: Bodo Kirchhoff

"Widerfahrnis": Versäumtes Leben

Bodo Kirchhoff erzählt von einem kargen Büchermenschen, dem spät die Liebe widerfährt – und die Erotik des Alters.

© Arne Dedert/dpa

Bodo Kirchhoff: Der ideale Preisträger

Liebe, Italien und das Scheitern: Die Kombination war schon immer unschlagbar. Bodo Kirchhoff bekommt für seine süffige Novelle "Widerfahrnis" den deutschen Buchpreis.

Serie: Das war meine Rettung

Bodo Kirchhoff: Logenplatz statt Abenteuer

Der Schriftsteller Bodo Kirchhoff wollte beim philippinischen Bürgerkrieg zuschauen. Ein Missionar und der Gardasee brachten sein Leben wieder in sichere Bahnen.

Rainald Goetz: Wut ist Energie

"Johann Holtrop", den neuen Roman von Rainald Goetz, hat die Kritik mit spitzen Fingern angefasst. Ijoma Mangold und Moritz v. Uslar sprechen mit dem Autor über das Buch.

Roman von Denis Johnson: Geld oder Hoden

Der Schriftsteller Denis Johnson schreibt auf den Spuren von Quentin Tarantino. In "Keine Bewegung!" macht er sich einen bösen Spaß. Von Hubert Winkels

Literatur: Kopulation

Bücher sind nicht mehr zeitenthoben. Inzwischen geht es darum, ein aktuelles Thema zu besetzen. Über die Journalisten Heinz Strunk und Bodo Kirchhoff.

Literatur: "Geprägt hat mich Kafka"

Was ist Literatur? Der vollendete Ausdruck des Lebens, sagt Joachim Unseld, seit 1994 Verleger der Frankfurter Verlagsanstalt, im Interview

"Walser TeK" gegen "Kirchhoff SR"

Neu auf dem Markt: Hassantrieb mit Kritikermord - Zwei überraschende Gruselmodelle namhafter Produzenten im Leistungsvergleich

Im Walsertakt

Die Melodie des Wahns ergreift die intellektuelle Debatte

Kurze Rede vom Ausziehen: Arsch, Mama, ich

Der erotische Tauschwert vom „symbolischen Phallus und wahren Titten“ ist das Thema von Bodo Kirchhoffs jüngster Ansprache an den Leser, in der der Ansager von Andreas Stripteasenummer das Publikum quasselnd in jene prähistorische Ära zurückversetzt, als es noch zur Erhöhung des Lustgewinns beitrug, wenn man nicht stante pene zur Sache kam.

sprachlupe: Harry schälte eine Mandarine

Kaum schreib’ ich eine Glosse über das „Wir“, wimmeln direkt danach Wir-Sätze besonders stur durch den Blätterwald. Und kaum gucken innerhalb meiner Zitatcollage „Walter sah auf die Uhr“ alle erreichbaren Romanfiguren auf die Uhr, erblicke ich in „Kevin – allein zu Haus“ von Todd Strasser den Satz: „Harry schaute auf die Uhr.

Zeitmosaik

Die rund zwanzigjährige Debatte um Christos Reichstagspektakel hat vor Augen geführt, wie wenig Gespür dieses Land und seine politische Klasse für die Würde von Orten, für nationale Semantik und den identitätsstiftenden Wert von Symbolen entwickelt haben.