Pflaumenschnaps, Muppets, kein Fußball
© Tobias Jochheim
Tobias Möcking, 25, studiert Sport, Gesundheit und Prävention im 3. Semester an der Deutschen Sporthochschule Köln
"Ich freue mich auf jeden Fall volles Programm auf Weihnachten zuhause! Gutes Essen, gutes Bier, guter Wein... und das alles in gemütlicher Atmosphäre am Kamin mit meinen Eltern, meiner Freundin und den besten Brüdern der Welt. Am zweiten Weihnachtstag geht's dann zur Familie meiner Freundin. Ihre Mutter kommt gebürtig aus Tschechien und kocht sehr gut, so dass ich mich auch da auf das Essen freue. Das einzige was mich nervt, sind die Kopfschmerzen vom Sliwowitz am nächsten Tag – der Pflaumenschnaps wird nämlich großzügig ausgeschenkt…"
© Tobias Jochheim
Laura Fiesel, 23, studiert Wirtschaftswissenschaften im 7. Semester an der TU Dortmund
"Ich freue mich nicht erst auf Heiligabend, sondern schon auf den 23. Dezember. Dann fahre ich zu meinen Eltern, zum Baum schmücken und Bratäpfel essen. Statt in die Kirche zu gehen, gucken wir jedes Jahr alle gemeinsam die Muppets-Weihnachtsgeschichte – früher auf Videokassette, heute auf DVD. Nach der Bescherung fahren wir zu Freunden und feiern gemeinsam mit ihnen und viel Sekt am warmen Kamin. Danach strömt das ganze Dorf in ein Café, wo bis 2 oder 3 Uhr einfach erzählt wird. Bis dahin stört mich allerdings, wie voll die Innenstädte sind. Alle sind gestresst und unachtsam. Wenn ich vor die Tür gehe, werde ich ständig fast umgerannt. Weihnachtsmusik hingegen finde ich schön – und empfehle allen die Christmas Radio App!"
© Tobias Jochheim
Gregor Damm, 24, studiert im 9. Semester Politikmanagement an der Uni Duisburg-Essen
"Ich freue mich besonders auf das Zusammensein und Essen mit meiner Familie. Aus Tradition gibt es bei uns nichts übertrieben Großes und Ausgefallenes, sondern Bockwurst mit Kartoffelsalat. Am Ersten Weihnachtstag geht es dann mit allen alten Freunden zu einer der besten Partys des Jahres. Was nervt: Die Winterpause! Keine Bundesliga, kein DFB-Pokal, keine Champions League. Auch die Dauerbeschallung mit Last Christmas macht mich fertig. Die vollen Innenstädte sind mir dagegen völlig egal – ich kaufe eh alle Geschenke im Internet."
- Datum 21.12.2011 - 17:55 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Krass. Keiner geht in die Kirche
einer!
.. finde ich sehr gut!
Es gibt schon einige gläubige Studenten. Die sind nur in der erheblichen Minderzahl. Ich denke sogar, dass es mehr praktizierende Muslime als Christen unter Studenten gibt.
Das grundlegende Problem mit der Kirche besteht darin, dass man im Studium wissenschaftliches Arbeiten lehrt, d. h. zum Beispiel keine Annahmen ohne Quelle einfach zu akzeptieren. Und jetzt sollen sie plötzlich an die Geschichten um Jesus glauben und in die Kirche gehen? Das würde bei den meisten doch innere Konflikte auslösen.
Das heißt nicht, dass Studenten ungläubig sind. Mir sind viele begegnet, die schon einen gewissen Glauben besitzen. Der legt sich jedoch nicht auf eine bestimmte Religion fest, sondern geht mehr in die Richtung »irgend etwas wird es da schon geben, das wir noch nicht erkannt haben oder nie erkennen werden«.
einer!
.. finde ich sehr gut!
Es gibt schon einige gläubige Studenten. Die sind nur in der erheblichen Minderzahl. Ich denke sogar, dass es mehr praktizierende Muslime als Christen unter Studenten gibt.
Das grundlegende Problem mit der Kirche besteht darin, dass man im Studium wissenschaftliches Arbeiten lehrt, d. h. zum Beispiel keine Annahmen ohne Quelle einfach zu akzeptieren. Und jetzt sollen sie plötzlich an die Geschichten um Jesus glauben und in die Kirche gehen? Das würde bei den meisten doch innere Konflikte auslösen.
Das heißt nicht, dass Studenten ungläubig sind. Mir sind viele begegnet, die schon einen gewissen Glauben besitzen. Der legt sich jedoch nicht auf eine bestimmte Religion fest, sondern geht mehr in die Richtung »irgend etwas wird es da schon geben, das wir noch nicht erkannt haben oder nie erkennen werden«.
MINT-Studenten sind mal wieder sehr zahlreich zu Wort gekommen.
Entfernt. Bemühen Sie sich um einen sachlichen und konstruktiven Kommentarstil. Die Redaktion/mak
Liegt wohl and der Zusammensetzung des Zeit Redaktionsteams
... die Ruhrgebietshochschulen zu sein.
Da wird es aber nichts mit dem Weihnachtsessen "bei den Eltern in der deutschen Provinz". Denn fast jeder der hier studiert, hat die Eltern gleich um die Ecke.
Entfernt. Bemühen Sie sich um einen sachlichen und konstruktiven Kommentarstil. Die Redaktion/mak
Liegt wohl and der Zusammensetzung des Zeit Redaktionsteams
... die Ruhrgebietshochschulen zu sein.
Da wird es aber nichts mit dem Weihnachtsessen "bei den Eltern in der deutschen Provinz". Denn fast jeder der hier studiert, hat die Eltern gleich um die Ecke.
einer!
.. finde ich sehr gut!
Warum?
Warum?
Warum?
es jedoch für sehr gut Halte das Menschen irrationale Überzeugungen jeder Art ablehnen find ich dies sehr gut.
es jedoch für sehr gut Halte das Menschen irrationale Überzeugungen jeder Art ablehnen find ich dies sehr gut.
Es wurde ja hier schon oft angesprochen, dass MINT-Studenten hier systematisch ausgeklammert werden. Woher rührt nur diese nicht mehr ganz so latente Abneigung der Zeit-Redaktion?
Da werden einerseits Artikel über die Wahl des "richtigen" Studienfachs geschrieben und dann ständig diese Art der Selektion.
Tja, warum keine MINT-Studenten?
Als MINT-Student sehe ich da zwei Gründe, die allerdings sehr subjektiver Natur sind:
Zum einen: MINT-ler sind weniger in den "lauten" Dingen engagiert, weil die meisten Studiengänge der "klassichen Wissenschaften" (Mathe Physik, Chemie, Biologie und andere) einfach extrem (zeit-)aufwendig sind. Da bleibt eben wenig bis gar keine Zeit, sich medienwirksam zu engagieren.
Auf der anderen Seite werden die MINT-Fächer immer als unverzichtbar, aber irgendwie mit einem Makel behaftet (so jedenfalls meine, begrenzte Wahrnehmung) gesehen. Besonders, weil ohne Mathematik nichts geht, was für die meisten "nicht Eingeweihten" sowieso eine Erfindung des Teufels ist. (Auch das größte Hindernis in der Schule: Nicht der schlechte Unterricht, sondern die Einstellung von vorn herein: "Mathe verstehe ich sowieso nicht, ist alles Mist!" zu sagen. )
Allerdings muss man als "Auserwählter (ja, in diesem Beitrag ist (Selbst-)Ironie zu finden)fair sein und sich die Zahlen anschauen, es gibt einfach mehr Leute, die nicht-MINT-Fächer studieren. In einer Stichprobe von diesem sehr kleinen Umfang ist es da nicht weiter verwunderlich, dass sie weniger vertreten sind. Allerdings, für ein Gesamtbild wäre es schön gewesen, generell eine breitere Fächerbasis darzustellen.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mk
Tja, warum keine MINT-Studenten?
Als MINT-Student sehe ich da zwei Gründe, die allerdings sehr subjektiver Natur sind:
Zum einen: MINT-ler sind weniger in den "lauten" Dingen engagiert, weil die meisten Studiengänge der "klassichen Wissenschaften" (Mathe Physik, Chemie, Biologie und andere) einfach extrem (zeit-)aufwendig sind. Da bleibt eben wenig bis gar keine Zeit, sich medienwirksam zu engagieren.
Auf der anderen Seite werden die MINT-Fächer immer als unverzichtbar, aber irgendwie mit einem Makel behaftet (so jedenfalls meine, begrenzte Wahrnehmung) gesehen. Besonders, weil ohne Mathematik nichts geht, was für die meisten "nicht Eingeweihten" sowieso eine Erfindung des Teufels ist. (Auch das größte Hindernis in der Schule: Nicht der schlechte Unterricht, sondern die Einstellung von vorn herein: "Mathe verstehe ich sowieso nicht, ist alles Mist!" zu sagen. )
Allerdings muss man als "Auserwählter (ja, in diesem Beitrag ist (Selbst-)Ironie zu finden)fair sein und sich die Zahlen anschauen, es gibt einfach mehr Leute, die nicht-MINT-Fächer studieren. In einer Stichprobe von diesem sehr kleinen Umfang ist es da nicht weiter verwunderlich, dass sie weniger vertreten sind. Allerdings, für ein Gesamtbild wäre es schön gewesen, generell eine breitere Fächerbasis darzustellen.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mk
es jedoch für sehr gut Halte das Menschen irrationale Überzeugungen jeder Art ablehnen find ich dies sehr gut.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich zum Thema. Danke. Die Redaktion/sc
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