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Bundeswehr: Deutsche Soldaten im Einsatz

  • Die Bundeswehr ermittelt zusammen mit der Staatsanwaltschaft Tübingen gegen Mitglieder des Kommandos Spezialkräfte (KSK). Bei einer Party sollen Kämpfer der Eliteeinheit den Hitlergruß gezeigt und rechtsextreme Musik gehört haben.
  • Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat umfassende Reformen der Bundeswehr angekündigt. Sie will mehr politische Bildung und innere Führung. Auslöser für die Ankündigung war die Affäre um den terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten Franco A.. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, eine staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben.
  • Zahlreiche Soldaten sind im Auslandseinsatz. Aktuell laufen Mission im Mittelmeer, im Nahen Osten sowie in Ost- und Westafrika. Der größte Auslandseinsatz der Truppe ist in Mali.
  • Die bislang auf dem türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik stationierten Truppen der Bundeswehr werden abgezogen und nach Jordanien verlegt. Im Oktober soll der Umzug abgeschlossen sein. Aufgrund des zunehmend schlechten Verhältnisses zwischen Deutschland und der Türkei war deutschen Abgeordneten wiederholt der Besuch auf dem Stützpunkt verwehrt worden.
  • Bei einem Hubschrauberabsturz in Mali sind am 26. Juli zwei Bundeswehrsoldaten ums Leben gekommen. Die Ursache ist bisher unklar.
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Bundeswehr: Kreative Mangelverwaltung

Der Absturz des Kampfhubschraubers Tiger in Mali wirft erneut ein schlechtes Licht auf die Ausstattung der Bundeswehr. Ausbaden müssen es die Soldaten vor Ort.

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Mali: Mission vs. Material

Nach dem Hubschrauberabsturz in Mali, bei dem die Piloten starben, stellt sich die Frage: Was will die Bundeswehr in Westafrika? Ist sie für den Einsatz gut ausgerüstet?