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Das Auto der Zukunft: Mit Strom und ohne Fahrer

  • Die Automobilindustrie steht vor einer Zeitenwende. Noch fahren in Deutschland mehr als 98 Prozent der Pkw mit Benzin oder Diesel, aber die Zahl der zugelassenen Autos mit zumindest teilweise elektrischem Antrieb steigt.
  • Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, dass im Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren sollen. Dazu zählen neben reinen batterieelektrischen Fahrzeugen auch Plug-in-Hybride, also Fahrzeuge mit einem herkömmlichen Verbrennungs- und einem Elektromotor.
  • Die Verbreitung läuft allerdings schleppend: Als Zwischenetappe waren für 2014 rund 100.000 Elektrofahrzeuge in Deutschland avisiert – tatsächlich gab es dann aber nur 24.000. Skeptiker bezweifeln, dass das Eine-Million-Ziel noch zu erreichen ist.
  • Seit Anfang Juli 2016 können Käufer eines reinen Elektroautos oder eines Plug-in-Hybridfahrzeugs eine Kaufprämie von 4.000 Euro bzw. 3.000 Euro beantragen. Der Neupreis ist bei 60.000 Euro gedeckelt. Das Interesse ist aber relativ gering.
  • Neben der Elektromobilität sind Vernetzung und autonomes Fahren wichtige Zukunftsthemen der Branche. Künftig sollen Fahrzeuge miteinander kommunizieren, um vor allem den Verkehr sicherer zu machen. Zudem testen die Hersteller selbstfahrende Autos. Zu den traditionellen Unternehmen kommen neue Player wie Google oder Apple hinzu.
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Elektroautos: Leise, aber gefährlich

Die leisen Elektro- und Hybridautos müssen ab Sommer 2019 im Stadtverkehr künstliche Geräusche von sich geben. Das soll Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern verhindern.

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Whim: Flatrate statt eigenes Auto

Apps helfen bereits, das beste Verkehrsmittel für den Weg von A nach B zu finden. Whim geht noch weiter: Der finnische Anbieter übernimmt auch das Bezahlen.