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Alexander Van der Bellen : Kann er ein zweites Mal gewinnen?

  • Mit knappem Vorsprung hat Alexander Van der Bellen am 22. Mai 2016 die Stichwahl zum Bundespräsidenten in Österreich gegen seinen Konkurrenten Norbert Hofer (FPÖ) gewonnen. Der ehemalige Grünen-Vorsitzende erreichte nach Angaben des österreichischen Innenministers Wolfgang Sobotka 50,3 Prozent der Stimmen.
  • Nachdem die FPÖ das Wahlergebnis wegen Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung der Briefwahlstimmen angefochten hatte, ordnete der Verfassungsgerichtshof eine Wiederholung der Wahl an. Der ursprüngliche Nachholtermin Anfang Oktober musste verschoben werden, weil Briefwahlumschläge nicht klebten. Am 4. Dezember treten Van der Bellen und Hofer erneut um das Amt des Bundespräsidenten gegeneinander an.
  • Der 72-jährige Volkswirtschaftsprofessor Van der Bellen stellt sich als unabhängiger Kandidat zur Wahl, wird aber von den Grünen unterstützt. Er betont die Bedeutung der Solidarität zwischen den EU-Staaten, die Kontinuität zu seinen Amtsvorgängern und warnt vor Ausländerfeindlichkeit und dem Rechtspopulismus der FPÖ.
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Serie: Das Österreich-Porträt

Politisches Interesse: Der Nichtwähler

Über den nächsten Bundespräsidenten entscheiden ausgerechnet jene, die ihre Stimme am Sonntag gar nicht abgeben. Wer ist dieser Wahlverweigerer, den alle Seiten hofieren?

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Bundespräsidentenwahl: Da capo

Beide Kandidaten für die Präsidentenneuwahl in Österreich haben Mühe, mit neuen Themen zu überzeugen. Eine Seite aber könnte von einem Sondereffekt profitieren.

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Wahl in Österreich: Falsch wie nie

Der Brexit wird die Präsidentenwahl prägen: Reagiert die EU souverän, gewinnt der Grüne van der Bellen. Zerstreitet sie sich, wird der Rechtspopulist Hofer siegen.