfinanzierung und bieten psychologische Beratung an.

 
Leser-Kommentare
  1. "Bachelorstudiengänge dauern in der Regel sechs oder sieben Semester, der Abschluss soll berufsqualifizierend sein."

    Nur doof, wenn jeder Arbeitgeber nur Master-Absolventen will.
    Noch doofer wird es dann, wenn man nicht zu den Besten seines Jahrgangs gehört und somit vom Master ausgeschlossen wird.

    Danke, hier hast du deinen Bachelor, dort ist die Tür, da hinten ist das Arbeitsamt.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Nur doof, wenn jeder Arbeitgeber nur Master-Absolventen will."

    >>> Wenn genug Master auf dem Arbeitsmarkt sind... warum einen Bachelor einstellen?

    "Noch doofer wird es dann, wenn man nicht zu den Besten seines Jahrgangs gehört und somit vom Master ausgeschlossen wird."

    >>> Das klingt so, als ob nur die besten 5 % einen Masterplatz kriegen. Wer sich anstrengt im Bachelor, kriegt auch einen Masterplatz.
    Wer trotz aller Anstrengungen dies nicht schafft, sollte sich überlegen, ob man den individuell richtigen Studienweg gewählt hat.
    Und diese Überlegung sollte man nicht nach 6, 7, 8,... Semestern Bachelor anstellen, sondern nach 2-3 Semestern.

    Ein Studium setzt Arbeit und Motivation voraus. Und auch ein gewisses Talent für das jeweilige Fach.

    Daher sollte es nicht heißen "vom Master ausgeschlossen wird" SONDERN "sich die Chancen auf den Masterplatz eigenverantwortlich verbaut".

    Die Zulassungsbeschränkung zum Master bedeutet in der Folge, dass es relativ weniger Master auf dem Arbeitsmarkt gibt und die Chancen für Bachelor steigen, da die Personalchefs nun auch diese als potentielle Arbeitnehmer bedenken müssen.

    "Danke, hier hast du deinen Bachelor, dort ist die Tür, da hinten ist das Arbeitsamt."

    >>> Wie gesagt, man sollte sich vorher überlegen, welchen Ausbildungsweg man einschlägt und evtl. die Reißleine ziehen, was weiß Gott kein Versagen darstellt.

    - Eigenverantwortlichkeit
    - Zielstrebigkeit
    - Durchhaltevermögen
    - Disziplin

    ... dann klapp's auch mit dem Studium!

    "Nur doof, wenn jeder Arbeitgeber nur Master-Absolventen will."

    >>> Wenn genug Master auf dem Arbeitsmarkt sind... warum einen Bachelor einstellen?

    "Noch doofer wird es dann, wenn man nicht zu den Besten seines Jahrgangs gehört und somit vom Master ausgeschlossen wird."

    >>> Das klingt so, als ob nur die besten 5 % einen Masterplatz kriegen. Wer sich anstrengt im Bachelor, kriegt auch einen Masterplatz.
    Wer trotz aller Anstrengungen dies nicht schafft, sollte sich überlegen, ob man den individuell richtigen Studienweg gewählt hat.
    Und diese Überlegung sollte man nicht nach 6, 7, 8,... Semestern Bachelor anstellen, sondern nach 2-3 Semestern.

    Ein Studium setzt Arbeit und Motivation voraus. Und auch ein gewisses Talent für das jeweilige Fach.

    Daher sollte es nicht heißen "vom Master ausgeschlossen wird" SONDERN "sich die Chancen auf den Masterplatz eigenverantwortlich verbaut".

    Die Zulassungsbeschränkung zum Master bedeutet in der Folge, dass es relativ weniger Master auf dem Arbeitsmarkt gibt und die Chancen für Bachelor steigen, da die Personalchefs nun auch diese als potentielle Arbeitnehmer bedenken müssen.

    "Danke, hier hast du deinen Bachelor, dort ist die Tür, da hinten ist das Arbeitsamt."

    >>> Wie gesagt, man sollte sich vorher überlegen, welchen Ausbildungsweg man einschlägt und evtl. die Reißleine ziehen, was weiß Gott kein Versagen darstellt.

    - Eigenverantwortlichkeit
    - Zielstrebigkeit
    - Durchhaltevermögen
    - Disziplin

    ... dann klapp's auch mit dem Studium!

    • cinor
    • 13.10.2011 um 18:54 Uhr

    Das mit den Modulen stimmt so nicht. Es gibt Bachelorstudiengänge, die nicht modular aufgebaut sind. Teilweise zählen nur die Leistungen des Hauptstudiums (also 5.+6. Semester) in die Endnote, teilweise aber auch nur die Leistungen aus der Bachelorprüfung. Es gibt sogar (man höre und staune!) Studiengänge, in denen keine schriftliche Bachelorarbeit angefertigt werden muss. Und damit meine ich Bachelor an Universitäten, keine an Hochschulsondertypen wie DH, PH etc.

    Liebe ZEIT, bitte keine Pauschalisierungen anwenden, die nicht stimmen. Grade bei der BA/MA-Umsetzung kocht jede Hochschule ihr eigenes Süppchen.

  2. "Nur doof, wenn jeder Arbeitgeber nur Master-Absolventen will."

    >>> Wenn genug Master auf dem Arbeitsmarkt sind... warum einen Bachelor einstellen?

    "Noch doofer wird es dann, wenn man nicht zu den Besten seines Jahrgangs gehört und somit vom Master ausgeschlossen wird."

    >>> Das klingt so, als ob nur die besten 5 % einen Masterplatz kriegen. Wer sich anstrengt im Bachelor, kriegt auch einen Masterplatz.
    Wer trotz aller Anstrengungen dies nicht schafft, sollte sich überlegen, ob man den individuell richtigen Studienweg gewählt hat.
    Und diese Überlegung sollte man nicht nach 6, 7, 8,... Semestern Bachelor anstellen, sondern nach 2-3 Semestern.

    Ein Studium setzt Arbeit und Motivation voraus. Und auch ein gewisses Talent für das jeweilige Fach.

    Daher sollte es nicht heißen "vom Master ausgeschlossen wird" SONDERN "sich die Chancen auf den Masterplatz eigenverantwortlich verbaut".

    Die Zulassungsbeschränkung zum Master bedeutet in der Folge, dass es relativ weniger Master auf dem Arbeitsmarkt gibt und die Chancen für Bachelor steigen, da die Personalchefs nun auch diese als potentielle Arbeitnehmer bedenken müssen.

    "Danke, hier hast du deinen Bachelor, dort ist die Tür, da hinten ist das Arbeitsamt."

    >>> Wie gesagt, man sollte sich vorher überlegen, welchen Ausbildungsweg man einschlägt und evtl. die Reißleine ziehen, was weiß Gott kein Versagen darstellt.

    - Eigenverantwortlichkeit
    - Zielstrebigkeit
    - Durchhaltevermögen
    - Disziplin

    ... dann klapp's auch mit dem Studium!

    Antwort auf "Schöne Theorie"
  3. ... habe ich mein Studium schon abgeschlossen. Das was den Studis aktuell größtenteils untergejubelt wird, geht ja auf keine Kuhhaut. Wirklich modularisierte Studiengänge sind eher die Ausnahme und dann dieses "Credits erwerben" - die schlichte quantifizierung des Studiums. Dabei studiert man Module und erwirbt Kompetenzen. Die Credits sollen lediglich Außenstehenden den ungefähren Arbeitsaufwand dokumentieren.

    Eine Leser-Empfehlung
  4. nicht umsetzbar für viele. Gemeint ist dieser:

    "Der Stundenplan sollte nicht mehr als 15 bis 20 Semesterwochenstunden umfassen – damit sind die Stunden gemeint, die ein Student pro Woche tatsächlich in Lehrveranstaltungen an der Hochschule verbringt. Sich mehr zuzumuten ist meist nicht sinnvoll, denn auch die Lektüre von Fachliteratur und die Vor- und Nachbereitung kosten Zeit."

    Wie gut, dass ich 30 habe und dabei nur die Pflichtmodule abdecke. Wahlpflichtmodul muss ich verschieben sonst kann ich nicht mehr nebenbei zumindest ein paar Stündchen arbeiten.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Nicht umsetzbar. Dem kann ich nur zustimmen, @prospecial. Dies gilt - Erzählungen von Bekannten zufolge - durchaus in einigen Geisteswissenschaften. Für Naturwissenschaftler hingegen sind 20 SWS vollkommen unrealistisch, da man durch Vorlesungen, Übungen und Praktika durchaus eine 40-Stunden-Woche in Lehrveranstaltungen verbringt... Vor- und Nachbereitung, insbesondere der Praktika, ist nebenher trotzdem zu machen. "Der Tag hat 24 Stunden und dann gibt es noch die Nacht", pflegten einige Dozenten in meinem Studium zu sagen.

    Nicht umsetzbar. Dem kann ich nur zustimmen, @prospecial. Dies gilt - Erzählungen von Bekannten zufolge - durchaus in einigen Geisteswissenschaften. Für Naturwissenschaftler hingegen sind 20 SWS vollkommen unrealistisch, da man durch Vorlesungen, Übungen und Praktika durchaus eine 40-Stunden-Woche in Lehrveranstaltungen verbringt... Vor- und Nachbereitung, insbesondere der Praktika, ist nebenher trotzdem zu machen. "Der Tag hat 24 Stunden und dann gibt es noch die Nacht", pflegten einige Dozenten in meinem Studium zu sagen.

  5. Das Problem habe ich auch. Zur Zeit 32 Semesterwochenstunden über Pflichtkurse und die dazugehörigen Vorlesungen. Trotzdem gilt für uns wie für alle das wir mindestens 15 Punkte über sogenannte Optionalbereichskurse erwerben müssen. Wer nebenbei noch arbeiten muss und/oder ein Kind betreut kommt kaum drumherum einige Semester zu halbieren, also die Kurse eines Fachsemesters auf zwei Semester aufzuteilen.

    Leider werden alle Studiengänge gleich bewertet und betrachtet. Ebenso wie ihre Studenten. Es wird pauschal behauptet als Student wäre es jederzeit problemlos möglich nebenbei zu arbeiten. Mag für einige Studiengänge stimmen - für alle sicher nicht!

    @C’est la vie...
    Sie müssten an ihrer eigenen Antwort erkennen das man auch einfach Pech gehabt haben kann wenn man keinen Masterplatz bekommt. Die Anzahl der Plätze geht in einigen Fächern/Universitäten über einen Prozentsatz. Zum Beispiel 20% eines Studiengangs dürfen einen Masterplatz bekommen. Sind die Hälfte der Abgänger ungefähr bei der gleichen Note entscheidet das Los. Und das ist keine Ausnahme. So kann es - völlig unverschuldet - dazu kommen das man sich ewig auf einer Warteliste befindet. Was sagen sie dazu?!

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    Man darf sich bei der Wahl des Masterplatzes auch nicht allzusehr auf eine Stadt oder einen ganz bestimmten Master versteifen.

    Es gibt viele unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Zulassungskriterien in jeder deutschen Universitätsstadt.
    Man darf sich nicht auf die Universität beschränken, an der man den Bachelor gemacht hat.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass ein durchschnittlicher Bewerber irgendwo mit Sicherheit einen Platz findet. Dass man als Durchschnittsabsolvent nicht die Ansprüche stellen kann wie ein Topabsolvent dürfte klar sein.

    Es ist sehr schwer, sich ein wirklich objektives Bild über Angebot und Nachfrage zu machen, da die veröffentlichten Daten für Fehlinterpretationen anfällig sind:

    So liest man beispielshalber, dass im vergangenen Sommerstemester an der Uni X im Fach Y 3000 Bachelor neu anfingen und es nur 500 Masterplätze in diesem Sommersemester gab.

    Aber:
    - nicht alle Bacheloranfänger machen auch einen Bachelor
    - nicht alle Bachelorabsolventen wollen noch einen Master
    - es gibt noch wenige Bachelorabsolventen, sodass man aktuell noch nicht soviele Masterplätze wie Bachelorplätze braucht.

    Auch liest man immer wieder, es hätten sich 3000 Bachelorabsolventen auf 500 Plätze beworben. Diese Aussage ist jedoch nicht zielführend, da sich die ganz große Mehrheit an mehreren Universitäten gleichzeitig bewirbt.

    http://www.zeit.de/studiu...

    In meinem erweiterten Bekanntenkreis hat jeder was gefunden.

    Man darf sich bei der Wahl des Masterplatzes auch nicht allzusehr auf eine Stadt oder einen ganz bestimmten Master versteifen.

    Es gibt viele unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Zulassungskriterien in jeder deutschen Universitätsstadt.
    Man darf sich nicht auf die Universität beschränken, an der man den Bachelor gemacht hat.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass ein durchschnittlicher Bewerber irgendwo mit Sicherheit einen Platz findet. Dass man als Durchschnittsabsolvent nicht die Ansprüche stellen kann wie ein Topabsolvent dürfte klar sein.

    Es ist sehr schwer, sich ein wirklich objektives Bild über Angebot und Nachfrage zu machen, da die veröffentlichten Daten für Fehlinterpretationen anfällig sind:

    So liest man beispielshalber, dass im vergangenen Sommerstemester an der Uni X im Fach Y 3000 Bachelor neu anfingen und es nur 500 Masterplätze in diesem Sommersemester gab.

    Aber:
    - nicht alle Bacheloranfänger machen auch einen Bachelor
    - nicht alle Bachelorabsolventen wollen noch einen Master
    - es gibt noch wenige Bachelorabsolventen, sodass man aktuell noch nicht soviele Masterplätze wie Bachelorplätze braucht.

    Auch liest man immer wieder, es hätten sich 3000 Bachelorabsolventen auf 500 Plätze beworben. Diese Aussage ist jedoch nicht zielführend, da sich die ganz große Mehrheit an mehreren Universitäten gleichzeitig bewirbt.

    http://www.zeit.de/studiu...

    In meinem erweiterten Bekanntenkreis hat jeder was gefunden.

  6. hätte ich von der ZEIT schon, oder soll der Artikel die neuen Erstsemester beruhigen?

    Ein Bachelor ist und soll nicht "berufsqualifizierend" sein. Wer mit einem Bachelor zu arbeiten beginnt, muss von seinem Arbeitgeber (in welcher Art auch immer) fortgebildet werden.

    Und ich kann mich den Vorschreibern nur anschließen: 15 bis 20 Stundenwoche sind in vielen Studiengänge unrealistisch, weil über 20 Stunden allein durch einen von der Fakultät vorgeschriebenen Stundenplan mit Pflichtveranstaltungen überschritten werden.

  7. Man darf sich bei der Wahl des Masterplatzes auch nicht allzusehr auf eine Stadt oder einen ganz bestimmten Master versteifen.

    Es gibt viele unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Zulassungskriterien in jeder deutschen Universitätsstadt.
    Man darf sich nicht auf die Universität beschränken, an der man den Bachelor gemacht hat.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass ein durchschnittlicher Bewerber irgendwo mit Sicherheit einen Platz findet. Dass man als Durchschnittsabsolvent nicht die Ansprüche stellen kann wie ein Topabsolvent dürfte klar sein.

    Es ist sehr schwer, sich ein wirklich objektives Bild über Angebot und Nachfrage zu machen, da die veröffentlichten Daten für Fehlinterpretationen anfällig sind:

    So liest man beispielshalber, dass im vergangenen Sommerstemester an der Uni X im Fach Y 3000 Bachelor neu anfingen und es nur 500 Masterplätze in diesem Sommersemester gab.

    Aber:
    - nicht alle Bacheloranfänger machen auch einen Bachelor
    - nicht alle Bachelorabsolventen wollen noch einen Master
    - es gibt noch wenige Bachelorabsolventen, sodass man aktuell noch nicht soviele Masterplätze wie Bachelorplätze braucht.

    Auch liest man immer wieder, es hätten sich 3000 Bachelorabsolventen auf 500 Plätze beworben. Diese Aussage ist jedoch nicht zielführend, da sich die ganz große Mehrheit an mehreren Universitäten gleichzeitig bewirbt.

    http://www.zeit.de/studiu...

    In meinem erweiterten Bekanntenkreis hat jeder was gefunden.

    Antwort auf "@prospecial"

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