Debatte

Wie gleichberechtigt sind wir?

Wie können Männer und Frauen schon im Studium die Weichen für ein gleichberechtigtes Leben stellen? Darüber streiten die ZEIT CAMPUS-Autoren Inge Kutter und Justus Bender.

Eigentlich können Frauen und Männer heute alles haben: Eine hervorragende Bildung, Erfolg im Beruf und ein Familienleben – doch wie sieht die Realität aus? Ist das nur eine Wunschvorstellung? Muss letztlich immer einer zurückstecken? Die ZEIT CAMPUS-Autoren Inge Kutter und Justus Bender streiten über die aktuelle ZEIT CAMPUS-Titelgeschichte "Frauen sind besser, aber Männer kriegen die Jobs".

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Mit Kuschelfächern macht man keine Karriere

Justus Bender

Im Berufsleben bestimmen immer noch die Männer

Inge Kutter

 
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Leser-Kommentare

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  1. "... und sie werden in einer Währung bezahlt, die nichts mit Geld oder Macht zu tun hat ..."

    Wer dachte da nicht sofort an Sex :) ?
    Also für diese Währung würden die Männer die Welt erobern.

  2. ... beide haben doch Recht! Ich jedenfalls konnte nicht sehen, inwiefern sich diese Positionen widersprechen sollten.

    • 04.03.2010 um 15:56 Uhr
    • Urian

    Die Gleichberechtigung der Geschlechter wird erreicht sein

    - wenn bei der Gestaltung des Schulunterrichts die geschlechtsspezifischen Bedürfnisse der Jungen respektiert und berücksichtigt werden, statt sie zu zwingen, sich Unterrichtskonzepten zu unterwerfen, die ausschließlich auf Bedürfnisse von Mädchen zugeschnitten sind,

    - wenn Jungen und Mädchen in der Schule für gleiche Leistung gleich bewertet werden,

    - wenn besonders gefährliche und gesundheitsschädliche Berufe keine reinen Männerberufe mehr sind, demzufolge die Zahl tödlicher Arbeitsunfälle nicht mehr 90/10 zu Lasten der Männer verteilt ist, sondern 50/50,

    - wenn auf den Grabsteinen der Kriegsfriedhöfe genau so viele weibliche Vornamen stehen wie männliche,

    - wenn die medizinische Versorgung der Männer so gut ist wie die der Frauen und dadurch (und durch Erfüllung der beiden vorgenannten Voraussetzungen) der Unterschied in der Lebenserwartung verschwindet,

    - wenn Frauen ihren Lebensunterhalt grundsätzlich durch eigene Arbeit verdienen müssen und nicht mehr die Wahl haben, stattdessen auf Kosten von Männern zu leben,

    - wenn überhaupt Frauen keine Extrawürste und keinerlei Schonung mehr bekommen, weil alle Männer aufgehört haben, sich als Beschützer und Versorger der Frauen zu gerieren,

    - wenn Männer und Frauen für die gleichen Straftaten gleich hart bestraft werden,

    (Fortsetzung folgt)

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    Sind denn Männer wirklich solche Jammerlappen geworden? Dieses Bild bekomme ich, wenn ich die Kommentare hier lese...

    Idiotisch   Deftone

    Schulintericht wird so ausgestaltet wie Mädchen lernen? Wie lernen Mädchen denn? Ich finde es sehr dämlich, mit verlaub, lernweisen von Geschlechtern abhängig zu machen. Das ist eien individuelle sache, wobei es sicherlich methoden gibt, die die meisten bedient, das kann aber nur eine methode sien, die auf die einzelnen eingeht.e gal welches geschlecht. Lächerlich ihre behauptung.

    viele wietere ihrer Behuaptungen sind nicht belegt und reine phantsie ihrerseits.

    Gleichberechtigung ist erreicht, wenn keineGeschlechterrollen mehr auferlegt werden und Frauen die mänllich wiren nicht als lesben udn männer die weiblich wirken als schwuchteln abgetan werden. Gleichberehtigung gibt es erst, wenn das geschlecht keine rolle spielt und vielleich tnichteinmal durch biologische merkmale bestimmt wird. Wenn Männer Kleider tragen können und Lange haare. Wenn Schwul sein genauso normal und häufig ist wie hetero oder bisexuell sien. Wenn all diese gesellschaftlich gebauten idiotischen kategorien wegfallen und wir uns als individuen gegenüber stehen und nicht als zwe fremde gruppen, von der die eine seit menschheitsgedenken unterdrückt wird.

    • 04.03.2010 um 15:57 Uhr
    • Urian

    - wenn Bücher mit Titeln wie „Manifest zur Vernichtung der Männer“, „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“ oder „Eine Krankheit namens Mann“ nicht mehr in Buchläden zu finden sind, sondern in der Asservatenkammer der Staatsanwaltschaft und die AutorInnen wegen Volksverhetzung bestraft werden,

    - wenn sexistische Hetz- und Hassparolen gegen Männer genau so verpönt sind wie die gegen Frauen,

    Kurzum, wenn die Privilegierungen der Frauen abgeschafft und ersetzt werden durch eine Gleichberechtigung, die diese Bezeichnung verdient.

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    wenn Frauen ebenso Grundwehrdienst oder Ersatzdienst leisten müssen, wie Männer

    wenn Männer eben so einfach das Sorgerecht für ihre Kinder erhalten wie Frauen

    wenn es mehr Frauen gibt, die bereit sind das Familieneinkommen zu verdienen und zwar nicht nur als Alleinerziehende, sondern auch wenn der Mann die Familienarbeit leistet

    In einem Bericht über Frau Käßmann habe ich vor kurzem gelesen, dass sie nebenher noch 4 Töchter erzogen hätte. Ich glaube mich zu erinnern, dass der Ehemann zu dieser Zeit die Familienarbeit organisiert und zuhause war oder zumindest nur Teilzeit gearbeitet hat. Bei keinem Mann in vergleichbarer Situation würde man sagen, dass er nebenher noch 4 Töchter groß gezogen hat, wenn die Frau daheim gewesen wäre.

    • 04.03.2010 um 16:01 Uhr
    • Crest

    statt: „Männer müssen Familie als ihr neues Projekt begreifen“

    lies: Es sollte Männern leicht gemacht werden, Familie als ihr neues Projekt begreifen zu können.

    (Und wenn sie dennoch nicht "anbeissen"? Dann ist das deren Entscheidung.)

    Darüberhinaus glaube ich mittlerweile, dass der alte Satz (leicht abgewandelt) doch seine Richtigkeit hat:

    "You can't keep a good woman down."

    Herzlichst Crest

  3. Weder von Herrn Bender: Ich lege es nicht zwangsläufig auf "Gleichheit" an, sondern dass ich mit meiner Partnerin ein komplementär-harmonisches Verhältnis leben kann.

    Noch von Frau Kutter: diese schmeißt in ihrem verkrampft dargestellten Plädoyer mit Diktaten geradezu um sich. Die erwähnten Umfragen über nestwärmende männliche Studenten sprechen nicht automatisch für mich.

    Meine Aufforderung an beide: hören Sie auf, die Bevölkerung in zwei Massen einzuteilen und zu verkünden, was "die Männer", bzw. "die Frauen" wollen! Begreifen Sie stattdessen die Menschen als Individuen, lassen Sie diese sich ineinander verlieben, Kompromisse schließen - und akzeptieren Sie das Ergebnis!

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    so sollte es sein   saubersagich

    frauen sehen aber gleichberechtigung darin, dass sie alles entscheiden dürfen und der mann sollte diese entscheidungen dann auch willenlos, ohne eigene finanzieren, und frauen mit niederem bildungsstand, die halbtags arbeiten sollen gefälligst gleich viel verdienen wie der männliche akademiker und mindestens die selbe pensionsansprüche haben, egal ob mit oder ohne kind

    schon mal frauengesundheitsbeauftragte und männergesundheistbeauftragte gegoogelt??

    ca. 6660 ergebnisse zu 1 (das aber keines ist)

    „Männer müssen Familie als ihr neues Projekt begreifen“

    diesen job wollen nicht mal frauen machen, aber männer sollen das als projekt empfinden, auch interessant was angeblich lt frau so männer wollen, wenn man eine umfrage heranzieht udn daraus schlussfolgerungen zieht, die mit verlaub wirr und unzusammenhängend sind, es handelt sich eher um wünsche der frauen

    erstens darf der arbeitgeber niemanden fragen, wie seine familienplanung aussieht, daher ist ein mann schlecht beraten, wenn er bei den wirtschaftlich schlechten zeiten schon beim bewerbungsgespräch eine lange auszeit wegen des nachwuchses in betracht ziehen will, das ist wo wie wenn ein bewerber bevor er den job hat, schon urlaub will

    zweitens, da männer keinerlei rechte haben, mitzubestimmen wie, wo wann und überhaupt, ist der wunsch der frauen, dass männer bei der bewerbung kinderwünsche deponiren sinnlos, auch die rechtssprechung steht dem wunsch der faruen gegenüber, denn nach scheidungen bekommen über 85% der frauen das sorgerecht, daher wissen auch die personalchefs wer am ende des tages das kind an der backe haben wird, mit sicherheit nicht der mann, der muss finanziell dafür gerade stehen, daher werden männer nie in die vrelegenheit kommen, ihrem chef auskunft zu erteilen müssen und sie werden mehr verdienen, denn es kommt am ende den kindern zu gute

    der beiden filme auffällt

    der mann gibt den frauen viele ratschläge was sie besser machen könnten, wenn sie denn wollten, also in bezug auf ausbildung (was studieren, damit man in führungspositionen kommt germanistik ist da nicht hilfreich), parteiarbeit - anzahl der weibl. parteimitglieder), in bezug auf partnerwahl der frauen (immer besser ausgebildet und überlegen und eher finanziell solvent)

    die frau behandelt im gegensatz eigentlich nur einen wunsch der frauen, sie will familienarbeit abgeben, sich nur die feinen dinge rauspicken, und vorschläge was sich verbessern soll fehlanzeige, kernaussage "der mann soll das machen was ich nicht machen will" - schöne auffassung von partnerschaft
    übrigens was passiert dann nach einer scheidung?? aha dann geht es wahrscheinlich ganz schnell in alte rollenbilder, der mann der alleinernährer und die frau bleibt zu hause beim kind
    übrigens gibt es auch genügend untersuchungen, die belegen, dass es vor allem die frauen sind, die den männern den umgang mit dem kind erschweren - kein wunder dass bei laufender kritik männer sich zurückziehen

  4. [entfernt auf Wunsch des Autors (Doppelposting). Die Redaktion/vv]

  5. Es wäre gut, wenn einer von den Beiträgen gelöscht werden könnte - gab Probleme beim erstmaligen Senden. -Danke

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  • Von Inge Kutter | Justus Bender
  • Datum 4.3.2010 - 16:03 Uhr
  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Kommentare 55
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  • Schlagworte Student | Hochschule | Gleichberechtigung | Mann | Frau
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