: Anna Achmatowa

Sachbuch: Gast aus der Zukunft

Ein brillanter Essay, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte: der Philosoph Isaiah Berlin über Tolstoj.

Mandelstam lacht

Wenn die Dinge zu sprechen und zu tanzen anfangen: Der letzte Band der Werkausgabe des großen russischen Dichters

Facettenreiches Petersburg

Zehn Quadratmeter Bücherhöhle – das kann Heimat sein. Die schönste Wohnung seines Lebens nennt Nobelpreisträger Joseph Brodsky diesen Winkel in der Einzimmerbehausung seiner Eltern, einer Gemeinschaftswohnung vor herrschaftlicher Kulisse.

Michail Lermontow, neu übersetzt: Geheimsprache Lyrik

Vertritt man bei einem Disput die Auffassung, Michail Lermontow (1814 bis 1841) habe nicht selten noch schönere Gedichte geschrieben als Alexander Puschkin (1799 bis 1837), dann konzediert dies der Gesprächspartner zuweilen höflich, aber mit der Einschränkung: Ja, Lermontow als Dichter der Romantik.

Nordrhein-Westfalen: Ihr größter Sohn

Dichter und Denker hatten und haben oft ein schwieriges Verhältnis zu ihren Heimatstädten. Wie die glorreiche Stadt Athen mit Sokrates verfuhr, ist bekannt.

Ausstellung in Düsseldorf: Amedeo Modigliani: Maler der menschlichen Stilleben

Er war so schön, so stolz, so vom Ästhetischen durchdrungen, daß man gern bedingungslos glaubte, was all die anderen über ihn sagten – all die Zeitgenossen, die verständnisvollen Freundinnen und zeitweiligen Geliebten, die Kunsthändler, die Saufkumpane und Konkurrenten in jenem Künstlerdorf der Moderne, das Montmartre hieß.

Die Stunde des Phantoms

Die Limousinen, in denen die Machthabenden über den Roten Platz zum Kreml brausen, sind nach wie vor mit gerüschten Gardinen von innen verhängt.

„Mehr Licht!“

Der Versuch, mit Hilfe von glasnost, Öffentlichkeit, auch die Vergangenheit neu zu bewerten und zu bewältigen, begann in der Moskauer Kulturszene, unmittelbar nach dem Sturz des Stadt-Parteichefs Wiktor Grischin Ende 1985.