• Theresa May muss Großbritannien aus der Europäischen Union herausführen. Am 23. Juni 2016 stimmten 51,9 Prozent der Briten für den EU-Austritt, 48,1 Prozent votierten für den Verbleib. May trat die Nachfolge von Premier David Cameron an, nachdem dieser nach dem Abstimmungsergebnis von seinem Amt zurücktrat. Cameron hatte das Referendum initiiert und für einen Verbleib in der EU geworben.
  • May hat den Austritt Großbritanniens Ende März eingeleitet: Sie unterzeichnete den entsprechenden Antrag, den der britische Botschafter bei der EU am 29. März persönlich an Ratspräsident Donald Tusk übergab. Damit ist er formal bei der EU gestellt. Anschließend beginnen die offiziellen Verhandlungen.
  • Großbritannien will mit dem Brexit auch aus dem Europäischen Binnenmarkt ausscheiden, was ein Ende der Personenfreizügigkeit bedeuten würde. Waren sollen dann mittels eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und Großbritannien ausgetauscht werden können.
  • In Schottland hatte sich eine Mehrheit der Wähler für den Verbleib in der EU ausgesprochen. Am 28. März stimmte das schottische Parlament für eine erneute Volksabstimmung über die Loslösung von Großbritannien.
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