: Anna Amalia

Kulturgut: "Unser kleines Wunder"

Ein Gespräch mit Michael Knoche, Direktor der Anna-Amalia-Bibliothek, über Restaurationszauberei, Brandschutz und Schuldgefühle

Goethe: Oh, Anna! Ach, Charlotte!

Die Goethegemeinde ist außer sich: Der Dichterfürst liebte offenbar die Herzogin Anna Amalia. Muss die Literaturwissenschaft nun ihre Bücher umschreiben?

Dino-Pleite

Wieder kein Geld vom Bund für das Berliner Naturkundemuseum

Bücher für alle

Zum ersten Mal seit Goethes Zeiten sind die Bestände der Anna Amalia Bibliothek an einem Ort. Nächste Woche wird das neue Studienzentrum eröffnet

Zentralismus, geteilt durch sechzehn

In der Föderalismuskommission wollen die Länder den Bund kulturpolitisch in die Schranken weisen. Doch ihre Vorstellungen würden in Zukunft nochmehr Staat in die Kultur tragen

Essen wie Goethe in Weimar

Kulturhauptstadt? Eßkultur kann damit nicht gemeint sein. Immerhin: DieBratwurst schmeckt, und im Elephant speist man ohne Reue.

In Goethes Quartier

Ich muß nach Weimar. Weimar, schöne Pflicht. Ich nehme mir drei Tage. Es ist schwer, es war schwer, in Weimar unterzukommen.

„Das Tiefurter Journal“: Es gibt keinen amüsanteren Zugang zum Verständnis der höfischen Kultur im späten 18. Jahrhundert und der ersten Jahre Goethes in Weimar: Wochenblatt für Sommertage

Ferienzeit: Auch unsere Zeitschriften-Kolumne macht eine sommerliche Pause. Willkommen ist uns da die Erinnerung an eine wunderliche „periodische Schrift“, die vor zweihundert Jahren in der Sommerfrische der Weimarer Hofgesellschaft, in Tiefurt, gegründet wurde, um „alles was Politick, Witz, Talente und Verstand, in unsern dermalen so merkwürdigen Zeiten, hervorbringen, den Augen eines sich selbst gewählten Publikums vorzulegen“.

Nach Weimar um Goethes willen

Als Johann Wolfgang von Goethe diese Knittelverse den Zusammenhang von Literatur und Geographie betreffend schrieb, da war eine Reise von Hamburg nach, zum Beispiel, Weimar zwar möglich, aber mit Achsenbrüchen und anderen Schicksalsschlägen mußte gerechnet werden.

Das Glück von Frankfurt

Die Arbeit des Rezensenten ist zumeist eine melancholische: hofft er doch immer auf das Große, Bedeutende, Bleibende, das anzuzeigen wäre; jedoch was er anzuzeigen hat, ist meist das durchaus Nicht-Große, das Unbedeutende, das Transitorische.