Studienanfang So bleibt man locker
Erstsemester müssen noch nicht alles wissen. Aber wer kapiert, wie das System Uni funktioniert, ist im Vorteil. Zehn Regeln, die helfen, den Studienalltag zu meistern.
1. Kommilitonen kennen lernen
Zusammen ist man weniger allein. Also hin zur Orientierungswoche mit Kneipentour und Bibliotheksführung! Denn wer sich mit anderen austauscht, findet nicht nur schneller raus, wo das Audimax ist und wann das Tutorium stattfindet, sondern kann sich auch ausheulen, wenn er sich über die lange Schlange im Sekretariat geärgert hat. Das verkleinert den Frust.
2. Prioritäten setzen
Am besten gleich zu Beginn die Prüfungsordnung besorgen. Nicht jede Veranstaltung ist nämlich gleich wichtig. Wie viele Credit Points gibt es? Zählt die Leistung für die Endnote? Danach kann man sein Lernpensum ausrichten. Für die entscheidende Klausur lohnt mehr Aufwand als für ein Referat ohne Benotung. Wichtig sind auch Fristen und Abgabedaten.
3. Den Prof verstehen
Die Gedanken des Professors kreisen nicht den ganzen Tag um Proseminare und Hausarbeiten. Die Lehre ist – neben der Forschung – nur ein Teil seines Berufs und für sein Ansehen der weitaus unwichtigere. Will man wahrgenommen werden, ist es deshalb gut, mehrere Veranstaltungen beim gleichen Prof zu besuchen. Herrscht Unklarheit etwa beim Hausarbeitsthema, lieber nachfragen, worauf es ihm ankommt.
4. Fragen stellen
Wenn man etwas nicht kapiert hat: Nachhaken. Wer sich das nicht vor den Kommilitonen im Hörsaal traut, kann es immer noch am Ende der Vorlesung tun oder später im Tutorium. Nicht abschrecken lassen darf man sich von der Antwort: »Dafür sind wir nicht zuständig.« Sofort nach dem passenden Ansprechpartner fragen.
5. Pausen machen
Niemand kann stundenlang hoch konzentriert lernen. Vor einer Pause sollte man Aufgaben immer zu Ende bringen. Also erst das Rechenbeispiel abhaken, dann Kaffee trinken gehen – ohne schlechtes Gewissen. Besser als die To-do-Liste ist ein Protokoll, bei dem abends notiert wird, was man alles geschafft hat. Das motiviert! Wichtig ist auch genügend Schlaf, weil erst dadurch die Fakten in den Langzeitspeicher wandern.
6. Sich nicht verstecken
Wer will schon als Streber oder aalglatter Selbstdarsteller gelten? Aber ein bisschen Selbstmarketing muss schon sein. Also ruhig mal in die zweite Reihe setzen und sich melden. Man muss sich ja nicht ständig über Themen äußern, von denen man keine Ahnung hat, aber ein Lebenszeichen in eineinhalb Stunden Seminar kann nicht schaden.
7. Nicht hetzen
Das Studium ist kein Wettrennen. Den Glauben, wer länger als die Regelstudienzeit braucht, sei für Unternehmen uninteressant, findet man oft an den Unis und selten in den Personalabteilungen. Die legen vielmehr Wert auf Praktika und Auslandsaufenthalte und wissen auch, dass man dafür Zeit benötigt. Übrigens kann man dafür an vielen Hochschulen Urlaubssemester beantragen, die nicht zur Regelstudienzeit gezählt werden.
8. Sich der Bürokratie stellen
Nur das Finanzamt ist noch bürokratischer als die Uni. Deshalb gilt: Nicht stressen lassen, auch wenn nicht alles Sinn ergibt! Eine Stunde anstehen, nur um einen Stempel zu bekommen? Da hilft nur abwarten und die Zeit mit einem spannenden Roman oder ein paar Lernkarteikarten vertreiben. Wer sich aktiv wehren will, engagiert sich bei der Fachschaft.
9. Katastrophen vermeiden
Erstens kommt es schlimmer, und zweitens als man denkt. Darum: Pünktlich anfangen, Puffer einplanen. Wer das nicht schafft, sollte sich in ruhigeren Zeiten auf das Worst-Case-Szenario vorbereiten: Wenn die Hausarbeit in der letzten Nacht fertig werden muss, sollte stets eine neue Druckerpatrone im Haus sein. Im besten Fall hat sich der Computerfreak im Freundeskreis schon auf eine Nachtschicht eingestellt.
10. Das Leben nicht vergessen
Credit Points, Module und Prüfungen dürfen einen Großteil des Studentenlebens einnehmen, aber eben nicht alles. Man muss auch mal abschalten! Nie wieder gibt es so viele günstige Gelegenheiten, um fremde Sprachen und neue Sportarten zu lernen. Oder doch lieber ins Orchester? Ganz leicht trifft man so übrigens auch neue Leute (siehe Regel eins).
- Datum 20.09.2011 - 10:57 Uhr
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- Quelle Zeit Studienführer
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die Rahmenbedingungen auf dem Weg vom Erstsemester zum Master munter ändert, offen hält und später irgendwie gestaltet. Wenn Unis sich über sehr eigene Vorgaben abschotten.
Da werden unnötige Hürden gebaut und munter die Ressourcen aller Beteiligter verschwendet.
Das mutet vor dem Hintergrund des angeblichen Fehlens von Fachkräften und Akademikern ziemlich schizophren an.
richtige Tipps, wenn man denn erst mal einen Studienplatz bekommen hat!
Und da tun sich dann all die Abgründe auf, die in Politikerhochglanzreden verschiegen werden und das gesamte Bildungschaos offenbaren.
Keine einheitlichen Bewerbungsverfahren, unterschiedlichste Bewertungsverfahren und vor allem die politischen Sonntagsreden "Wir brauchen als Hochtechnologieland mehr Akademiker" wird zur Farce.
Mann/Frau bewirbt sich an verschiedenen Universitäten (Mehfachbewerbungen), stürzt sich in einen Hindernismarathon, nur um am Ende z.B. einen der 70 Studienplätze in Maschinenbau an einer Uni zu ergattern, auf den sich 800 beworben haben.
Ich habe das zweimal mit meinen Kindern durchgemacht und bin froh, das das hinter uns liegt.
Aber ganz klar: Die Studierwilligkeit ist da, es ist eine gute neue Generation, aber die Hochschul-Bildungspolitiker haben auf der ganzen Linie versagt.
"Im besten Fall hat sich der Computerfreak im Freundeskreis schon auf eine Nachtschicht eingestellt."
Der Computerfreak hat dann allen fünf lieben, nette und attraktiven Mädels in seiner Lerngruppe die Hausarbeit in fünf Nachtschichten erfolgreich gelayoutet und ausgedruckt. Dann hat er ihnen zugesehen, wie sie mit dem intellektuellen Flachmann aus der anderen Lerngruppe abgezogen sind.
Ab dem zweiten Semester lernen die Mädels dann, ihre Hausarbeiten selber auszudrucken, denn auch der Computerfreak hat unterdessen was gelernt.
Was für ein egoistischer Ratschlag.
Der Computerfreak - oder auch Nerd - ist nach wie vor etwas, was man sich wohl wie ein Haustier halten soll, schließlich kann man ihn ja mal gebrauchen. Die Technik selber lernen ist ja sooo langweilig.
Tipp 9 ist tatsächlich etwas geschmacklos.
Computer-Nerd hat automatisch auch keinen Geschmack bzgl. Klamotten und Styling und sieht aus wie ein klassischer Nerd.
Einfach etwas gesunde Selbstreflexion und Menschenkenntnis und schon öffnet einem Computerkenntnisse viele Türen.
Wer aussieht wie Omas Bettvorleger und sich ausnutzen lässt, ist selber schuld.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beiträge, die nur der Provokation dienen. Danke, die Redaktion/jz
Lieber DrNI, Sie klingen etwas frustriert. Ich hoffe, Sie sprechen nicht aus eigener Erfahrung! Herzliche Grüße, mf
Der Computerfreak - oder auch Nerd - ist nach wie vor etwas, was man sich wohl wie ein Haustier halten soll, schließlich kann man ihn ja mal gebrauchen. Die Technik selber lernen ist ja sooo langweilig.
Tipp 9 ist tatsächlich etwas geschmacklos.
Computer-Nerd hat automatisch auch keinen Geschmack bzgl. Klamotten und Styling und sieht aus wie ein klassischer Nerd.
Einfach etwas gesunde Selbstreflexion und Menschenkenntnis und schon öffnet einem Computerkenntnisse viele Türen.
Wer aussieht wie Omas Bettvorleger und sich ausnutzen lässt, ist selber schuld.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beiträge, die nur der Provokation dienen. Danke, die Redaktion/jz
Lieber DrNI, Sie klingen etwas frustriert. Ich hoffe, Sie sprechen nicht aus eigener Erfahrung! Herzliche Grüße, mf
Der Computerfreak - oder auch Nerd - ist nach wie vor etwas, was man sich wohl wie ein Haustier halten soll, schließlich kann man ihn ja mal gebrauchen. Die Technik selber lernen ist ja sooo langweilig.
Tipp 9 ist tatsächlich etwas geschmacklos.
also wer einen "Computerfreak" braucht um die Druckerpatrone an seinem eigenen Drucker auszutauschen...
irgendwie sollte alles hier Gesagte jedem der studieren will klar sein...
Vielleicht wäre es etwas informativer zu schreiben, dass in manchen Fächern nicht nach Musterstudienplan der Uni studiert werden darf, weil man das Studium sonst ganz sicher nicht in der Regelstudienzeit schafft.
Und der Hinweis sich Zeit zu lassen... wenn man in den Modulplan schaut und dann sieht, dass alle Veranstaltungen nur jeweils in einem Semester angeboten werden, dann sollte man sich schon überlegen ob man eine Veranstaltung aufschiebt. Verlegt man eine Veranstaltung vom einen Wintersemester ins nächste und kann dann deswegen im Sommer ein Aufbaumodul auch nicht besuchen und muss es aufschieben kanns mal locker ins 8.Semester im Bachelor gehen... und Personaler werden es sicher nicht toll finden wenn man nichtmal seinen Stundenplan an der Uni managen kann.
Und bei manchen Fächern (weiß es jetzt nur von Psychologie) kann man es gleich sein lassen mit studieren, wenn man einen Notendurchschnitt von gegen 2 hat und eigentlich auch als Psychologe tätig werden wollte. Der NC für den Master liegt glaube ich meist bei <1,6 und mit Bachelor allein darf man nicht praktizieren. Ich weiß nicht inwiefern Bachelor-Psychologen sonst verwertbar sind (für Firmen?) aber auch Psychologische Tests (IQ, Assessment) sollen eigentlich von einem "richtigen" Psychologen betreut werden, dh Bachelor reicht nicht
das dort Angeführte über Psychologen habe ich lediglich von einem Psychologie-Prof gehört. Falls jemand andere Informationen hat soll er bitte mein 2nd hand-wissen klarstellen bzw falsifizieren... wollte es bloß mal anführen weil irgendwie jedes 2.Mädel entweder Psychologie, Soziologie oder irgendwas auf Lehramt bzw. Erziehungswissenschaften macht.
Aber nach meinen Erfahrungen sollten es die meisten nicht allzu schwer haben. Das meiste in den Klausuren ist pures Auswendiglernen. Die einzige Ausnahme ist glaube ich Statistik... und ja auch in Soziologie gibt es Statistik und das nicht zu knapp. Also wer komplett kein Mathe versteht sollte sich auch das überlegen. Und Soziologie ist auch nicht!!! Sozialarbeit und hat eher weniger mit "Menschen helfen" zu tun.
das dort Angeführte über Psychologen habe ich lediglich von einem Psychologie-Prof gehört. Falls jemand andere Informationen hat soll er bitte mein 2nd hand-wissen klarstellen bzw falsifizieren... wollte es bloß mal anführen weil irgendwie jedes 2.Mädel entweder Psychologie, Soziologie oder irgendwas auf Lehramt bzw. Erziehungswissenschaften macht.
Aber nach meinen Erfahrungen sollten es die meisten nicht allzu schwer haben. Das meiste in den Klausuren ist pures Auswendiglernen. Die einzige Ausnahme ist glaube ich Statistik... und ja auch in Soziologie gibt es Statistik und das nicht zu knapp. Also wer komplett kein Mathe versteht sollte sich auch das überlegen. Und Soziologie ist auch nicht!!! Sozialarbeit und hat eher weniger mit "Menschen helfen" zu tun.
das dort Angeführte über Psychologen habe ich lediglich von einem Psychologie-Prof gehört. Falls jemand andere Informationen hat soll er bitte mein 2nd hand-wissen klarstellen bzw falsifizieren... wollte es bloß mal anführen weil irgendwie jedes 2.Mädel entweder Psychologie, Soziologie oder irgendwas auf Lehramt bzw. Erziehungswissenschaften macht.
Aber nach meinen Erfahrungen sollten es die meisten nicht allzu schwer haben. Das meiste in den Klausuren ist pures Auswendiglernen. Die einzige Ausnahme ist glaube ich Statistik... und ja auch in Soziologie gibt es Statistik und das nicht zu knapp. Also wer komplett kein Mathe versteht sollte sich auch das überlegen. Und Soziologie ist auch nicht!!! Sozialarbeit und hat eher weniger mit "Menschen helfen" zu tun.
Auch im Psychologiestudium hat man es nicht zu knapp mit Statistik und wissenschaftlichen Methoden zu tun (der berühmte "Statistikschein" ist bei weitem nicht die einzige Leistung in Statstik, die man erbringen muss!).
Es ist zwar nicht ganz Thema des Artikels, aber um Ihre indirekte Frage zu beantworten:
"Praktizieren" Sinne von "sich niederlassen und mit der Kasse abrechnen" können nur psychologische Psychotherapeuten nach mind. 3jähriger (kostenpflichtiger) Therapieausbildung.
"Richtige Psychologen" sind m.E. alle, die ein Psychologiestudium abgeschlossen haben - bislang der klassische "Diplom-Psychologe". Auch ein Absolvent eines Bachelorstudiums ist in meinen Augen ein Psychologe, wenn auch noch kein voll ausgebildeter. Er darf keine Therapieausbildung machen und i.d.R. nicht promovieren. Als was Bachelor-Psychologen so arbeiten werden, wird die Zukunft zeigen. Im diagnostischen Bereich sollte das eigentlich möglich sein.
Für den Master gelten an den Hochschulen recht unterschiedliche Zulassungsbedingungen. Nicht immer gibt es einen vorab festgelegten Notenschnitt als Voraussetzung. Außerdem wird es auch, zumindest an einigen Hochschulen, zu Wartezeitregelungen kommen. Ich würde jedenfalls nicht dazu raten, das Psychologiestudium gleich bleiben zu lassen, nur weil man evtl. nicht sofort einen Masterplatz bekommt.
Auch im Psychologiestudium hat man es nicht zu knapp mit Statistik und wissenschaftlichen Methoden zu tun (der berühmte "Statistikschein" ist bei weitem nicht die einzige Leistung in Statstik, die man erbringen muss!).
Es ist zwar nicht ganz Thema des Artikels, aber um Ihre indirekte Frage zu beantworten:
"Praktizieren" Sinne von "sich niederlassen und mit der Kasse abrechnen" können nur psychologische Psychotherapeuten nach mind. 3jähriger (kostenpflichtiger) Therapieausbildung.
"Richtige Psychologen" sind m.E. alle, die ein Psychologiestudium abgeschlossen haben - bislang der klassische "Diplom-Psychologe". Auch ein Absolvent eines Bachelorstudiums ist in meinen Augen ein Psychologe, wenn auch noch kein voll ausgebildeter. Er darf keine Therapieausbildung machen und i.d.R. nicht promovieren. Als was Bachelor-Psychologen so arbeiten werden, wird die Zukunft zeigen. Im diagnostischen Bereich sollte das eigentlich möglich sein.
Für den Master gelten an den Hochschulen recht unterschiedliche Zulassungsbedingungen. Nicht immer gibt es einen vorab festgelegten Notenschnitt als Voraussetzung. Außerdem wird es auch, zumindest an einigen Hochschulen, zu Wartezeitregelungen kommen. Ich würde jedenfalls nicht dazu raten, das Psychologiestudium gleich bleiben zu lassen, nur weil man evtl. nicht sofort einen Masterplatz bekommt.
Computer-Nerd hat automatisch auch keinen Geschmack bzgl. Klamotten und Styling und sieht aus wie ein klassischer Nerd.
Einfach etwas gesunde Selbstreflexion und Menschenkenntnis und schon öffnet einem Computerkenntnisse viele Türen.
Wer aussieht wie Omas Bettvorleger und sich ausnutzen lässt, ist selber schuld.
Ach man muss einfach nur aufpassen, dass man nicht zu übertrieben krass chillt und seine Arbeitsmotivation verliert.
Sonst endet man so wie 70% der Studenten, die dann rumheulen, wenn sie am Ende des Semesters mal 3-4 Wochen durchlernen müssen, weil sie das übrige Semester nur Party gemacht haben. (natürlich macht man auch Party, während man die 3-4 Wochen durchlernt).
Ach man muss einfach nur aufpassen, dass man nicht zu übertrieben krass chillt und seine Arbeitsmotivation verliert.
Sonst endet man so wie 70% der Studenten, die dann rumheulen, wenn sie am Ende des Semesters mal 3-4 Wochen durchlernen müssen, weil sie das übrige Semester nur Party gemacht haben. (natürlich macht man auch Party, während man die 3-4 Wochen durchlernt).
Nr. 1 hätte gereicht. Je mehr Leute man an der Uni kennt desto besser. Man kann Freunde oder Geschäftspartner fürs Leben kennenlernen. Der Rest erledigt sich (fast) von selbst.
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