• Am 19. Juni haben die Gespräche zum Austritt Großbritanniens aus der EU begonnen.
  • Die Verhandlung stocken: Uneinigkeit herrscht vor allem beim Umgang mit der künftigen EU-Außengrenze auf der irischen Insel, dem Status von EU-Bürgern in Großbritannien und die Höhe der Austrittskosten, die Großbritannien an die EU zahlen muss.
  • Anfang Oktober kündigte Premierministerin Theresa May an, den Brexit auch ohne Einigung mit der EU umsetzen zu wollen.
  • Das britische Parlament hat Mitte September mit einer Mehrheit für einen Gesetzentwurf zum EU-Austritt gestimmt. Der Entwurf dient als möglicher Rechtsrahmen, noch können Änderungen vorgenommen werden.
  • Bei einer Grundsatzrede im September plädierte May für eine zweijährige Übergangsphase, die ab dem offiziellen Austrittsdatum, dem 30. März 2019, gelten solle. In dieser Phase sollen auch die Bestimmungen der EU weiterhin gelten und den Verhandlungspartnern genügend Zeit geben, ihre künftigen Beziehungen zu regeln.
  • Mit dem Brexit will Großbritannien auch aus dem Europäischen Binnenmarkt ausscheiden, was ein Ende der Personenfreizügigkeit bedeuten würde. Waren sollen dann im Rahmen eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und Großbritannien ausgetauscht werden können.
  • Die Briten stimmten am 23. Juni 2016 über den EU-Austritt ab. 51,9 Prozent stimmten für den Austritt, 48,1 Prozent votierten für den Verbleib.
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