Fremdsprachen: Der Sprachtrainer aus dem Netz
Sprachkurse im Internet sind praktisch, wenn Studenten fürs Auslandssemester schnell ein paar Vokabeln pauken wollen. Aber nicht jede Online-Methode führt zum Erfolg.
Dass sie ein Auslandssemester in Costa Rica machen würde, stand für Marleen früh fest. Wie sollte die 24-jährige Geographiestudentin ihr Schulspanisch aufbessern? "Die Kurse an meiner Uni waren völlig überfüllt", sagt sie, "und für Privatunterricht fehlte mir das Geld." Eine Alternative fand sie im Netz: In Online-Sprachlernportalen sollen Nutzer schnell und einfach ihre Sprachkenntnisse auffrischen können, mithilfe einer internationalen Community und multimedialen Lernmaterialien – so die Werbeversprechen der Betreiber.
Der Markt der Online-Sprachkurse ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Zwar gibt es keine Zahlen, wie viele Portale es im Internet genau gibt. Doch wer einmal googelt, findet ein schier unendliches Angebot. Der größte deutsche Anbieter ist Babbel.com mit rund sieben Millionen registrierten Nutzern. Das Lernportal umfasst Kurse in zehn Sprachen, von denen die günstigste Variante rund zehn Euro pro Monat kostet.
Angaben des Unternehmens zufolge wächst das Portal pro Monat um eine halbe Million Online-Lerner. Wie viele tatsächlich für die Kurse bezahlen und sich nicht nur durch frei zugängliche Lektionen klicken, sagt Babbel nicht. Doch mit diesem Wachstum kann das Unternehmen allmählich mit der internationalen Konkurrenz mithalten. Weltweiter Marktführer ist das Portal Livemocha.com mit 14 Millionen Nutzern, darauf folgt Busuu.com mit etwa zwölf Millionen.
Immer neue Lehrmethoden
Die Betreiber von Busuu setzen auf Tandem-Lernpartnerschaften, die sich in der Community bilden sollen. Livemocha bietet mit 38 Sprachen das vielfältigste Angebot und neben Vokabel-, Grammatik- und Sprechtraining auch Face-to-Face-Unterricht an: Muttersprachler verabreden mit ihren Schülern einen virtuellen Stundenplan; eine 30-minütige Unterrichtseinheit via Webcam kostet 20 US-Dollar.
Neue Portale drängen mit immer neuen Lernmethoden auf den Markt. Im Juli diesen Jahres ging mit Papagei.tv eine weitere Seite online, die ihren Nutzern Fremdsprachen mit untertitelten Videos näher bringen will.







Als eifrigem Livemocha-Nutzer wäre es mir sehr neu, wenn man dort selbst "Kurse anbieten" könnte - und nicht die nur die Text- und Audioübungen jedes vorhandenen Kurses korrigieren, sowie mit den anderen Mitgliedern chatten.
Trotzdem danke für den Artikel.
denn selbstverständlich kann man mehr tun, als Reviews zu klicken. Sind Ihnen noch nie die besonders gebadgeten Reviews von "Experten" aufgefallen? Wenn sie im Review-Verfassen gut genug sind (d.h. wenn ihre %-hilfreich sie in einem systeminternen Ranking auf die oberen Plätze hieven), dann können sie auch so einer werden. Zweitens können Sie unter https://www.livemocha.com... an irgendeinem andern Programm teilnehmen, das ich allerdings auch noch nicht kenne. Gibt's aber schon ewig (seit mindestens 15 Monaten).
Probieren Sie das mit dem Ranking doch mal aus, das ist auch ganz einfach zu schaffen, wenn man einfach beginnt, nur noch solchen Leuten Reviews zu geben, die sie auch wirklich wertschätzen und gut zurückbewerten. Alles andere ist ohnehin verplemperte Zeit.
Schöner Artikel! - schade, dass er so wenig Aufmerksamkeit findet.
denn selbstverständlich kann man mehr tun, als Reviews zu klicken. Sind Ihnen noch nie die besonders gebadgeten Reviews von "Experten" aufgefallen? Wenn sie im Review-Verfassen gut genug sind (d.h. wenn ihre %-hilfreich sie in einem systeminternen Ranking auf die oberen Plätze hieven), dann können sie auch so einer werden. Zweitens können Sie unter https://www.livemocha.com... an irgendeinem andern Programm teilnehmen, das ich allerdings auch noch nicht kenne. Gibt's aber schon ewig (seit mindestens 15 Monaten).
Probieren Sie das mit dem Ranking doch mal aus, das ist auch ganz einfach zu schaffen, wenn man einfach beginnt, nur noch solchen Leuten Reviews zu geben, die sie auch wirklich wertschätzen und gut zurückbewerten. Alles andere ist ohnehin verplemperte Zeit.
Schöner Artikel! - schade, dass er so wenig Aufmerksamkeit findet.
Ich bin ein Fan der Langenscheidt-Pakete für 50 Euro. Damit lernt man genug, um eine Sprache innerhalb weniger Monate so gut beherrschen zu können, um im jeweiligen Land gut zurechtzukommen. Man muss sich immer fragen, was der Zweck des Lernens ist. Will ich wissenschaftliche Texte lesen oder nur etwas zu Essen kaufen können?
Ich kann den Sprachkurs für Spanisch empfehlen, der online vom Instituto Cervantes angeboten wird. Ohne Mentor kostet mich das für 3 Monate Nutzung mit reichlich Materialien 40 Euro. Im Voraus wird außerdem das Niveau eingestuft, sodass man auch das passende Angebot für sein Geld erhält.. Und seriös ist dieser Anbieter auf alle Fälle! Für 96 Euro kann man zusätzlich professionelle Hilfe beanspruchen..
denn selbstverständlich kann man mehr tun, als Reviews zu klicken. Sind Ihnen noch nie die besonders gebadgeten Reviews von "Experten" aufgefallen? Wenn sie im Review-Verfassen gut genug sind (d.h. wenn ihre %-hilfreich sie in einem systeminternen Ranking auf die oberen Plätze hieven), dann können sie auch so einer werden. Zweitens können Sie unter https://www.livemocha.com... an irgendeinem andern Programm teilnehmen, das ich allerdings auch noch nicht kenne. Gibt's aber schon ewig (seit mindestens 15 Monaten).
Probieren Sie das mit dem Ranking doch mal aus, das ist auch ganz einfach zu schaffen, wenn man einfach beginnt, nur noch solchen Leuten Reviews zu geben, die sie auch wirklich wertschätzen und gut zurückbewerten. Alles andere ist ohnehin verplemperte Zeit.
Schöner Artikel! - schade, dass er so wenig Aufmerksamkeit findet.
für Geld zu korrigieren ist für mich aber etwas anderes als "Kurse geben". Wenn man der Seite "Livemocha Uservoice" glaubt, muss man sich, um ein bezahlter Lehrer zu werden, erst einmal etablieren.
Das mit dem Ranking kenne ich. Bei mir steht "Top-100-Lehrer in Deutsch". Keine Ahnung, wieviel dahinter steckt ;)
für Geld zu korrigieren ist für mich aber etwas anderes als "Kurse geben". Wenn man der Seite "Livemocha Uservoice" glaubt, muss man sich, um ein bezahlter Lehrer zu werden, erst einmal etablieren.
Das mit dem Ranking kenne ich. Bei mir steht "Top-100-Lehrer in Deutsch". Keine Ahnung, wieviel dahinter steckt ;)
Für mich sind die Kurse vom Instituto Cervantes ebenfalls sehr wirksam, habe inzwischen ein gutes Niveau erreicht. Zusätzlich habe ich über ein Schweizer Institut ("comfortlearning.com") eine Skype-Lehrerin in Bolivien kennengelernt. Es gibt auch private Kontaktmöglichkeiten zu Spanisch-Lehrerinnen in Südamerika, die zu günstigen Preisen (ca 12 Euro/Std) Skype-Lektionen anbieten. Sehr konzentriert und effektiv nach meiner Erfahrung.
für Geld zu korrigieren ist für mich aber etwas anderes als "Kurse geben". Wenn man der Seite "Livemocha Uservoice" glaubt, muss man sich, um ein bezahlter Lehrer zu werden, erst einmal etablieren.
Das mit dem Ranking kenne ich. Bei mir steht "Top-100-Lehrer in Deutsch". Keine Ahnung, wieviel dahinter steckt ;)
Ich finde E-Learning auch hilfreich.
Besonders für kommunikative Menschen, die gerne ihre Gesprächspartner live hören wollen.
Außerdem ist jede spontane dialogisch orientierte Äußerung - beim Fremdsprachenlernen- für die korrekte Aussprache unentbehrlich. (Besonders, wenn man das klassische Englisch auffrischen möchte).
Wenn man im realen Leben zu gestresst ist und wenig Zeit hat, um nach einem passenden sprachlichen Tandem-Partner umzuschauen, kann das Internet helfen, dieses Problem durch z. B. interaktive-Lernangebote zu lösen. Somit wird die Sprache nicht nur nützlich, sondern auch interessant. :)
Ich denke, wer sich wirklich fundierte Grundkenntnisse in einer Fremdsprache aneignen will, wird mit einem Onlinekurs allein nicht weit kommen. Vokabeln und Grammatik pauken ist schön und gut, aber auch das Hörverständnis muss trainiert werden, ebenso wie die eigene Aussprache. Sonst kann es passieren, dass man zwar den Gesprächspartner versteht, selbst jedoch nicht verstanden wird.
Daher denke ich, dass eine gewisse Mischung aus verschiedenen Lernmedien sinnvoll ist, um möglichst alle Aspekte des Sprachenlernens abzudecken. Interessant in diesem Zusammenhang finde ich übrigens den neuen Sprachkurs von Langenscheidt: https://www.langenscheidt... Der bietet nämlich genau diese Mischung an. Man lernt mit Büchern, Audiokurs und Software. Außerdem, und das ist meiner Meinung nach sehr ungewöhnlich für so einen Selbstlernkurs, trifft man sich in einem sogenannten Virtual Classroom mit einem Muttersprachler, um die Konversation zu üben.
So etwas bringt einen mit Sicherheit weiter als ein Kurs, der sich auf ein einziges Medium konzentriert.
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