Studienwahl? Zentrale Studienberatung! Wohnheimszimmer? Studentenwerk! Lernstress? Psychologische Beratung! Wir haben die wichtigsten Anlaufstellen gesammelt.

… bei der Studienwahl

An jeder Hochschule gibt es eine Zentrale Studienberatung. Dort können sich Schüler auch beraten lassen, wenn sie noch nicht sicher sind, ob sie überhaupt an dieser Hochschule studieren wollen. Man vereinbart online oder telefonisch einen Termin und bekommt dann alle Infos zum Studium: mögliche Studiengänge, was diese für Inhalte haben, wie sie ablaufen, wie man sich bewirbt und vieles andere. Über Studiengänge kann man sich vorab auch auf den Websites der Hochschulen informieren. Meist sind die einzelnen Studiengänge unter dem Stichwort "Studienangebot" aufgelistet.

… zum Wohnheimzimmer

Dafür bewirbt man sich online auf der Website des Studentenwerks am Studienort. Am besten, sobald man weiß, wo man studieren will. Wenn es mit dem Zimmer nicht klappt, gibt es beim Studentenwerk häufig auch Infos zu anderen Wohnmöglichkeiten und vorläufigen Notunterkünften.

… in Geldfragen

Wie kann ich mein Studium finanzieren? Mit dieser Frage ist man ebenfalls beim Studentenwerk an der richtigen Adresse. Die Mitarbeiter helfen beim Ausfüllen des kniffligen Bafög- Antrags, geben aber auch Tipps zu anderen Finanzierungsarten wie Stipendien. Auch die Studentenvertreter beim Asta beraten an vielen Unis zum Thema Bafög.

Dieser Text stammt aus dem ZEIT Studienführer 2015/2016.

… beim Stundenplan

Beispielstundenpläne liefern eine erste Idee davon, wie die Uni-Woche aussehen kann. Man findet sie meistens auf den Websites der Hochschulen für die verschiedenen Studiengänge. Je nach Fach sind aber auch viele Veranstaltungen vorgegeben, gerade im ersten Semester. Wer seinen Stundenplan selbst zusammenstellen muss, kann sich mit Fragen an die Fachschaft wenden oder an die Fachstudienberater, die es an jeder Fakultät gibt und die für bestimmte Studiengänge zuständig sind.

… bei Fragen zum Stoff

In Tutorien und Übungen wird der Stoff aus Vorlesungen oder Seminaren wiederholt und vertieft, meist von älteren Studenten. Dort kann man auch Fragen stellen. Weitergehende Fragen, etwa zu Literatur oder Themen für eine mündliche Prüfung, klärt man mit dem Dozenten, der die Vorlesung oder das Seminar hält. Dafür am besten in die wöchentliche Sprechstunde gehen (teils mit Anmeldung).

… bei der Hausarbeit

Wer die Gliederung seiner Hausarbeit abstimmen will oder beim Schreiben auf Probleme stößt, geht in die Sprechstunde des Dozenten, der das dazugehörige Seminar hält. Allerdings sollte es dabei nur um inhaltliche Fragen gehen. Wie man aus einem Buch zitiert oder ein Inhaltsverzeichnis anlegt, erfährt man in Kursen oder Tutorien zum wissenschaftlichen Schreiben. An manchen Hochschulen gibt es dafür eigene Schreibzentren. Wichtig: Wenn der Lehrstuhl eigene Formatierungsregeln auf seiner Internetseite veröffentlicht hat, sollte man sich daran halten. Manche Unis veranstalten außerdem regelmäßig eine "Lange Nacht der (aufgeschobenen) Hausarbeiten" (mehr dazu: schreibnacht.wordpress.com).

… bei Prüfungen

Zu Beginn des Studiums gibt es häufig eine Einführungs- oder Orientierungsveranstaltung, bei der unter anderem erklärt wird, wo, wann und wie man sich für Prüfungen anmeldet. Auch ein Blick in die Prüfungsordnung, die es in der Regel online gibt, lohnt sich. Bei Fragen hilft das Prüfungsamt. Wer wissen will, welche Themen bei einer Prüfung drankommen, fragt am besten Studenten in höheren Semestern.

… fürs Auslandssemester

Hochschulen haben Partner-Unis in anderen Ländern, an denen man ein Auslandssemester machen kann. Das International Office (auch: Akademisches Auslandsamt) informiert über die Studienmöglichkeiten dort und wie man sich bewirbt.

… für Praktikum und Jobs

Das Career-Center vermittelt Studenten Nebenjobs und Praktika – entweder über Aushänge oder eigene Online-Stellenbörsen. Häufig kann man sich auch auf einen E-Mail-Verteiler setzen lassen. In Sprechstunden beantworten Mitarbeiter Fragen zum Berufseinstieg, und es gibt Seminare, etwa darüber, wie man eine gute Präsentation hält oder über Gehalt verhandelt. Ebenfalls hilfreich: Studentenjobs in zwölf Städten auf stellenwerk.de.

… bei Lernstress und Konflikten

Für Studenten, die unter Schreibblockaden oder Prüfungsangst leiden oder sich in einer persönlichen Krise befinden, gibt es die psychologische oder psychosoziale Beratungsstelle. Hier kann man sich kostenlos von Psychologen beraten lassen. Auch Trainings und Gruppengespräche werden angeboten, etwa zu Zeitmanagement oder Entspannungstechniken. Wer nachts Redebedarf hat, kann in einigen Uni-Städten die Nightline anrufen, eine Telefon-Hotline von Studenten für Studenten.