Studienanfänger Wege in den Job
Wer weiß, was er studieren möchte, sollte sich überlegen, was er damit später anfangen kann. Ein Ausblick auf den Arbeitsmarkt
Ebenso wichtig wie die Entscheidung für das richtige Studienfach ist die Frage nach dem späteren Beruf: Was will ich eigentlich werden? Was kann ich mit einem Abschluss in Germanistik, Politikwissenschaft oder Maschinenbau überhaupt anfangen? Welche beruflichen Perspektiven bietet mir mein Studium? Und wie finde ich danach eine Stelle? Eine Gebrauchsanweisung dafür gibt es nicht, aber einige Punkte, an denen man sich orientieren kann.
Berufsfelder
Selbst klar umrissene Berufsbilder wie Arzt oder Anwalt mit einem auf sie zugeschnittenen Studium umfassen vollkommen unterschiedliche Tätigkeiten: Der Alltag eines Kinderarztes, der grippekranke Kleinkinder behandelt, hat mit dem einer Virologin, die im Labor nach neuen Medikamenten forscht, nicht viel gemein. Ähnlich ist es bei den Juristen: Ein Opferanwalt setzt sich mit menschlichen Schicksalen auseinander, ein Wirtschaftsanwalt mit immensen Geldsummen.
Je breiter angelegt das Studium ist, desto größer die Auswahl möglicher Jobs: BWL-Absolventen arbeiten in großen Konzernen oder kleinen Familienbetrieben; sie entwerfen Marketingkampagnen oder organisieren den Vertrieb. Und geisteswissenschaftliche Fächer qualifizieren noch nicht einmal für ein klar umgrenztes Berufsfeld: Die wenigsten Historiker kommen in Archiven unter; dafür arbeiten sie später vielleicht bei einer Unternehmensberatung.
Arbeitsmarkt
Seit Jahren wird einerseits der Mangel an Ingenieurnachwuchs beklagt, während andererseits zum Beispiel Soziologieabsolventen sich von einer befristeten Stelle zur nächsten hangeln. Aber ganz so einfach ist es nicht; nicht jeder Ingenieur bekommt einen Traumjob, nicht jeder Soziologe steht auf der Straße. Grundsätzlich gilt: Statistiken sagen zwar viel über den Arbeitsmarkt im Allgemeinen, aber wenig über die Chancen des Einzelnen. Wer sich bei der Wahl des Studiums nur am Arbeitsmarkt orientiert, wird schnell Opfer des sogenannten Schweinezyklus. Der Begriff stammt aus einer Doktorarbeit aus den 1930er Jahren und beschrieb ursprünglich das Phänomen, dass bei hohen Preisen für Schweinefleisch mehr Bauern Schweine züchten – mit der Folge, dass der Preis wegen des Überangebots wieder fällt. Übertragen auf den Arbeitsmarkt bedeutet das: Wenn Absolventen bestimmter Fächer dringend gesucht werden, fangen viele an, dieses Fach zu studieren. Da alle etwa gleich lang fürs Studium brauchen, gibt es dann nach drei bis fünf Jahren viel mehr Absolventen als freie Stellen.
Meist betrifft dies Fächer, für die sich viele Studenten nicht allein aus Interesse entscheiden, sondern wegen guter Jobaussichten. »Für die Zukunft halte ich diese Gefahr, verglichen mit der Vergangenheit, für nicht so groß«, sagt Franziska Schreyer vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Schon der demografischen Entwicklung wegen seien voraussichtlich gerade in bestimmten Feldern der Ingenieurwissenschaften wie etwa in der Elektrotechnik mehr Stellen zu besetzen, als es Nachwuchs gebe. Doch auch auf solche Vorhersagen kann man sich nicht immer verlassen. »Gerade die Finanzkrise hat gezeigt, wie unsicher und unsinnig Arbeitsmarktprognosen sind – ehemals hoch bezahlte Bankmitarbeiter sitzen jetzt auf der Straße oder müssen sich umorientieren«, sagt Soerge Drosten, Geschäftsführer des Personalberaters Kienbaum. Wer seine Berufsplanung nur nach den Jobchancen ausrichte, gehe ein hohes Risiko ein und sei oft unzufrieden.
Wünsche und Anforderungen
Die Suche nach dem Traumjob wird leichter, wenn man früh weiß, was einem am wichtigsten ist. Will ich vor allem ein hohes Gehalt? Kann ich mir einen Bürojob vorstellen? Setze ich auf Sicherheit, oder reizt mich die Abwechslung? »Die Frage der Berufswahl wird immer noch zu stark von der kollektiven Seite aus gesehen: Da geht es um ›die Absolventen‹ oder ›die Ingenieure‹. Das ist Quatsch, denn auf dem stark differenzierten und flexiblen Arbeitsmarkt ist vor allem Individualisierung gefragt«, sagt Andreas Eimer vom Career Service der Uni Münster. Es gebe keine »guten« und »schlechten« Studiengänge und Berufe, sondern nur solche, die für den Einzelnen mehr oder weniger geeignet seien. Deshalb rät er, weniger auf gute Ratschläge von anderen zu hören und mehr auf die innere Stimme.
- Datum 12.06.2009 - 09:36 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 06.05.2009 Nr. 01
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so dringlich ist das nicht.
die wenigsten tun nach ende des studiums noch das, was sie ursprünglich vorhatten, und das nicht aus mangel an möglichkeiten, sondern weil die erweiterung des wissens und des horizonts völlig neue wünsche wachsen lassen.
und was den arbeitsmarkt betrifft:
ein uni-absolvent ist eine person, die ihr analytisches denken geschult hat und logische rückschlüsse ziehen kann und fähig ist sich auszudrücken.
ein uni-absolvent, der das verkaufen kann, kommt auch auf dem arbeitsmarkt auf einer stelle unter, die ihm angemessen ist.
also ruhig blut, wer studiert, was er mag, bringt gute leistung und bietet einem arbeitgeber auf fachfremder stelle vielleicht völlig neue und wertvolle blickwinkel.
ein uni-absolvent ist eine person, die ihr analytisches denken geschult hat und logische rückschlüsse ziehen kann und fähig ist sich auszudrücken.
Nun ja, ich würde sagen: Das kommt ganz auf das Studienfach an. Glauben Sie mir, ich kenne genug Absolventen, bei denen Logik und Analytisches Denken nur in homöopathischen Mengen auftritt (ich rede von den Geisteswissenschaften, und zwar aus eigener Erfahrung). Was aber ist mit den restlichen 10%? :-)
ein uni-absolvent, der das verkaufen kann, kommt auch auf dem arbeitsmarkt auf einer stelle unter, die ihm angemessen ist.
Das Problem ist, dass die Leute die tatsächlich kompetent sind und sich auch sehr gut verkaufen können (mehrere sehr gute Abschlüsse, zum Teil in den sogenannten Elite-Studiengängen), später schlicht und einfach keinen Job finden. Die Lage ist zur Zeit einfach alles andere als rosig. Ich habe mehrere Freundinnen und Freunde, die schon über fünfzig Bewerbungen verschickt haben - ohne Erfolg. Das Argument der Arbeitgeber lautet beinahe immer: "Sie mögen ja logisch Denken können und analytisch geschult sein, aber haben Sie denn schon einmal als ... gearbeitet?" Die skeptische Antwort kann dann nur lauten: "Nein, denn ich habe meine Zeit mit dem Ausbilden von logischem Denken und Analytik verbracht." Darauf der Gegenüber: "Tja, na also wir brauchen schon Leute mit Berufserfahrung. Trotzdem viel Glück bei der weiteren Suche!" Meiner Meinung nach ist mit den Uni-Qualifikationen also erst einmal gar nichts gewonnen. Mit Logik und analytischem Denken auch nicht.
also ruhig blut, wer studiert, was er mag, bringt gute leistung und bietet einem arbeitgeber auf fachfremder stelle vielleicht völlig neue und wertvolle blickwinkel.
Den Arbeitgeber möchte ich gerne kennenlernen. Denn was versteht der überhaupt unter "guter Leistung"? Ich (Einser-Absolvent mir Elite-Promotionsstipendium) wäre selbst voller Leistungsbereitschaft, überaus fachfremd und mit zahllosen wertvollen und alternativen Blickwinkeln ausgestattet. Wenn es diesen Arbeitgeber wirklich geben sollte: Bitte vermitteln Sie mich weiter! Denn auch die Zukunft an der Universität sieht wahrlich alles andere als rosig aus. Naja, vielleicht geh ich ja auch ins Kloster.
hallo lodda,
50 bewerbungen sind heutzutage nicht viel.
weiterhin erfordert auch die geisteswissenschaft die fähigkeit zu analysieren, auch wenn die denkbahn eine andere ist als die der naturwissenschaftler.
da die zeiten nicht rosig sind, sind die meisten studierenden nebenher erwerbstätig, auch das läßt sich mitverkaufen.
einsen und elite-promotion bringt garnichts.
aber ein gutes bewerbungsseminar und einen unbeschränkten blick auf alle möglichkeiten (beratung in anspruch nehmen!) bringen weiter.
und ein bißchen frechheit ;-)
nebenbei, ich habe das auch hinter mir und ein weilchen gebraucht, um mich zu etablieren. der schlimmste fehler den ein absolvent machen kann, ist sich in ein taxi zu setzen oder hinter den pommesgrill zu stellen - da kommt er nie wieder raus.
mein erster kommentar ist ein abbild meiner eigenen erfahrungen, die ich mir vermutlich kurz nach meinem abschluß selbst nicht geglaubt hätte ;-)
... würde ich Jura studieren (statt irgendwas technisches).
Warum? Nun die Anwältin, bei der meine Frau arbeitet, trägt monatlich zwischen 8k-10k Euro brutto nach Hause. Dabei ist sie kaum älter als ich und hat auch nicht mehr gemacht als einen Studienabschluß. Oder anders ausgedrückt: sie verdient 3-4 mal so viel wie ich, nur weil sie ein anderes Fach studiert hat.
Ja, ich gebe ehrlich zu, das macht mich neidisch. Selbst unsere Projektleiter (mit massenweise Überstunden und Stress) verdienen nicht so viel. In einem technischen Beruf in solche Regionen zu kommen, schafft man vielleicht als Nischenspezialist, wenn man oft die Firma wechselt.
Ich hab natürlich keine Ahnung ob die Frau der Normalfall ist, oder eine extreme Ausnahme, aber ich glaube Anwälten/innen geht es allgemein besser als dem Durchschnitt.
Woran das liegt? Ich schätze weil soviele Politiker Juristen sind. Die faseln zwar immer vom freien Markt und Konkurrenz, aber für ihren Berufsstand gibt es unglaubliche Privilegien. Das fängt bei der festgeschriebenen Gebührensatzung an und deckt sogar so Sachen ab wie "unerlaubte" Rechtsberatung ab (diese wird knallhart abgemahnt). Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Menschen dürfen sich nicht gegenseitig Tips zum geltenden Recht geben, da sonst die Anwälte nicht mehr adäquat mitverdienen könnten. Noch dazu kann man Juristenjobs nicht so einfach nach China oder Indien auslagern, weil sich dort niemand mit deutschem Recht auskennt...
Einfach wunderbar, oder? Gäbe es analog dazu etwa ein Computerberatungsverbot und eine ordentliche Gebührenordnung, ich könnte mich dumm und dämlich verdienen. Eigentlich will ich das gar nicht, aber über solche himmelschreienden Ungerechtigkeiten ärgere ich mich ganz massiv. Vor allem dann, wenn ich das nächstemal eine Rechnung vom Anwalt bekomme, denn Rechnungen sind dummerweise nicht einkommensabhängig.
Also liebe Studenten: bedenkt auch solche Sachen!
mit der Aussage, dass sie Jura studieren würden. Es gibt sehr viele Juristen, das Studium ist hartes Brot und mutet häufig lebensfeindlich an. Ich studiere Jura im 6. Semester und wäre natürlich froh, wenn ich irgendwann mal 8 k- 10k nach Hause bringen könnte. Viel froher wäre ich habe, wenn es 4 k wären und ich dabei glücklich bin, dafür bedarf es nicht mal einer Tätigkeit als Anwalt oder Richter. Ich kann mir vieles vorstellen, schön wärs nur, wenn ich glücklich sein könnte und ein befriedigendes Gehalt hätte.
mit der Aussage, dass sie Jura studieren würden. Es gibt sehr viele Juristen, das Studium ist hartes Brot und mutet häufig lebensfeindlich an. Ich studiere Jura im 6. Semester und wäre natürlich froh, wenn ich irgendwann mal 8 k- 10k nach Hause bringen könnte. Viel froher wäre ich habe, wenn es 4 k wären und ich dabei glücklich bin, dafür bedarf es nicht mal einer Tätigkeit als Anwalt oder Richter. Ich kann mir vieles vorstellen, schön wärs nur, wenn ich glücklich sein könnte und ein befriedigendes Gehalt hätte.
mit der Aussage, dass sie Jura studieren würden. Es gibt sehr viele Juristen, das Studium ist hartes Brot und mutet häufig lebensfeindlich an. Ich studiere Jura im 6. Semester und wäre natürlich froh, wenn ich irgendwann mal 8 k- 10k nach Hause bringen könnte. Viel froher wäre ich habe, wenn es 4 k wären und ich dabei glücklich bin, dafür bedarf es nicht mal einer Tätigkeit als Anwalt oder Richter. Ich kann mir vieles vorstellen, schön wärs nur, wenn ich glücklich sein könnte und ein befriedigendes Gehalt hätte.
... der Ingenieurswissenschaften ist auch ein hartes Brot. Bis zu 60% Aussteiger.
Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich Jura studiert. Witzigerweise wollte ich das nämlich zuerst. Leider redet in Deutschland niemand über sein Gehalt und die Gehaltstabellen die von den Lobbygruppen rumgereicht werden, sind imho lächerlich überzogen. Einschätzen kann man das als Studienanfänger sowieso alles nicht, außer vielleicht, wenn man entsprechend berufstätige Verwandte hat (bei mir rundum nicht der Fall). Während des Studiums ändert sich heutzutage eh alles wieder, während meiner Studienzeit ist z.B. die Internetblase geplatzt. In der heutigen hektischen Wirtschaft sind 5 Jahre eine unendlich lange Zeit.
Wie gesagt, ich weiß auch nicht ob das Usus ist, solche Einkommen, aber so ungewöhnlich scheinen sie nicht zu sein. Wahrscheinlich hängt das auch damit zusammen, dass Juristen oft Freiberufler sind, bringt offenbar nochmal erhebliche Vorteile mit sich. Freiberufler ist auch so ein komisches Privileg, welches ich nicht verstehe. Gibts zwar für Informatiker auch, ist aber wohl eher ungewöhnlich. Informatiker/Ingenieure und Architekten scheinen dadurch, dass sie oft in umfangreichere Projekte eingebunden sind und unter direktem Konkurrenzdruck stehen, erhebliche Einkommensnachteile und Risiken zu haben. Während sich bei Ärzten und Anwälten/Notaren jede Menge Kleinkram ganz erheblich zusammenkleckert und ein Großteil der Arbeit an die Sekräterin abgegeben werden kann.
Aber das ist nur meine Perspektive...
... der Ingenieurswissenschaften ist auch ein hartes Brot. Bis zu 60% Aussteiger.
Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich Jura studiert. Witzigerweise wollte ich das nämlich zuerst. Leider redet in Deutschland niemand über sein Gehalt und die Gehaltstabellen die von den Lobbygruppen rumgereicht werden, sind imho lächerlich überzogen. Einschätzen kann man das als Studienanfänger sowieso alles nicht, außer vielleicht, wenn man entsprechend berufstätige Verwandte hat (bei mir rundum nicht der Fall). Während des Studiums ändert sich heutzutage eh alles wieder, während meiner Studienzeit ist z.B. die Internetblase geplatzt. In der heutigen hektischen Wirtschaft sind 5 Jahre eine unendlich lange Zeit.
Wie gesagt, ich weiß auch nicht ob das Usus ist, solche Einkommen, aber so ungewöhnlich scheinen sie nicht zu sein. Wahrscheinlich hängt das auch damit zusammen, dass Juristen oft Freiberufler sind, bringt offenbar nochmal erhebliche Vorteile mit sich. Freiberufler ist auch so ein komisches Privileg, welches ich nicht verstehe. Gibts zwar für Informatiker auch, ist aber wohl eher ungewöhnlich. Informatiker/Ingenieure und Architekten scheinen dadurch, dass sie oft in umfangreichere Projekte eingebunden sind und unter direktem Konkurrenzdruck stehen, erhebliche Einkommensnachteile und Risiken zu haben. Während sich bei Ärzten und Anwälten/Notaren jede Menge Kleinkram ganz erheblich zusammenkleckert und ein Großteil der Arbeit an die Sekräterin abgegeben werden kann.
Aber das ist nur meine Perspektive...
... ehe man ein Studienfach wählt. Die Stellenangebote in den großen Tageszeitungen sind oft eine gute Informationsquelle. Man erfährt nicht nur, was für Berufe besonders gefragt sind, sondern auch im Detail, was für Studienabschlüsse und Vorkenntnisse dafür erforderlich sind.
wer ist Ihr Zeitungsjunge? Marty McFly? ;-)
wer ist Ihr Zeitungsjunge? Marty McFly? ;-)
wer ist Ihr Zeitungsjunge? Marty McFly? ;-)
... der Ingenieurswissenschaften ist auch ein hartes Brot. Bis zu 60% Aussteiger.
Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich Jura studiert. Witzigerweise wollte ich das nämlich zuerst. Leider redet in Deutschland niemand über sein Gehalt und die Gehaltstabellen die von den Lobbygruppen rumgereicht werden, sind imho lächerlich überzogen. Einschätzen kann man das als Studienanfänger sowieso alles nicht, außer vielleicht, wenn man entsprechend berufstätige Verwandte hat (bei mir rundum nicht der Fall). Während des Studiums ändert sich heutzutage eh alles wieder, während meiner Studienzeit ist z.B. die Internetblase geplatzt. In der heutigen hektischen Wirtschaft sind 5 Jahre eine unendlich lange Zeit.
Wie gesagt, ich weiß auch nicht ob das Usus ist, solche Einkommen, aber so ungewöhnlich scheinen sie nicht zu sein. Wahrscheinlich hängt das auch damit zusammen, dass Juristen oft Freiberufler sind, bringt offenbar nochmal erhebliche Vorteile mit sich. Freiberufler ist auch so ein komisches Privileg, welches ich nicht verstehe. Gibts zwar für Informatiker auch, ist aber wohl eher ungewöhnlich. Informatiker/Ingenieure und Architekten scheinen dadurch, dass sie oft in umfangreichere Projekte eingebunden sind und unter direktem Konkurrenzdruck stehen, erhebliche Einkommensnachteile und Risiken zu haben. Während sich bei Ärzten und Anwälten/Notaren jede Menge Kleinkram ganz erheblich zusammenkleckert und ein Großteil der Arbeit an die Sekräterin abgegeben werden kann.
Aber das ist nur meine Perspektive...
mir geht es damit ganz gut :-)
Aber bei selbstständigen / freiberuflichen Arbeiten natürlich noch stärker als bei angestellten Job - unter ca. 5 Jahre Berufserfahrung geht wenig.
Und natürlich die angesprochene Spezialisierung ... und Logik ... ;-)
z.B. Web-Programmierer ... kann ja angeblich jeder ... also eher schlecht
Ich z.B. mache System Engineering / Software in der Automatisierung, gibt es genügend gute Angebote für längere Projekte (so 5...24 Monate). Die umfangreichen Projekte sind eher vorteilhaft.
Also Zustimmung zum Artikel - die Details machen es aus!
Aber sie müssen einem natürlich liegen und man muß sich sehr zeitig damit beschäftigen; um die Richtung herauszufinden und schon entsprechende Erfahrung während des Studiums zu erwerben (Praktika, Diplom/BA/MA, ...)
mir geht es damit ganz gut :-)
Aber bei selbstständigen / freiberuflichen Arbeiten natürlich noch stärker als bei angestellten Job - unter ca. 5 Jahre Berufserfahrung geht wenig.
Und natürlich die angesprochene Spezialisierung ... und Logik ... ;-)
z.B. Web-Programmierer ... kann ja angeblich jeder ... also eher schlecht
Ich z.B. mache System Engineering / Software in der Automatisierung, gibt es genügend gute Angebote für längere Projekte (so 5...24 Monate). Die umfangreichen Projekte sind eher vorteilhaft.
Also Zustimmung zum Artikel - die Details machen es aus!
Aber sie müssen einem natürlich liegen und man muß sich sehr zeitig damit beschäftigen; um die Richtung herauszufinden und schon entsprechende Erfahrung während des Studiums zu erwerben (Praktika, Diplom/BA/MA, ...)
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