Rundfunkbeitrag : Bafög rettet Studenten vor der GEZ
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Das Wichtigste im Überblick

Bafög-Anträge sind bei vielen Studenten unbeliebt, da man mehrere Formulare ausfüllen, sein Vermögen nachweisen und weitere Belege abgeben muss. Das Geld erhalten Studenten erst ab dem Monat, in dem sie den Antrag stellen. Sie müssen allerdings nicht alle Formulare gleichzeitig abgeben, sondern können, um die Frist zu wahren, zunächst auch nur eines der Formulare einreichen.

Bewohner von Wohngemeinschaften können sich in Zukunft aussuchen, wer den Beitrag zahlt. Denn ab 2013 gilt: eine Wohnung, ein Beitrag. "Dies ist ein klarer Vorteil für Wohngemeinschaften, deren Bewohner bislang jeweils einzeln für ihre Geräte bezahlen", sagt eine zuständige Sprecherin des Senders WDR . Es sei aber nicht möglich, dass jemand, der vom Beitrag befreit ist, sich für die ganze WG anmeldet. Die Befreiung vom Beitrag gilt nur für Ehepartner und eingetragene Lebenspartner.
 

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Aufwand für die Antragstellung

Das eigentliche Problem für Bafög Empfänger ist doch, dass der Antrag jedes Jahr neu gestellt werden muss. Vergisst man dies, bzw. wird die Frist nicht eingehalten sind die Gebühren fällig. Noch komplizierter war dies, wenn man als Student zwei Wohnsitze (z.B. Hauptwohnsitz am Studienort und Zweitwohnsitz bei den Eltern) hatte.

Als findiger Student umging man dies einfach, indem man sich nicht angemeldet hat. Zudem hat man dadurch der GEZ den ganzen Verwaltungsaufwand gespart. Ab nächstem Jahr dürfte diese dann mit einer Flut von Anträgen rechnen - viel Spaß mit dem ganzen Bürokratieaufwand.