Artur Brauner

KEINE HEIMKEHR

Ein letzter Besuch auf dem Markt, wo mit Lügen gehandelt wird. Drei Filme für Artur Brauner, jeder eine Anknüpfung an die eigene Vergangenheit: „Der Tiger von Eschnapur“, „Das indische Grabmal“ und „Die 1000 Augen des Dr.

Filmtips

„Air Force“ von Howard Hawks, der selber nicht sonderlich viel von diesem in Deutschland bislang unbekannten Kriegsfilm von 1943 hält.

Filmindustrie: „Atze“ will nicht mehr

Diesmal scheint es dem Inhaber der „Central Cinema Company (CCC), Artur Brauner, ernst zu sein mit der Drohung, Berlins größte Filmfabrik mit den sieben Atelierhallen in Berlin-Spandau zu schließen.

FILMTIPS

„Kampf um Rom“, von Robert Siodmak. Artur Brauner hat sich als Firmenzeichen für seine CCC-Filmkunstfirma einen Globus zugelegt; seine Co-Produktionen werden immer teurer, immer internationaler, immer blöder.

ZEITMOSAIK

Der vom Hoffmann und Campe Verlag (Hamburg) gestiftete „Heine-Taler“, ein mit 6000 DM dotierter Preis für junge Lyriker, wanderte in diesem Jahr zum erstenmal.

Film

„Dschingis Khan“ (Bundesrepublik/England/Jugoslawien; Verleih: Columbia-Bavaria): Wie man weiß, hat Artur Brauner eine Menge Geld in dieses Unternehmen gesteckt, mehr als ein westdeutscher Produzent bisher beim Filmgeschäft riskiert hat; herausgekommen ist für die mindestens 25 Millionen Mark eins der üblich-aufwendigen Pferd-und-Säbel-Stücke.

Das Ende des Films?

Wie sehen Sie die augenblickliche künstlerische Situation des deutschen Films? hatte die Frankfurter Studentenzeitschrift „Filmstudio“ gefragt.