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Das Auto der Zukunft: Mit Strom und ohne Fahrer

  • Die Automobilindustrie steht vor einer Zeitenwende. Noch fahren in Deutschland mehr als 98 Prozent der Pkw mit Benzin oder Diesel, aber die Zahl der zugelassenen Autos mit zumindest teilweise elektrischem Antrieb steigt.
  • Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, dass im Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren sollen. Dazu zählen neben reinen batterieelektrischen Fahrzeugen auch Plug-in-Hybride, also Fahrzeuge mit einem herkömmlichen Verbrennungs- und einem Elektromotor.
  • Die Verbreitung läuft allerdings schleppend: Als Zwischenetappe waren für 2014 rund 100.000 Elektrofahrzeuge in Deutschland avisiert – tatsächlich gab es dann aber nur 24.000. Skeptiker bezweifeln, dass das Eine-Million-Ziel noch zu erreichen ist.
  • Im Mai 2016 beschloss die Regierung eine Kaufprämie für reine Elektroautos und Plug-in-Hybride. Voraussetzung ist, dass der Hersteller die Hälfte der Summe übernimmt. Die EU-Kommission muss die Beihilfe aber noch billigen.
  • Neben der Elektromobilität sind Vernetzung und autonomes Fahren wichtige Zukunftsthemen der Branche. Künftig sollen Fahrzeuge miteinander kommunizieren, um vor allem den Verkehr sicherer zu machen: Autos könnten sich gegenseitig vor Gefahrensituationen warnen, etwa auf das Ende eines Staus oder liegengebliebene Fahrzeuge hinter einer Kuppe hinweisen. Zudem testen die Hersteller selbstfahrende Autos. Zu den traditionellen Unternehmen kommen neue Player wie Google oder Apple hinzu.
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Autopilot: Tod durch Software

In den USA hat erstmals der Autopilot eines Teslas einen tödlichen Unfall gebaut. Doch die Entwicklung selbstfahrender Autos dürfte das kaum aufhalten.

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Elektroauto: Kein Stecker, kein Geld

Elektroautos werden gefördert, Plug-in-Hybride auch. Käufer normaler Hybridautos hingegen gehen leer aus. Wo liegen die Unterschiede zwischen den Antriebskonzepten?

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Toyota Prius: Urahn der Hybride

Seit fast 20 Jahren zeigt der Toyota Prius, wie sparsam die Kombination aus Benzin- und Elektromotor sein kann. Der neuen Generation gelingt das sogar noch besser.

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Tesla: Begehrtes Blind Date

Mehr als 325.000 Kunden haben Teslas Model 3, das auch für Normalsterbliche bezahlbar ist, ungesehen vorbestellt. Für den Konzern birgt die Begeisterung neue Probleme.

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Lkw: Nie mehr toter Winkel

Darauf warten Lkw- und Radfahrer schon lange: Technik, die im Lastwagen den Fahrer beim Abbiegen vor Personen im toten Winkel warnt. Jetzt kommen solche Systeme.

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Tesla: Alles oder nichts

Tesla muss es gelingen, den Aufbau einer Massenfertigung zu finanzieren. Ob die Wall Street dafür die notwendige Geduld aufbringt, ist jedoch fraglich.