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Alternative für Deutschland: Wie extrem ist die AfD?

  • Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin im September 2016 hat die Alternative für Deutschland (AfD) 14,2 Prozent der Stimmen erreicht.
  • Berlin ist der zehnte Landtag, in dem die Partei vertreten ist. Auf Bundesebene liegt sie in Umfragen zwischen elf und 14 Prozent.
  • Seit drei Jahren gibt es die rechtspopulistische Partei. Auf dem Bundesparteitag im vergangenen Mai wurde das erste Grundsatzprogramm beschlossen.
  • Schwerpunkte im Programmentwurf sind: die Forderung nach einem Ausstieg aus dem Euro, Plädoyers für die traditionelle Familie und für die Atomenergie, die Forderung nach mehr direkter Demokratie. Zentral ist zudem die pauschale Ablehnung des Islam. Die Religion solle in Deutschland zurückgedrängt werden.
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Serie: Jung und konservativ

AfD: Der Aussteiger

Konstantin Steinitz, 27, war neun Monate lang bei der AfD. Heute ist er Fan von Merkels Flüchtlingspolitik. Stationen einer politischen Reise

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AfD: Höcke kann noch gewinnen

Der AfD-Bundesvorstand will Björn Höcke aus der Partei werfen. Doch der hat prominente Fürsprecher – und könnte das Schiedsgericht von sich überzeugen.

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Albrecht Glaser: Hoffen auf 35 plus

Bei der Bundespräsidentenwahl tritt auch ein AfD-Kandidat an. Der hat zwar keine Chance, setzt aber auf Stimmen aus anderen Parteien. Für ihn wäre das ein Erfolg.

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Fratzschers Verteilungsfragen

USA: Donald Trump paralysiert

Von der Politik des US-Präsidenten Donald Trump gehen drei große Gefahren aus. Er könnte gerade der europäischen Wirtschaft schwer schaden.

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AfD: Ich, die Wutbürgerin

Alle reden davon, die Sorgen der AfD-Anhänger ernst zu nehmen. Dabei kann einem deren Verhalten wahrlich auch Angst machen. Was ist mit den Sorgen der anderen?

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SPD: Umkehren, Genossen!

Die SPD kann nur AfD-Wähler zurückgewinnen, wenn sie eingesteht, dass die Agenda 2010 in Teilen ein Irrweg war. Sie hat zu Ungerechtigkeit und Unsicherheit geführt.

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Hamburger AfD: Unter Beschuss

Als Schatzmeisterin spielte Nicole Jordan nur eine kleine Rolle in der Hamburger AfD. Dann kam die extreme Linke und begann, sie anzugreifen.

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AfD: Von Neukölln aus an die Macht

Radikale AfD-Politiker wie der Berliner Andreas Wild könnten bald im Bundestag sitzen. Für ihre fremdenfeindliche Propaganda nutzen sie Problembezirke wie Neukölln.