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© Scott Olson/Getty Images

Tag des Artenschutzes: Die Letzten ihrer Art

  • Am 3. März ist der Internationale Tag des Artenschutzes. Mit ihm machen Naturschützer darauf aufmerksam, dass auf der Welt derzeit das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier stattfindet.
  • Ihre Tiere, ihre Pflanzen, ihre Natur verschwindet. Gründe sind der Klimawandel, der hohe Verbrauch an Ressourcen und die Jagd auf Wildtiere und Pflanzen als Delikatessen, Potenz- oder Heilmittel.
  • Weltweit haben sich die Bestände von Wirbeltieren innerhalb von etwa 40 Jahren im Durchschnitt mehr als halbiert.
  • In Deutschland ist von den rund 72.000 bekannten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten rund ein Drittel in seinem Bestand bedroht.
© AFP/Getty Images/Conservation International

Primaten: Kein Planet der Affen

Meerkatzen, Gorillas und Löwenäffchen sind nur drei von 300 bedrohten Primatenarten. Das belegt eine neue Studie. Der Mensch lässt ihnen keinen Platz auf der Erde.

© John Moore/Getty Images

Pandas: Zu niedlich zum Sterben

Passioniert züchtet China Pandas, um sie vor dem Aussterben zu retten. Das Konzept geht auf, obwohl die meisten Zuchttiere im Zoo landen. Immerhin sind die Bären fotogen.

© TOSHIFUMI KITAMURA/AFP/Getty Images

Aquarium: Freiheit für die Fische

Früher diente das Aquarium der Forschung. Heute ist es zum kitschigen Hobby verkommen. Und sein ökologischer Preis ist hoch. Schaffen wir es endlich ab!

© Cameron Spencer/Getty Images
Wildtiere im Schlussverkauf

Wildtiere im Schlussverkauf

Löwenknochen sollen potenter machen, Elefanten liefern Elfenbein. Acht Tiere (und drei Pflanzen), die das Cites-Abkommen schützen soll.

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Handel mit wilden Arten

Wie viel lässt sich jährlich verdienen?

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Korrekt. Umweltschutzorganisationen schätzen, dass Händler mit dem Verkauf von Wildtieren und -pflanzen jährlich weltweit etwa 323 Milliarden Dollar umsetzen.

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17. Artenschutzkonferenz

Entscheidung über Leben und Tod

Solange wild lebende Wesen nicht durch das Cites-Abkommen geschützt sind, dürfen sie international gehandelt werden. Ab dem 24. September wird daher über neue Verbote verhandelt, 175 Anträge insgesamt. Im Fokus: Elefanten, Nashörner und Löwen.

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Luxusprodukte

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100 Elefanten pro Tag haben Wilderer in Afrika in den letzten Jahren getötet. Obwohl die Jagd verboten ist. Sie wollen Elfenbein, ein Stoßzahn bringt bis zu 10.000 US-Dollar. Auf der Welt-Artenschutzkonferenz wurde nun beschlossen, Elfenbeinmärkte zu schließen, die zu illegalem Handel oder Wilderei beitragen, zu schließen. Außerdem soll es Richtlinien gegen unerlaubten Handel geben.

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Affenbrotbäume, auch Baobab genannt, können mehrere 1.000 Jahre alt werden. Ihr Holz kann den Baum vor Feuer schützen und Wasser speichern. Baobabs sind daher für Menschen und Tiere in Trockengebieten sehr wichtig. Geht es nach Madagaskar, ist künftig nur noch ein kontrollierter Handel mit ihnen erlaubt.

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© Dan Majka/ The Nature Conservancy
Blog Teilchen

Artenschutz: Zum Überleben bitte hier entlang!

Tausende bunte Linien zeigen, wohin Tiere flüchten könnten, um vorerst den Folgen des Klimawandels zu entkommen. Das Problem: Ein Großteil der Fluchtwege ist verbaut.

© Gabriel Bouys/Getty Images

Insekt des Jahres: Oh Gott!

Ihre Fangarme sehen aus, als preise sie eine höhere Macht. Die Gottesanbeterin wurde zum Insekt des Jahres gekürt. Weil es wärmer wird, wird sie in Deutschland häufiger.

© Anne Wesp/Getty Images

Nashörner: Operation Rhino

Wie sägt man einem Nashorn korrekt das Horn ab? Und warum? Und wieso darf man auf keinen Fall Fotos von ihm posten? Auf Safari in Südafrika – mit einem Tierarzt

© Alfred-Wegener-Institut / Robert Ricker (CC-BY 4.0)

Antarktis: Rossmeer? Nie gehört.

Es ist eines der letzten intakten Ökosysteme in den Ozeanen der Erde. Nun bekommt ein Teil davon endlich Schutz. Höchste Zeit, das Rossmeer besser kennenzulernen.