Wer studieren möchte, hat viele Fragen: Welches Fach passt zu mir? Welche Universität oder Fachhochschule ist die richtige? Wie gut ist die Ausstattung an der favorisierten Hochschule? Sind die Studenten dort zufrieden?

Eine Orientierung liefert das Hochschulranking auf ZEIT ONLINE, das in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) über 30 Fächer an mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen analysiert.

Im Ranking werden verschiedene Qualitätsmerkmale berücksichtigt: Zum einen werden Fakten zu Studium und Lehre, zur Ausstattung und zur Forschung im jeweiligen Fachbereich gesammelt. Dazu gehört beispielsweise das Kriterium "Forschungsgelder", das anzeigt, wie viel Geld ein Fachbereich pro Jahr und Wissenschaftler zusätzlich zum Etat der Hochschule ausgeben konnte (sogenannte Drittmittel, zum Beispiel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Europäischen Union oder von Wirtschaftsunternehmen). Die Fakten können direkt von den Hochschulen oder aus öffentlich verfügbaren Datenquellen und Statistiken stammen. Einzelheiten zu den Kriterien stehen hier.

Neben diesen Fakten beinhaltet das Ranking auch Urteile von rund 200.000 Studenten: Sie bewerten die Qualität der Lehre an ihrer Hochschule und geben Auskunft darüber, wie gut die Forschung ist und die Bibliotheken ausgestattet sind. Ergänzt werden die Studentenurteile durch die Empfehlung von 15.000 Professoren zur Reputation ihrer Fachbereiche. 

Diese großen Datenmengen zu sammeln, bedeutet für Hochschulen einen erheblichen Arbeitsaufwand. Daher werden nicht alle Fächer pro Jahr gleichzeitig untersucht, sondern jedes Fach alle drei Jahre. Hinzukommt, dass oft Durchschnittswerte über mehrere Jahre dargestellt werden. Diese Werte können sich rein rechnerisch innerhalb eines Jahres nicht gravierend ändern.

In diesem Jahr untersuchte das CHE die Fächer Anglistik/Amerikanistik, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Geschichte, Romanistik, Psychologie, Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Mechatronik, Maschinenbau sowie Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen. Neu hinzugekommen sind die Fächer Angewandte Naturwissenschaften, Bioingenieurwesen/Biotechnologie, Umweltingenieurwesen und Werkstofftechnik/Materialwissenschaften.