: Anton Bruckner

Oper "Jenůfa": Babymord in der Provinz

Große Kunst, wenn die Musik mehr weiß als das Libretto: Der Regisseur Christof Loy wagt eine beklemmende Deutung von Leoš Janáčeks "Jenůfa" an der Deutschen Oper Berlin.

Musikfestival: Abheben im Hangar

Ausverkaufte Hochkomplexklänge: Karlheinz Stockhausens Riesenorchesterwerk »Gruppen« krönt das großartige Programm des Berliner Musikfestes.

Klassik: Jenseits der Ufer

Hier ist der Kopf des Konzertgängers frei: Das Musikfestival auf der Insel Herrenchiemsee sucht nach »Zeitenwenden« bei Britten und Bach.

Im klaren Licht des Pazifiks

Das Leben ist zu kurz, um es zu vergeuden: Der unberechenbare Dirigent Esa-Pekka Salonen und das Los Angeles Philharmonic Orchestra bringen kalifornische Vitalität an den Rhein

Es darf schon prickeln. Aber nicht zu sehr

Das Leben in München hat wieder einen Sinn: Bei seinen ersten Auftritten als Generalmusikdirektor der Philharmoniker ehrt Christian Thielemann eindrucksvoll seine deutschen Meister

Ein Feind aus alten Tagen

Nikolaus Harnoncourt wagt sich beim Styriarte-Festival in Graz zum ersten Mal an Wagner

A Bier, a Bett, a Biepschau

Na bitte, es funktioniert doch: Bruckner und die Frauen - Bruckner und Boulez. Neues vom Linzer Brucknerfest

Eine Linzer Rede über Österreich und die österreichische Seele. Über die Pornoindustrie und den Journalismus. Über die Arbeiterklasse und die Ausländer. Und vielleicht auch über Anton Bruckner: Wie verdächtig ist der Mensch?

Meine literarischen Werke kommen nicht ohne einen Titel aus. Meine Gedichtbände haben einen Titel, meine Essays haben einen Titel, meine Theaterstücke haben einen Titel, manche bestehen sogar nur aus einem Titel, und selbstverständlich hat auch diese Rede einen Titel.

Feste feiern auf Städtegeburtstagen

Was den Menschen der Geburtstag, ist den Städten und Gemeinden das Datum ihrer Gründung: je runder, desto besser. Frankfurt etwa wird 1200.

Linz erregt Aufsehen mit seinem neuen „Design Center“, einem Hotel und einem Platz: Licht aus Glas

Linz – so sagt die Stadt von sich – lebe auf: „Industriemetropole in einer der schönsten Regionen Österreichs“ – „Zukunftsorientierung“ – „Verkehrsdrehscheibe“ – „Ausreichende Parkfläche“ – „Linz setzt Zeichen!“ Und da der kommunale Wohlstand der Landeshauptstadt an der Donau mit dem Unwohl seines allergrößten Industriebetriebes, der riesigen Vereinigten Österreichischen Eisen- und Stahlwerke (VÖEST), gelitten hat, brauchte es ein Signal der Selbstbehauptung.

Fragmente eines Gesprächs

... Selbst den guten Musikern dort haftet für mich stets etwas Provinzielles an. Ihre Begabungen bestreite ich nicht. Aber mich interessiert beispielsweise viel mehr die Musik von Anton Bruckner als von Mussorgskij oder Borodin.

Zeit zum Hören

Haydn und Mozart hatten die Sorgen noch nicht: Bei 104 oder auch nur 41 Symphonien insgesamt fällt einer neunten noch keine Sonderrolle zu.

Männertreu

An diesem Tag nämlich präsentiert uns die Deutsche Bundesbahn ihren neuen Fahrplan. Wie immer eine spannende Sache. Doch in diesem Jahr wird alles noch viel aufregender als gewöhnlich.

Schallplatten

Eigentlich hatten sie das Stück an diesem 15. August bei den Salzburger Festspielen aufführen wollen, aber... So ist nun diese für die audiovisuelle Totalausnutzung entstandene Aufnahme das (vorerst) letzte Zeugnis einer auf alle Höhen (und durch alle Tiefen) geführten künstlerischen Zusammenarbeit, wie sie in der visionären Kraft und technischen Brillanz, der menschlichen Erfahrung und ökonomischen Cleverness, der interpretatorischen Tradition und der routinierten Vermarktung erst in diesem ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert realisierbar wurde.