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Emden, Eichstätt, Eberswalde – auch kleine oder unbekannte Studienorte haben einiges zu bieten. Zehn Beispiele von Alexandra Wolters

Stralsund

Da ist das: im Nordosten am Strelasund, einer Meerenge der Ostsee, kurz vor Rügen

Hochschulen: FH Stralsund

Studentenanteil: 4,5 Prozent

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Miete im Studentenwohnheim: 135 bis 193 €

ZEIT Studienführer 2012/2013
Dieser Text stammt aus dem aktuellen ZEIT Studienführer, der am Kiosk erhältlich ist.

Dieser Text stammt aus dem aktuellen ZEIT Studienführer, der am Kiosk erhältlich ist.

Das gibt’s nur hier: den Studiengang Baltic Management Studies und den kürzesten Weg vom Campus zur Ostsee (200 Meter)

Das gibt’s drum herum: lange Ostseestrände und die Boddenküste, für einen Ausflug zu den Kreidefelsen geht’s einfach über die Brücke nach Rügen

Bierpreis: 2,50 € für 0,4 l im Haus 8 auf dem Campus

Anzahl der Kinos: 2 (davon ein Programmkino)

Wenn Stralsund ein Lied wäre, dann: City Lights von Blank and Jones, sagt DJ Jörg vom Black Pearls

Leserkommentare
  1. ... in einer anonymen Grossstadt, die als einzigen Vorteil mehr und billigere Besäufnisse bietet. Und mehr Kinos. Wer's braucht...

    2 Leserempfehlungen
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    • Mike M.
    • 04. Februar 2013 17:47 Uhr

    ... (nicht nur eine Provinz-Disko mit Mainstream-Musik), aber auch für Sportgruppen, Fächervielfalt, Menschenvielfalt etc. etc. Auch auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis sollte man achten (Gegenbeispiel sind Ilmenau: Ingenieure oder Germersheim: Dolmetscherinnen) etc. etc. Es muss ja keine Großstadt 500.000+ sein.

    Gerade die Standorte mit einer FH oder einer Sparten-Uni mit 5.000 oder 10.000 Studierenden sind am Wochenende dagegen menschenleer, weil ohnehin alles heim zu Papa und Mama fährt. Wem das gefällt ... bitte! (Strand hat natürlich seinen Reiz). Man sollte nur wissen, worauf man sich einlässt.

  2. Also, wenn man das Studentenleben so richtig genießen, will dürfte doch gerade die Provinz ihren Charme haben, oder?

    Also, wenn ich mir den Massenbetrieb einer großen Universität anschaue, plus dem Gewusel und Beschränkungen einer Großstadt, also hohe Lebenshaltungskosten und die Mitstudenten sind über ein weites Gebiet verteilt, bekommt doch gerade so etwas, wie Stralsund seinen Charme: Man lernt Studenten anderer Fachbereiche kennen, kann sich am Strand vollaufen lassen und lernt im Grünen. Das mit dem Kino? Jo mei, in Zeiten von Beamer und Laptop gibt es doch Mittel und Wege.

    Studieren, wo andere Urlaub machen.

    3 Leserempfehlungen
    • Jumoo
    • 28. Januar 2013 23:58 Uhr

    und dazu auch noch die Höchststrafe, die man sich antun kann.

    • vkopf
    • 29. Januar 2013 0:13 Uhr

    Eine Lokalität mit dem Namen "Ruhestörung" existiert in Eichstätt nicht - ganz davon abgesehen ist der Bierpreis übertrieben hoch: er liegt in Wahrheit bei 1,80-270€...

    Eine Leserempfehlung
    • YMB
    • 29. Januar 2013 11:03 Uhr

    ab 250.000 Einwohnern ist man also schon Provinz???

    • Orbonos
    • 29. Januar 2013 12:08 Uhr

    Also wenn alle Städte so schlecht recherchiert sind wie Eichstätt ist dieser Artikel ein Aberwitz.

    Die Funde des Fossilien in der Gegend sind ein Merkmal des Altmühltals und nicht des Nördlinger Rieskraters.

    Die Erwähnte Bar ist überhaupt nicht existent und 3,20 bezahlt in Eichstätt niemand für ein 0,5l Bier. Soweit mir bekannt ist erhält man das billigste Bier in der Theke für 1,50 0,5 Liter und trinkt Gutmann und kein Hofmühl (hier bezeichnet als Solarbier)

    Der Autor hat es in keinster Weise geschafft die Studien- und Lebensbedingungen in Eichstätt einzufangen.
    Hier wären anzuführen Betreuungsschlüssel, Do it your self Character und Gemeinschaftsgefühl.

    Nicht umsonst heißt es unter den Eichstättern. "Eichstätt ist was du drauß machst"

    2 Leserempfehlungen
    • Chaddy
    • 29. Januar 2013 13:46 Uhr

    Großartige Rechercheleistung, den Autor sollte man für den Publitzer vorschlagen. :/
    Es gibt keine Örtlichkeit mit Namen "Ruhestörung" in Eichstätt. Und wenn jemandem ein 0,5er Bier für 3,20 € angeboten wird, wurde man kräftig übers Ohr gehauen. In der Theke kriegt man einen halben Liter Bier schon für 1,80 €.

    Und den Bezug zum Nördlinger Ries verstehe ich nicht, das ist selbst Luftlinie ca. 50 km entfernt. Fossilien gibts aber auch in Eichstätt selbst zu Genüge (u. a. den Archaeopteryx, der nebenbei bemerkt auch hier in der Gegend gefunden wurde), da muss man nicht extra ins Ries (was nicht heißen soll, dass sich ein Ausflug ins Ries nicht dennoch lohnen würde :) ).

    2 Leserempfehlungen
    • cghwbl
    • 29. Januar 2013 15:26 Uhr

    ...war ihr Reporter zu 100% nicht. Kein Student der KU würde solche Preise für Bier bezahlen, schon gar nicht in einer Kneipe die es nicht gibt. Schade, dass eine gute Idee für einen Artikel in solcher Form umgesetzt wurde. Ich kann nur allen empfehlen sich von der schönen Stadt im Altmühltal ein eigenes Bild zumachen, denn hier gilt wirklich "Studieren wo andere Urlaub machen". Die Studienbedingungen sind super und auch was die Freizeitgestaltung (tagsüber und nachts) angeht, steht Eichstätt keiner großen Stadt nach.

    Eine Leserempfehlung

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