Waffengesetz: Uni in Colorado streitet über Pistolen im Hörsaal
Wenige Wochen nach dem Attentat von Denver entbrennt an der Uni des Attentäters eine Diskussion: Darf ein Dozent sein Seminar beenden, weil ein Student eine Waffe dabei hat?
Jerry Peterson will keine bewaffneten Studenten unterrichten. Das stellte der Physikprofessor vergangenen Montag bei der Faculty Assembly an seiner Uni im US-Bundesstaat Colorado klar: "Wenn ich mitbekomme, dass ein Student in meinem Kurs eine Waffe trägt, ist das Seminar auf der Stelle beendet." Die Studenten sollten frei diskutieren können – auch kontroverse Themen. So zitiert die Zeitung Daily Camera Peterson in einem Artikel auf ihrer Website.
Hintergrund von Petersons Äußerung ist ein Gerichtsurteil aus dem März dieses Jahres. Demnach dürfen Universitäten in Colorado Waffenbesitzern nicht mehr verbieten, ihre Waffen dabei zu haben.
Die Universität reagierte prompt: "Wenn ein Professor Probleme damit hat, dass Studenten Waffen tragen, muss er sich beherrschen", zitierte Daily Camera einen nicht namentlich genannten Mitarbeiter der Uni. Der Rektor der Universität meldete sich in einer E-Mail etwas diplomatischer zu Wort: "Ich habe höchsten Respekt vor der Meinung von Professor Peterson. (...) Seine Position verletzt aber das geltende Recht und die Regeln unserer Universität."
Strengere Regeln für Waffen auf dem Campus
Allerdings hat auch die Universität bereits kleine Schritte unternommen, um bewaffnete Studenten besser zu kontrollieren. Vergangene Woche wurde beschlossen, dass bei öffentlichen Veranstaltungen, etwa Footballspielen oder Konzerten, keine Waffen getragen werden dürfen. Außerdem wurden Schusswaffen aus den Wohnheimen von jüngeren Studenten verbannt. Der Rektor der Universität sagte, es werde alles getan, um sowohl den Beschluss des Gerichts zu befolgen, als auch für eine sichere Umgebung für Studenten und Personal zu sorgen.
Die Meinung der Studenten über die Waffen-Diskussion ist gespalten. "Die Leute bezahlen für den Unterricht und sind enttäuscht, wenn ein Professor ihn beendet, nur weil jemand von seinem Recht Gebrauch macht, eine Waffe zu tragen", zitiert die Daily Camera einen Jura-Studenten. Andere befürworten den Vorstoß des Professors: "Manche fühlen sich unwohl, wenn andere auf dem Campus mit Waffen herumlaufen", sagt eine Studentin der internationalen Beziehungen. Der Universität zufolge besitzen 0,6 Prozent der Mitglieder der Universität eine Waffenlizenz.







Für Europa, in der die USA ohnehin für alles Über Verantwortlich gemacht wird, ist es völlig unbegreiflich das man dorten Waffen tragen und auch benutzen darf. Während hierzulande alle unter die Obhut von Väterchen Staat flüchten, staunend ob den vielen Toten und Verletzten sich dabei in der moralischen Überlegenheit fühlen verteidigen die US-Bürger ihre Freiheit. Wäre doch ein Modell für DE.
Ihr Kommentar ist grammatikalisch ganz und gar unverständlich. Deutlich wird nur die abstruse Forderung, das US-amerikanische Modell mit allen bekannte Folgen in Deutschland einzuführen. Unterlegt mit der leeren Worthülse: "ihre Freiheit verteidigen"
"Während hierzulande alle unter die Obhut von Väterchen Staat flüchten, staunend ob den vielen Toten und Verletzten" - ich flüchte mich gerne in den Schutz von "Vater Staat", denn das Gewaltmonopol und die deutliche Beschränkung des Waffenrechts sorgen dafür, dass in Deutschland auf 82 Mio Einwohner jedes Jahr 155 Schusswaffentote kommen - während es die 320 Mio tapfer ihre Freiheit verteidigenden Amerikaner auf über 10.000 pro Jahr bringen.
Hier von Freiheit zu sprechen ist einfach nur lächerlich.
Aber dass der Begriff Freiheit in den USA ständig pervertiert wird, ist man ja gewohnt:
Die NRA möchte Waffen verkaufen und macht dem Volk vor, Waffenbesitz sei eine Freiheit.
Reiche Menschen möchten keine Steuern bezahlen und gaukeln den Leuten vor, keine Steuern zu bezahlen wäre eine Freiheit.
Reiche Menschen möchten kein solidarisches Sozialsystem und gaukeln den Menschen vor, auf sich gestellt auf der Straße zu leben oder an KRebs zu sterben, weil niemand die Behandlung bezahlt, sei eine Freiheit.
Reiche Menschen möchten nicht, dass es Chancengleichheit im Bildungssystem gibt oder sie gar Unis durch Steuergelder finanzieren müssten - und verkaufen den LEuten 40.000$ Studiengebühren im Jahr als Freiheit.
Ja, ich fühle mich erhoben - vielleicht nicht moralisch, aber deshalb, weil ich nicht immer wieder auf eine sich selbst pervertierende Ideologie hereinfalle oder daran glaube, vom Tellerwäscher zum Millionär werden zu können.
"verteidigen die US-Bürger ihre Freiheit"
Wie, wann und wo verteidigt ein Amerikaner auf dem Campus einer Uni in Colorado die Freiheit mit einer Waffe?
durch Schußwaffengebrauch als in Europa.
Das ist kein gutes Modell sondern eine moralisch-ethische Unvollkommenheit der USA.
"Gesetz ist Gesetz" - genau mit dieser formalistischen Sicht ist jedes Gesetz als zulässig zu rechtfertigen, wenn es nur formal korrekt zustandegekommen ist und auf irgendeiner Mehrheit beruht - das galt z.B. auch für die Nürnberger Gesetze.
Sorry, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen, aber mir stehen jedesmal die Haare zu Berge, wenn jemand so platt argumentiert.
Das ist also reine Anarchie. Die Freiheit des Waffenbesitzes macht mich also eigentlich unfrei. Und so etwas wird dann auch noch verteidigt. Und zwar ausgerechnet von den Leuten, die als nächstes dran sein könnten. Ich könnte jetzt natürlich sagen: "Typisch Amerikaner, so sind sie halt, wollen immer was zu Schießen." Aber ich weis echt nicht, mit welcher historischen Begründung man so etwas rechtfertigen könnte und sogar ins Grundgesetz aufnehmen kann. Bis dato hatte ich gedacht der Schusswaffengebrauch und Besitz wäre an Lehreinrichtungen ohnehin verboten?! Da wurd ich wohl gerade eines Besseren belehrt. Ich als Dozent würde jedenfalls keine Vorlesung halten wenn ich wüsste, dass meine Studenten unter Umständen bewaffnet sind.
Moralische Überlegenheit gegenüber den Amis? Nö. Das mit der Verwunderung ob der vielen Toten und Verletzten trifft eher zu. Allerdings nicht so wie Sie das offenbar meinen. Die Zahlen sprechen leider mehr als eindeutig dafür, dass das Konzept, jedem sein Bleirohr in der Hose zu lassen, nicht gesund ist und nachweislich zu weit mehr Toten und Verletzten führt.
Danach ist es weit sinnvoller, seine eigene Freiheit mit Vernunft und Verstand anstatt mit der Waffe zu verteidigen.
Sie dürfen aber gerne versuchen, mir zu belegen, dass das amerikanische Modell sinnvoller ist. Nur zu.
Was die Waffen auf dem Campus angeht: Es ist NIE auszuschließen, dass jemandem im Eifer des Gefechtes kurz mal die Sicherung durchbrennt. Passiert das mit einer Tasse in der Hand, gibt es eine Platzwunde. Passiert das mit einer Schusswaffe, lässt sich unschwer leugnen, dass die Folgen fataler sind - vor allem dann, wenn dann gleich noch mehrere andere Waffenträger jeweils in "Notwehr" aufeinander losgehen.
Wovor muss die verteidigt werden? Ich will nicht hoffen, dass die Deutschen genauso paranoid sind und denken, jeder will ihnen was Böses.
fühle ich mich hier bedeutend sicherer als in den USA, grade weil ich weiß, dass diese ganzen geistig tiefergelegten Vollhonks hierzulande nicht alle schwer bewaffnet rumlaufen. Ist so schon schlimm genug!
Die Vereinigten Staaten von Amerika bringen auch Demokratie mit der Folter.
WAS für ein tolles Volk die US-Amerikaner doch sind.
Saudumm, keine Ahnung von Geschichte, keine Ahnung von Kultur und vor allem kein RESPEKT vor der Kultur anderer Völker.
Ich persönlich habe mehr Angst vor einem US-Amerikaner mit ner Knarre als vor einem Islamisten, mehr Angst vor einem dummen US-Präsidenten als vor einem Holocaustleugenden großmauligen iranischen Präsidenten.
Sorry, aber ICH würde solche Studenten auch nicht unterrichten und wenn mir dann die Uni Strafen androht, weil ich mir meine FREIHEIT Nehme zu entscheiden wen ich utnerrichte und wen nicht, dann ist die Uni es nicht wert mich als Dozenten zu haben.
kommen Jahr für Jahr mehr als 30000 Bürger gewaltsam durch Gebrauch von Waffen in legalem Besitz zu Tode. Weitere 100000 werden verletzt, sagt das BoC.
Die dämlichen Sprüche a la Selbstschutz etc. werden von diesen Zahlen ad absurdum geführt.
Ihr Kommentar ist grammatikalisch ganz und gar unverständlich. Deutlich wird nur die abstruse Forderung, das US-amerikanische Modell mit allen bekannte Folgen in Deutschland einzuführen. Unterlegt mit der leeren Worthülse: "ihre Freiheit verteidigen"
"Während hierzulande alle unter die Obhut von Väterchen Staat flüchten, staunend ob den vielen Toten und Verletzten" - ich flüchte mich gerne in den Schutz von "Vater Staat", denn das Gewaltmonopol und die deutliche Beschränkung des Waffenrechts sorgen dafür, dass in Deutschland auf 82 Mio Einwohner jedes Jahr 155 Schusswaffentote kommen - während es die 320 Mio tapfer ihre Freiheit verteidigenden Amerikaner auf über 10.000 pro Jahr bringen.
Hier von Freiheit zu sprechen ist einfach nur lächerlich.
Aber dass der Begriff Freiheit in den USA ständig pervertiert wird, ist man ja gewohnt:
Die NRA möchte Waffen verkaufen und macht dem Volk vor, Waffenbesitz sei eine Freiheit.
Reiche Menschen möchten keine Steuern bezahlen und gaukeln den Leuten vor, keine Steuern zu bezahlen wäre eine Freiheit.
Reiche Menschen möchten kein solidarisches Sozialsystem und gaukeln den Menschen vor, auf sich gestellt auf der Straße zu leben oder an KRebs zu sterben, weil niemand die Behandlung bezahlt, sei eine Freiheit.
Reiche Menschen möchten nicht, dass es Chancengleichheit im Bildungssystem gibt oder sie gar Unis durch Steuergelder finanzieren müssten - und verkaufen den LEuten 40.000$ Studiengebühren im Jahr als Freiheit.
Ja, ich fühle mich erhoben - vielleicht nicht moralisch, aber deshalb, weil ich nicht immer wieder auf eine sich selbst pervertierende Ideologie hereinfalle oder daran glaube, vom Tellerwäscher zum Millionär werden zu können.
"verteidigen die US-Bürger ihre Freiheit"
Wie, wann und wo verteidigt ein Amerikaner auf dem Campus einer Uni in Colorado die Freiheit mit einer Waffe?
durch Schußwaffengebrauch als in Europa.
Das ist kein gutes Modell sondern eine moralisch-ethische Unvollkommenheit der USA.
"Gesetz ist Gesetz" - genau mit dieser formalistischen Sicht ist jedes Gesetz als zulässig zu rechtfertigen, wenn es nur formal korrekt zustandegekommen ist und auf irgendeiner Mehrheit beruht - das galt z.B. auch für die Nürnberger Gesetze.
Sorry, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen, aber mir stehen jedesmal die Haare zu Berge, wenn jemand so platt argumentiert.
Das ist also reine Anarchie. Die Freiheit des Waffenbesitzes macht mich also eigentlich unfrei. Und so etwas wird dann auch noch verteidigt. Und zwar ausgerechnet von den Leuten, die als nächstes dran sein könnten. Ich könnte jetzt natürlich sagen: "Typisch Amerikaner, so sind sie halt, wollen immer was zu Schießen." Aber ich weis echt nicht, mit welcher historischen Begründung man so etwas rechtfertigen könnte und sogar ins Grundgesetz aufnehmen kann. Bis dato hatte ich gedacht der Schusswaffengebrauch und Besitz wäre an Lehreinrichtungen ohnehin verboten?! Da wurd ich wohl gerade eines Besseren belehrt. Ich als Dozent würde jedenfalls keine Vorlesung halten wenn ich wüsste, dass meine Studenten unter Umständen bewaffnet sind.
Moralische Überlegenheit gegenüber den Amis? Nö. Das mit der Verwunderung ob der vielen Toten und Verletzten trifft eher zu. Allerdings nicht so wie Sie das offenbar meinen. Die Zahlen sprechen leider mehr als eindeutig dafür, dass das Konzept, jedem sein Bleirohr in der Hose zu lassen, nicht gesund ist und nachweislich zu weit mehr Toten und Verletzten führt.
Danach ist es weit sinnvoller, seine eigene Freiheit mit Vernunft und Verstand anstatt mit der Waffe zu verteidigen.
Sie dürfen aber gerne versuchen, mir zu belegen, dass das amerikanische Modell sinnvoller ist. Nur zu.
Was die Waffen auf dem Campus angeht: Es ist NIE auszuschließen, dass jemandem im Eifer des Gefechtes kurz mal die Sicherung durchbrennt. Passiert das mit einer Tasse in der Hand, gibt es eine Platzwunde. Passiert das mit einer Schusswaffe, lässt sich unschwer leugnen, dass die Folgen fataler sind - vor allem dann, wenn dann gleich noch mehrere andere Waffenträger jeweils in "Notwehr" aufeinander losgehen.
Wovor muss die verteidigt werden? Ich will nicht hoffen, dass die Deutschen genauso paranoid sind und denken, jeder will ihnen was Böses.
fühle ich mich hier bedeutend sicherer als in den USA, grade weil ich weiß, dass diese ganzen geistig tiefergelegten Vollhonks hierzulande nicht alle schwer bewaffnet rumlaufen. Ist so schon schlimm genug!
Die Vereinigten Staaten von Amerika bringen auch Demokratie mit der Folter.
WAS für ein tolles Volk die US-Amerikaner doch sind.
Saudumm, keine Ahnung von Geschichte, keine Ahnung von Kultur und vor allem kein RESPEKT vor der Kultur anderer Völker.
Ich persönlich habe mehr Angst vor einem US-Amerikaner mit ner Knarre als vor einem Islamisten, mehr Angst vor einem dummen US-Präsidenten als vor einem Holocaustleugenden großmauligen iranischen Präsidenten.
Sorry, aber ICH würde solche Studenten auch nicht unterrichten und wenn mir dann die Uni Strafen androht, weil ich mir meine FREIHEIT Nehme zu entscheiden wen ich utnerrichte und wen nicht, dann ist die Uni es nicht wert mich als Dozenten zu haben.
kommen Jahr für Jahr mehr als 30000 Bürger gewaltsam durch Gebrauch von Waffen in legalem Besitz zu Tode. Weitere 100000 werden verletzt, sagt das BoC.
Die dämlichen Sprüche a la Selbstschutz etc. werden von diesen Zahlen ad absurdum geführt.
... sind nicht die Waffen, sondern die Menschen. Und beides ist untrennbar zueinander.
Bevor wir Menschen verbieten öffentliche Gebäude zu betreten, sollten wir verbieten Waffen in öffentlichen Gebäuden zu tragen.
Es ist so, Waffen richten keinen Schaden an, sondern nur die Menschen, die sie benutzen.
Es ist so, Waffen richten keinen Schaden an, sondern nur die Menschen, die sie benutzen.
dass mal tatsächlich ein Amokläufer auf einen oder gleich mehrere solcher waffentragenden "Selbstverteidiger" trifft, die dann beim Versuch den Agressor zu stoppen auch ein paar Unbeteiligte über den Haufen schießen.
Im allgemeinen Chaos würde dann wohl keiner mehr wissen wer Freund und Feind ist und es dürfte ziemlich schwierig werden dem eintreffenden Spezialkommando glaubhaft zu machen, dass man eben kein Amokläufer ist.
... in einer solchen Situation fühlen wir uns alle zurückgesetzt in einem Urwald. Keiner kann einen kühlen Kopf bewahren. Wenn wir diesen Urwald-Instinkten ausgesetzt sind, sieht jeder bedrohend aus. Der Schüler der zufällig in die Richtung, in der man steht, flüchten will und als Angreifer wahrgenommen wird. Der Student, der mit dem Handy Hilfe rufen will und fälschlicherweise als der bewaffnete Amokläufer angesehen wird. Oder einfach eine durch Adrenalin bedingte Zielungenauigkeit, die dann, wenn man tatsächlich den Amokläufer im Visir hat, zum Tode Unschuldiger führen könnte.
So kann man natürlich ganz cool sagen, dass man im Falle eines Amoklaufes den Amokläufer 'einfach' niederstreckt. Selbstüberschätzung ist bei uns Menschen aber kein seltenes Phänomen.
denken viele, die schnell eine Lösung wollen, irgendetwas entscheiden, wenn ein Amokläufer gewütet hat. Aber das ist ein Trugschluss, auch wenn er scheinbar logisch ist.
Das Problem wäre nicht, dass die beherzten Hilfssheriffs oder Marshals (für Flugzeuge, bewaffnete Kräfte, die Entführungen verhindern sollen) auf einmal aus allen Ecken hervorspringen würde und nicht wüssten, wer Freund ist, wer Feind und vielleicht noch ein paar weitere Opfer verschulden könnten.
Das Problem wäre, dass dann Waffen in den Hörsälen sind. Viele Waffen.
Und gelegentlich vergisst auch der friedlichste und aufrechteste Hilfssherif vielleicht mal, sein Prozac zu nehmen. Das ist die Gefahr.
Es ist furchtbar, wenn einer in den Hörsaal stürmt und schießt, und niemand kann zurückschießen. Die Ohnmacht, die Hilflosigkeit. Aber es ist keine Lösung, aufzurüsten und Waffen in die Unis zu tragen.
... in einer solchen Situation fühlen wir uns alle zurückgesetzt in einem Urwald. Keiner kann einen kühlen Kopf bewahren. Wenn wir diesen Urwald-Instinkten ausgesetzt sind, sieht jeder bedrohend aus. Der Schüler der zufällig in die Richtung, in der man steht, flüchten will und als Angreifer wahrgenommen wird. Der Student, der mit dem Handy Hilfe rufen will und fälschlicherweise als der bewaffnete Amokläufer angesehen wird. Oder einfach eine durch Adrenalin bedingte Zielungenauigkeit, die dann, wenn man tatsächlich den Amokläufer im Visir hat, zum Tode Unschuldiger führen könnte.
So kann man natürlich ganz cool sagen, dass man im Falle eines Amoklaufes den Amokläufer 'einfach' niederstreckt. Selbstüberschätzung ist bei uns Menschen aber kein seltenes Phänomen.
denken viele, die schnell eine Lösung wollen, irgendetwas entscheiden, wenn ein Amokläufer gewütet hat. Aber das ist ein Trugschluss, auch wenn er scheinbar logisch ist.
Das Problem wäre nicht, dass die beherzten Hilfssheriffs oder Marshals (für Flugzeuge, bewaffnete Kräfte, die Entführungen verhindern sollen) auf einmal aus allen Ecken hervorspringen würde und nicht wüssten, wer Freund ist, wer Feind und vielleicht noch ein paar weitere Opfer verschulden könnten.
Das Problem wäre, dass dann Waffen in den Hörsälen sind. Viele Waffen.
Und gelegentlich vergisst auch der friedlichste und aufrechteste Hilfssherif vielleicht mal, sein Prozac zu nehmen. Das ist die Gefahr.
Es ist furchtbar, wenn einer in den Hörsaal stürmt und schießt, und niemand kann zurückschießen. Die Ohnmacht, die Hilflosigkeit. Aber es ist keine Lösung, aufzurüsten und Waffen in die Unis zu tragen.
... in einer solchen Situation fühlen wir uns alle zurückgesetzt in einem Urwald. Keiner kann einen kühlen Kopf bewahren. Wenn wir diesen Urwald-Instinkten ausgesetzt sind, sieht jeder bedrohend aus. Der Schüler der zufällig in die Richtung, in der man steht, flüchten will und als Angreifer wahrgenommen wird. Der Student, der mit dem Handy Hilfe rufen will und fälschlicherweise als der bewaffnete Amokläufer angesehen wird. Oder einfach eine durch Adrenalin bedingte Zielungenauigkeit, die dann, wenn man tatsächlich den Amokläufer im Visir hat, zum Tode Unschuldiger führen könnte.
So kann man natürlich ganz cool sagen, dass man im Falle eines Amoklaufes den Amokläufer 'einfach' niederstreckt. Selbstüberschätzung ist bei uns Menschen aber kein seltenes Phänomen.
Ihr Kommentar ist grammatikalisch ganz und gar unverständlich. Deutlich wird nur die abstruse Forderung, das US-amerikanische Modell mit allen bekannte Folgen in Deutschland einzuführen. Unterlegt mit der leeren Worthülse: "ihre Freiheit verteidigen"
bekam ich eine Gänsehaut. Eine Uni ist ein Ort zum Lernen und kein Bandentreffen, wo man mit dem Schlimmsten rechnen muss. Was ist das denn bitte für eine kranke Welt. Und #1: Welche Freiheit müssen denn Studenten an ihrer Uni verteidigen? Wie frei kann man denn noch sein, wenn man sich einfach entscheiden darf, sich irgendwo einzuschreiben und von klugen Menschen unterrichtet wird. Was bitte haben dort Waffen zu suchen? Vor wem muss man sich an einer Uni schützen? Oder "wen" muss man an einer Uni vor "was" schützen oder verteidigen? Der Intellekt sollte als einzige Waffe im Hörsaal erlaubt sein!
cheers
Es als Grundrecht ansehen, eine Waffe zu tragen und an einer Universität studieren. Wie geht das zusammen? Kann mir das jemand erklären?
Sie glauben es nicht? Na, dann fliegen Sie mal wieder und Sie werden sehen, welche Waffen Ihnen abgenommen werden.
Eine Waffe (nicht nur Pistole) wird es dann zum Mordinstrument, wenn der Mensch sie zum Morden benutzt. Der Mensch muß zum sozialen Wesen erzogen werden, erst dann hört das Morden auf.
"7. Finde den Fehler:
Es als Grundrecht ansehen, eine Waffe zu tragen und an einer Universität studieren. Wie geht das zusammen? Kann mir das jemand erklären?"
Auf die liberalen Medien in den USA fällt ihre vorsätzliche verzerrte Berichtserstattung zurück. Berichtet wurde, so wie es hier auch üblich ist, nur wenn es einen negativen Einsatz von Waffen, wie Amokläufe gab. Wenn bewaffnete Bürger Verbrecher abschreckten ist es meist keine Nachricht wert. Markant ist auch, dass bei einem Amoklauf der Amokläufer von bewaffneten Bürgern gestellt und gestoppt wurde. Ein Student hatte seine Waffe im Wagen, holte diese und stellte den Amokläufer, aber die Medien berichteten so nicht darüber. Diese einseitige negative Berichterstattung über Schusswaffen, die öffentlich Stimmung gegen das Tragen von Waffen machte ist in sich zusammengefallen. Gegen diese Berichterstattung, die einer liberal-pazifistischen Politik zuspielt, läuft jetzt ein roll-back.
Auch wäre die Umsetzung der Entwaffnung kompliziert. Denn die Gangster würden ersteinmal weiter an Waffen herankommen. Aber dem gesetzestreuen Bürger soll das Waffentragen verboten werden. Diese naive Gutmenschensicht stößt bei einigen Amerikanern auf tiefe Feindseeligkeit.
Bei den meisten Genoziden wurde vorher vom Staat ein Waffenmonopol durchgesetzt.
Sie glauben es nicht? Na, dann fliegen Sie mal wieder und Sie werden sehen, welche Waffen Ihnen abgenommen werden.
Eine Waffe (nicht nur Pistole) wird es dann zum Mordinstrument, wenn der Mensch sie zum Morden benutzt. Der Mensch muß zum sozialen Wesen erzogen werden, erst dann hört das Morden auf.
"7. Finde den Fehler:
Es als Grundrecht ansehen, eine Waffe zu tragen und an einer Universität studieren. Wie geht das zusammen? Kann mir das jemand erklären?"
Auf die liberalen Medien in den USA fällt ihre vorsätzliche verzerrte Berichtserstattung zurück. Berichtet wurde, so wie es hier auch üblich ist, nur wenn es einen negativen Einsatz von Waffen, wie Amokläufe gab. Wenn bewaffnete Bürger Verbrecher abschreckten ist es meist keine Nachricht wert. Markant ist auch, dass bei einem Amoklauf der Amokläufer von bewaffneten Bürgern gestellt und gestoppt wurde. Ein Student hatte seine Waffe im Wagen, holte diese und stellte den Amokläufer, aber die Medien berichteten so nicht darüber. Diese einseitige negative Berichterstattung über Schusswaffen, die öffentlich Stimmung gegen das Tragen von Waffen machte ist in sich zusammengefallen. Gegen diese Berichterstattung, die einer liberal-pazifistischen Politik zuspielt, läuft jetzt ein roll-back.
Auch wäre die Umsetzung der Entwaffnung kompliziert. Denn die Gangster würden ersteinmal weiter an Waffen herankommen. Aber dem gesetzestreuen Bürger soll das Waffentragen verboten werden. Diese naive Gutmenschensicht stößt bei einigen Amerikanern auf tiefe Feindseeligkeit.
Bei den meisten Genoziden wurde vorher vom Staat ein Waffenmonopol durchgesetzt.
denken viele, die schnell eine Lösung wollen, irgendetwas entscheiden, wenn ein Amokläufer gewütet hat. Aber das ist ein Trugschluss, auch wenn er scheinbar logisch ist.
Das Problem wäre nicht, dass die beherzten Hilfssheriffs oder Marshals (für Flugzeuge, bewaffnete Kräfte, die Entführungen verhindern sollen) auf einmal aus allen Ecken hervorspringen würde und nicht wüssten, wer Freund ist, wer Feind und vielleicht noch ein paar weitere Opfer verschulden könnten.
Das Problem wäre, dass dann Waffen in den Hörsälen sind. Viele Waffen.
Und gelegentlich vergisst auch der friedlichste und aufrechteste Hilfssherif vielleicht mal, sein Prozac zu nehmen. Das ist die Gefahr.
Es ist furchtbar, wenn einer in den Hörsaal stürmt und schießt, und niemand kann zurückschießen. Die Ohnmacht, die Hilflosigkeit. Aber es ist keine Lösung, aufzurüsten und Waffen in die Unis zu tragen.
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