Studenten in Österreich Lehrstunden in Demokratie
Die Dauerproteste in Österreich gefallen nicht allen. In Innsbruck wollten Studenten per Abstimmung erreichen, dass die Besetzer den Hörsaal freigeben - und scheiterten.
© Peter Unterthurner

Studenten in Innsbruck: Sollen wir billiges Mensa-Essen fordern?
Lukas vergräbt sein Gesicht in den Händen. Er weiß nicht so recht, was er sagen soll. Dabei wollte der 21-jährige Student der Wirtschaftswissenschaften es heute allen zeigen. Er wollte die "schweigende Mehrheit" mobilisieren und eine Auflösung der Uni-Besetzung basisdemokratisch herbeiführen. Er sitzt an einem Tisch im zweiten Stock der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (SoWi) der Leopold Franzens Universität Innsbruck und wirkt geknickt. "Die da unten sind gegen Barrieren im Studium, dabei sind sie selbst die größte Barriere", sagt er und fährt sich durch die Haare. Mit "die da unten" meint er die Besetzer. Die haben seinen Antrag auf Beendigung der Besetzung gerade auf spät in die Nacht verschoben. Er ist den Tränen nah und will eigentlich gar nicht mehr mit Journalisten sprechen. Eigentlich möchte er nur noch nach Hause.
Seit zwei Wochen sind Hörsäle an fast allen Universitäten Österreichs besetzt. Aus einer kleinen Demonstration in Wien wurde inzwischen die größte Studentenbewegung seit Ende der 1980er Jahre. Es geht um freien Zugang zu Bildung, um mehr Geld für die Universitäten, gegen die unzumutbaren Studienbedingungen und gegen die Verschulung des Studiums. Die Universität in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck wurde als eine der letzten besetzt. Vergangenen Donnerstag wurde nach einer Demonstration die Aula der Sozialwissenschaften gestürmt. Seitdem sind rund 200 Studierende ständig hier und wollen so schnell auch nicht wieder weg.
Lukas war das alles von Beginn an ein Dorn im Auge. Dass sich Karlheinz Töchterle, Rektor der Universität Innsbruck, für die Besetzung ausspricht, ist für ihn unverständlich. Er konnte es nicht ertragen, dass eine Minderheit von Studierenden "seine" Fakultät besetzt und Vorlesungen nicht mehr stattfinden können. Er ist Mitglied der christlich-sozialen Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft, die die Mehrheit in der Innsbrucker Studierendenvertretung stellt. Er wollte nicht tatenlos zusehen. Die Gegner formierten sich im Internet, auf Facebook. "Gebt die Sowi Aula frei" heißt die Gruppe, welche die "alternativen, linken Säufer" loswerden möchte und auf der ein User schreibt, er sei "voll geil" darauf, "den links autonomen Zecken in den Arsch zu treten".
Die Besetzer reagierten sofort: Vor einigen Tagen entschieden sie, dass eine Auflösung nur im Konsens beschlossen werden kann. "Die meisten studieren hier nicht einmal. Sie kommen von anderen Fakultäten und erdreisten sich, unsere Uni zu besetzen", wetterte Lukas noch ein paar Stunden früher. Um 18 Uhr kommt er durch die Drehtür gerauscht, gefolgt von einem Pulk von Sympathisanten, stellt sich den Journalisten und wirkt siegessicher. Die Aula ist zum Bersten gefüllt. Über 800 Studierende sind gekommen, viele davon zum ersten Mal, wie der Biologiestudent in der letzten Reihe. "Ich möchte mir einmal ansehen, was die hier machen. Ob ich für eine Auflösung abstimmen werde, weiß ich noch nicht", sagt er. Seine zwei Begleiter nicken. "Heute müssen die Besetzer zeigen, was sie leisten und ob es uns das wert sein soll, dass wir einen Hörsaal weniger haben", sagt eine Studentin.
Kurz nach Beginn des Plenums prescht Lukas vor. Er schnappt sich das Mikrofon und stellt seinen Antrag. "Wie soll es mit der Besetzung weitergehen", lautet er und soll als Tagesordnungspunkt eins behandelt werden. Sofort kommt der Gegenantrag: "Das Thema soll behandelt werden, aber als Punkt sechs", fordert eine Studentin und bekommt frenetischen Applaus. Ihr Antrag wird angenommen: Erst spät in der Nacht wird über das Anliegen verhandelt werden. Lukas ist fassungslos. In Scharen verlassen schon jetzt seine Anhänger das Plenum. Die Konterrevolution ist vorbei, bevor sie angefangen hat. "So lang bleibt doch niemand hier", jammert er. Die Studierenden in der Aula bezeichnet er als "Besatzer" und die hätten es mit diesem Trick geschafft, die Debatte im Keim zu ersticken.
In der Aula wird inzwischen die Tagesordnung abgearbeitet. Es ist ein mühsamer Prozess. Alles muss basisdemokratisch beschlossen werden, jeder kann Anträge und Gegenanträge einbringen und sich zu Wort melden. Soll billiges Essen in der Mensa tatsächlich eine Forderung sein? In der Frage gibt es keine Einigkeit. Sollen nicht nur die Vertreter, die auf der anstehenden Pressekonferenz die Besetzer repräsentieren, geschlechtergerecht verteilt sein, sondern soll auch darauf geachtet werden, dass die anwesenden Journalisten einer Quote entsprechen? Viele sind genervt.
Peter Viertbauer ist Mitglied der Arbeitsgruppe Aktionismus und sitzt vor der Aula beim "Infocafé". "Ja, natürlich ist das nicht immer einfach. Aber so ist Demokratie eben", sagt er. Viertbauer studiert Wirtschaftswissenschaften und Jura. Er ist seit Beginn der Besetzung dabei. "Aber auch wenn es oft schwierig ist, die Sache ist es wert", sagt er. Eine Kollegin von ihm geht ins Freie, zündet sich eine Zigarette an und bläst den Rauch langsam wieder aus. "Wenn die Sache mit den Journalisten durchgegangen wäre, dann hätte ich einen Antrag gestellt, dass auch das Plenum quotengerecht besetzt sein soll", sagt sie entnervt.
Nach fast sechs Stunden im Plenum ist es so weit. Von der Facebook-Gruppe hat fast niemand so lange durchgehalten. Trotzdem soll nun darüber abgestimmt werden, ob die Besetzung weitergeht oder nicht. Ein Doktorand der Politikwissenschaft, der gleichzeitig Pressesprecher der Tiroler Grünen ist, verliest ein flammendes Papier, das zum Weitermachen aufruft. Der Applaus ist ohrenbetäubend. Lukas, der noch vor wenigen Stunden nur noch nach Hause wollte, ist auch wiedergekommen. Er hat gerötete Augen.
"Ich bin ja gar nicht gegen die Besatzung, ich war eigentlich immer ein Fan davon", sagt er und erntet verwunderte Blicke. "Ich möchte doch nur, dass meine Vorlesungen stattfinden." Um halb eins wird schließlich abgestimmt. Sieben Stimmen sind gegen eine Fortsetzung der Besetzung, 370 dafür, darunter auch Lukas. Er will sich mit Besetzern treffen, um über Möglichkeiten zu diskutieren, wie trotz Blockade der Aula Vorlesungen stattfinden können. Und im Forum der Facebook-Gruppe wird unterdessen schon diskutiert, wann ein nächster Versuch zur Auflösung der Besetzung gestartet werden soll.
- Datum 04.11.2009 - 15:51 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Der arme Lukas. :-)
Als ich noch an der Uni Hamburg studiert habe gab es dort ebenfalls Experten aus den einschlägigen Taxifahrer-Studienfächern, die Hörsäle für Vorlesungen blockiert haben, die sie selbst garnicht besucht haben. Genau wie in diesem Fall hatte das Ganze mit Demoktratie nie etwas zu tun, sondern wurde über Asta-Versammlungen mitten am Tag, wiederum während Vorlesungszeiten, "legitimiert". Die Geisteshaltung von totalitären Kommunisten wird hier früh eingeübt.
Der Einsatz von Lukas Leys ist beachtenswert und die Frustration verständlich, die beim Kampf gegen Berufs-"Aktivisten" eintritt.
1. Der "arme" Lukas..ich muss weinen..
2. Eh klar Ronnyx...wenn man sonst nicht schlich kontern kann, dann mit Polemik "wie Kommunismus"...ich muss ihnen anhand ihrer Aussage unterstellen, dass sie wissenschaftlich keine Ahnung vom Kommunismus haben!
1. Der "arme" Lukas..ich muss weinen..
2. Eh klar Ronnyx...wenn man sonst nicht schlich kontern kann, dann mit Polemik "wie Kommunismus"...ich muss ihnen anhand ihrer Aussage unterstellen, dass sie wissenschaftlich keine Ahnung vom Kommunismus haben!
Wenn den Besetzern wirklich was an Demokratie liegen würde, dann wären
a) auch die eingeladen worden, welche die finanzielle Hauptlast der Unis tragen, nämlich die Steuerzahler, und
b) nur diejenigen Studenten stimmberechtigt gewesen, die auch an der betreffenden Uni studieren, nicht aber die von anderen Unis,
c) wären die Abstimmungen nicht Hauruckartig durchgeführt worden, sondern ein fairer Termin im Voraus festgelegt worden, wo möglichst alle interessierten Stimmberechtigten hätten teilnehmen können, also keine Abstimmung mitten in der Nacht übers gratis Mensaessen.
Ein Lehrstück in Demokratie ist das Ganze beileibe nicht. Demokratie heisst auch, Kompromisse schliessen. Aber daran scheint es den Besetzern nicht zu liegen. Offenbar wollen sie bloss einseitig ihre Forderungen durchsetzen, damit sie schön ihre Fächer studieren können, von denen sie später eh nicht leben können, und die Steuerzahler dürfen alles brav finanzieren, aber ihrerseits keine Bedingungen festlegen.
Schauts euch mal die Homepage der Besetzer-StudentenInnen aus Innsbruck an: www.sowimax.at
1) Die BesetzerInnen sind von allen Fakultäten der Universität Innsbruck und besetzen ihren eigenen Hörsaal!
2) Es wurde darüber mit sehr großer Mehrheit abgestimmt die Besetzung mit allen anwesenden zu diskutieren. Es wurde weiters mit sehr großer Mehrheit abgestimmt diese Diskussion am Ende des Plenums zu führen.
Warum am Ende? Weil man nur objektiv über etwas abstimmen kann was man auch kennt und mit dem man sich beschäftigt hat. Die "GegnerInnen" hatten so Gelegenheit sich live zu Beteiligen und eine Meinung über Basisdemokratie und 5 Tage Besetzunsarbeit, konkrete Forderungen etc. zu bilden. Dass Basisdemokratie funktioniert (aber ev. etwas zeitaufwändig ist) wurde mit großer Begeisterung im randvollen HS bewiesen.
Leider verließen aber viele potentielle GegnerInnen den HS und beteiligten sich nicht an der Schlussdiskussion. Man könnte meinen sie waren eben nicht wirklich entschlossen für ihr Anliegen zu argumentieren oder sie wurden ganz einfach überzeugt!
3) Es war/ist nie das Ziel gewesen zu blockieren und andere von Vorlesungen abzuhalten. Ziemlich am Anfang der Besetzung wurde das Rektorat vom Plenum offiziell aufgefordert Ersatz-Räume für die betroffen VOs zu finden. Was zum großen Teil auch gelungen ist!
4) Berufsaktivisten?! Der aufgestaute Unmut unter den Studierenden hat sich spontan in eine - mitlerweile 7 tägige - Besetzung verwandelt.
Grüße aus Innsbruck!
es braucht keine spezielle Einladung. JEDER ist sehr willkommen. Das ist keine geschlossene Veranstaltung mit Türstehern. Komm mal klar...
da verwechselt wohl jemand die Staatsformen...anderenfalls ist irhe Aussage nicht anders zu erklären, swissmiss 7 ;-)
Demokratie und Protest sind nicht junktimiert!
Das eine ist eine Staatsform/politische Gesinnung udn hat mit den anderen nicht notwendigerweise etwas zu tun...
Schauts euch mal die Homepage der Besetzer-StudentenInnen aus Innsbruck an: www.sowimax.at
1) Die BesetzerInnen sind von allen Fakultäten der Universität Innsbruck und besetzen ihren eigenen Hörsaal!
2) Es wurde darüber mit sehr großer Mehrheit abgestimmt die Besetzung mit allen anwesenden zu diskutieren. Es wurde weiters mit sehr großer Mehrheit abgestimmt diese Diskussion am Ende des Plenums zu führen.
Warum am Ende? Weil man nur objektiv über etwas abstimmen kann was man auch kennt und mit dem man sich beschäftigt hat. Die "GegnerInnen" hatten so Gelegenheit sich live zu Beteiligen und eine Meinung über Basisdemokratie und 5 Tage Besetzunsarbeit, konkrete Forderungen etc. zu bilden. Dass Basisdemokratie funktioniert (aber ev. etwas zeitaufwändig ist) wurde mit großer Begeisterung im randvollen HS bewiesen.
Leider verließen aber viele potentielle GegnerInnen den HS und beteiligten sich nicht an der Schlussdiskussion. Man könnte meinen sie waren eben nicht wirklich entschlossen für ihr Anliegen zu argumentieren oder sie wurden ganz einfach überzeugt!
3) Es war/ist nie das Ziel gewesen zu blockieren und andere von Vorlesungen abzuhalten. Ziemlich am Anfang der Besetzung wurde das Rektorat vom Plenum offiziell aufgefordert Ersatz-Räume für die betroffen VOs zu finden. Was zum großen Teil auch gelungen ist!
4) Berufsaktivisten?! Der aufgestaute Unmut unter den Studierenden hat sich spontan in eine - mitlerweile 7 tägige - Besetzung verwandelt.
Grüße aus Innsbruck!
es braucht keine spezielle Einladung. JEDER ist sehr willkommen. Das ist keine geschlossene Veranstaltung mit Türstehern. Komm mal klar...
da verwechselt wohl jemand die Staatsformen...anderenfalls ist irhe Aussage nicht anders zu erklären, swissmiss 7 ;-)
Demokratie und Protest sind nicht junktimiert!
Das eine ist eine Staatsform/politische Gesinnung udn hat mit den anderen nicht notwendigerweise etwas zu tun...
Wie wär's wenn du dich zuerst informierst bevor du hier Kommentare abgibst? Am letzten Absatz ist ersichtlich, dass du an einer sachlichen Diskussion sowieso nicht interessiert bist (Woher weisst du was die Besetzer studieren? Woher weisst du dass sie keine Steuern zahlen?), aber für alle anderen mal ein paar Richtigstellungen:
a) Es ist explizit JEDER eingeladen, egal ob Befürworter oder Gegner; sogar du bist willkommen.
b) In Innsbruck gibt es nur eine einzige "volle" Universität, dieser gehört auch die überwältigende Mehrheit der Studenten an. Allerdings gibt es verschiedene Standorte (SoWi, GeiWi, Technik, ...). Falls du hier die Standorte gemeint hast: Wer an welchem Standort studiert ist nicht kontrollierbar. Manche Studienrichtungen sind auch über mehrere Standorte verteilt.
c) Was soll denn bitte "Hauruckartig" bedeuten? Über die Tagesordnung wurde zu Beginn des Plenums abgestimmt und die Mehrheit hat sich klar für eine spätere Behandlung dieses Punktes ausgesprochen. Das soll jetzt undemokratisch sein?
Dass es den Gegner nicht einmal zum Abstimmungszeitpunkt erscheinen (Ja, richtig gelesen: Es besteht keine Anwesenheitspflicht bei der Behandlung von uninteressanten Punkten!) sagt eine ganze Menge darüber aus wie wichtig es denen wirklich war. Und dass der Initiator der ganzen Aktion noch dazu in entsprechenden politischen Parteien aktiv ist gibt dem ganzen einen üblen Beigeschmack...
Schauts euch mal die Homepage der Besetzer-StudentenInnen aus Innsbruck an: www.sowimax.at
1) Die BesetzerInnen sind von allen Fakultäten der Universität Innsbruck und besetzen ihren eigenen Hörsaal!
2) Es wurde darüber mit sehr großer Mehrheit abgestimmt die Besetzung mit allen anwesenden zu diskutieren. Es wurde weiters mit sehr großer Mehrheit abgestimmt diese Diskussion am Ende des Plenums zu führen.
Warum am Ende? Weil man nur objektiv über etwas abstimmen kann was man auch kennt und mit dem man sich beschäftigt hat. Die "GegnerInnen" hatten so Gelegenheit sich live zu Beteiligen und eine Meinung über Basisdemokratie und 5 Tage Besetzunsarbeit, konkrete Forderungen etc. zu bilden. Dass Basisdemokratie funktioniert (aber ev. etwas zeitaufwändig ist) wurde mit großer Begeisterung im randvollen HS bewiesen.
Leider verließen aber viele potentielle GegnerInnen den HS und beteiligten sich nicht an der Schlussdiskussion. Man könnte meinen sie waren eben nicht wirklich entschlossen für ihr Anliegen zu argumentieren oder sie wurden ganz einfach überzeugt!
3) Es war/ist nie das Ziel gewesen zu blockieren und andere von Vorlesungen abzuhalten. Ziemlich am Anfang der Besetzung wurde das Rektorat vom Plenum offiziell aufgefordert Ersatz-Räume für die betroffen VOs zu finden. Was zum großen Teil auch gelungen ist!
4) Berufsaktivisten?! Der aufgestaute Unmut unter den Studierenden hat sich spontan in eine - mitlerweile 7 tägige - Besetzung verwandelt.
Grüße aus Innsbruck!
Übrigens wird die Besetzung vom Rektorat geduldet und unterstützt!
Für alle, die hier nicht nur "hauruckartigen Kommentare" abgeben sondern sich zuvor selbst ein Bild machen wollen, nachfolgend noch der Link zum Live-Stream: http://www.ustream.tv/cha... (Das Abendplenum findet i.d.R. täglich um 18.30 Uhr statt)
für Weicheier von Studenten? Nicht mal bis 1 Uhr nachts wollen sie aufbleiben, wenn es um ihre essentiellen Positionen geht? Meine Herren! Glaubt eigentlich IRGEND JEMAND, dass dieses Procedere (wichtige Abstimmungen auf späte Termine zu legen) in der "großen" Politik nicht gang und gäbe ist? Naja, dann verdienen sie es nicht besser...
"Und die Reichspogromnacht war auch spontan.... ganz böser Beigeschmack"
Was ist das denn wieder für ein dämlicher Vergleich? Da wird am Wort "spontan" der Nazivergleich aufgehängt. Komisch, bisher wurden noch keine Fenster von jüdischen Läden eingeworfen, oder Synagogen abgefackelt. Es ist schon erschreckend, wie schnell diese an den Haaren herbeigezogenen Nazivergleiche ausgepackt werden.
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