© Lionel Bonaventure / Getty

Anschläge in Paris: Ein Jahr danach

  • Ein Jahr ist seit den Anschlägen von Paris vergangen: Am 13. November 2015 wurden bei sechs Anschlägen 130 Menschen getötet. Mehr als 350 Menschen wurden verletzt.
  • Die Attentäter schossen auf Besucher von Bars, Restaurants und des Konzertsaals Bataclan. Mehrere Explosionen erschütterten auch die Umgebung des Stade de France, wo ein Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Frankreich stattfand.
  • Die Terrororganisation "Islamischer Staat" bekannte sich zu den Anschlägen.
  • Präsident Hollande verhängte den Ausnahmezustand, der es unter anderem erlaubt, Verdächtige unter Hausarrest zu stellen und Häuser ohne Durchsuchungsbeschluss zu betreten.
  • Der Hauptverdächtige der Anschläge, Salah Abdeslam, wurde Mitte März 2016 bei einer Razzia in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek gefasst. Ende April wurde er an Frankreich ausgeliefert. Seine Anwälte haben ihr Mandat niedergelegt, weil der Hauptangeklagte die Aussage verweigert.
  • Am 12. November 2016 öffnete der Konzertsaal Bataclan wieder, mit einem Konzert des britischen Sängers Sting.
Serie: Das war meine Rettung

Matthias Ginter: "Wir hatten Glück im Unglück"

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Der Fußballprofi Matthias Ginter hat zwei Anschläge erlebt und daraus eine Menge Kraft geschöpft. Er weiß, dass das Leben wie der Fußball auch eine Glückssache ist.

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"Nocturama": Terroristen im Schaumbad

Bombenleger im Konsumrausch: In Bertrand Bonellos Film "Nocturama" endet eine Gruppe junger Attentäter ausgerechnet in einem Luxuskaufhaus.

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Rhetorik: Blind in den Krieg

Dritter Weltkrieg, totaler Krieg: Nach den Attentaten von Paris hat sich die Rhetorik verschärft. Sogar der Papst macht mit. Das vergiftet Europas Gesellschaften.

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Drei terrorverdächtige Syrer hat die Polizei bei Hamburg festgenommen. Ihr Fall zeigt: Das Europanetzwerk des IS scheint engmaschiger, als man bislang dachte.

Paris: Anschlag auf Pariser Bahnhof verhindert

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Am Wochenende ist in Paris ein verdächtiges Auto mit Gasflaschen und Dieselkanistern entdeckt worden. Laut Präsident Hollande sollte damit ein Anschlag verübt werden.

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Ein Terroranschlag erschüttert Paris. So der Plot von "Bastille Day", der im Herbst 2014 gedreht wurde. Erst jetzt kommt er ins Kino – und wirkt wie zufällig visionär.

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Im Netz kämpft der Hacker Digita Shadow mit seiner Ghost Security Group gegen den sogenannten Islamischen Staat. Unser Autor hat versucht, ihn zu treffen.

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Samy Amimour: Fanatismus – stärker als Vaterliebe

Ein Vater reist aus Paris nach Syrien – den Sohn rausholen, einen IS-Kämpfer. Er kommt allein zurück. Am 13. November sprengt sich der Sohn im Bataclan in die Luft.