RundfunkbeitragBafög rettet Studenten vor der GEZ
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Das Wichtigste im Überblick

Bafög-Anträge sind bei vielen Studenten unbeliebt, da man mehrere Formulare ausfüllen, sein Vermögen nachweisen und weitere Belege abgeben muss. Das Geld erhalten Studenten erst ab dem Monat, in dem sie den Antrag stellen. Sie müssen allerdings nicht alle Formulare gleichzeitig abgeben, sondern können, um die Frist zu wahren, zunächst auch nur eines der Formulare einreichen.

Das ist neu

Bisher mussten nur Besitzer von Fernsehern, Radios und internetfähigen Computern eine Rundfunkgebühr zahlen. Diese Gebühr wird 2013 durch einen Beitrag ersetzt, den alle Haushalte zahlen müssen. Ob Fernseher, Radios oder Computer vorhanden sind und wie viele, spielt keine Rolle mehr. Wie bisher bei der Rundfunkgebühr können sich Bafög-Bezieher auch vom neuen Beitrag befreien lassen. Sie müssen sich dafür anmelden und einen Befreiungsantrag stellen.
 

Wohngemeinschaften

In Wohngemeinschaften muss nur ein volljähriges Mitglied den Beitrag zahlen. Bisher mussten die Bewohner von Wohngemeinschaften offiziell für jeden Fernseher, Radio und Computer einzeln zahlen. So können sich in Zukunft alle Bewohner die monatlich rund 18 Euro teilen. Bafög-Empfänger, die in einer Wohngemeinschaft leben, können ihre Befreiung nur für sich selbst und ihren Ehepartner nutzen. Andere Mitbewohner müssen zahlen oder selbst befreit sein.

GEZ-Zahler

Studenten, die bereits heute Rundfunkgebühren zahlen, werden automatisch auf den neuen Beitrag umgestellt. Studenten, die bei den Eltern wohnen, sind durch die Zahlung der Eltern abgedeckt. Alle anderen müssen sich offiziell bis zum 1. Januar 2013 anmelden. Sonst ist mit Post von der GEZ zu rechnen.

Bewohner von Wohngemeinschaften können sich in Zukunft aussuchen, wer den Beitrag zahlt. Denn ab 2013 gilt: eine Wohnung, ein Beitrag. "Dies ist ein klarer Vorteil für Wohngemeinschaften, deren Bewohner bislang jeweils einzeln für ihre Geräte bezahlen", sagt eine zuständige Sprecherin des Senders WDR . Es sei aber nicht möglich, dass jemand, der vom Beitrag befreit ist, sich für die ganze WG anmeldet. Die Befreiung vom Beitrag gilt nur für Ehepartner und eingetragene Lebenspartner.
 

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Leserkommentare
    • BP89
    • 24. Dezember 2012 13:58 Uhr

    Sie schreiben: "

    Sonst ist mit Post von der GEZ zu rechnen"

    Ja und ? Was passiert dann schlimmes ?

    Ich habe bis jetzt keine GEZ Gebühren gezahlt, weil ich auch keinen Fernseher oder ähnliches habe.... !

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    • 2b
    • 24. Dezember 2012 14:19 Uhr

    Anzahl der Wohnungen?
    http://www.rundfunkbeitrag.de/

    • 2b
    • 24. Dezember 2012 14:19 Uhr

    Anzahl der Wohnungen?
    http://www.rundfunkbeitrag.de/

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Und dann ????"
    • 2b
    • 24. Dezember 2012 14:21 Uhr
    Antwort auf "privat?"
    • 2b
    • 24. Dezember 2012 14:31 Uhr
    • BP89
    • 24. Dezember 2012 14:57 Uhr

    drohen mir denn als GEZ-Preller ???

    Antwort auf
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    Der neue Beitragsservice darf bis zu 3 Monate im Nachhinein Gebühren verlangen und es ist eine Geldbuße vorgesehen, für diejenigen, die "schwarz sehen".

    Interessant ist, dass der neue Beitragsservice mit einem Abgleich mit Meldedaten erfährt, wer nicht zahlt und diese dann anschreibt. Menschen aber, die zu viel zahlen, werden nicht benachrichtigt, die müssen sich selber abmelden.

    http://gez-abmelden.de hat mehr infos dazu

  1. Dass ein Student an sich kein Einkommen hat ist also egal, Forderungen kann man trotzdem stellen.

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    • gag
    • 29. Dezember 2012 17:58 Uhr

    Genau dass macht mich eben auch unglaublich wütend,

    ich habe bisher 17 € im Vierteljahr gezahlt, ich bin Student (nicht Bafög gefördert) ab Januar fehlen mir von den 400 die ich im Monat zum leben habe (Essen, Transport, Medikamentenzuzahlung..) jeden Monat fast 18€, ohne dass ich dafür außer dem Deutschlandfunk eine Gegenleistung bekomme. Wenn es sich um ein Medium über dessen Kauf ich frei entscheiden kann oder einen Sportverein handeln würde würde ich mich dagegen entscheiden. Weil ich es mir nicht leisten kann. Bei der GEZ zählt so etwas aber nicht, können sie sich das Produkt leisten, wollen sie es überhaupt, können sie es überhaupt empfangen? Irrelevant.
    Ich bin ein SEHR friedlicher Mensch, aber solche Entscheidungen machen mich regelrecht körperlich aggressiv.

    • R0Li84
    • 24. Dezember 2012 16:04 Uhr

    Das eigentliche Problem für Bafög Empfänger ist doch, dass der Antrag jedes Jahr neu gestellt werden muss. Vergisst man dies, bzw. wird die Frist nicht eingehalten sind die Gebühren fällig. Noch komplizierter war dies, wenn man als Student zwei Wohnsitze (z.B. Hauptwohnsitz am Studienort und Zweitwohnsitz bei den Eltern) hatte.

    Als findiger Student umging man dies einfach, indem man sich nicht angemeldet hat. Zudem hat man dadurch der GEZ den ganzen Verwaltungsaufwand gespart. Ab nächstem Jahr dürfte diese dann mit einer Flut von Anträgen rechnen - viel Spaß mit dem ganzen Bürokratieaufwand.

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    Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich und vermeiden Sie Formulierungen, die als Unterstellung gewertet werden können. Danke, die Redaktion/jk

    Als Student wird man sich am Studienort dann wohl eher nicht mit dem Erstwohnsitz melden denn dann ist GEZ fällig. Da man weiterhin bei Mama + Papa gemeldet ist ist man GEZ mäßig fein raus (vorausgesetzt die Eltern zahlen GEZ). Fraglich ist jetzt nur was teurer ist: Die Ordnungswidrigkeit wegen nicht-ummelden (mal Eintrittswahrscheinlichkeit) oder die Strafe der GEZ?

    Die Unistädte werden die GEZ sicherlich auch hassen denn nun haben Studenten noch weniger Gründe sich am Studienort ordentlich anzumelden (und die Studienstadt bekommt keinen Cent für die ganzen Neubürger die, egal ob gemeldet oder nicht, Kosten verursachen...)

  2. ich habe noch nie GEZ gezahlt, seit 6 Jahren. einfach briefe ignorieren. die GEZ hat keinen Inkasso. bin gespannt, wie die GEZ das Geld Ende 2013 eintreiben will, von denen die sich nicht anmelden. werde ich dann vom Inkasso angeschrieben? lass mich überraschen...

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    ich werde keinen Cent für religiöse propaganda, volksmusik und speziesistische kochshows hergeben.

    we'll see.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte ARD | WDR | ZDF | Bafög | Ausbildungsförderung | Brief
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