© Lionel Bonaventure / Getty

Anschläge in Paris: Terror in Europa

  • Bei sechs Anschlägen sind am 13. November in Paris 130 Menschen getötet worden. Mehr als 350 Menschen wurden verletzt.
  • Attentäter schossen auf Gäste von Bars und Restaurants und auf Besucher des Konzertsaals Bataclan. Mehrere Explosionen erschütterten auch die Umgebung des Stade de France, wo ein Freundschaftsspiel Deutschland gegen Frankreich stattfand.
  • Frankreichs Präsident Hollande spricht von Krieg und hat den Notstand ausgerufen und Grenzkontrollen angeordnet.
  • Sieben Attentäter sind tot.
  • Die Terrororganisation "Islamischer Staat" hat sich zu den Anschlägen bekannt.
  • Der Hauptverdächtige der Pariser Anschläge Salah Abedeslam wurde Mitte März bei einer Razzia in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek gefasst. Er soll an Frankreich ausgeliefert werden.

Paris-Attentate: Die Jagd auf die Mörder

Erste Ermittlungen zeigen: Die Täter von Paris handelten als Teil eines Netzwerkes, gesteuert aus Syrien und Belgien. Und viele waren den Sicherheitsbehörden gut bekannt.

© Shamil Zhumatov/Reuters

Rhetorik: Blind in den Krieg

Dritter Weltkrieg, totaler Krieg: Nach den Attentaten von Paris hat sich die Rhetorik verschärft. Sogar der Papst macht mit. Das vergiftet Europas Gesellschaften.

Jetzt lesen

Muslime: Das Ende der Arroganz

Kolonialismus, Interventionen, Krieg gegen den Terror: Die "Realpolitik" des Westens ist gescheitert. Wir müssen unser Verhältnis zu den Muslimen grundlegend ändern.

© Philippe Huguen/AFP/Getty Images

Frankreich: Aufrüsten gegen die Angst

Frankreichs Streifenbeamte tragen nun Waffen, nationale Polizisten dürfen sie sogar in der Freizeit mit sich führen. Eine verständliche Reaktion, aber eine ineffektive.

Blog Teilchen

Terroranschläge: Die Toten von Paris

Welche Menschen fielen dem Terror zum Opfer? Der "Guardian" ist dieser Frage nachgegangen. Dabei wird deutlich: Herkunft, Hautfarbe und Glaube waren den Attentätern egal.

© Hasan Shaaban/Reuters

Beirut: Wir sind alle Beirut

Viele Libanesen solidarisieren sich mit den Opfern der Pariser Attentate, dabei sind sie selbst im Visier der Terroristen. Wieso ist die Anteilnahme oft so einseitig?

© Kenzo Tribouillard/AFP/Getty Images

Anschläge in Paris: Es nimmt kein Ende

Zum zweiten Mal erschüttern Terroranschläge Paris, furchtbarer noch als jene im Januar. Gerade als die Stadt zu Selbstvertrauen und Normalität zurückfinden wollte.

© Charles Platiau/Reuters
Blog Teilchen

Samy Amimour: Fanatismus – stärker als Vaterliebe

Ein Vater reist aus Paris nach Syrien – den Sohn rausholen, einen IS-Kämpfer. Er kommt allein zurück. Am 13. November sprengt sich der Sohn im Bataclan in die Luft.