: Agfa

Berlinale: Achtung, Überlänge!

Unser Autor geht seit 25 Jahren zur Berlinale. Diesmal hat er sich ungewöhnliche Filme vorher angesehen und dabei 1335 Minuten vor dem Fernseher verbracht

momente der entscheidung: Tödliche Synthese

Aus Kohle wollte die I. G. Farben Treibstoff produzieren. Doch als das Erdöl immer billiger wurde, brauchte Konzerngründer Carl Bosch Hilfe. Die Nazis waren zur Stelle

Ganz nah dran

Das Kölner Agfa Foto-Historama im Museum Ludwig zeigt die Geschichte des Fotojournalismus

Zu groß, zu brav

Der Belgier André Leysen übt Kritik an deutschen Aufsichtsräten. Ein ZEIT-Gespräch

Tochter zu verkaufen

Viele Konzerne machen an der Börse Kasse, indem sie einzelne Geschäftsteile losschlagen

Bayer muß vorbeugen

Der Leverkusener Chemiekonzern wird auf Dauer nicht alleine am Marktbestehen können

Das genaue Gegenteil

ehe Geschlecht - viermal war er verheiratet, mit zahlreichen Frauen lebte er zusammen.

Wegweiser für Voyeure

Jede Reise findet zweimal statt: im Kopf und vor Ort. Und vielleicht ist das Schönste und Schwierigste am Reisen das Wechselspiel von Erwartung und Wirklichkeit, der Zusammenprall des Erhofften mit dem Erfahrenen, des Eigenen mit dem Fremden.

Immobilien Ost: Ungeliebte Erben

Vierzig Jahre arbeitete die I.G. Farben i.A. an ihrer eigenen Abschaffung. Die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs hatten die tief ins Naziregime verstrickte „Interessengemeinschaft Farben“ zerschlagen und die selbständigen Nachfolgeunternehmen Bayer, Hoechst, BASF, Cassella und Hüls geschaffen.

Helmut Gernsheim: Der Sammler

Über die Äste des Blauregens balancieren die Katzen Pascha und Pucci in den Schatten des Balkons. Tief unten glitzert der Luganer See.

Zeitmosaik

Ich habe nichts gegen die Katholiken. Aber ich habe was gegen diese dämlichen Fanatiker, die Kinos anzünden im Namen Jesu ..

Kunstkalender

Bilderschauen per Kamera oder die Zerschnitzelung des Augapfels. Nur wer sich rückwärts wendet, empfängt den Balsam – ex oriente lux.

Private im Abseits

ARD-Sportreporter Heribert Faßbender mochte seinen Zuschauern die trüben Aussichten nicht verheimlichen. In seine Reportage am Mittwoch der vergangenen Woche aus dem Bremer Weserstadion vom Uefa-Cup-Halbfinale Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen flocht er die düstere Prophezeiung, daß so etwas wohl bald keiner mehr sehen könne.