Allianz Versicherungs AG

© Miguel Villagran/Getty Images

Umweltschutz: Wie böse ist die Allianz?

Der größte Versicherer der Welt wird von Umweltschützern attackiert. Das Management will die Geschäfte sauberer machen. Wie gut kann ein kapitalistischer Konzern sein?

MANAGER UND MÄRKTE

Wenn es ihm gelingt, die Puma AG zu sanieren oder zu verkaufen, dann wird sich auch für Manfred Emcke die Beratertätigkeit bei dem Sportartikler lohnen.

MANAGER UND MÄRKTE

Allianz: Versicherte mucken auf SEL: Alarm aus Italien Supercomputer: Erstmals made in Germany

Versicherungsaktien laufen sich heiß

Die Allianz Versicherungs-AG hat ihre jungen Aktien im ausmachenden Betrag von etwas mehr als 800 Millionen Mark reibungslos plazieren können.

Die Allianz-Gruppe, ein finanzielles Machtzentrum besonderer Art, soll durch eine neue Struktur noch schlagkräftiger werden. Doch schon heute gleicht der Versicherungskonzern einem Kraftwerk ohne Sicherungen: Die Entscheidungen des Vorstandes werden kaum kontrolliert.: Der Riese und sein Herr

Wenn die zwanzig Mitglieder des Aufsichtsrates der Allianz Versicherungs-AG am 10. Dezember zu ihrer nächsten Sitzung in München zusammenkommen, wird Vorstandschef Wolfgang Schieren die Runde mit nebulösen Andeutungen über gewisse „Vorprüfungen“ vermutlich kaum mehr zufriedenstellen.

MANAGER UND MÄRKTE

Heimlich, still und leise sind die Klöckner-Werke wieder unter das Dach der europäischen Stahlmarktordnung geschlüpft. Der Außenseiter, der sich seit 1981 nicht um die ihm zugeteilten Produktionsquoten scherte, macht nun wieder brav mit.

Übernahme-Kampf: Die Jagd auf den Adler

Es ist, als habe der Münchner Komiker Karl Valentin die Manager von der Allianz inspiriert. Bei den Kaufangeboten für die britische Versicherungsgesellschaft Eagle Star scheinen sie sich an seinen Spruch zu halten: „Mögen taten wir schon, nur dürfen, haben wir uns nicht getraut.

MANAGER UND MÄRKTE

Das DGB-Wochenblatt Welt der Arbeit wollte den „bürgerlichen“ Zeitungen den Rang ablaufen: Noch bevor die Aufsichtsräte der Neuen Heimat den brisanten Bericht der Wirtschaftsprüfergesellschaft Treuarbeit über Albert Victor, den ehemaligen Chef des Wohnungsbaukonzerns, in der Post fanden, sollte die Welt der Arbeit mit ihrem Bericht auf dem Markt sein.

Löwenbräu: Das Geschäft mit den Grundstücken

Einst waren sie spinnefeind. Jetzt machen sie zusammen das Geschäft des Jahres: das Münchner Privatbankhaus Merck, Finck & Co und der größte deutsche Assekuranz-Konzern, die Allianz Versicherungs-AG, Sitz ebenfalls München.

Manager und Märkte

Die kleinen Nadelstiche, die die Kaffeeröster Tchibo und Eduscho mit ihren Billig-Buchangeboten gelegentlich den traditionellen Buchhändlern versetzen, sind nichts gegen das, was ihnen wieder einmal – just zur umsatzstarken Vorweihnachtszeit – vom Fürther Großversandhaus Quelle angetan wird.

Messerschmitt-Bölkow-Blohm: So uneins wie noch nie

Eigentlich hält nur ein sehr gutes Unternehmen solche Querelen aus. Auf diesen Nenner brachten als eine Mischung von Realitätssinn und Galgenhumor Beteiligte die Situation, in der sich der größte deutsche Luft- und Raumfahrtkonzern befindet: die Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH (MBB) in Ottobrunn bei München.

Manager und Märkte

Hans Friderichs, Mitglied des Vorstands und designierter Vorstandssprecher der Dresdner Bank, wird sein Zehner-Paket an Aufsichtsratssitzen schneller beisammen haben, als manche Beobachter anfangs glaubten.

Firmen und Fakten

1976 konnte die neunprozentige Dollar-Abwertung innerhalb des Umlaufsvermögens der einzelnen als Kommanditgesellschaft deutschen Rechts betriebenen Unternehmen durch außerordentliche Erträge sowie durch verbesserte Wirtschaftsergebnisse aufgefangen werden.

Manager und Märkte

Die stern-Redakteure Rolf Gillhausen und Rolf hinter, zugleich von Anfang an Macher des jüngsten Gruner + Jahr-Objekts Geo, wollen sich wieder ganz und ausschließlich auf den Stern konzentrieren.

Firmen und Fakten

In Hamburg war im vergangenen Jahr ein um 9,7 Prozent höherer Strombedarf zu decken als 1975. Die langfristige Planungszuwachsrate liegt dagegen nur bei 5,5 Prozent jährlich.

BONNER KULISSE

Immer wieder zirkulieren in der Bundeshauptstadt Gerüchte, daß Karl Otto Pöhl, eine der farbigsten Figuren, unter den politischen Beamten in Bonn, sein Amt quittieren und lukrativeren Aufgaben nachgehen wolle – gestimmt hat bislang keines.

Rückzug auf Raten

Die Industriellen-Dynastie kann bei der Expansion des Stahlkonzerns finanziell nicht mehr mithalten