Hochschulranking So finde ich mein FachSeite 3/3
Eine relativ realistische Einschätzung der Eignung ist mit studienfeldbezogenen Tests möglich, die der Psychologische Dienst der Arbeitsagentur kostenlos anbietet – bislang für Jura, Wirtschafts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften, Informatik und Mathematik sowie für die philologischen Studiengänge. Im Gegensatz zu Selbsttests, in denen man subjektiv die eigenen Fähigkeiten einschätzt, geht es bei Eignungstests um eine objektive Bewertung wie bei einer Prüfung.
Untersucht wird, ob man mit den Arbeitsanforderungen eines Faches zurechtkommt. Dafür müssen fachspezifische Aufgaben gelöst werden: In Jura wird das logische Denkvermögen getestet, in den Naturwissenschaften der Umgang mit Zahlen und Größen, in den Philologien das Sprachgefühl. Eine Beispielfrage dazu wäre: "Welche Wörter haben dasselbe rhythmische Prinzip: Hundegebell, Bücherregal, Architektur?"
Zunehmend setzen auch die Hochschulen auf Eignungstests, die manche im Internet anbieten. Die Studienberater der Arbeitsagenturen organisieren bisweilen auch persönliche Schnupperkurse an einer Hochschule. Gemeinsam mit einem studentischen Mentor überlegt sich der Schüler, in welche Veranstaltungen er sich setzen könnte, um seine Eignung einschätzen zu können.
Wer befürchtet, dass in seinem Wunschfach Fähigkeiten gefordert sind, die er nicht besitzt, spricht am besten mit einem Fachstudienberater über seine Bedenken. Er oder auch ein Berufsberater der Arbeitsagentur können dann helfen, andere Studienmöglichkeiten zu finden. Über Alternativen nachdenken muss auch, wer in den Auswahlverfahren keinen Erfolg hatte.
- Datum 08.05.2009 - 15:42 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 06.05.2009 Nr. 01
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Ein mir bekannter Mediävist bot seit Jahren dasselbe Seminar des Titels "Höfische Minne" an, doch die Teilnehmerzahl wurde immer geringer. Heute nennt er es "Sexualität im Mittelalter" und hat wieder volle Säle. Außer dem Titel hat sich nichts gewandelt.
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