Studenten: Was machen die guten Vorsätze?
Das Studium beenden, dreckiges Geschirr sofort spülen und mehr Zeit mit Freunden verbringen: Studenten verraten, was aus ihren Vorsätzen für 2012 geworden ist.
© Tobias Jochheim

Sandra Kemper
Sandra Kemper, studiert Deutsch und Spanisch auf Lehramt im 8. Semester an der Uni Duisburg-Essen
Ich unterrichte neben meinem Studium schon an einer Schule, und nun stehen die ersten Examensprüfungen an. Deswegen hat in den letzten Monaten meine Freizeit gelitten. Daher gönne ich mir nun auch mal einen Kino- oder Restaurantbesuch mit meinen Mädels unter der Woche. Samstags gebe ich einen Spanischkurs für ältere Menschen. Wenn ich danach ausgehe, tausche ich mein Bier gerne mal gegen einen Cocktail namens "Spain". Dann denke ich sehnsuchtsvoll an einen weiteren Vorsatz: Zum Freunde treffen und Sonne tanken zurück nach Huelva fliegen. Dort habe ich nämlich im letzten Winter mein Auslandssemester verbracht.
© Tobias Jochheim

Simon Planken
Simon Planken, 24, studiert neben seiner Arbeit als Groß- und Außenhandelskaufmann im 2. Semester Vertrieb an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Duisburg
Für 2012 habe ich mir vorgenommen, mich schnell in meinen neuen Beruf einzufinden. Gleichzeitig will ich versuchen, mein Abendstudium weiter gut zu meistern. Damit sieht es schon sehr gut aus, der neue Arbeitgeber hat mir Unterstützung angeboten. Außerdem will ich mir mehr Zeit für meine Freunde nehmen. Das hat bisher gut funktioniert, vergangenes Wochenende haben wir einen Freund in England besucht. Bleibt nur noch eins: Deutschland zum Europameister anfeuern!
© Julia Knübel

Gesa Unger
Gesa Unger, 21, studiert Mathe und Geographie auf Lehramt im 3. Semester an der Uni Vechta
In den vergangenen Jahren habe ich meine guten Vorsätze nie erfüllt. Deswegen will ich 2012 nur versuchen, mehr Sport zu treiben und mich nicht mehr so zu stressen. Das mit dem Sport ist jetzt in der Klausurenzeit eher schwierig. Da die Semesterferien aber schon in Sicht sind, bin ich ganz guter Hoffnung. Dass ich nun alles entspannter angehen will, hat aber schon ein bisschen funktioniert. Ich war im Musical und beim "Feuerwerk der Turnkunst", an einem Wochenende, an dem ich auch hätte lernen können! Trotzdem denke ich manchmal, dass ich eigentlich noch viel zu wenig tue. Vielleicht kann ich das Gefühl auch gar nicht abschalten.







Eigentlich sind das meiste keine Vorsätze sondern Wünsche, Hoffnungen und echte Planungen.
Einen Vorsatz für das neue Jahr muss klein sein und so gut wie direkt umsetzbar sein.
"Mehr Sport treiben" ist schon eher ein Vorsatz als "ich möchte direkt den Einstieg in den Job schaffen".
Ein richtiger Vorsatz wäre eher: Ich jogge nun jeden Samstag!
Muss man als ZEIT-Redakteur eigentlich keine Rechtschreibregeln mehr kennen? "Zum Freunde treffen und Sonne tanken" muss natürlich zum "Zum Freundetreffen und Sonnetanken" heißen, aber das ist ja heute offenbar nicht mehr wichtig.
Und so etwas nennt sich eine führende Zeitung.
...aus Substantiv und Verb werden i.d.R. getrennt geschrieben.... ;-)
...aus Substantiv und Verb werden i.d.R. getrennt geschrieben.... ;-)
...auf Wiedersehen in 2013.
...aus Substantiv und Verb werden i.d.R. getrennt geschrieben.... ;-)
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