Wenn Abiturienten ausziehen, packen sie ihr Kinderzimmer in Dutzende Kartons und lassen dabei nicht nur leere Regale, sondern auch ihre Eltern zurück. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, in einer fremden Stadt, in der ersten eigenen Wohnung. Ihre Mütter und Väter bleiben zu Hause, wenn es das letzte oder einzige Kind ist, sogar ganz allein. Von diesem besonderen Verhältnis wollen wir künftig in unserer Serie "Studenten und Eltern" erzählen. Wie ändert sich die Beziehung nach dem Auszug? Was machen Eltern mit ihrer neu gewonnenen Zeit? Wie studiert es sich ohne Kontakt zu den Eltern? Und wie gehen Eltern und Kinder mit dem Thema Geld um?    

Zum Start hatten wir unsere Leser gefragt, für welche Fragen sie noch zu Hause anrufen. Bei manchen Problemen sind eben doch die Eltern der erste Anlaufpunkt. Hier eine kleine Auswahl der Antworten, die wir auf Twitter erhalten haben:


und auf Facebook ...

Offensichtlich haben Kinder nach dem Auszug Probleme, von deren Existenz sie zuvor nichts ahnten. Oder hätten sie es wissen müssen? Sind sie einfach nur unselbstständig? Das glaubten zumindest einige unserer Leser. Ein Auszug aus einem Facebook-Kommentar:

 "Oder auch Mama, wie kriege ich dieses Ding  zum Laufen, was die Wäsche immer wieder so schön sauber macht *rolleyes*. Wer so unglaublich unselbstständig auszieht, ist vermutlich bei den sogenannten Helikoptereltern groß geworden, dem wurden vermutlich bis vorgestern noch die Windeln gewechselt, die Unterwäsche gekauft und die Schuhe zugebunden."