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Arbeitsrecht: Was Arbeitnehmer und Arbeitgeber wissen sollten

  • Die Arbeitswelt wandelt sich: Digitalisierung, Fachkräftemangel und der globale Wettbewerb führen zu neuen Herausforderungen. Beschäftigungsverhältnisse, Arbeitsbedingungen und Berufsbilder verändern sich. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen immer flexibler werden. Das führt zu veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen.
  • Beispiel Arbeitszeit-Debatte: Immer mehr Arbeitnehmer wünschen sich flexible Arbeitszeiten. Das dient der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch die Arbeitgeber wollen und müssen flexibel sein. Schon heute arbeitet jeder Vierte bis 23 Uhr, auch Nachtarbeit hat zugenommen. Und immer mehr Unternehmen führen Vertrauensarbeitszeit ein. Die Arbeitgeberverbände wollen das Arbeitszeitgesetz gelockert sehen, fordern gar die Abschaffung des fixen Acht-Stunden-Tags. Viele Firmen schaffen außerdem feste Arbeitsplätze ab und führen verstärkt Homeoffice ein. Aber führt das wirklich zu einer größeren Zeitsourveränität bei den Beschäftigten oder dehnt dies nur die Arbeit in das Privatleben aus?
  • Beispiel befristete Beschäftigung: Jeder zweite neue Arbeitsvertrag ist zunächst befristet. Das setzt besonders die junge Generation unter Druck, denn vielen jungen Erwachsenen fehlt damit die Sicherheit. In vielen Branchen und auch in der Wissenschaft hat das zu einem Missbrauch des Teilzeit- und Befristungsgesetzes geführt. Wir zeigen das Wichtigste im Überblick.
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Amazon: Geld fürs Gesundbleiben

Haben die Kollegen viele Fehltage, bekommt man seinen Bonus gekürzt. Das besagt laut einem Bericht eine Betriebsvereinbarung bei Amazon. Gewerkschafter sind empört.

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