Private Hochschulen - Pro / Contra: Frederic Rupprecht sagt, warum er Privat-Unis für sinnvoll hält Work hard, play hard – das gelte an seiner Uni genauso wie im späteren Leben, sagt Frederic Rupprecht. Der EBS-Student erklärt, warum er ein Studium an einer privaten Elite-Uni für sinnvoll hält.

An Vorurteilen mangelt es in dieser Debatte nicht: Da ist der angebliche Schnösel von der Privatuni, der mit Papis Sportwagen zur Vorlesung fährt und zum Praktikum nach Singapur jettet. Ihm gegenüber steht der gern langhaarige Langzeitstudent von der staatlichen Hochschule, der bis zwölf Uhr schläft und ab und an mal in Vorlesungen hineinschaut.

Setzt man Vertreter beider Seiten an einen Tisch, ist die Gefahr groß, sich in Plattitüden zu verlieren. Denn normalerweise kennt der eine die Welt des anderen nicht, geschweige denn, dass er sie versteht. Bei diesem Pro und Contra treffen deshalb zwei Menschen aufeinander, die wissen, was es heißt, an einer privaten Elite-Uni zu studieren. Beide waren dort, beide haben Ähnliches erlebt – und unterschiedliche Schlüsse daraus gezogen.

Work hard, play hard – das gelte an seiner Uni genauso wie im späteren Leben, findet Frederic Rupprecht. Der 20-Jährige ist im vierten Semester an der European Business School in Hessen. Er erklärt, warum ein Studium an einer privaten Elite-Uni in seinen Augen sinnvoll ist.

Studenten privater Elite-Unis hätten keine Möglichkeit, nach links und rechts zu schauen, kritisiert dagegen Brian Thomas. Der ebenfalls 20-Jährige sagt, warum er sein Studium an der Bucerius Law School in Hamburg nach gut einem Jahr abgebrochen hat.