Studentenfragen : Wie kann ich meine Arbeit besser organisieren?

Viele Studenten fühlen sich gestresst. ZEIT ONLINE gibt Tipps, mit welchen Techniken sich die Arbeit sinnvoll einteilen lässt.

"Mein Studium nimmt momentan fast den ganzen Tag ein. Wie kann ich es besser organisieren?", fragt die Physik-Studentin Saskia Kreienbaum.  

Liebe Saskia Kreienbaum,

zunächst hilft es, alle Aufgabe aufzulisten und nach Wichtigkeit zu ordnen. Sobald die Prioritäten feststehen, sollten Sie Ihre Konzentration komplett einer Aufgabe widmen. Wer eine Hausarbeit schreibt, darf also nicht nebenbei noch für die nächste Klausur lernen und Facebook-Nachrichten beantworten. Multitasking ist ineffizient.

"Analysieren Sie genau, womit Sie Ihren Tag verbringen", sagt die Karriereberaterin Nadja Henrich. "Oftmals zeigt sich dann, dass man zu viel Zeit mit Nebensächlichem verschwendet." Sie rät, Zeitfresser wie zielloses Surfen im Internet zu verbannen. Spezielle Programme können dabei helfen. Viele kann man sich kostenlos herunterladen.

Außerdem sollte man ausreichend Zeit für Pausen einplanen. "Ambitionierte Studenten laden sich den Kalender häufig so voll, wie es keine Führungskraft in der Wirtschaft auf Dauer tun würde", sagt der Coach Florian Prittwitz-Schlögl. "Aber Ihre Leistungsfähigkeit nimmt nach wenigen Stunden schon so weit ab, dass die investierte Arbeitszeit eigentlich unsinnig ist."

Prittwitz-Schlögl rät Studenten, pro zwei Stunden Arbeit 15 Minuten zu pausieren und jeden Tag mindestens eine Stunde seinen Hobbys nachzugehen. "Wenn Sie zusätzlich noch einen Tag in der Woche komplett arbeitsfrei halten, erleben Sie einen richtigen Produktivitätssprung." Wer trotz Zeitmanagement-Techniken gestresst ist, der muss womöglich eigene Ziele überdenken. "Wenn Sie jede Aufgabe nur noch als belastende Verpflichtung wahrnehmen, stecken Sie vielleicht in einer Sinnkrise."

Studien über die Arbeitsbelastung von Studenten kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Während einige Forscher von rund 20 Stunden sprechen, haben andere bis zu 40 Stunden pro Woche errechnet.

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Kommentare

16 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Vielleicht indem ..

...Personen gefragt werden, die gleiches oder ähnliches studieren, bzw. studiert haben.Ob jemand der BWL, Theaterwissenschaft, Neuere deutsche Literatur, Philosophie, Kulturökonomie, Wirtschaftsethik, Gender-Studies, zeitgenössische Dramatik, wie die Autoren, studiert hat, der richtige Ansprechpartner ist, darf bezweifelt werden, insbesondere nach Lesen des Artikels.

sie sind heute richtig in fahrt, hm?

bei allem respekt, aber alle von ihnen aufgezählten studiengänge sind nicht gerade dafür bekannt, mit wenig inhalten daher zu kommen. sofern der jeweilige studierende diesen inhalten wohlwollend gegenüber steht, bedeutet das für ihn einen enormen zeitaufwand, sei es beim lernen, schreiben von haus- und abschlussarbeiten oder bei langfristigen projekten.

vorurteile? neid? oder doch das wetter? :)