Christine Schweigel
, 26, studiert im 5. Semester Agrarwissenschaften im Masterstudiengang an der HU Berlin:
In einer mündlichen Prüfung hatte ich vergessen, mein Handy auszuschalten. Ausgerechnet da hat eine Freundin von mir angerufen. Nervös wie ich war, habe ich sie nur weggedrückt anstatt das Ding auszuschalten. Kurz später klingelte es schon wieder – natürlich musste sie es noch einmal probieren. Die Prüfer waren gereizt. Der Kommentar bei der Prüfungsauswertung: "Sie haben bewiesen, auch unter schwierigen äußeren Bedingungen Sachverhalte richtig darstellen zu  können."

Marc Anders, 21, 
studiert im 5.Semester BWL an der HU Berlin:
Ich habe eine Seminararbeit auf den letzten Drücker fertiggemacht, und weil ich keine Zeit mehr hatte, als Quellenangabe für alle meine Thesen "www.xxx.de" angeführt – im Sinne von "ist ja egal". Meist prüfen die Profs die Links ja eh nicht. Der meinige hat das aber doch getan – und ist auf der Homepage des Beathe Uhse Sexshop gelandet. Die Benotung der Arbeit war dann nicht ganz so humorvoll.

Joel Schumann
, 24, studiert im 8. Semester Philosophie an der Uni Marburg:
Der Kommilitone, der gerade sein Referat hielt, hat ziemlich viel Mist geredet. Da hat mich der Professor gefragt, ob der denn bekifft sei. Ich wusste es – und habe angefangen, ganz peinlich zu lachen.
Da dachte der Prof natürlich, ich sei ebenfalls bekifft. Obwohl ich das gar nicht war.